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So ist der Bachelor­studien­gang VWL aufgebaut

Das VWL-Studium in Mannheim ist in den Grundlagen- und in den Spezialisierungs­bereich aufgeteilt. Der Grundlagen­bereich dauert vier Semester und bildet das Fundament.

Das dritte Studien­jahr, der Spezialisierungs­bereich, kann weitgehend frei gestaltet werden. Um spezielle Themen der Volkswirtschafts­lehre zu vertiefen, steht eine Vielzahl an Veranstaltungen in Mannheim oder auch in Heidelberg zur Verfügung. Kurse im Rahmen eines Auslands­studiums sind eine weitere Option. Darüber hinaus können die Studierenden Beifächer wählen und so ihr Studium interdisziplinär und noch individueller auf ihre eigenen Interessen ausrichten. Angeboten werden die Beifächer Mathematik, BWL, Wirtschafts­informatik, Philosophie, Jura, Psychologie, Politik­wissenschaft oder Soziologie. Einige davon werden bereits ab dem ersten Semester studiert und können zunächst zur Probe besucht werden.


Prüfungen und ECTS-Punkte

Alle Prüfungen finden studien­begleitend statt: Jeder Kurs wird am Ende des Semesters mit einer Klausur, bei Seminaren mit einer Hausarbeit und einem Vortrag, abgeschlossen. Für jede erfolgreich abgelegte Prüfung gibt es Kreditpunkte nach dem European Course Credit Trans­fer System (ECTS), die entsprechend dem Arbeits­aufwand vergeben werden. Dieses System ist im europäischen Hochschul­raum harmonisiert, so dass Studien­leistungen gegenseitig leichter anerkannt werden können. Am Ende des Bachelor­studiums steht die Bachelor­arbeit, für deren Erstellung zehn Wochen vorgesehen sind.

Über die gesamte Studien­dauer hinweg können insgesamt 180–188 ECTS-Punkte erworben werden. Die Studierenden sollten in jedem Semester Veranstaltungen im Umfang von etwa 30 ECTS-Punkten absolvieren – abhängig von der jeweiligen Fächerkombination.

Eine der wichtigsten Informations­quellen für Studierende ist die Prüfungs­ordnung. Darin werden alle Bestimmungen und Vorschriften zu Ihrem Studien­gang festgehalten. Die Prüfungs­ordnung finden Sie mit weiteren Erläuterungen auf den Webseiten der Abteilung Volkswirtschafts­lehre. Den Originaltext der Prüfungs­ordnung erhalten Sie zudem auf den Webseiten des Studien­büros in der jeweils aktuellsten Fassung.

  • Grundlagen­bereich

    Der Grundlagen­bereich enthält folgende Module:

    Wie die einzelnen Veranstaltungen den jeweiligen Studien­semestern zugeordnet sind, können Sie der Tabelle „Veranstaltungs­plan für den Bachelor­studien­gang Volkswirtschafts­lehre“ entnehmen, die Teil der Spezifischen Anlage 1 zur Prüfungs­ordnung ist.

    Die aktuellen Inhalte der Veranstaltungen finden Sie in den kommentierten Vorlesungs­verzeichnissen (Sie benötigen je ein Verzeichnis aus dem Herbst- und Frühjahrssemester). Auch der Modulkatalog enthält viele zusätzliche Informationen zu den angebotenen Lehr­veranstaltungen.

  • Spezialisierungs­bereich

    Der Spezialisierungs­bereich besteht aus volkswirtschaft­lichen und wenn gewünscht auch aus interdisziplinären Modulen sowie der abschließenden Bachelor-Arbeit. In diesem Studien­abschnitt haben Sie weitreichende Gestaltungs­freiheiten. Richten Sie Ihr VWL-Studium an Ihren persönlichen Interessen und Berufswünschen aus!

