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Foto: Anna Logue

    News aus dem Jahr 2016

  • CDSE student Jan Sebastian Nimczik has won the 2016 Econ JM Best Paper Award by Unicredit & Universities Foundation

    CDSE student Jan Sebastian Nimczik has received the 2016 Econ Job Market Best Paper Award by the the Unicredit & Universities Foundation for his paper “Job Mobility Networks and Endogenous Labor Markets”. He is the third Mannheim Ph.D.-student to receive the prize in three consecutive years.

    This year's competition aimed at PhD candidates and PhD graduates participating in the Economics Job Market 2017 during the American Economic Association Annual Meeting. The award is endowed with a prize money of € 2,000.

    As a winner, Jan Sebastian Nimczik will have the possibility to present his paper during the annual symposium of the Spanish Economic Association in Bilbao from 15th to 17th December 2016 with the Foundation covering all travel expenses.

    Jan Sebastian Nimczik's paper had only recently been honored with the Young Labour Economist Prize 2016, awarded from the European Association of Labour Economists.

    29-11-2016 14:38

  • Prof. Klaus Adam, Ph.D. zum Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gewählt

    Prof. Klaus Adam, Ph.D., Inhaber des Lehr­stuhls für VWL, Internationale Wirtschafts­beziehungen, ist zum ordentlichen Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gewählt worden. Die Akademie würdigt damit seine hervorragenden wissenschaft­lichen Leistungen, insbesondere auf dem Gebiet der Geld- und Fiskalpolitik.

    Klaus Adam wurde 1971 geboren und studierte an der Universität Bonn Volkswirtschafts­lehre. Im Anschluss promovierte er am Europäischen Hochschul­institut in Florenz, wo er den Rotary-Preis für die beste VWL-Promotion der Universität der Jahre 1999-2002 erhielt. Er wurde an der Goethe-Universität Frankfurt habilitiert und arbeitete im Anschluss mehrere Jahre bei der Europäischen Zentralbank. Seit 2008 ist er Professor für Internationale Wirtschafts­beziehungen an der Universität Mannheim. Im Jahr 2011 erhielt er einen der renommierten Starting Grants des European Research Council. Klaus Adam ist zudem Forschungs­professor bei der Deutschen Bundes­bank.

    Die 1909 gegründete Heidelberger Akademie der Wissenschaften verfolgt das Ziel, die herausragenden Wissenschaft­ler des Landes zum fächer­übergreifenden Gespräch und gemeinsamer Grundlagenforschung zusammenzuführen. Dazu veranstaltet sie insbesondere wissenschaft­liche Tagungen sowie öffentliche Vortragsreihen und fördert den wissenschaft­lichen Nachwuchs. Die Akademie umfasst derzeit etwa 200 ordentliche und 80 korrespondierende Mitglieder fast aller Wissenschafts­disziplinen.


    Kontakt:
    Prof. Klaus Adam, Ph.D.
    Universität Mannheim
    Abteilung Volkswirtschafts­lehre
    Tel. +49-621-181 1808
    E-Mail (Sekretariat): sekretariatadam(at)uni-mannheim.de

    23-11-2016 12:27

  • Prof. Klaus Adam, Ph.D. mit dem Carl-Menger-Preis 2016 ausgezeichnet

    Prof. Klaus Adam, Ph.D., Inhaber des Lehr­stuhls für VWL, Internationale Wirtschafts­beziehungen, ist Preisträger des mit 20.000 Euro dotierten Carl-Menger-Preises 2016.

    Klaus Adam erhält den Preis für seine innovativen wissenschaft­lichen Arbeiten, mit denen er zum besseren Verständnis von Vermögenspreis­bewertungen, der Geldpolitik nahe der Nullzinsgrenze sowie des Zusammenwirkens von Geld- und Fiskalpolitik beigetragen hat. Seine aktive Beteiligung an der wirtschafts­politischen Diskussion hat darüber hinaus klärende Antworten zu aktuellen geldpolitischen Fragen geliefert.

    Klaus Adam wurde 1971 geboren und studierte an der Universität Bonn Volkswirtschafts­lehre. Im Anschluss promovierte er am Europäischen Hochschul­institut in Florenz, wo er den Rotary-Preis für die beste VWL-Promotion der Universität der Jahre 1999-2002 erhielt. Er wurde an der Goethe-Universität Frankfurt habilitiert und arbeitete im Anschluss mehrere Jahre bei der Europäischen Zentralbank. Seit 2008 ist er Professor für Internationale Wirtschafts­beziehungen an der Universität Mannheim. Im Jahr 2011 erhielt er einen der renommierten Starting Grants des European Research Council. Klaus Adam ist zudem Forschungs­professor bei der Deutschen Bundes­bank.

    Der nach dem österreichischen Ökonomen und Mitbegründer der österreichischen Schule benannte Carl-Menger-Preis wird von der Deutschen Bundes­bank, der Österreichischen Nationalbank sowie der Schweizerischen Nationalbank gemeinsam gestiftet und ist mit 20.000 Euro dotiert. Der Carl-Menger-Preis wird alle zwei Jahre vom Verein für Socialpolitik für innovative, internationale Forschungs­leistungen auf den Gebieten der monetären Makroökonomie, Geldpolitik und Währungs­politik vergeben.

    06-09-2016 14:54

  • Attraktive Neuerungen im Bachelor­studien­gang zum Herbstsemester 2016 - Bewerbung ist noch bis zum 15. Juli möglich

    Die Abteilung Volkswirtschafts­lehre führt zum Herbstsemester 2016 einige attraktive Neuerungen im Bachelor­studien­gang ein, von denen alle Studierenden profitieren können, die in 2016 ihr VWL-Studium in Mannheim beginnen (Studien­anfänger und Hochschul­wechsler):

    • Der Wahl­bereich des Studiums (sog. Spezialisierungs­bereich) wird um 12 auf nunmehr 65 bis 73 ECTS-Punkte (also mehr als ein volles Studien­jahr) erweitert. Dies erlaubt künftig noch weiter gehende Schwerpunktsetzungen und eine noch bessere individuelle Profilierung des Studien­abschlusses. 
    • Die Wirtschafts­geschichte ist künftig Bestandteil des ersten Studien­semesters. Sie bildet gemeinsam mit den „Grundlagen der Volkswirtschafts­lehre“ eine ideale Einführung in das Fach.
    • Der maximale Umfang interdisziplinärer Veranstaltungen im Rahmen des Spezialisierungs­bereichs wird von 36 auf 48 ECTS-Punkte erhöht. Damit werden auch größere Beifächer noch attraktiver und ganz allgemein erhöht sich die Vereinbarkeit von Beifach und Auslands­studium.
    • Gleichwohl ist es nach wie vor möglich, sich im Studium rein auf volkswirtschaft­liche Veranstaltungen zu konzentrieren.
    • Die Gestaltungs­optionen in den Beifächern Betriebs­wirtschafts­lehre, Politik­wissenschaft und Psychologie wurden nochmals erweitert.

