Foto: Anna Logue

Informationen zum Spezialisierungsbereich bei Einschreibung ab 2016

Nachfolgend finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum volkswirtschaftlichen Spezialisierungsbereich. Diese gelten für Einschreibungen ab 2016. Sollten Sie sich vor 2016 eingeschrieben haben, finden Sie die Informationen hier.

  • Welche Lehrveranstaltungen werden angeboten?

    Das kommentierten Vorlesungsverzeichnis listet Informationen zu allen von der Abteilung VWL angebotenen Lehrveranstaltungen des laufenden (in den Semesterferien des kommenden) Semesters auf. Das schließt die Kurse zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen ein. Für die Schlüsselqualifikations-Kurse gibt es zudem eine separate Webseite des Studierendenwerks.

    Jeweils spätestens Ende Juli/Anfang August erscheint neben dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis für das Herbstsemester eine präzisere Vorausschau auf das Angebot des folgenden Frühjahrssemesters (Preview). So bekommen Sie bereits einen relativ genauen Überblick über das Kursangebot des gesamten akademischen Jahres. Informationen zu den Veranstaltungen anderer Fakultäten/Abteilungen finden Sie in deren jeweiligen Publikationen.

    Durch ein Kooperationsabkommen mit dem Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität Heidelberg können Sie auch dort bestimmte Veranstaltungen belegen: dazu zählen Vorlesungen, Übungen und Seminare aus dem fünften und sechsten Fachsemester des Bachelor-Studiengangs Politische Ökonomik in den Fachgebieten Volkswirtschaftslehre, Statistik, Ökonometrie und Wirtschaftsgeschichte. Voraussetzung ist, dass sich deren Inhalte nicht wesentlich mit Ihren Mannheimer Pflicht- und bereits belegten Wahlveranstaltungen überschneiden. Sie können in Heidelberg alle Veranstaltungen dieses Studiengangs besuchen, die auch in Mannheim an der Abteilung VWL an entsprechend ausgerichteten Lehrstühlen angeboten werden könnten, neben den bekannten Vertiefungen also zum Beispiel auch Entwicklungsökonomie oder Neuroökonomie. Veranstaltungen, die im Kern politikwissenschaftlich, soziologisch oder philosophisch ausgerichtet sind, kommen nicht in Frage, da die entsprechenden Lehrstühle in Mannheim einer anderen Abteilung zuzuordnen wären. Im Zweifelsfall verhandeln Sie bitte mit Ihrem Berater gem. § 13 der Prüfungsordnung. Bitte beachten Sie eventuelle Teilnahmevoraussetzungen bei einzelnen Veranstaltungen und nehmen Sie direkt Kontakt mit den jeweiligen Dozenten auf, wenn Sie unsicher sind. Grundsätzlich können Studierende die Bachelorarbeit auch in einem dieser Fächer in Heidelberg schreiben (siehe hierzu weiter unten). Maximal können 31 ECTS-Punkte (in Heidelberg auch Leistungspunkte genannt) an der Partnerfakultät erbracht werden. Die in Heidelberg erreichten Punkte werden in Mannheim 1:1 angerechnet. Auch prüfungstechnisch werden sie wie in Mannheim erbrachte Punkte behandelt. Organisatorische Hinweise finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

    Die Einführung in die Wirtschaftsgeographie wurde im FSS 2017 nochmals als Wahlveranstaltung angeboten (Prüfungen zum Erst- und letztmalig Zweittermin im FSS 2017, kein dritter Prüfungstermin im HWS 2017). Es finden keine wirtschaftsgeographischen Vertiefungsveranstaltungen mehr statt, und es besteht auch nicht mehr die Möglichkeit zur Betreuung wirtschaftsgeographisch ausgerichteter Bachelorarbeiten. Seit dem FSS 2017 können wirtschaftsgeographische Wahlveranstaltungen leider auch nicht mehr aus Heidelberg oder aus einem Auslandsstudium anerkannt werden. 

  • Neuzugänge und Professorinnen und Professoren im Forschungssemester

    Neue Professoren im Herbstsemester 2017:

    • Prof. Andreas Gulyas, Ph.D. (Juniorprofessur für Makroökonomik)
    • Prof. Duk Gyoo Kim, Ph.D. (Juniorprofessur für Theoretische Finanzwissenschaft)
    • Prof. Dr. Matthias Meier (Juniorprofessur für Geld und Währung)


    Lehrstuhlvertreter im Herbstsemester 2017:

    • Dr. Peter Duersch (Vertretung der Professur für Mikroökonomik)
    • Dr. Helmut Farbmacher (Vertretung der Professur für Mikroökonometrie)
    • Dr. Steffen Habermalz (Vertretung der Professur für Wirtschaftsgeographie)
    • Prof. Dr. Holger Rau (Vertretung der Professur für Experimentelle Wirtschaftsforschung)
    • Dr. Jens Ruhose (Vertretung der Professur für Finanzwissenschaft)
    • Prof. Dr. Martin Scheffel (Vertretung der Professur für Angewandte Politische Ökonomie)


    Professoren im Forschungssemester:

    • Prof. Tertilt: Herbstsemester 2017
    • Prof. Grüner: Herbstsemester 2017
    • Prof. Trenkler: Herbstsemester 2017
    • Prof. Tröger: Herbstsemester 2017
    • Prof. Sovinsky: Frühjahrssemester 2018
    • Prof. Adam: Herbstsemester 2018 und Frühjahrssemester 2019
  • Welche administrativen Regelungen muss ich beachten?

    Die Regeln ergeben sich aus der Prüfungsordnung in Verbindung mit der Spezifischen Anlage 1 und der Spezifischen Anlage 2 sowie mitunter den Sonderregelungen für einzelne Beifächer (siehe hierzu im Überblick die Webseite "Allgemeine Informationen zum Spezialisierungsbereich". Die Studierenden sind selbst für die Einhaltung dieser Regelungen verantwortlich, insbesondere: Punkteober- und -untergrenze im Spezialisierungsbereich, in den Beifächern, bei Schlüsselqualifikationen etc.; Kombinationsmöglichkeiten; besondere Meldung zu Beifachprüfungen usw.). Bitte achten Sie darauf, die für Sie geltenden Regelungen ("Einschreibung ab 2016") zu beachten!

