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Eckdaten für den Auslands­aufenthalt

  • Zeitpunkt und Dauer des Auslands­aufenthalts

    Für einen studien­bezogenen Auslands­aufenthalt ist eigentlich jeder Zeitpunkt günstig! Dabei gilt: Je früher Sie sich über Alternativen informieren und mit der Planung beginnen, umso mehr Möglichkeiten stehen Ihnen offen. Und ein erster Auslands­aufenthalt ist immer ein Pluspunkt für den zweiten.

    In den ersten Semestern (oder wenn Sie vor Beginn des Studiums noch etwas Zeit haben), bieten sich vor allem Sprachkurse im Ausland an. Gute Englisch­kenntnisse werden Ihnen das Studium der Volkswirtschafts­lehre sehr erleichtern. Der Beginn des Studiums ist aber auch eine geeignete Zeit für das Erlernen einer zusätzlichen Fremdsprache. Sprachkurse im Ausland bieten Ihnen hier nicht nur einen intensiven Einstieg, sondern Sie gewinnen auch tiefere Einblicke in die landes­spezifischen sprachlichen und kulturellen Besonderheiten.

    Auch Auslands­praktika können in den ersten Semestern sinnvoll sein, sofern Sie vor Ihrem Studium eine Lehre absolviert haben. Ansonsten profitieren Sie voraussichtlich mehr von einem Auslands­praktikum (und haben zudem meist bessere Bewerbungs­chancen), wenn Sie ein bis zwei vorherige Praktika im Inland nachweisen können.

    Im Rahmen des Bachelor­studien­gangs sollte ein Auslands­aufenthalt idealerweise im fünften Semester stattfinden. Doch auch ein Auslands­studium im sechsten Semester ist möglich. Entscheidend ist dabei, wann sich ein solcher Aufenthalt am besten in Ihr Studium einfügt. Dabei ist es sinnvoll, sich frühzeitig über das jeweilige Kursangebot der zur Wahl stehenden Universitäten zu informieren, um auf dieser Grundlage diejenigen Universitäten auszuwählen, deren Programm eine Ergänzung zum VWL-Studium an der Universität Mannheim bietet, die den individuellen Stärken und Interessen bestmöglich entspricht. Entsprechende Informationen zu den Partner­universitäten im Rahmen von Erasmus finden Sie auf den Informations­seiten zur jeweiligen Universität, die Sie über die Seite „Austausch­programme der Abteilung für Bachelor­studierende“ aufrufen können. Insbesondere wenn Sie sich für einen Auslands­aufenthalt an einer Partner­universität auf der Südhalbkugel interessieren, müssen Sie sich frühzeitig informieren, da eine Bewerbung für einen Auslands­aufenthalt im 5. Semester bereits im 2. Semester erfolgen muss. 

    Nach Ihrem erfolgreichen Studien­abschluss können Sie Ihr Studium der Volkswirtschafts­lehre um ein Master­studium im Ausland ergänzen oder Ihre wissenschaft­liche Qualifikation durch die Vorbereitung einer Dissertation im Ausland erweitern.

    Bei der Wahl des besten Zeitpunktes für ein Auslands­studium ist auch zu berücksichtigen, ob die Zulassung im Ausland ggf. nur zum Beginn eines Studien­jahres erfolgen kann oder ob aufeinander aufbauende Kurse einen solchen Beginn nahe legen. Auch der Turnus, in dem einzelne Lehr­veranstaltungen in Mannheim angeboten werden, kann für Ihre Entscheidung von Bedeutung sein. Sprechen Sie im Zweifel mit den jeweiligen Fach­vertretern. Schließlich ist zu bedenken, dass bei einer Förderung durch Stipendien­programme nicht selten ein Studien­beginn im Herbst vorausgesetzt wird. 

  • Voraussetzungen

    Die Voraussetzungen für einen studien­bezogenen Auslands­aufenthalt richten sich natürlich nach der Art Ihres Projektes. Insbesondere für ein Auslands­studium ist eine Reihe von Bedingungen zu erfüllen:
     

    Abitur und Hochschul­zeugnisse

    Wenn Sie an einer deutschen Hochschule ordnungs­gemäß immatrikuliert sind, können Sie davon ausgehen, dass Sie auch im Ausland zum Hochschul­studium berechtigt sind. Stellen Sie sich darauf ein, alle Ihre Zeugnisse und Scheine sowohl in Deutsch wie auch in fremdsprachiger Übersetzung vorlegen zu müssen. Einen englischsprachigen Notenauszug („Transcript of Records“) erhalten Sie beim Express-Service.