    Damit wurde der Bachelor­studien­gang, der sich durch eine klare Struktur, eine qualitativ hochwertige Ausbildung, vielfältige Wahl­möglichkeiten, exzellente Studien­bedingungen und international kompatible Semesterzeiten (die ein Auslands­semester deutlich erleichtern) auszeichnet, nochmals verbessert. Bereits in der bisherigen Struktur des Studien­gangs ohne die oben beschriebenen Verbesserungen würden 92% der jüngsten Absolventinnen und Absolventen das VWL-Studium in Mannheim einer ihnen nahe stehenden Person empfehlen.

    In unserem online-Studien­führer wird bereits auf den aktualisierten Teil der Regelungen verwiesen. Sofern Sie auf eigene Faust das VWL-Web durchstöbern, achten Sie bitte darauf, dass Sie in den Bereichen „Wichtige Regeln und Prüfungs­ordnung“ sowie „Fach­studien­beratung“ die für Sie geltenden Seiten mit dem Vermerk „Einschreibung ab 2016“ verwenden.  

    Sie sind sich noch nicht 100 Prozent sicher über das richtige Studien­fach? Lesen Sie hier, warum das Studium der Volkswirtschafts­lehre in Mannheim die richtige Entscheidung für Sie sein kann.

    21-06-2016 14:23

  • Stiftung Geld und Währung unterstützt die Universität Mannheim bei der Einrichtung eines neuen Forschungs­schwerpunktes mit 1,5 Millionen Euro

    Graduiertenkolleg „Geld und Währung“ an der Graduate School of Economics and Social Sciences (GESS) startet im September 2016


    Die Doktoranden­ausbildung an der Graduate School of Economics and Social Sciences (GESS) der Universität Mannheim wird mit dem Graduiertenkolleg „Geld und Währung“ künftig um einen interdisziplinären Schwerpunkt erweitert. Die „Stiftung Geld und Währung“ fördert dabei Promovierende mit Stipendien in Gesamthöhe von 1,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Rund 20 Doktorandinnen und Doktoranden können jährlich in das Programm aufgenommen werden.

    Durch die Zusammenarbeit von renommierten Juristen, Volks- und Betriebs­wirten sollen Doktoranden nach internationalen Standards ausgebildet und praktisch verwertbare Er­kenntnisse im Bereich Geld und Währung produziert werden. Langfristiges Ziel ist es, die Expertise in diesem Themen­bereich in Forschung und Praxis systematisch auszubauen. „Das Promotions-Stipendien­programm erlaubt es uns, unsere exzellente Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet „Geld und Währung“ weiter voranzutreiben und die GESS als eine der führenden Graduiertenschulen in Deutschland auf diesem Gebiet zu etablieren“, erklärt Professor Klaus Adam, Inhaber des Lehr­stuhls für Volkswirtschafts­lehre, Internationale Wirtschafts­beziehungen, der die Federführung bei der Konzeption des Graduiertenkollegs innehatte.

    Im Zuge der Erweiterung des Ausbildungs­programms der GESS und der stärkeren Verzahnung der Jura mit den Bereichen BWL und VWL soll nicht nur das Kursangebot im Doktoranden­programm weiter ausgebaut werden, es sollen auch zusätzliche Stellen für Juniorprofessoren geschaffen werden. Darüber hinaus sollen Kurse der Bereiche VWL, BWL und Jura für die Promotions­studierenden der jeweils anderen Fach­bereiche geöffnet werden, gemeinsame fächer­übergreifende Veranstaltungen stattfinden und studien­begleitende Workshops mit Praktikern durchgeführt werden.

    Am Graduiertenkolleg „Geld und Währung“ beteiligt sind die Abteilung Volkswirtschafts­lehre mit dem Center for Doctoral Studies in Economics (CDSE), die Betriebs­wirtschafts­lehre mit dem Bereich Finance am Center for Doctoral Studies in Business (CDSB) sowie die Abteilung Rechts­wissenschaft mit sieben Professoren, die einen Forschungs­schwerpunkt im Themengebiet Geldpolitik und Finanzwesen haben.

    Die Graduate School of Economics and Social Sciences wurde 2007 im Rahmen der Exzellenz­initiative des Bundes und der Länder gegründet. Sie gliedert sich in die drei Zentren Center for Doctoral Studies in Business (CDSB), Center for Doctoral Studies in Economics (CDSE) und Center for Doctoral Studies in Social and Behavioral Sciences (CDSS). Dabei ist die GESS die einzige Graduiertenschule in Deutschland, die den Austausch von Ideen und Forschungs­ansätzen über die Grenzen der Einzeldisziplinen hinweg fördert. Die Ausbildung erfolgt auf höchstem internationalem Niveau.