    Wenn Sie alle sonstigen Bestimmungen einhalten, ist die Zahl der ECTS-Punkte, die Sie in einem Semester erwerben können, nach oben nicht begrenzt.

    Damit Sie die die Lehrveranstaltungen möglichst flexibel kombinieren können, räumt Ihnen die Prüfungsordnung einen Korridor von 180 bis 188 ECTS-Punkten für den Studienabschluss ein. Das Justitiariat der Universität hat hierzu im Jahr 2014 entschieden, dass Sie den Studienabschluss erlangt haben, wenn 180 ECTS-Punkte erstmals erreicht oder überschritten sind. Eine weitere Prüfungsleistung innerhalb dieses Korridors (Beispiel: 181 ECTS plus eine weitere Prüfung mit 5 ECTS) ist nur zulässig, wenn zum Zeitpunkt des Beginns der zusätzlichen Prüfung die Grenze von 180 ECTS-Punkten noch nicht überschritten ist, zum Beispiel weil alle Klausuren zum ersten Termin geschrieben werden. Melden Sie eine der Klausuren hingegen für den Zweittermin an, so stehen die Noten der Prüfungen aus dem ersten Termin bereits fest. Im beschriebenen Fall wären 181 ECTS-Punkte erreicht und die noch offene Klausur dürfte nicht mehr geschrieben werden. Es ist also auch nicht möglich, nach Erreichen von 180 ECTS-Punkten für ein weiteres Semester eingeschrieben zu sein, um eine zusätzliche Prüfung innerhalb des zulässigen Korridors zu absolvieren. Die Regelungen zu den im Herbstsemester 2013 neu eingeführten Zusatzmodulen finden Sie unter Paragraph 11 2a der Prüfungsordnung.

    Veranstaltungen aus den Bereichen Wirtschaftsgeographie (bis einschl. FSS 2017) und Wirtschaftsgeschichte zählen zum Lehrangebot der Abteilung Volkswirtschaftslehre und werden somit nicht auf den Verfügungsrahmen für interdisziplinäre Veranstaltungen (48 ECTS-Punkte) angerechnet.

    Ab Beginn des Spezialisierungsbereichs müssen Sie obligatorische Beratungen in Anspruch nehmen. Für welche Ihrer Wahlentscheidungen das zutrifft und in welchem Umfang andere im Rahmen von beratungsfreien Pauschalen ausgenommen sind, regelt der Paragraph 13. Weitere Informationen zur Beratung finden Sie hier.

    Sie können Ihre Beraterin oder Ihren Berater jederzeit erneut kontaktieren, etwa wenn Sie die Planung Ihrer vereinbarten Wahlveranstaltungen ändern wollen. Verpflichtet sind Sie dazu nur dann, wenn mehr als die Hälfte der Veranstaltungen (gemessen in ECTS-Punkten) gegenüber der früheren Vereinbarung geändert werden soll. Nur dann ist auch ein neu unterschriebenes Formular mit neuer Veranstaltungsauflistung zwingend erforderlich.

    Wenn Sie die Freiräume im zweiten bis vierten Fachsemester für eine volkswirtschaftliche Wahlveranstaltung nutzen möchten, werden Sie in der Regel noch keine konkrete Vorstellung darüber haben, welche Veranstaltungen Sie im dritten Studienjahr miteinander kombinieren wollen. Zu diesem Zeitpunkt liegen auch noch keine Vorlesungsverzeichnisse für die kommenden Semester vor. So können Sie bestenfalls mit Ankündigungen der Lehrstühle arbeiten. Natürlich sollten Sie so früh wie möglich Überlegungen über die grundsätzliche Ausrichtung Ihres weiteren Studiums anstellen. In der verpflichtenden Beratung (sofern diese nicht aufgrund der beratungsfreien Pauschalen entfallen kann, siehe die oben verlinkten Seiten) sollten Sie lediglich die (in der Regel eine) Wahlveranstaltung des aktuellen Semesters vereinbaren.

    Sollten Sie im fünften Semester im Ausland studieren, basiert die Beratung zum dritten Studienjahr im Wesentlichen auf den Angaben im Preview für das kommende Frühjahrssemester oder früher verfügbaren Informationen der Lehrstuhl-Webseiten. Der Schwerpunkt der Beratung sollte in diesem Fall auf der groben Ausrichtung des Wahlbereichs sowie den Auslandsveranstaltungen liegen; die konkreten Mannheimer Wahlveranstaltungen sollten dann in einer weiteren Beratung zu Beginn des folgenden Frühjahrssemesters vereinbart werden. Falls Sie im fünften Semester in Mannheim studieren, warten Sie bitte zunächst das komplette Vorlesungsverzeichnis für das kommende akademische Jahr ab. Es erscheint im Juni (HWS) bzw. spätestens Ende Juli/Anfang August (FSS) und bildet die späteren Veranstaltungen schon zu 95% ab. Der beste Zeitpunkt für die Beratung ist in diesem Fall üblicherweise in den ersten Wochen des Herbstsemesters, wenn Sie zunächst einige Kurse zur Probe besuchen möchten oder wenn zu Semesterbeginn noch verlegte Veranstaltungen Ihre Kurswahl beeinflussen.
    Wenn Sie Anfang August schon genau wissen, welche Kurse Sie belegen möchten, spricht natürlich nichts gegen einen sofortigen Beratungstermin. Nur wenn Sie mehr als 50 Prozent der Vereinbarung verändern möchten, sind Sie zu einer weiteren Beratung verpflichtet (s. o.). Sie sind also sehr flexibel, sich auch noch kurzfristig umzuentscheiden. Wenn Ihnen allerdings im Beratungsgespräch von einer bestimmten Kombination abgeraten wurde, sollten Sie sich möglichst auch daran halten.

  • Informationen rund um die Beifächer

    (Ausführliche Antworten per Download)

    Im Rahmen des Bachelorstudiengangs können derzeit acht externe Studienfächer belegt werden: Betriebswirtschaftslehre, Jura, Wirtschaftsinformatik, Philosophie, Psychologie, Mathematik, Politikwissenschaft und Soziologie.

