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Foto: Anna Logue

Lehre, Studium und Nachwuchs­förderung

Die Lehr- und Forschungs­einheit Volkswirtschafts­lehre/Statistik bietet in der grundständigen Ausbildung den sechssemestrigen Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre an, der den früheren Diplom­studien­gang seit 2006 ersetzt. Seit Herbst 2009 wird im postgradualen Bereich ein volkswirtschaft­licher Master­studien­gang mit inzwischen drei Studien­richtungen angeboten. Weiterhin bietet die Abteilung ein dreijähriges strukturiertes Doktoranden­programm unter dem Dach der Graduate School an, das mit dem Titel Dr. rer. pol. abgeschlossen werden kann.

Im Herbstsemester 2017/18 sind im Bachelor­studien­gang 734 Studierende, im Master­studien­gang 165 Studierende und im Beifach VWL für andere Bachelor­studien­gänge 89 Studierende eingeschrieben.

Besondere Kennzeichen der grundständigen Mannheimer VWL-Ausbildung sind die fundierte wirtschafts­theoretische Ausbildung, die frühe Einbeziehung empirischer Methoden, die Verknüpfung der Lehre mit der wirtschafts­politischen Praxis sowie das außerordentlich breite Fächerangebot im Wahl­bereich, verbunden mit weitgehenden individuellen Gestaltungs­möglichkeiten und verstärkt durch die sehr lebhaften Auslands­beziehungen.

Die hohe Qualität der Mannheimer VWL-Ausbildung wird durch Top-Positionen in bundes­weiten Rankings immer wieder bestätigt.

Seit dem Wintersemester 1998/99 werden gegen Ende jedes Semesters alle Lehr­veranstaltungen der Lehr- und Forschungs­einheit Volkswirtschafts­lehre/Statistik evaluiert und die Ergebnisse durch Aushang veröffentlicht. 2000/2001 fand eine umfassende Studien­gang­evaluation statt. Im Jahr 2011 wurden der Bachelor- und der Master­studien­gang ohne Auflagen erstmals akkreditiert. Im Jahr 2017 wurden beide Studien­gänge ohne Auflagen und ohne Empfehlungen reakkreditiert.

Für die Absolventinnen und Absolventen des Bachelor- und Master­studien­gangs findet jährlich im Herbst eine Absolventenfeier statt. Außerdem werden regelmäßig Absolventinnen zu Vorträgen aus ihrer Berufspraxis eingeladen. Ehemalige Absolventen bemühen sich zudem aktiv um die Bereitstellung von Praktikumsplätzen.

Die Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden erfolgt an der Abteilung über das Center for Doctoral Studies in Economics der Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS). Das strukturierte Promotions­programm bereitet die Doktoranden zügig auf die Teilnahme an der Forschung vor. Durch die inhaltliche Breite des Studiums wird eine Überspezialisierung nur auf das Dissertations­thema verhindert. Die Vergabe von Stipendien entlastet von unnötigen promotions­verlängernden Tätigkeiten. Das Programm beinhaltet in der Regel ein Semester oder Studien­jahr im Ausland (u. a. organisiert im Rahmen von ENTER).

Im wöchentlichen Applied Economics and Econometrics-Seminar und im Internal Department Seminar können die Doktoranden selbst verfasste Papers einem Kreis von Wissenschaft­lern der Universität Mannheim, des ZEW und anderer Universitäten präsentieren. Die Teilnahme am ebenfalls wöchentlich stattfindenden Fakultäts­seminar bietet ihnen zusätzlich die Möglichkeit, internationale Forschungs­kontakte zu knüpfen.

Durch ihre häufigen Publikationen in angesehenen deutschen und internationalen Zeitschriften tragen die Doktoranden zum Forschungs­renommee der Abteilung bei. Die in den letzten Semestern an der Abteilung promovierten Nachwuchs­wissenschaft­ler haben trotz der zeitweise schwierigen Markt­lage in kurzer Zeit anspruchsvolle Stellen besetzen können.

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