    Die Stiftung Geld und Währung, die auf der Grundlage eines speziellen Bundes­gesetzes tätig ist, hat das Ziel, das Bewusstsein in der Öffentlichkeit für die Bedeutung stabilen Geldes zu erhalten und zu fördern. Das Stiftungs­vermögen stammt aus dem Verkauf der 1-DM-Goldmünzen im Jahr 2001, die aus Anlass der Einführung des Euro-Bargelds zum Gedenken an die D-Mark ausgegeben wurden. Ihrem Auftrag kommt die Stiftung vor allem als Förderin der Wissenschaften nach. Sie initiiert und unterstützt ausgewählte Projekte, die sich der ökonomischen und juristischen Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Geld-, Währungs- und Notenbankwesens widmen und einen Beitrag zur wissenschaft­lichen Fundierung und breiten Verankerung einer stabilitäts­orientierten Notenbankpolitik leisten. „Mit der jetzigen Vereinbarung bietet die Universität Mannheim jungen Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­lern exzellente Rahmenbedingungen für einen neuen attraktiven Forschungs­schwerpunkt von hoher Politikrelevanz, der auch im internationalen Kontext neue Maßstäbe setzen wird“, betont Gerhard Ziebarth, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Geld und Währung.


    Kontakt:
    Prof. Klaus Adam, Ph.D.
    Universität Mannheim
    Abteilung Volkswirtschafts­lehre
    Tel. +49-621-181 1808
    E-Mail (Sekretariat): putz(at)uni-mannheim.de


    Katja Bär
    Leitung Kommunikation und Fundraising
    Pressesprecherin
    Universität Mannheim
    Tel. +49 (0) 621 / 181-1013
    E-Mail: baer(at)uni-mannheim.de

    24-05-2016 13:40

  • Professor Achim Wambach, Ph.D. übernimmt Professur für Volkswirtschafts­lehre

    Professor Achim Wambach, Ph.D. übernimmt am 1. April eine Professur für Volkswirtschafts­lehre an der Universität Mannheim. Gleichzeitig tritt er sein Amt als Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschafts­forschung (ZEW) an. Professor Achim Wambach, Ph.D. folgt damit auf Prof. Dr. Clemens Fuest, der zum 31. März an das ifo Institut in München gewechselt ist.

    „Es freut uns sehr, dass Professor Wambach den Ruf an die Universität Mannheim angenommen hat. Die bereits bisher ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Universität und ZEW wird hierdurch noch intensiver und der Wissenschafts­standort Mannheim weiter gestärkt“, sagte der Rektor der Universität Mannheim, Prof. Dr. Ernst- Ludwig von Thadden, anlässlich der Vertrags­unterzeichnung im ZEW.

    Achim Wambach war zuvor Professor für Volkswirtschafts­lehre und Direktor des Instituts für Wirtschafts­politik an der Universität zu Köln. Er hat in Köln Physik und Mathematik studiert und anschließend an der Universität Oxford in Physik promoviert. Nach einem Master of Science in Economics an der London School of Economics hat er sich in München für das Fach Volkswirtschafts­lehre habilitiert. Von 2001 bis 2005 war er Professor für Volkswirtschafts­lehre an der Universität Erlangen-Nürnberg, bevor er nach Köln wechselte.

    In seiner Forschung beschäftigt sich Achim Wambach mit Informations­problemen auf Märkten. Dabei arbeitet er mit Methoden des Markt­designs und beschäftigt sich unter anderem mit Auktions-, Energie-, Telekommunikations- und Versicherungs­märkten.

    2014 wurde Achim Wambach zum Mitglied der Monopol­kommission ernannt. Neben zahlreichen weiteren Ämtern ist er seit 2006 Mitglied im wissenschaft­lichen Beirat beim Bundes­ministerium für Wirtschaft und Energie und war in den Jahren 2012 bis 2015 Vorsitzender dieses Beirats. Achim Wambach ist designierter Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik.

    01-04-2016 07:48

  • QS Subject Rankings 2016: Abteilung Volkswirtschafts­lehre ist eine der 50 besten VWL-Fakultäten weltweit

    Im „QS World University Rankings by Subject“ hat sich die Abteilung Volkswirtschafts­lehre der Universität Mannheim unter den 50 weltbesten Fakultäten ihres Fach­gebiets platz­iert. In dem am 22.03.2016 von der Firma QS Quacquarelli Symonds veröffentlichten Fächerranking konnte die Abteilung Volkswirtschafts­lehre zudem im Bundes­vergleich den ersten Platz erzielen und ist als einzige deutsche Fakultät in der Gruppe der besten 50 vertreten.

    „Diese Platz­ierung unter den 50 besten volkswirtschaft­lichen Fakultäten der Welt ist ein weiterer erfreulicher Beleg für die hervorragende Qualität unserer Forschung und Lehre“, kommentiert Prof. Dr. Carsten Trenkler, Sprecher der Mannheimer Abteilung Volkswirtschafts­lehre. „Einen solchen Platz erlangt man nur durch herausragende, weltweit rezipierte Forschungs­leistungen, eine breite internationale Anerkennung durch Fach­kollegen und eine Ausbildungs­qualität, die Arbeitgeber nachhaltig überzeugt. Ich beglückwünsche an diesem Tag alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Abteilung zu diesem Erfolg.“

    Die Spitzenposition der Kern­bereiche der Universität Mannheim wurde in den letzten Jahren bereits in anderen Rankings sichtbar. So erreicht die Universität Mannheim bspw. im aktuellen Förderatlas der Deutschen Forschungs­gemeinschaft in den Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften mit einer Fördersumme von 23,6 Millionen Euro den ersten Platz.

    Dass die Forschung an der Universität Mannheim auf Augenhöhe mit internationalen Spitzen­universitäten ist, belegten im letzten Jahr auch die Ergebnisse des internationalen Times Higher Education World University Rankings 2015/2016. Bewertet wurden die fünf Bereiche Lehre, Forschung, Forschungs­einfluss, Internationalität und Wissenstransfer. Gleich in vier der fünf Kategorien hat die Universität Mannheim hervorragend abgeschnitten: In den Bereichen Forschung (Research) und Forschungs­einfluss (Citations) gehört die Universität Mannheim zu den besten 20 Prozent weltweit. In der Wertung Wissenstransfer (Industry Income) ist sie sogar unter den besten 10 Prozent platz­iert. Auch im Bereich Internationalisierung (International Outlook) schneidet die Universität Mannheim hervorragend ab.