    Die Wahl eines Beifachs ist nicht verpflichtend. Sofern Sie sich bei der Wahl Internationale Ökonomik vs. BWL für letztere entscheiden, handelt es sich formal bereits um das Beifach BWL; die nachfolgenden Hinweise in diesem Abschnitt beziehen sich auf die Wahl „echter“ Beifächer. Die Anrechnung der ECTS-Punkte erfolgt im Spezialisierungsbereich. Das Beifach ist also kein zusätzliches Fach, sondern Bestandteil des Studiengangs; es tritt an die Stelle der ansonsten im entsprechenden Umfang zu wählenden volkswirtschaftlichen Veranstaltungen (aus Mannheim, Heidelberg oder aus dem Ausland).

    Die Wahl des Beifachs erfolgt durch die verbindliche Meldung zu den Klausuren. Eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich. Nur für das Beifach Psychologie gibt es ein zusätzliches Bewerbungsverfahren.

    Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen der Beifächer bei den anbietenden Fakultäten anmeldepflichtig sein kann. Veranstaltungen des Beifachs Philosophie bspw. erfordern eine vorherige Anmeldung in der Woche vor Vorlesungsbeginn. Die Spezialveranstaltungen des Beifachs BWL sind sogar bewerbungspflichtig.

    Zum Zeitpunkt der Meldung der ersten Klausur eines Beifachs muss in der Regel auch die Studienberatung nach Paragraph 13 der Prüfungsordnung bereits erfolgt und der Beratungsnachweis beim Studienbüro abgegeben sein. In einigen Fällen können interdisziplinäre Veranstaltungen auch ohne vorherige Beratung belegt werden, Details finden Sie hier. Für das Beifach Jura ist ein zusätzliches Gespräch mit der Fachstudienberatung Jura obligatorisch.

    Grundsätzlich dürfen im Wahlbereich bis zu 48 ECTS-Punkte durch interdisziplinäre Veranstaltungen/Module erbracht werden. Diese dürfen auch aus unterschiedlichen Beifächern stammen, solange die spezifischen Regelungen der einzelnen Beifächer eingehalten werden. Eine Bachelorarbeit in einem der Beifächer, sofern zulässig, wird auf diesen Punkterahmen nicht angerechnet.

    Sollten bei einem Beifach mehrere Veranstaltungen verpflichtend vorgegeben sein (Beispiele: Mathematik, Soziologie und Psychologie), so muss es im vollen Mindestumfang der Pflichtveranstaltungen studiert werden. Ist eine der verpflichtenden Prüfungen nicht bestanden, kann keine der absolvierten Prüfungen auf den Studienabschluss angerechnet werden (siehe im Detail die Spezifische Anlage 2). Dann müssen ersatzweise andere Veranstaltungen belegt werden. Bei Beifächern, die in beliebigem Umfang studiert werden können, beispielsweise BWL oder Jura, können die bereits bestandenen Prüfungen nicht nachträglich annulliert werden.

  • Warum kann ich abteilungsexterne Lehrveranstaltungen nicht genauso frei kombinieren wie in der VWL?

    Es gilt an der Universität Mannheim der Grundsatz, dass immer die anbietende Fakultät bzw. Abteilung darüber entscheidet, welche Regeln für den Besuch der eigenen Lehrveranstaltungen gelten sollen. Die Politik der Volkswirte bietet den Studierenden einen möglichst großen Raum für eigenverantwortliche Entscheidungen. Auch wenn sich bereits viel getan hat: es haben sich noch nicht alle Fakultäten/Abteilungen diesem Weg angeschlossen. Die VWL-Professoren und das Dekanat setzen sich auch weiterhin dafür ein. Es könnte durchaus sein, dass sich im Laufe der Zeit weitere Verbesserungen ergeben.

  • Was muss ich bei Seminaren und der Bachelorarbeit beachten?

    Bachelorarbeiten können sowohl im Frühjahrs- als auch im Herbstsemester geschrieben werden. Die Vergabe erfolgt direkt durch die Professor(inn)en, Privatdozent(inn)en, Juniorprofessor(inn)en und Akademischen Räte.

    Thema und Ausgabetermin können individuell vereinbart werden. Die Bearbeitungszeit richtet sich nach der Bachelor-Prüfungsordnung. Sofern die Arbeit nach Mitte/Ende März begonnen wird, ist die Ausgabe der Bachelorurkunde bis Ende August nicht mehr gewährleistet. Abhängig von individuellen Absprachen wäre dies aber durchaus realisierbar (siehe ergänzend die Fragen zu Prüfungsfristen und zur Ausgabe der Urkunden weiter unten).

    Solange die betreuende Professorin oder der Professor die Bachelorarbeit vor Ablauf eines Semesters (31.1. bzw. 31.7.) anmeldet, können Sie die Arbeit auch im darauf folgenden Semester abgeben, ohne dass eine Rückmeldung für das neue Semester erforderlich ist (Stand HWS 2017). Diese Regelung kann jedoch in Zukunft geändert werden. Bitte vergewissern Sie sich deshalb im Bedarfsfall bei Frau Knapp oder Frau Troilo. Ein Urlaubssemester dürfen Sie hingegen nicht nehmen, weil während eines Urlaubssemesters keine Prüfungsleistungen erbracht werden dürfen. Nicht-EU-Ausländer müssen sich zwingend zurückmelden, um den Aufenthaltsstatus aufrecht zu erhalten. Diese Regelung gilt nur bis zum Ende des achten Fachsemesters. Sofern Sie die Bachelorarbeit im neunten Fachsemester schreiben möchten, muss sie spätestens am letzten Tag des Semesters (31.1. bzw. 31.7.) abgegeben werden, weil ein zehntes Bachelorsemester nicht zulässig ist. Eine Fristüberschreitung hätte den Verlust des Prüfungsanspruchs zur Folge. Bitte beachten Sie auch, dass bei einer Exmatrikulation Ihre rumms-Kennung und damit verbunden auch die Rechte für die Nutzung der Bibliothek 60 Tage nach Semesterende erlöschen. Der Zugang zum Studierendenportal erlischt umgehend. Formal wird auch der Studierendenausweis umgehend ungültig. Auf Ihrem Bachelorzeugnis ist übrigens keine Studiendauer angegeben. Das Zeugnis wird mit dem Datum der letzten Prüfungsleistung (letzte bestandene Klausur oder Abgabedatum der Bachelorarbeit) ausgestellt.