     

    Gutachten von Hochschul­lehr­ern

    Wenn Sie Ihr Auslands­studium durch ein Stipendium finanzieren möchten, benötigen Sie zur Antragstellung fast immer befürwortende gutachtliche Stellungnahmen von in der Regel zwei bis drei Hochschul­lehr­ern. Hinzu können später noch „Letters of Recommendation“ kommen, die Sie ggf. für die Zulassung zur ausländischen Hochschule benötigen. Bewerben Sie sich gleichzeitig bei mehreren Universitäten, gehören u. U. zu jeder einzelnen Bewerbungs­mappe entsprechende Formblätter mit unterschiedlichen Fragen an Hochschul­lehrer zu Ihrer Qualifikation, Ihrem „ranking“, Ihrem konkreten Studien­vorhaben, Ihrem mündlichen und schriftlichen Ausdrucksvermögen, Ihren außeruniversitären Interessen, Ihren Fähigkeiten, sich an fremde Lebensbedingungen anzupassen, usw.

    Ein aussagekräftiges Gutachten können Hochschul­lehrer nur dann schreiben, wenn sie Sie hinreichend aus den eigenen Lehr­veranstaltungen und/oder über eine Tätigkeit als wissenschaft­liche Hilfskraft kennen, am besten auch Ihren akademischen Weg über eine gewisse Zeit hinweg verfolgen konnten. Setzen Sie sich deshalb unbedingt frühzeitig mit den in Frage kommenden Hochschul­lehr­ern in Verbindung.

    Für die Programme der Universität Mannheim sind generell zum Bewerbungs­termin keine Gutachten erforderlich. Bitte legen Sie der Bewerbung keine (evtl. bereits vorhandenen) Gutachten bei. Sie gehen nicht als Kriterium in den Auswahlprozess mit ein.

     

    Sprach­kenntnisse

    Für ein erfolgreiches Praktikum oder Studium im Ausland sind gute Sprach­kenntnisse unerlässlich. Sie müssen den Lehr­veranstaltungen folgen und sich mündlich und schriftlich zu Themen Ihres Faches äußern können (auch unter Zeitdruck in Prüfungen) und natürlich ganz allgemein sprachlich am Alltagsleben in Ihrem Gastland teilnehmen können.

    Um die Verbesserung Ihrer Sprach­kenntnisse sollten Sie sich rechtzeitig kümmern. Einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten finden Sie im Abschnitt „Sprachkurse“ weiter unten.

    Welche Sprachnachweise für ein Studium an den Partner­universitäten der Universität Mannheim vorgelegt werden müssen, sehen Sie in der Datenbank des Akademischen Auslands­amtes. Wenn Sie sich für ein Studium als Freemover interessieren, sollten Sie sich frühzeitig bei Ihrer möglichen Gasthochschule informieren, in welcher Form Sie Ihre Sprach­kenntnisse nachweisen müssen.

    Nähere Informationen zu häufig verlangten Sprachnachweisen finden Sie ebenfalls auf der Seite des Akademischen Auslands­amtes.

     

    Eignungs­tests

    Bei selbstständigen Bewerbungen, vor allem wenn Sie einen Studien­abschluss (MA, MBA, Ph.D. o. ä.) im Ausland anstreben, wird die Zulassung häufig vom Bestehen besonderer Eingangs­prüfungen der einzelnen Hochschulen (wozu britische Universitäten neigen) oder standardisierter Tests abhängig gemacht, in den USA beispielsweise der GRE (Graduate Record Examination) oder speziell für betriebs­wirtschaft­liche Abschlüsse dem GMAT (Graduate Management Admission Test). Informationen zu diesen Tests und den Bewerbungs­unterlagen erhalten Sie z.B. unter www.gre.org bzw. www.gmac.com.

  • Realisierung des Auslands­aufenthaltes

    Vielleicht konnte die Vielzahl der Alternativen für einen studien­bezogenen Auslands­aufenthalt Ihr Interesse wecken. Dann nutzen Sie den Schwung am besten sogleich, um mit der Umsetzung Ihres Projektes zu beginnen. Die Vorbereitung muss nämlich bei einem Auslands­studium manchmal bis zu eineinhalb Jahren vor dem geplanten Aufenthalt beginnen, was insbesondere an frühzeitigen Bewerbungs­fristen liegt.