    Das „QS World University Rankings by Subject“ wird jährlich online veröffentlicht und bezieht Reputations­umfragen, bibliometrische Analysen sowie Arbeitgeber­befragungen mit in die Bewertung ein. Das ausführliche Ranking ist abrufbar unter:

    http://www.topuniversities.com/subject-rankings/2016

    23-03-2016 13:43

  • Abteilung Volkswirtschafts­lehre trauert um ihren emeritierten Kollegen Prof. Dr. Hans H. Nachtkamp

    Am 5. März 2016 verstarb Prof. Dr. Hans H. Nachtkamp im Alter von 85 Jahren. Er war von 1974 bis 1995 Inhaber des Lehr­stuhls für Volkswirtschafts­lehre I und vertrat in diesem Zeitraum an der Abteilung Volkswirtschafts­lehre der Universität Mannheim das Fach Finanz­wissenschaft in Forschung und Lehre.

    Nach seinem Abitur 1950 schlug Prof. Dr. Hans H. Nachtkamp zunächst eine nicht-wissenschaft­liche Laufbahn ein. Er schloss eine kaufmännische Lehre ab und war anschließend kaufmännischer Angestellter in verschiedenen Unternehmen. Im Sommersemester 1959 nahm er das Studium der Volkswirtschafts­lehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster auf und beendete es bereits im Wintersemester 1962/63 als Diplom-Volkswirt. Es folgte eine wissenschaft­liche Laufbahn mit Dissertation und Habilitation in Münster bei seinem akademischen Lehrer Prof. Dr. Herbert Timm. Im Januar 1974 erhielt Prof. Dr. Hans H. Nachtkamp einen Ruf auf den Lehr­stuhl Volkswirtschafts­lehre I der Universität Mannheim und wurde im Juli 1974 zum ordentlichen Professor ernannt.

    Er war „mit Leib und Seele“ Finanz­wissenschaft­ler. Themen wie Besteuerung und Subventionen öffneten ihm nicht nur den Weg zur Mittelstandpolitik, sondern auch in die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Er war Mitglied im Vorstand des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim und Anfang der 1990er Jahre Mitglied der Experten­kommission Wohnungs­politik im Bundes­ministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. Es war ihm stets ein besonderes Anliegen, wissenschaft­liche Er­kenntnisse auf praxisbezogene Fragestellungen anzuwenden. So gründete er 1982 das wohnungs- und immobilienwirtschaft­liche Seminar, das bis heute mit regem Interesse von Vertreterinnen und Vertretern von Wohnungs­bau­gesellschaften und Stadtverwaltungen, Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­lern sowie Studierenden aus unterschiedlichen Disziplinen besucht wird.

    Große Verdienste hat Prof. Dr. Hans H. Nachtkamp beim Aufbau der wirtschafts­wissenschaft­lichen Fakultät der Universität Dresden erworben. So organisierte er Anfang der 1990er Jahre die Lehre von Mannheimer Wissenschaft­lern in Dresden: Die „Reisenden in Sachen VWL“ absolvierten dabei jeweils eine Woche Lehre abwechselnd in Dresden und Mannheim, wobei sie an beiden Orten doppelte Veranstaltungen unterrichten mussten, um den kompletten Vorlesungs­stoff vermitteln zu können. Die TU Dresden dankte Prof. Dr. Hans H. Nachtkamp sein enormes Engagement später mit der Bestellung zum Honorarprofessor.

    Auch nach seiner Entpflichtung 1995 blieb er der Volkswirtschafts­lehre verbunden. Mit vollem Herzen widmete er sich dem wohnungs- und immobilienwirtschaft­lichen Seminar, und solange ihm dies möglich war, besuchte er die Vorträge und nahm rege an den Diskussionen teil.

    Als Jugendlicher träumte Prof. Dr. Hans H. Nachtkamp oft vom Studium der Musik und der Schauspielerei, stand auch selbst einmal für Schillers „Räuber“ auf der Bühne. Und auch wenn er später in der Wissenschaft seine wahre Berufung fand, widmete er sich, wann immer es ihm die knappe Zeit erlaubte, dem Orgelspiel und der Liturgie-Kunde. Vor allem der Gregorianische Choral faszinierte ihn, und so beschäftigte er sich nach seiner Emeritierung gerne mit der Restitution mittelalterlicher Melodien. Sein Motto: „Wer behauptet denn ernsthaft, ein gestandener Mensch könne nur in einem Fach arbeiten!“

    Die Mitglieder der Abteilung Volkswirtschafts­lehre werden ihrem Kollegen, akademischen Lehrer und Freund ein ehrendes Andenken bewahren.

    10-03-2016 07:27

    News aus dem Jahr 2015

  • CDSE student Christoph Siemroth has won the 2015 Econ JM Best Paper Award by Unicredit & Universities Foundation

    CDSE student Christoph Siemroth has received the 2015 Econ Job Market Best Paper Award by the the Unicredit & Universities Foundation for his paper on “The informational content of prices when policy makers react to financial markets”.

    The competition aimed at PhD candidates and PhD graduates participating in the Economics Job Market 2016 during the American Economic Association Annual Meeting. The award is endowed with a prize money of € 2,000.

    As a winner Christoph Siemroth will have the possibility to present his paper during the annual symposium of the Spanish Economic Association in Girona from 10 to 12 December 2015 with the Foundation covering all travel expenses.

    Christoph Siemroth is the second prize winner after Stefan Weiergräber, who won the Econ Job Market Best Paper Award in 2014, when it was awarded for the first time.

    20-11-2015 13:59

  • Dr. Carsten Jentsch in das Elite­programm der Landes­stiftung Baden-Württemberg aufgenommen

    Zur Unterstützung seiner Forschungs­arbeit über Zeitreihen­modellierung dynamischer Netzwerke erhält Dr. Carsten Jentsch 88.000 Euro aus dem Elite­programm für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden der Landes­stiftung Baden-Württemberg.