    Die Bachelorarbeit kann erst begonnen werden, nachdem mindestens ein Seminar bestanden ist. Wir empfehlen deshalb, bereits im fünften Semester an einem Seminar teilzunehmen. Das gilt auch im Ausland, wenn dort tatsächlich wie in Mannheim ein längerer Text zu einem abgegrenzten Thema selbständig verfasst, vorgetragen und diskutiert wird. Das ist nicht immer der Fall: manchmal werden dort im Rahmen von Seminaren auch einfach nur Zeitschriftenaufsätze besprochen. Ein Seminar, das nur Mikro B, Makro B oder die Einführung in die Wirtschaftsgeschichte voraussetzt, kann auch schon im vierten Semester besucht werden. Damit könnten Sie dann im sechsten Semester ein zweites Seminar absolvieren. Es steht Ihnen auch frei, zunächst eine Seminararbeit (im Rahmen eines Blockseminars) und unmittelbar im Anschluss die Bachelorarbeit zu schreiben. Oft ist es sinnvoll, dass sich Bachelorarbeiten thematisch an vorangegangenen Seminaren orientieren; vorgeschrieben ist dies jedoch nicht. Die Lehrstühle geben auf ihren Webseiten die jeweiligen inhaltlichen und formalen Voraussetzungen für Bachelorarbeiten bekannt.

    Neben den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Abteilung VWL (siehe oben) können auch die Professoren Wambach und Gretschko am ZEW eine Bachelorarbeit betreuen. Das kann sich gerade dann anbieten, wenn das geplante Thema im Forschungsschwerpunkt eines der genannten ZEW-Professoren liegt. Weiterhin können Sie die Bachelorarbeit auch an der Universität Heidelberg schreiben (siehe oben). Eine Bachelorarbeit in Kooperation mit einem anderen Forschungsinstitut, einer Organisation oder einem Unternehmen ist nur dann möglich, wenn die Betreuung und Benotung der Arbeit durch einen zulässigen Mannheimer Betreuer erfolgt und dieser mit einer solchen Kooperation einverstanden ist. Bitte wenden Sie sich dazu direkt an den Mannheimer Betreuer.

    Sie können im Spezialisierungsbereich bis zu drei volkswirtschaftliche Seminare belegen (und gegebenenfalls weitere Seminare im Rahmen von Beifächern). Bei jeder Anmeldung für ein volkswirtschaftliches Seminar müssen Sie angeben, wie viele Seminare Sie bereits bestanden haben. Zu den Seminaren melden Sie sich zunächst in der offiziellen Anmeldewoche an, die im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben wird. In den ersten Tagen der darauf folgenden Woche werden freie Seminarplätze über die Mailingliste vwlstudium bekannt gegeben und stehen für Nachrücker zur Verfügung. Grundsätzlich ist ein Nachrücken auf freie Seminarplätze noch bis zum Beginn des Seminars, typischerweise bis zur Orientierungsveranstaltung, möglich. Sollten Studierende in keinem Seminar (nicht nur solche der ersten Wahl, sondern auch auf allen freien Nachrückerplätzen) eine Zulassung erhalten haben, können sie sich zunächst an die Studiengangsmanagerin, Frau Köhler, und in letzter Instanz an den Studiendekan wenden. Bitte beachten Sie, dass Sie sich pro Semester zu maximal zwei Seminaren anmelden dürfen. Studierende, die zu mehr als zwei Seminaren zugelassen wurden, verlieren rückwirkend sämtliche Seminarplätze und können sich nur noch auf dann noch freie Nachrückerplätze bewerben.

    Die Professorinnen und Professoren der Abteilung haben sich auf allgemeine formale Regelungen für Bachelorarbeiten verständigt. Allerdings können von Ihrer Betreuerin oder Ihrem Betreuer leicht abweichende Regelungen festgelegt werden. Bitte sprechen Sie sie oder ihn darauf an, ob und welche Regelungen abweichend vom allgemeinen Text speziell für Ihre Bachelorarbeit gelten. Den Text der ehrenwörtlichen Erklärung können Sie in jedem Fall für Ihre Bachelorarbeit verwenden. Beachten Sie bitte auch den nachfolgenden Abschnitt zur guten wissenschaftlichen Praxis.

    Sofern Sie Ihre Seminar- und/oder Bachelorarbeit in englischer Sprache verfassen möchten, könnten Web-Angebote wie die Academic Phrasebank der University of Manchester hilfreich sein (siehe auch die dortigen useful links). Auf etwas höherem Niveau bewegen sich zum Beispiel die online-Angebote der European Association of Science Editors.

    Denken Sie bitte daran, dass bei einer geplanten Studienzeit von sechs Semestern die Bachelorarbeit Teil der Arbeitsbelastung des dritten Jahres ist. Es kann also sinnvoll sein, den größeren Teil der Kursbelastung in das 5. Semester zu legen.

    Es gibt keinen Anspruch darauf aber die Möglichkeit dazu: Falls Sie Ihre Bachelorarbeit in Heidelberg schreiben möchten, wenden Sie sich bitte direkt an die Heidelberger Professorinnen und Professoren. Sie benötigen keine besondere Genehmigung aus Mannheim. Allerdings dürfen insgesamt nicht mehr als 31 ECTS-Punkte aus Heidelberg in Ihren Studienabschluss eingebracht werden (siehe oben). Das Thema, formale Vorgaben und auch die Bearbeitungszeit und weiteres werden in Heidelberg festgelegt. Die Arbeit wird jedoch in jedem Fall mit 12 ECTS-Punkten für Ihr Studium angerechnet. Ihre Betreuerin oder Ihr Betreuer möge sich wegen der administrativen Abwicklung mit Frau Knapp oder Frau Troilo vom Studienbüro in Verbindung setzen.

    Falls Sie Ihre Bachelorarbeit in den Fächern Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftsinformatik oder Philosophie schreiben möchten, gelten die besonderen Regelungen der Spezifischen Anlage 2. Bitte wenden Sie sich für Fragen an die Fachstudienberatung.