    Dieser Abschnitt soll Ihnen praktische Hilfestellung bei den nun erforderlichen Schritten bieten. Und was auf den ersten Blick sehr kompliziert und arbeits­aufwändig erscheint, erweist sich später meist als doch nicht so schlimm und – wenn man erst einmal im Ausland ist – als allemal lohnend.

    Der besseren Übersichtlichkeit halber sind alle Ansprech­partner und Informations­quellen, die Sie bei der Vorbereitung benötigen werden, im nachfolgenden Abschnitt „Informatonsquellen“ zusammengestellt. Nutzen Sie neben den online verfügbaren Informationen insbesondere auch das Beratungs­angebot des Akademischen Auslands­amtes und studieren Sie die dortigen Aushänge sowie ausliegende Informations­broschüren.

     

    Informations­sammlung und Planung

    Während Sie einen Sprachkurs in den Semesterferien prinzipiell noch am Tag der Anreise organisieren können, bedarf ein Auslands­praktikum schon einer längeren Vorbereitung. Am zeitintensivsten und auch kompliziertesten ist in der Regel die Vorbereitung eines Auslands­studiums. Dabei kommt es allerdings darauf an, ob Sie sich für ein bestimmtes Gruppen­programm oder einen individuellen Aufenthalt entscheiden. Im ersten Fall sind meist viele Fragen, u. U. auch die der Finanzierung, bereits geklärt, während Sie sich für einen Individualaufenthalt intensiv damit auseinandersetzen müssen. Die folgende Aufstellung soll Ihnen dabei helfen, alle wichtigen Fragen in Ihre Überlegungen einzubeziehen:

    Art, Zeitpunkt und Dauer des Aufenthaltes

    • Gibt es für Ihre Zwecke geeignete Gruppen­programme? Wie stehen Ihre Bewerbungs­chancen?
    • Planen Sie (auch alternativ) einen Individualaufenthalt? Welche Länder kommen für Sie in Frage?
    • Wann ist der günstigste Zeitpunkt und welche ist die geeignete Dauer für das Auslands­studium?

    Hochschul­system des Gastlandes/der Gastländer

    • Welche Hochschul­typen gibt es dort?
    • Welche konkreten Hochschulen sind für Ihr Auslands­studium geeignet und welche davon interessieren Sie besonders?
    • Welche Studien­gänge werden mit welchen Spezialisierungs­möglichkeiten angeboten?
    • Bestehen Zulassungs­beschränkungen für die in Frage kommenden Studien­gänge?
    • Wie ist das Studium in dem jeweiligen Land aufgebaut? (Beginn des Studien­jahres, Unterteilung in Semester oder Trimester, Beginn und Ende der Vorlesungs­zeiten, zeitliche Lage der Prüfungen und Wiederholungs­möglichkeiten)
    • Wann ist der Studien­beginn möglich?
    • Welche Möglichkeiten der individuellen Studien­gestaltung gibt es? Inwieweit ist das Studium reglementiert?

    Zugangs­voraussetzungen

    • Welche Aufnahme­voraussetzungen für den jeweiligen Studien­gang sind zu erfüllen (Art der Hochschul­zugangsberechtigung, fach­bezogene Aufnahme­prüfungen, Interviews, Nachweis besonderer Qualifikationen)?
    • Welche Sprach­kenntnisse werden gefordert, wie müssen diese nachgewiesen werden (Tests), wie kann man sich ggf. darauf vorbereiten? (Falls erforderlich: Termine, Prüfungs­ort, Anforderungen, Gültigkeits­dauer)
    • Falls Sie Ihr Studium im Ausland abschließen wollen: Wie werden bisherige Studien- und Prüfungs­leistungen anerkannt? (Einstufung in den Studien­gang an der ausländischen Hochschule)

    Anerkennung der im Ausland erbrachten Studien- und Prüfungs­leistungen

    • Welche Stelle ist für Anrechnungs- und Anerkennungs­fragen zuständig? (siehe unten)
    • Welche im Ausland erbrachten Studien- und Prüfungs­leistungen können in Mannheim anerkannt werden?
    • In welcher Form sind die Studien- und Prüfungs­leistungen nachzuweisen?