    Dr. Carsten Jentsch wurde im Dezember 2010 an der TU Braunschweig promoviert und ist seit 2011 als Postdoktorand an der Mannheimer Abteilung Volkswirtschafts­lehre tätig. Im Wintersemester 2014/15 hat er die Professur für Mathematische Statistik an der Universität Bayreuth vertreten und seit Februar 2015 vertritt er den Lehr­stuhl für Statistik in Mannheim. Seine Forschungs­schwerpunkte liegen in den Bereichen multivariate und frequenz­basierte Zeitreihenanalyse, Bootstrap­verfahren für abhängige Daten, Statistische Analyse von Textdaten sowie Stochastische Netzwerke. Im Rahmen des von der Landes­stiftung unterstützten Forschungs­vorhabens wird er stochastische Modelle für dynamische Netzwerke entwickeln und hierfür statistische Methoden herleiten. Dabei werden Modellierungs­ansätze aus der Zeitreihenanalyse zur Anwendung kommen, um dynamische Netzwerke zu beschreiben. Damit sollen insbesondere statistische Methoden entwickelt werden, die eine Analyse von Abhängigkeiten über die Zeit in Netzwerken ermöglichen.

    Mit dem Elite­programm unterstützt die Landes­stiftung Baden-Württemberg außergewöhnliche Forschungs­vorhaben und besonders engagierte und be­fähigte Nachwuchs­wissenschaft­ler/innen auf ihrem Weg zur Hochschul­professur. Die Landes­stiftung arbeitet dabei mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften zusammen. Erst 2014 war ein weiteres Mitglied der Abteilung, Prof. Katja Maria Kaufmann, Ph.D., in das Elite­programm der Landes­stiftung aufgenommen worden.


    Kontakt:
    Dr. Carsten Jentsch
    Abteilung Volkswirtschafts­lehre
    Universität Mannheim
    L 7, 3-5
    68131 Mannheim
    Tel.: 0621 181 1938
    eMail: cjentsch(at)mail.uni-mannheim.de

    30-10-2015 10:30

  • Prof. Ulrich Wagner, Ph.D. erhält den Erik Kempe Award

    Für seinen Aufsatz „Industry Compensation under Relocation Risk: A Firm-level Analysis of the EU Emissions Trading Scheme“ hat Prof. Ulrich Wagner, Ph.D. den Erik Kampe Award 2015 erhalten. Die Europäische Vereinigung der Umwelt- und Ressourcenökonomen und die Universität Umeå in Schweden haben ihn und die drei Co-Autoren Ralf Martin, Mirabelle Muuls und Laure de Preux (alle drei Imperial College London) für „einen signifikanten Beitrag zum Verständnis und zur Lösung eines wichtigen wirtschaft­lichen Problems“ ausgezeichnet, wie es in der Begründung der Jury heißt. Der Preis ist mit 100.000 Schwedischen Kronen (umgerechnet 10.700 Euro) dotiert.

    Die prämierte Studie beschäftigt sich mit dem Europäischen Zertifikathandel für CO2 Emissionen. Durch den Kauf von Zertifikaten entstehen den beteiligten Firmen zusätzliche Kosten. Um eine Standortverlagerung ins Ausland zu verhindern, erhalten Firmen in bestimmten Industriezweigen den Großteil der benötigten Zertifikate umsonst. Die Studie zeigt, dass die aktuellen Kriterien der Europäischen Kommission für die Zuteilung von Gratiszertifikaten zu großzügig sind und dass es effizientere Regeln für eine Kostenkompensation gäbe. Die Jury würdigte, dass die Untersuchung und die gefundenen Ergebnisse nicht nur akademischen Wert haben, sondern auch für politische Entscheider im Hinblick auf eine effektivere Klimapolitik relevant sind. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse der Studie im August 2014 in der renommierten Zeitschrift „American Economic Review“.

    Durch die Unterstützung der Kempe Foundation wurde der Erik Kempe Award in Environmental and Resource Economics im Jahr 1995 ins Leben gerufen und wird seither alle zwei Jahre an den Autor einer herausragenden Studie zu einem umweltökonomischen Thema vergeben. Voraussetzung ist, dass durch den Award ausgezeichnete Studien in einer wissenschaft­lichen Fach­zeitschrift veröffentlicht wurden und mindestens einer der Autoren in Europa arbeitet. Gewinner des Erik Kempe Awards werden dazu eingeladen, an der Universität Umeå Lesungen und Seminare zu halten.

    Prof. Ulrich Wagner, Ph.D. hat seit August den Lehr­stuhl für VWL, Quantitative Ökonomik an der Universität Mannheim inne. Seine Forschungs­schwerpunkte liegen in den Bereichen Umweltökonomik, Industrieökonomik und Finanz­wissenschaft.


    Kontakt
    Prof. Ulrich Wagner, Ph.D.
    Lehr­stuhl für VWL, Quantitative Ökonomik 
    Tel.  +49 (0)621 / 181-1420
    Web: wagner.vwl.uni-mannheim.de

    28-10-2015 14:11

  • DFG-Bewilligungen: Universität Mannheim auf Platz eins in den Sozial- und Verhaltens­wissenschaften

    Der DFG-Förderatlas 2015 zeigt: Keine andere deutsche Universität hat von 2011 bis 2013 mehr DFG-Gelder in den Sozial- und Verhaltens­wissenschaften eingeworben als die Universität Mannheim. Mit einer Fördersumme von 23,6 Millionen Euro belegt die Universität Mannheim im aktuellen Förderatlas der Deutschen Forschungs­gemeinschaft mit ihren profilbildenden Kern­bereichen den ersten Platz.

    8,1 Millionen Euro der Gesamtsumme hat die Universität Mannheim allein in den Wirtschafts­wissenschaften eingeworben und hat damit die Universität Bonn und die HU Berlin auf die Ränge zwei und drei verwiesen.

    Im Forschungs­feld Sozial­wissenschaften, das sich aus den drei Fächern Soziologie, Kommunikations- sowie Politik­wissenschaft zusammensetzt, belegt Mannheim mit 13,1 Millionen Euro Fördersumme Rang zwei, knapp hinter der Universität Bremen.

    „Ich bin sehr stolz auf diese Universität“, kommentiert der Rektor Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden das Ergebnis. „In den Statistiken der Gesamtfördersummen, die von den großen Volumina in den Natur- und Lebens­wissenschaften und der Medizin dominiert werden, gerät die Universität Mannheim leicht ins Hintertreffen. Doch die großen Fragen der Sozial- und Verhaltens­wissenschaften – wie verhält sich der Einzelne, was bewegt Gesellschaft und Politik und wie funktioniert die Wirtschaft? – sind für eine Gesellschaft von größter Bedeutung, und hier dokumentiert der neue Förderatlas die Führungs­position unserer Universität in Deutschland eindrucksvoll. Dies ist auch das Ergebnis der konsequenten Profilbildung der Universität Mannheim seit über zehn Jahren.“

    Was wurde gefördert?