  • Stimmt es, dass Täuschungsversuche auch in Seminar- und Bachelorarbeiten geahndet werden?

    Das ist richtig und betrifft die nicht gekennzeichnete direkte oder indirekte Übernahme fremder Inhalte und Konzepte. Ein Täuschungsversuch gemäß Paragraph 8 (3) Satz 1 der Bachelorprüfungsordnung liegt übrigens auch dann vor, wenn der oder die Studierende beispielsweise in einer Bachelorarbeit aus einer eigenen früheren Seminararbeit abschreibt, ohne das Zitat kenntlich zu machen und die Quelle anzugeben.

    Die Mitglieder der Abteilung Volkswirtschaftslehre erkennen die Grundsätze guter wissenschaftlicher Arbeit an. Auch im Bachelorstudiengang ist deshalb wissenschaftliches Fehlverhalten im Rahmen der Abfassung von Seminar- und Bachelorarbeiten nicht akzeptabel. An der Abteilung VWL werden auch im Bachelorstudiengang bei den eingereichten Seminar- und Bachelorarbeiten stichprobenmäßig sowie in besonderen Verdachtsfällen Prüfungen auf Plagiate vorgenommen.

    Bitte machen Sie sich spätestens anlässlich Ihrer ersten Seminararbeit mit den universitären Richtlinien zur guten wissenschaftlichen Praxis sowie der Satzung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten vertraut. Die Kenntnisnahme beider Texte ist Teil Ihres Selbststudiums im Rahmen des Moduls Wissenschaftliches Arbeiten.

  • Muss man sich zu den Veranstaltungen anmelden?

    Sie können die für den Spezialisierungsbereich vorgesehenen Vorlesungen meist ohne vorherige Anmeldung besuchen. Einschränkungen werden im kommentierten Vorlesungsverzeichnis und/oder auf den Webseiten der Lehrstühle bekannt gegeben. Nicht selten werden organisatorische Regelungen in der ersten Vorlesungsstunde besprochen. Sie sollten diese Veranstaltung deshalb auf keinen Fall versäumen. Bei Seminaren ist (außer für eventuelle Gasthörer) eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Bitte beachten Sie insbesondere die Aushänge und Webseiten der Lehrstühle.

  • Wann finden Prüfungen statt?

    Auch die Klausuren des Spezialisierungsbereichs finden in der Regel am Beginn und am Ende der vorlesungsfreien Zeit statt, wobei auch hier in einzelnen Veranstaltungen abweichende Regelungen getroffen werden können. Für jede einzelne Klausur ist eine vorherige Anmeldung im Studienbüro oder über das Internet erforderlich. Die jeweils aktuellen Prüfungstermine und Anmeldefristen finden Sie auf der entsprechenden Webseite des Studienbüros. Bitte studieren Sie in Ihrem eigenen Interesse sehr aufmerksam die prüfungsbezogenen Webseiten des Studienbüros inklusive der fachspezifischen Regelungen.

  • Gibt es verbindliche Fristen, bis wann die Prüfungen abgelegt werden müssen? Wie viele Wiederholungen sind möglich?

    Alle Prüfungen müssen spätestens am Ende des neunten Fachsemesters abgeschlossen sein. Die Bachelorarbeit ist spätestens am letzten Tag des neunten Semesters abzugeben. Nach diesem Semester erlischt der Prüfungsanspruch. Bitte lesen Sie die Prüfungsordnung aufmerksam durch, auch hinsichtlich der Wiederholungsregelung im Spezialisierungsbereich.

    Es kann vorkommen, dass Sie nach dem 31.1./31.7. noch an Wiederholungsprüfungen der Abteilung VWL oder an Prüfungen des aktuellen Semesters an der Universität Heidelberg teilnehmen müssen, um Ihr Studium abzuschließen. Allein aus diesem Grund ist keine Rückmeldung für das neue Semester erforderlich. Nicht-EU-Bürger müssen sich möglicherweise zwingend zurückmelden, um den Aufenthaltsstatus aufrecht zu erhalten.

    Zu den speziellen Fristen bezüglich der Bachelorarbeit siehe den Abschnitt weiter oben.

  • Ist ein Studium im Ausland nur im fünften Semester möglich?

    Nein. Prinzipiell können Sie in jedem Semester ins Ausland gehen. Allerdings wird dies in den ersten vier Semestern aufgrund der geforderten inhaltlichen Gleichwertigkeit der (Pflicht-)Veranstaltungen nur schwer realisierbar sein, wenn Sie annähernd so viele ECTS-Punkte wie in Deutschland erwerben wollen. Daher unterstützt die Abteilung mit ihren Programmen Auslandsaufenthalte im dritten Studienjahr.

    Die Abteilung vermittelt Auslandsaufenthalte in der Regel nur für ein Semester. Free mover können längere Aufenthalte vereinbaren, meist verlängert sich hierdurch jedoch die Studienzeit.

    Wenn Sie Ihr Studium im sechsten Semester abschließen möchten (zum Beispiel um direkt im Anschluss ein Masterprogramm zu beginnen), so eignet sich meist nur das fünfte Fachsemester für einen Auslandsaufenthalt. Dabei müssen Sie dann natürlich sicherstellen, dass Sie im Ausland eine ausreichend hohe Zahl an ECTS-Punkten erwerben können. Sofern Sie sich für Ihren Studienabschluss ein Semester mehr Zeit nehmen möchten, eignet sich genauso gut das sechste Fachsemester für einen Auslandsaufenthalt, und Sie erhalten hierfür dieselbe Unterstützung von der Abteilung. Möglicherweise wird auch die Bewerberkonkurrenz um einzelne Orte im Frühjahrssemester geringer sein. Das gewünschte Austauschsemester ist bei der Bewerbung für ein Auslandsstudium anzugeben. Wenn Sie zeitlich flexibel sind, geben Sie dies bitte mit an.

  • Ich möchte im 5. Semester im Ausland studieren, aber zusätzlich Ende Januar eine Mannheimer Klausur zum Zweittermin schreiben. Was ist dabei zu beachten?