    Finanzierung des Auslands­aufenthalts (In der Regel wird für die Visumserteilung ein Finanzierungs­nachweis verlangt.)

    • Sind an der ausländischen Hochschule Studien­gebühren zu zahlen? In welcher Höhe?
    • Wie hoch sind die Lebenshaltungs­kosten im Gastland?
    • Wie kann das Auslands­studium finanziert werden? Besteht die Möglichkeit der Förderung? Durch welche Institutionen? Welche Bedingungen, Verfahren und Fristen sind jeweils zu beachten?
    • Ggf.: Wie groß ist die Konkurrenz der Bewerber/innen bei den einzelnen Förder­möglichkeiten? Wie stehen Ihre Chancen?

    Administrative Vorbereitung

    • Welche Einreise- und Aufenthalts­bestimmungen bestehen? (z. B. Visum/Aufenthalts­erlaubnis, Versicherungs­pflichten, Gesundheitszeugnis, Arbeits­erlaubnis)
    • Welche Unterkunfts­möglichkeiten gibt es?
    • Welche Versicherungs­fragen sind zu klären?
    • Ggf.: Welche Angebote und Hilfen werden für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten angeboten? Erste Informationen können Sie bei der „Informations- und Beratungs­stelle Studium und Behinderung" des Deutschen Studierenden­werks erhalten.
    • Wie ist das Bewerbungs­verfahren an der ausländischen Hochschule und für evtl. Stipendien gestaltet? Wer ist zuständig?
    • Welche Unterlagen werden für die Bewerbung benötigt? (z. B. Übersetzung von Zeugnissen, Beglaubigungen, Gutachten)
    • Welche Termine sind einzuhalten? (z. B. Bewerbungs­fristen, Termin der evtl. Sprach­prüfung)

    Aus der Beschäftigung mit diesen Fragen werden sich am Ende üblicherweise mehrere Studien­orte/Finanzierungs-Alternativen ergeben. Hieraus sollten Sie dann aufgrund der teilweise aufwendigen Bewerbungs­prozesse eine engere Wahl der am besten zu Ihren individuellen Zielen passenden Möglichkeiten bilden.

     

    Bewerbung

    Im nächsten Schritt gehen Sie an die konkrete Realisierung Ihres Auslands­projekts heran. Für jede Hochschule und jeden Förderer im Rahmen eines Individualaufenthaltes und für jedes Gruppen­programm Ihrer engeren Wahl ist eine gesonderte Bewerbung erforderlich.

    Allgemeine Angaben zum Bewerbungs­verfahren sind aufgrund der Vielzahl der Programme nicht möglich. Selbst die Reihenfolge, in der die einzelnen Adressat/en Ihrer Bewerbung zu kontaktieren sind, richtet sich nach den individuellen Besonderheiten der jeweiligen Alternative. Zur Vorab-Einschätzung des Bewerbungs­aufwands sollten Sie davon ausgehen, dass Sie neben den eigentlichen Bewerbungs­formularen in der Regel Lebenslauf, Passfotos, Kopien – evtl. beglaubigt – Ihrer Zeugnisse und Leistungs­nachweise sowie deren Übersetzung, Gutachten von mindestens zwei Professoren, ein Sprachzeugnis sowie einen begründeten Studien­plan vorlegen müssen. Lebenslauf und Studien­plan sind in der Regel auf Deutsch und in der jeweiligen Landes­sprache vorzulegen. Die Bewerbung bei der ausländischen Hochschule kann außerdem mit Bearbeitungs­gebühren (25 bis 80 Dollar, evtl. mehr) verbunden sein.

    Unterschätzen Sie auch nicht die Bedeutung der formalen Kriterien. Schon manche Bewerbung ist an falschen oder unvollständigen Unterlagen oder an nicht beachteten Fristen (die sich übrigens von Jahr zu Jahr ändern können!) gescheitert. Erkundigen Sie sich daher für jede einzelne Alternative genauestens nach den zu Ihrem Bewerbungs­termin jeweils geltenden Regelungen und fragen Sie bei Unklarheiten unbedingt bei der jeweils zuständigen Stelle nach.