    Die Universität Mannheim profitiert bei der Förderung insbesondere von der Sichtbarkeit des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES), der größten sozial­wissenschaft­lichen Forschungs­einrichtung einer deutschen Universität. Rund 100 Forscherinnen und Forscher untersuchen am MZES soziale und politische Entwicklungen in Europa. Dazu kommen der DFG-Sonderforschungs­bereich 884 zur „Politischen Ökonomie von Reformen“, der SFB Transregio „Governance and the Efficiency of  Economic Systems“ und die Graduiertenschule GESS der Exzellenz­initiative, in der Doktorandinnen und Doktoranden in den Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften ausgebildet werden.

    In der Psychologie ist die Forschergruppe „Entscheiden im Kontext“ zu nennen, deren Projekte erforschen, wie wir Entscheidungen treffen: etwa, wenn wir verschiedene Informationen wie die Qualität und den Preis eines Produktes gegeneinander abwägen. In den Wirtschafts­wissenschaften sind neben den genannten Großforschungs­projekten vor allem das mit der Universität Heidelberg betriebene Graduiertenkolleg für Statistik: „Statistische Modellierung komplexer Systeme und Prozesse“ und das DFG-Schwerpunkt­programm zu Finanzmärkten und Makroökonomie zu nennen.

    Mit rund 7 Millionen Euro Förderung im Berichtszeitraum ist der Sonderforschungs­bereich „Politische Ökonomie von Reformen“ Spitzenreiter der Mannheimer Drittmittel­projekte. Das interdisziplinäre 60-köpfige Team um Prof. Dr. Thomas König setzt sich zusammen aus Politik­wissenschaft­lern, Soziologen, Volkswirten und Informatikern. Gemeinsam untersuchen sie die Ursachen für Erfolg und Scheitern von Reformen, die individuellen Interessen von Wählern, Interessengruppen, Parteien und Regierungen sowie ihre jeweilige Rolle im politischen Prozess.

    Weitere Informationen zum DFG Förderatlas:
    Der DFG Förderatlas erscheint alle drei Jahre und ist die umfassendste Zahlen- und Datensammlung zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. In der aktuellen Ausgabe wurde der Zeitraum 2011 bis 2013 erfasst. Der Förderatlas 2015 ist über die Website der DFG erhältlich. Die Tabelle auf S. 126 des PDF gibt Mannheims DFG-Bewilligungen wieder.

    Kontakt:
    Katja Bär
    Universität Mannheim
    Leiterin Kommunikation und Fundraising
    Pressesprecherin
    Tel. ++49 (0) 621 / 181 - 1013
    E-Mail: baer@uni-mannheim.de

    14-09-2015 14:28

  • Jahreskongress der European Economic Association findet an der Universität Mannheim statt – Über 1.000 Teilnehmer erwartet, dar­unter mehrere Nobelpreisträger und zahlreiche weltweit führende Ökonomen

    Vom 24. bis 27. August findet an der Universität Mannheim der 30. Jahreskongress der European Economic Association (EEA) statt. Hierfür haben sich bereits über 1.000 Teilnehmer registriert, dar­unter auch mehrere Nobelpreisträger sowie zahlreiche weltweit führende Ökonomen.

    Einer der bekanntesten Wissenschaft­ler der Tagung wird Jean Tirole sein. Der französische Ökonom und ehemalige Präsident der European Economic Association ist 2014 mit dem Wirtschafts­nobelpreis ausgezeichnet worden. 2011 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Mannheim. Bei der Plenarsitzung am Donnerstag wird er mit Jean-Charles Rochet (Zürich), Nobelpreisträger Eric Maskin (Harvard) und Sir John Vickers (Oxford) über „Market Failures and Public Policy“ diskutieren.

    Die Presidential Address, in diesem Jahr gehalten von EEA-Präsidentin Rachel Griffith (Manchester), thematisiert die steigende Anzahl von Menschen mit schwerem Übergewicht (Adipositas). Giancarlo Corsetti (Cambridge) wird in der Schumpeter Lecture auf Geldpolitik und sogenannte „self-fullfilling debt crises“ eingehen, also Schuldenkrisen, die aus der Furcht vor einer Krise resultieren. Ilya Segal (Stanford) wird in der Marshall Lecture über Eigentumsrechte und Verhandlungs­poker sprechen.

    Die EZB-Podiumsdiskussion trägt den Titel „Non-Standard Monetary Policy Measures“. Hier diskutieren Sir Charles Bean (ehemaliger Deputy Governor für Geldpolitik, Bank of England), Vítor Constâncio (EZB-Vizepräsident), Lucrezia Reichlin (London Business School) und Hyun Song Shin (Ökonomischer Berater und Leiter der Abteilung Research der Bank for International Settlements). In einer weiteren Session wird die Rolle der verschiedenen ökonomischen Theorien in der Eurokrise untersucht. Diskutieren werden Markus Brunnermeier und Harold James (beide Princeton), Volker Nocke (Mannheim) und Peter Praet (Mitglied des EZB-Direktoriums).

    In der Session „Academia to Public Policy: What Should we Teach our Students?” debattieren Sir Charles Bean, Margaret Bray (beide LSE), Andreu Mas-Colell (Wirtschafts- und Wissenschafts­minister der Regierung Katalonien und Ökonomieprofessor an der Universität Pompeu Fabra in Barcelona) und Nobelpreisträger Sir Christopher Pissarides (LSE).