    In diesem Fall dürfen Sie sich für das Semester des Auslandsstudiums nicht beurlauben lassen – weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Studienbüros. Sofern es sich um eine Klausurwiederholung handelt, benötigen Sie für die Zulassung zum Zweittermin außerdem die Genehmigung des Prüfungsausschussvorsitzenden (formloser Antrag), die Sie bitte rechtzeitig dem Studienbüro vorlegen. Die Zulassung zum Zweittermin ist nur möglich, wenn Sie durch zwingende Teile des Auslandsstudiums – in der Regel Vorlesungen oder Klausuren – zum Ersttermin verhindert sind; private Reisepläne, Praktika etc. sind als Grund nicht ausreichend. Bitte stellen Sie dies in Ihrem Antrag entsprechend dar. Weitere Infos des Studienbüros finden Sie hier.

  • Wie kann ich Lehrveranstaltungen in Heidelberg im Rahmen der Kooperation belegen?

    Angaben zum maximal möglichen Studienumfang im Rahmen der Kooperation finden Sie im ersten Punkt auf dieser Seite. Zunächst müssen Sie die Heidelberger Veranstaltungen in Ihrer Pflichtberatung nach Paragraph 13 vereinbart haben. Siehe hierzu auch die Web-Seite zur Pflichtberatung. Bitte lassen Sie sich an der Universität Heidelberg ein Prüfungskonto einrichten: Wenden Sie sich hierzu persönlich an den Prüfungsausschuss VWL, Campus Bergheim, Bergheimer Straße 58 in 69115 Heidelberg, Tel. 06221-542915, und legen Sie Ihren Studierendenausweis vor; nach Ausfüllen eines Formulars und Angabe der gewünschten Kurse erhalten Sie eine Matrikelnummer der Art #600.xxx, mit der Sie sich dann online für die Prüfungen anmelden können. Um an E-Learning-Gruppen teilnehmen zu können, ist eine vorherige Registrierung beim Heidelberger Rechenzentrum (infoservice@urz.uni-heidelberg.de) unter Angabe Ihrer Mannheimer Matrikelnummer erforderlich.

    Sie könnten sich außerdem in den einzelnen Veranstaltungen bei den Lehrenden als Gaststudierende aus Mannheim vorstellen.

    Nachdem Sie Ihre Prüfungsleistungen erbracht haben, bitten Sie das Prüfungsamt in Heidelberg, einen Notenauszug an unser Studienbüro, z. Hd. Frau Knapp oder Frau Troilo, zu senden.
    Sie haben Ihr Studium in Mannheim beendet, es stehen aber aufgrund der abweichenden Prüfungszeiten noch einzelne Prüfungen in Heidelberg aus?  Wenn Sie alle Mannheimer Prüfungsleistungen (inklusive der Bachelorarbeit) schon erbracht haben, müssen Sie sich wegen der fehlenden Ergebnisse aus Heidelberg nicht nochmals in Mannheim zurückmelden (EU-Ausländer: siehe oben). Wenn Sie die Prüfungen bestanden haben, werden sie ohne Einschreibung für ein weiteres Semester nachträglich anerkannt. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den Fachstudienberater.

  • Wann bekomme ich meine Bachelorurkunde? Wie erhalte ich Nachweise zum Studienfortschritt für Bewerbungszwecke? Wann findet die Absolventenfeier statt?

    Für den Fall, dass die Bachelorarbeit bis Mitte/Ende März begonnen und ohne Verlängerung der Bearbeitungszeit abgegeben wurde, strebt die Abteilung die Vergabe der Bachelorurkunden bis Ende August an. Allerdings nimmt das Studienbüro die Ausstellung der Urkunden, Zeugnisse und Diploma Supplements vor – und dies zeitgleich mit allen anderen Bachelorstudiengängen. Der Einfluss der Abteilung auf das genaue Vergabedatum ist begrenzt. Selbstverständlich besteht für Bewerbungszwecke jederzeit die Möglichkeit, sich einen aktuellen Notenauszug erstellen zu lassen. Sollten Sie sich für Masterprogramme bewerben wollen: Es ist allen Universitäten klar, dass Bachelorstudierende im dritten Jahr zum Bewerbungszeitpunkt nicht alle Noten und schon gar nicht eine Urkunde vorweisen können. Das ist zunächst kein Nachteil, die Auswahlsatzungen enthalten entsprechende Regelungen. Falls nötig werden Zulassungen unter Vorbehalt ausgesprochen.

    Wenn Sie sich für einen Masterstudienplatz bewerben, kann es vorkommen, dass einige Universitäten eine Bestätigung verlangen, dass Sie Ihr Studium voraussichtlich bis zu einem gewissen Zeitpunkt abgeschlossen haben werden. Wenden Sie sich in dem Fall bitte an das Studienbüro. Dort erhalten Sie auch englischsprachige Transcripts, falls Sie sich für ausländische Masterprogramme bewerben möchten.

    Die letzte Absolventenfeier fand am 14. Oktober 2017 statt, die nächste Feier ist für Herbst 2018 geplant. Damit Sie nicht unnötig lange auf Ihre Zeugnisse und Urkunden warten müssen, erhalten Sie diese nach der Fertigstellung direkt im Studienbüro. Auf der Absolventenfeier überreichen wir an alle anwesenden Absolventinnen und Absolventen persönlich eine Schmuckurkunde. Voraussetzung ist eine vorherige Anmeldung. Außerhalb der Veranstaltung gibt es weder Vergabe noch Versand.

  • Ich benötige für meine Masterbewerbung einen Nachweis für die in englischer Sprache absolvierten Veranstaltungen. Wie kann ich diesen bekommen?

    Die Abteilung VWL und das Studienbüro erstellen hierfür keine separaten Bescheinigungen. Gehen Sie bitte wie folgt vor:

    • Den Nachweis über englischsprachige Mannheimer Wahlveranstaltungen können Sie über das online-Vorlesungsverzeichnis oder das Modulhandbuch erbringen. Entnehmen Sie den Dokumenten die entsprechende[n] Seite[n] und geben Sie zusätzlich den Link zu den Dokumenten an.
    • Englischsprachige Kurse aus einem Auslandsstudium können Sie über das Transcript der ausländischen Hochschule und/oder den Verweis auf das dortige Vorlesungsverzeichnis oder den dortigen Modulkatalog nachweisen.
    • Die englischsprachigen Varianten der Pflichtveranstaltungen Mikro- und Makroökonomik A und B können Sie zum Beispiel durch die englischsprachigen Gliederungen oder durch einzelne (nicht alle) in der Veranstaltung verteilte Dokumente nachweisen.
    • Eine englischsprachig verfasste Bachelorarbeit können Sie durch den englischen Arbeitstitel über Ihr Prüfungszeugnis nachweisen.
  • Wie wird die Bachelorabschlussnote berechnet?