    Ohne Bachelor­arbeit sind im Spezialisierungs­bereich zwischen 65 und 73 ECTS-Punkte zu erwerben. Davon dürfen maximal 48 ECTS-Punkte aus interdisziplinären Veranstaltungen stammen. Mindestens ein volkswirtschaft­liches Seminar muss, maximal drei solcher Seminare können absolviert werden. Wer nicht das Beifach Mathematik belegt, wählt entweder die Veranstaltung „Internationale Ökonomik“ oder betriebs­wirtschaft­liche Veranstaltungen im Umfang von mindestens sechs ECTS-Punkten.

    Um die geplante Fächerwahl und die damit verbundenen Ziele zu besprechen, müssen Studierende eine Beratung in Anspruch nehmen. Als Gesprächs­partner*innen dafür in Frage kommen insbesondere alle (Junior-)Professor*innen sowie Privatdozent*innen.
     

    Volkswirtschaft­liche Wahlmodule

    Die vielfältigen Wahl- und Gestaltungs­möglichkeiten sowie die Anzahl der angebotenen Veranstaltungen sind deutschland­weit einzigartig. Ein Blick in den Modulkatalog zeigt, wie vielfältig sich ein VWL-Bachelor­studium an der Universität Mannheim zusammenstellen lässt.

    Darüber hinaus stehen den Mannheimer VWL-Studierenden – basierend auf einer speziellen Kooperations­vereinbarung – zusätzlich auch die volkswirtschaft­lichen Veranstaltungen des dritten Jahres aus dem Heidelberger Bachelor­studien­gang Volkswirtschafts­lehre offen.
     

    Interdisziplinäre Wahlmodule und Beifächer

    Der Spezialisierungs­bereich kann vollständig aus Modulen aus dem Angebot der Abteilung Volkswirtschafts­lehre zusammengesetzt werden (inklusive Wirtschafts­geschichte, Statistik und Ökonometrie).

    Die Studierenden können aber auch verschiedene interdisziplinäre Schwerpunkte wählen, indem Sie eines oder optional auch mehrere der angebotenen Beifächer belegen: Mathematik, Jura, Betriebs­wirtschafts­lehre, Wirtschafts­informatik, Philosophie, Soziologie, Politik­wissenschaft und Psychologie.
     

    Schlüssel­qualifikationen

    Die sogenannten Schlüssel­qualifikationen werden auf dem Arbeits­markt immer wichtiger. Diese sind zum einen integraler Bestandteil der Fach­veranstaltungen unseres VWL-Bachelor­studien­gangs. Zusätzlich können die Studierenden im Rahmen des Spezialisierungs­bereichs speziell auf den Erwerb von Schlüssel­kompetenzen ausgerichtete Lehr­veranstaltungen belegen, und zwar in einem Umfang von bis zu acht ECTS-Punkten. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist ab dem zweiten Fach­semester möglich. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
     

    Bachelor­arbeit

    Am Ende des dritten Jahres gilt es, die Bachelor-Arbeit zu verfassen, gegebenenfalls von einem Bachelor­seminar begleitet. Hier erarbeiten Sie ein bestimmtes Thema eigenständig und mit wissenschaft­lichen Methoden. Schreiben können Sie Ihre Arbeit in folgenden Fach­gebieten:

    • Volkswirtschafts­lehre
    • Statistik
    • Ökonometrie
    • Wirtschafts­geschichte


    Die Bachelor­arbeit können Sie, unter bestimmten Bedingungen, in den oben genannten Fach­gebieten auch an der Universität Heidelberg schreiben. Mit Zustimmung eines zuständigen Fach­vertreters ist dies in Mannheim außerdem in den Fächern Mathematik, Wirtschafts­informatik und Philosophie möglich. Das setzt voraus, dass Sie auch das entsprechende Beifach studiert haben (siehe oben).

    Für die Bachelor-Arbeit steht eine Bearbeitungs­zeit von zehn Wochen zur Verfügung, sie wird mit 12 ECTS-Punkten gewichtet.