    Die Invited Sessions bieten die Möglichkeit, sich zu weiteren ökonomischen und gesellschaft­lichen Themen zu informieren, unter anderem aus den Gebieten Wirtschafts­politik und kindliche Entwicklung, Innovation und Wirtschafts­geschichte, Entwicklungs­politik, internationale Handels­politik, ökonomische Geografie, behavioristische Industrieökonomik, dynamische Mikroökonometrie, Industriedynamik, Finanzkrisen, Wachstum und Einkommensverteilung, Sozial­versicherungs­programme und Arbeits­markt, Kommunikation in Spielen sowie Asset Pricing. Viele weitere ökonomische Themen werden in den Contributed Sessions behandelt. In mehr als 1.000 Präsentationen stellen internationale Ökonomen wichtige Anwendungs­felder der Volkswirtschafts­lehre vor, bspw. in den Gebieten Geldpolitik, Finanzregulierung, Steuerpolitik, Gesundheitsökonomie, Familienpolitik, Erziehung, Arbeits­markt­politik, Produktivität, Handels­politik, Klimawandel, Migrations­politik, Mindest­lohn, Armut, soziale Ungleichheit sowie Wachstum und Entwicklung. Andere Sessions richten den Fokus auf aktuelle Entwicklungen in der ökonomischen Theorie, der Ökonometrie, der experimentellen Ökonomie und der Ökonomiegeschichte. Die Vorträge skizzieren Lösungs­wege für die Zukunft der Angewandten Volkswirtschafts­lehre und der Politikanalyse.

    Weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen, den wissenschaft­lichen Artikeln und zum Programm finden Sie unter www.eeassoc.org. Bei Fragen zur Akkreditierung wenden Sie sich bitte an Gemma Prunner-Thomas, EEA General Manager, congress@eeassoc.org.

    Wenn Sie ein Interview mit einem Wissenschaft­ler vereinbaren möchten, kontaktieren Sie bitte Romesh Vaitilingam (Medienberater der EEA), romesh@vaitilingam.com.

    Die European Economic Association (EEA) ist eine internationale Wissenschafts­vereinigung mit mehr als 3.100 Mitgliedern. Der Organisation beitreten kann jeder, der sich beruflich oder privat mit Ökonomie beschäftigt oder an Fragen der Ökonomie interessiert ist. Die EEA unterstützt die wissenschaft­liche Forschung und hat das Ziel, die Kommunikation und den Austausch zwischen Forschern, Dozenten, Doktoranden und Studierenden der Ökonomie zu verbessern. Der Jahreskongress soll insbesondere eine Plattform für ökonomische Diskussionen bieten. Sechsmal jährlich veröffentlicht die EEA das Journal of the European Economic Associatiation (JEEA). Weitere Informationen zur EEA finden Sie unter www.eeassoc.org oder erhalten Sie per e-Mail an Gemma Prunner-Thomas, admin@eeassoc.org.

    18-08-2015 12:50

  • Bachelor­studien­gang startet mit zwei attraktiven Verbesserungen in das Herbstsemester 2015

    Die Abteilung Volkswirtschafts­lehre hat auch im akademischen Jahr 2014/15 an der weiteren Verbesserung ihres Bachelor­studien­gangs gearbeitet und startet mit zwei attraktiven Neuerungen in das Herbstsemester 2015:

    • Ab dem Herbstsemester 2015 erhalten die Studierenden der Volkswirtschafts­lehre eine weitgehend eigenständige mathematische Grundausbildung. Nur die Finanzmathematik wird künftig noch gemeinsam mit Studierenden anderer Fach­richtungen besucht. Die neu eingerichtete Veranstaltung Analysis und Lineare Algebra A wendet sich ausschließlich an Studierende der VWL und vermittelt noch gezielter die für das erfolgreiche Studium der VWL erforderlichen mathematischen Kompetenzen. (Hier finden Sie Erläuterungen zu den von uns aus der Gymnasialstufe vorausgesetzten Kenntnissen sowie Empfehlungen zu deren Auffrischung.)
    • Im Rahmen des Beifachs Betriebs­wirtschafts­lehre können ab dem Herbstsemester 2015 auch einzelne Wahl­veranstaltungen besucht werden. Aktuelle Informationen finden Sie auf dieser Webseite.

    Bewerbungen zum Studien­start im Herbst 2015 sind noch bis zum 15. Juli möglich.

    Sie sind sich noch nicht 100% sicher, ob VWL das richtige Studien­fach für Sie ist? Oder Mannheim der richtige Ort für Ihr VWL-Studium? Vielleicht helfen Ihnen diese Argumente bei der Abwägung. Unser online-Studien­führer stellt Ihnen darüber hinaus weitere Informationen und Entscheidungs­grundlagen zur Verfügung. Informationen zu unseren konkurrenzlos vielfältigen Austausch­programmen finden Sie im online-Auslands­studien­führer. Wenden Sie sich bei Fragen gerne an unser Studien­gang­management.

    25-06-2015 13:25

  • Prof. Anna Raute, Ph.D. hat den UWIN Best Paper Award on Gender Economics erhalten

    Prof. Anna Raute, Ph.D., Inhaberin der Juniorprofessur für Volkswirtschafts­lehre, Angewandte Finanz­wissenschaft hat den diesjährigen UWIN Best Paper Award on Gender Economics erhalten. Sie wurde damit für ihre Arbeit „Do financial incentives affect fertility – Evidence from a reform in maternity leave benefits“ ausgezeichnet, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Prof. Raute untersucht in ihrer Arbeit die Auswirkungen des 2007 in Deutschland eingeführten einkommensabhängigen Elterngelds auf die Geburtenzahlen.

    Der bereits zum fünften Mal ausgeschriebene Best Paper Award auf dem Gebiet der Ökonomik der Geschlechter­verhältnisse wurde vergeben von der Stiftung UniCredit & Universities (UniCredit & Universities Knight of Labor Ugo Foscolo Foundation). Ziel dieser im Jahr 2009 gegründeten Stiftung ist die Förderung von Studien und Initiativen zur Vertiefung des akademischen Wissens in den Bereichen Finanzen, Wirtschaft, Recht, Politik und Sozial­wissenschaften.