    Die Bachelorprüfungsordnung sagt hierzu in Paragraph 16: "Die Gesamtnote der Bachelorprüfung errechnet sich als mit den jeweiligen ECTS-Punkten gewichtetes arithmetisches Mittel der Noten der einzelnen Prüfungen gemäß der jeweiligen spezifischen Anlage unter Einbeziehung einer Dezimalstelle hinter dem Komma. Alle weiteren Dezimalstellen werden ohne Rundung gestrichen." Eine Note von 2,49 wird demnach als 2,4 ausgewiesen.

    Bitte beachten Sie, dass die Berechnungsbasis in der Regel um 2 ECTS-Punkte für das nicht bewertete Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" reduziert ist. Die Abschlussnote berechnet sich als gewichtetes arithmetisches Mittel der benoteten Prüfungen. Im Einzelfall kann es aufgrund externer Anrechnungen möglich sein, dass auch andere Module unbenotet sind (siehe Paragraph 7 Absatz 5 der Prüfungsordnung).

  • Bis wann muss die Bachelorarbeit spätestens angemeldet werden, damit mein Bachelorstudium innerhalb von sechs Semestern abgeschlossen ist?

    Die Bachelorurkunde weist keine Studiendauer aus, sondern wird mit dem Datum der zuletzt bestandenen Prüfungsleistung (bei der Bachelorarbeit gilt deren Abgabedatum) ausgestellt. Das kann auch das Datum einer Wiederholungsprüfung sein.

    Wenn Sie die sechs Fachsemester also in jedem Fall erreichen wollen, müssen Sie die Bachelorarbeit bei Studienstart im Herbstsemester und regulärem Studienverlauf spätestens am 31. Juli abgeben. Sie dürfen dann auch keine Wiederholungsprüfung in Anspruch nehmen.

    Wenn Sie sich lediglich nicht mehr für das folgende Semester zurückmelden möchten, muss die Arbeit spätestens bis Ende Juli beim Studienbüro als begonnen gemeldet werden (bei Studienstart im Herbstsemester und regulärem Studienverlauf). Die Arbeit zählt dann formal noch zum abgelaufenen Frühjahrssemester (siehe jedoch die dabei zu bedenkenden Punkte weiter oben).

  • Ich möchte auf jeden Fall noch im siebten/achten Fachsemester eingeschrieben sein. Wie kann ich das erreichen?

    Immer dann, wenn Sie zum Zeitpunkt der Rückmeldung den Studienabschluss, also mindestens 180 ECTS-Punkte noch nicht erreicht haben, können Sie sich für das nächste Fachsemester zurückmelden. Dies gilt maximal bis zur Rückmeldung für das neunte Fachsemester. Für die Bachelorarbeit ist hierfür das Abgabedatum des Gutachtens durch den Betreuer relevant, für die regulären Prüfungen die Mitteilung der Noten durch die Prüfer an das Studienbüro. Grundsätzlich könnten sich damit die meisten Studierenden in das siebte Fachsemester zurückmelden.

    Die Rückmeldung würde nur dann vom Studienbüro wieder storniert werden, wenn bis zum 31. Juli beziehungsweise zum 31. Januar alle Studienleistungen nachweislich erbracht sind (mit Note, beim Modul Wissenschaftlichen Arbeiten per Beleg). Dies ist dann der Fall, wenn das Gutachten über die Bachelorarbeit bis zu diesem Tag vorliegt und Sie alle noch erforderlichen Klausuren in der Regel im Ersttermin bestanden haben. Ist das nicht der Fall, können Sie für das gesamte folgende Semester eingeschrieben bleiben.

  • Muss man ein Praktikum während des Studiums machen? Soll ich für ein Praktikum ein Urlaubssemester nehmen?

    Die Abteilung empfiehlt ihren Studierenden nachdrücklich, sich durch geeignete Praktika einen Eindruck von der Berufswelt zu verschaffen. Probieren Sie aus, in welchen Bereichen Sie später einmal arbeiten möchten. Es gibt an der Abteilung Volkswirtschaftslehre allerdings keine Vorgabe, ein Praktikum zu absolvieren. Sollten Sie längere Praktika auch während der Semesterzeiten vereinbaren wollen, beachten Sie bitte die maximal mögliche Studiendauer im Bachelorstudiengang von neun Semestern (siehe oben).

    Wägen Sie zunächst für sich ab, ob ein Praktikum, das länger andauert als die vorlesungs- und prüfungsfreie Zeit (zwei bis zweieinhalb Monate im Sommer), wirklich vorteilhaft für Sie ist. Mehrere kürzere Praktika, zum Beispiel über einen Monat und an verschiedenen Stellen, könnten sogar differenziertere Einblicke in die Berufswelt geben.

    Gerade große Unternehmen verlangen häufig eine längere Mindestdauer oder bieten im Sommer kein Praktikum an. Ob ein Urlaubssemester in diesem Fall sinnvoll ist, sollten Sie gründlich überlegen. Sie müssten die Semestergebühren auch im Urlaubssemester in voller Höhe zahlen, hätten aber eine Reihe von Nachteilen. Denken Sie unbedingt auch an die Auswirkungen auf BAföG, Kindergeld, die Steuererklärung Ihrer Eltern, den Krankenversicherungsschutz und anderes. Der einzige Vorteil könnte sein, dass Ihr Fachsemester nicht fortgezählt wird. Allerdings gilt auch dies nur hinsichtlich der maximal zulässigen Studiendauer von neun Semestern. In Ihrem Abschlusszeugnis ist die Anzahl der absolvierten Fachsemester nicht vermerkt.

  • Für die Bewerbung für ein Praktikum soll ich eine Bestätigung einreichen, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt. Kann mir die Abteilung diese ausstellen?