    Kontakt:
    Prof. Anna Raute, Ph.D.
    Telefon: +49-621-181-1813
    E-Mail: raute(at)uni-mannheim.de

  • Dr. Toni Stocker mit dem Lehr­preis der Universität Mannheim ausgezeichnet

    Dr. Toni Stocker, seit 2007 als Akademischer Rat für das Lehr­gebiet Statistik an der Abteilung Volkswirtschafts­lehre tätig, hat den Lehr­preis der Universität Mannheim in der Kategorie Juniorprofessor/innen und promovierte Mitglieder des Mittelbaus erhalten. Die Auszeichnung wurde ihm im Rahmen des Universitäts­tags am 29. April verliehen. Mit dem Lehr­preis würdigt die Universität Dozentinnen und Dozenten, die sich durch beispielgebende Maßnahmen qualitätsvoller Lehre ausgezeichnet haben – insbesondere durch Lehr­veranstaltungen mit besonders hohem persönlichen Einsatz und/oder besonders hoher didaktischer Qualität.

    Dr. Stocker überzeugte die Auswahl­kommission aufgrund seiner stets äußerst klaren Darstellung komplexer Zusammenhänge, seines effektiven und konzertierten Einsatzes verschiedenster Medien und durch sein ausgeklügeltes innovatives Übungs­konzept, bei dem sich die Studierenden selbstständig entsprechend Wissensstand und Interessen in Kleingruppen einteilen, so dass effektives Lernen ermöglicht wird. Der Erfolg von Dr. Stockers Konzept wird auch durch hervorragende Lehr­evaluationen dokumentiert. Im Jahr 2010 hat er für innovative Ansätze in der Lehre bereits den ersten Preis im Wettbewerb „Lehr­idee“ der Universität erhalten.

    Kontakt:
    Universität Mannheim
    Abteilung Volkswirtschafts­lehre
    Dr. Toni Stocker
    68131 Mannheim
    Tel.: +49 621 181 3963
    e-Mail: stocker(at)rumms.uni-mannheim.de

    04-05-2015 12:42

  • Prof. Michèle Tertilt, Ph.D. zum Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt

    Die Mannheimer VWL-Professorin Michèle Tertilt wurde zum Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Sie gehört der Akademie nunmehr als korrespondierendes Mitglied der Philosophisch-historischen Klasse an. Laut Satzung müssen die Mitglieder der Akademie zu einer „wesentlichen Erweiterung des Wissensbestandes“ ihres Faches beigetragen haben. Mitglied kann zudem nur werden, wer auf Vorschlag von Akademie­mitgliedern ohne äußeres Zutun und ausschließlich nach seinem wissenschaft­lichen Ansehen gewählt wird.

    Prof. Michèle Tertilt, Ph.D. ist seit 2010 Lehr­stuhl­inhaberin an der Mannheimer Abteilung Volkswirtschafts­lehre. Die Schwerpunkte ihrer vorwiegend makroökonomischen Forschung liegen in den Bereichen Entwicklungs- und Familienökonomie. Zudem beschäftigt sich Prof. Tertilt auch mit dem Thema Konsumentenkredite und -insolvenzen. Sie zählt zu den forschungs­stärksten Wissenschaft­lern ihrer Generation.

    Die Bayerische Akademie der Wissenschaften ist die größte und eine der ältesten Wissenschafts­akademien in Deutschland. Sie ist zugleich Gelehr­tengemeinschaft und Forschungs­einrichtung von internationalem Rang. In 37 Kommissionen betreibt sie langfristige Grundlagenforschung im geistes- und natur­wissenschaft­lichen Fächerspektrum. Die Akademie bietet Spitzen­wissenschaft­lerinnen und -wissenschaft­lern ein Netzwerk für den interdisziplinären Austausch und wendet sich mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Gesprächsabenden an das wissenschaft­liche Fach­publikum sowie die interessierte Öffentlichkeit.

    Kontakt:
    Prof. Michèle Tertilt, Ph.D.
    Abteilung Volkswirtschafts­lehre
    Universität Mannheim
    Tel.: +49 (0)621 181-1902
    E-Mail: tertilt(at)uni-mannheim.de

    12-03-2015 07:30

  • Joint Summer School of SFB/TR 15 and GESS to be held in August

    We are very happy to announce this year's joint summer school of the Collaborative Research Center SFB/TR 15 „Governance and the Efficiency of Economic Systems“ and the University of Mannheim Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS). It will take place at the idyllic Bronnbach Monastery from August 02 – August 07, 2015 and will be taught by Professor Liran Einav from Stanford University, who is a leading researcher in his field. The major purpose of the summer school is to provide a coherent view of the theory-based empirical analysis of markets with asymmetric information. The summer school is intended for graduate students and postdoctoral researchers.

    Further information is available at http://www.vwl.uni-mannheim.de/summerschool2015/.

    23-02-2015 12:48

  • Prof. em. Dr. Eberhard Wille erneut in Sachverständigenrat berufen

    Bundes­gesundheits­minister Hermann Gröhe hat den Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen im Dezember neu berufen. Zu Mitgliedern ernannt wurden der Allgemeinmediziner Prof. Dr. Ferdinand Gerlach (Universität Frankfurt), der Gesundheitsökonom Prof. Dr. Wolfgang Greiner (Universität Bielefeld), die Internistin und Nephrologin Prof. Dr. Marion Haubitz (Universität Hannover), die Pflege­wissenschaft­lerin Prof. Dr. Gabriele Meyer (Universität Halle), der Gesundheitsökonom Prof. Dr. Jonas Schreyögg (Universität Hamburg), die Pharmakologin Prof. Dr. Petra Thürmann (Universität Witten-Herdecke) sowie der Gesundheitsökonom Prof. Dr. Eberhard Wille (Emeritus Universität Mannheim).

    Prof. Wille wurde auf der konstituierenden Sitzung des Sachverständigenrats Ende Januar erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er gehört dem Sachverständigenrat un­unterbrochen seit 1993 an und war von 2002 bis 2012 Vorsitzender dieses Gremiums.

    Der Sachverständigenrat hat die Aufgabe, im Abstand von zwei Jahren Gutachten zur Entwicklung der gesundheitlichen Versorgung mit ihren medizinischen und wirtschaft­lichen Auswirkungen zu erstellen und darin auch Möglichkeiten und Wege zur Weiter­entwicklung des Gesundheitswesens aufzuzeigen. Im Jahr 2015 wird er ein Sondergutachten zur Entwicklung des Krankengeldes vorlegen.

    04-02-2015 10:20