    Leider nein. Wir wissen um die Problematik des Pflichtpraktikumsnachweises. Da es aber im Bachelorstudiengang kein Pflichtpraktikum gibt, können wir auch keine wahrheitswidrige Bestätigung ausstellen. Der Unterzeichner würde möglicherweise Haftungs- und Schadenersatzansprüchen ausgesetzt sein.

    Gerne erhalten Sie bei der Fachstudienberatung eine Bestätigung, dass ein Praktikum Ihrer Ausbildung förderlich ist und die Abteilung es deshalb unterstützt. Diese Art der Bestätigung reicht jedoch oft nicht aus. Klären Sie bitte die Erfolgsaussichten vorab mit Ihrer Praktikumsstelle. Falls ja Ihnen ein solches Schreiben hilft, teilen Sie uns bitte die komplette Anschrift der Praktikumsstelle und den Namen Ihres dortigen Ansprechpartners mit. Geben Sie auch an, ob Sie eine pdf-Datei benötigen oder den Brief in der offenen Sprechstunde abholen möchten.

  • Wozu dient die Mailingliste vwlstudium?

    Über die Mailingliste vwlstudium werden viele wichtige Informationen zum VWL-Studium bekannt gegeben. Sie sollten sich daher unbedingt eintragen. Allerdings gilt: Jeder Lehrstuhl entscheidet selbst, ob und welche Informationen über die Liste verschickt werden. Sie sollten daher parallel auch die Internetseiten der Lehrstühle und die Aushänge an den Schwarzen Brettern beachten.

  • Ich habe Probleme mit dem Studium, an wen kann ich mich wenden?

    Bei Fragen zu einzelnen Lehrveranstaltungen, einer Klausur oder anderen Formen der Leistungsbewertung wenden Sie sich am besten zunächst an die jeweiligen Lehrstuhlinhaber oder deren Mitarbeitende, entweder per E-Mail oder auch persönlich. Den zuständigen Ansprechpartner für eine Veranstaltung finden Sie in der Regel im kommentierten Vorlesungsverzeichnis. Mailadressen, Raumnummern und weitere Informationen finden Sie auchs dort und/oder auf den Homepages der einzelnen Lehrstühle. Bitte halten Sie sich an die angegebenen Sprechzeiten. Bei anderen Fragen können Sie zunächst auf der Seite "Zuständigkeiten" nachsehen, ob es spezielle Ansprechpersonen gibt, die Ihnen unmittelbar helfen können. Ist das nicht der Fall, wenden Sie sich entweder an die Fachstudienberatung oder an die Fachschaft VWL.

    Sie zweifeln, ob Sie das richtige Studienfach gewählt haben? Es gibt Momente, in denen Sie sich an der Hochschule fehl am Platz fühlen? Sie sind auf der Suche nach der passenden Unterstützung, um Ihr Studium erfolgreich zu beenden? Ein von Experten entwickeltes Student Self-Reflection Tool kann Ihnen dabei helfen, Ihre eigene Studiensituation zu reflektieren und wichtige Entscheidungen zu treffen. Am besten nutzen Sie dieses Tool vor dem Besuch der Fachstudienberatung und bringen die Auswertung oder Ihre Aufzeichnungen zu den online-Rückmeldungen mit zum Gespräch. Dann kann der Berater die für Sie wichtigen Punkte gezielt mit Ihnen besprechen.

  • Wo erhalte ich die BAföG-Bescheinigung für die Förderung nach dem vierten Fachsemester?

    Dazu benötigen Sie das entsprechende Formular, das Sie sowohl im Amt für Ausbildungsförderung als auch online unter http://www.das-neue-bafoeg.de erhalten. Bitte wenden Sie sich mit diesem Formular und einem im Studienbüro bei Frau Knapp oder Frau Troilo erhältlichen "Nachweis über Prüfungsleistungen" direkt an das BAföG-Amt. Der sogenannte "Nachweis über bestandene Studienleistungen" genügt nicht. Sie können sich auch an die Mitarbeiterin des Prüfungsausschussvorsitzenden (zur Zeit ist dies Professor Dr. Frölich), Dr. Christiane Cischinsky (E-Mail), wenden. In diesem Merkblatt BAföG finden Sie ergänzende Hinweise.

  • Ich möchte Volkswirtschaftslehre mit einem anderen Studienfach im Rahmen eines Doppel-/Parallelstudiums verbinden. Wie geht das?

    Seit Juni 2014 gelten geänderte Bedingungen für das Parallelstudium: Ein Parallelstudium eines zulassungsfreien Studiengangs ist zulässig und muss nicht beantragt werden. Ein Parallelstudium eines zulassungsbeschränkten Studiengangs muss beantragt werden und ist nur zulässig, wenn dies aus besonderen beruflichen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Gründen erforderlich ist. Die Gründe sind in einem Antrag darzulegen. Der Antrag auf ein Parallelstudium ist per Formular beim Studienbüro zu stellen. Weiterhin muss im zweiten zulassungsbeschränkten Studiengang ein Studienplatz zur Verfügung stehen, üblicherweise durch erfolgreiche Teilnahme am dortigen Auswahlverfahren.

    Grundsätzlich ist die Entscheidung für ein Parallelstudium gut zu überdenken, denn es erfordert in der Regel mindestens zwei zusätzliche Jahre. In dieser Zeit kann ein Masterabschluss erworben werden, der nicht nur intellektuell anspruchsvollere Herausforderungen bietet, sondern auch am Arbeitsmarkt im Allgemeinen deutlich besser vergütet wird.

    Als mögliche Alternative zu einem Parallelstudium kann eines der acht Beifächer für den Bachelorstudiengang gewählt werden. Aufgrund der zeitlichen Struktur der Beifächer bieten sich mit Eintritt in den Spezialisierungsbereich jedoch nur noch die Beifächer BWL, Jura, Philosophie, Politikwissenschaft und Wirtschaftsinformatik an. Diese können gegebenenfalls mit Kursen zum Erwerb von social skills kombiniert werden. Die Entscheidung hierfür sollte jedoch gut abgewogen werden: Sie können dann im entsprechenden Umfang weniger VWL-Veranstaltungen besuchen.

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