    Bewerbungs­unterlagen und Hilfestellungen für die wichtigsten Programme finden Sie

    • für die von der Abteilung Volkswirtschafts­lehre direkt betreuten Gruppen­programme in diesem Auslands­studien­führer,
    • für weitere Gruppen­programme und zahlreiche Individualaufenthalte auf den Internetseiten des Akademischen Auslands­amtes sowie
    • für alle sonstigen Gruppen­programme und Individualaufenthalte bei den in den vorangehenden oder folgenden (eigene Recherche!) Abschnitten genannten zuständigen Stellen.

    In unseren Specials „Perfekt Bewerben im englischsprachigen Ausland“: Bewerbung an einer ausländischen Universität und Bewerbung für ein Praktikum oder einen Job im Ausland möchten wir Ihnen Tipps und Informationen zur inhaltlichen und formalen Ausgestaltung Ihrer Bewerbungs­unterlagen geben.

    Hilfreich für Sie könnten auch die ausführlichen Hinweise des Akademischen Auslands­amts der Universität Mainz zum Bewerbungs­verfahren sein.

    Beachten Sie bitte bei den dort teilweise aufgeführten hochschul­spezifischen Regelungen, dass für Sie natürlich die Bedingungen der Universität Mannheim gelten.

     

    Administrative Vorbereitung

    Ist der Studien­platz sicher und die Frage der Anerkennung und Finanzierung geklärt, müssen Sie noch innerhalb der vorgesehenen Fristen die Zulassung und Immatrikulation an der ausländischen Hochschule beantragen.

    Wenn Sie an einer Partner­universität der Universität Mannheim studieren werden, erhalten Sie Informationen über die Fristen und notwendige Unterlagen entweder direkt von der Universität oder vom Akademischen Auslands­amt der Universität Mannheim. Bitte nehmen Sie erst dann Kontakt mit Ihrer Gasthochschule auf, wenn Sie vom Akademischen Auslands­amt erfahren haben, dass Sie dort nominiert wurden. Erst dann hat die Hochschule Ihre Daten und weiß, dass Sie als Austausch­studierende/r dort studieren werden.

    Außerhalb Europas benötigen Sie für die Zeit Ihres Auslands­aufenthaltes in der Regel ein Visum. Erkundigen Sie sich bei der Botschaft bzw. beim nächstgelegenen Konsulat Ihres Gastlandes, welchen Visumstyp Sie brauchen (ein falsches Visum kann später im Gastland nicht geändert werden, so dass Sie u. U. wieder abreisen müssen!) und welche Unterlagen innerhalb welcher Fristen für den Visumsantrag einzureichen sind.

    Weiterhin müssen Sie sich mit der Frage der Kranken­versicherung beschäftigen. Für EU-Staaten reicht im Normalfall die Mitgliedschaft in einer deutschen Krankenkasse, die die Kosten auch in diesen Staaten übernimmt. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob eine hundertprozentige Deckung der Auslands­behandlungen besteht (ggf. Zusatz­versicherung abschließen). In Staaten außerhalb der EU gelten deutsche Pflicht­versicherungen nicht. Erkundigen Sie sich bei Anbietern von Privat­versicherungen, aber auch bei Reisebüros und Verkehrs­clubs nach geeigneten Auslands­kranken­versicherungen. Hier lohnt sich ein Preis-Leistungs-Vergleich! Besondere Regelungen innerhalb und außerhalb Europas gelten bei privaten Kranken­versicherungen. Hier ist in jedem Fall eine Rücksprache mit Ihrem Versicherungs­unternehmen erforderlich.

    Eine weitere Frage betrifft die Unterbringung am ausländischen Studien­ort. Sind Wohnheime vorhanden, sollten Sie sich rechtzeitig um einen Platz bewerben. Bei einem „echten“ Studentenaustausch ist es in Absprache mit den Vermietern u. U. möglich, dass sich die Studierenden gegenseitig ihre Wohnungen zur Verfügung stellen.

    Falls Sie neben Ihrem Auslands­studium arbeiten möchten, ist in der Regel eine Arbeits­genehmigung erforderlich, die meist erst vor Ort beantragt werden kann. Stellen Sie sicher, dass Sie die erforderlichen Dokumente vorlegen können.

    Schließlich sollten Sie sich vor der Abreise mit den Gepflogenheiten Ihres Gastlandes vertraut machen. Lesen Sie hierzu beispielsweise unser online-Special „Umgangsformen in den USA“.

  • Informations­quellen

    Dieser Auslands­studien­führer möchte Sie möglichst umfassend über die Möglichkeiten eines studien­bezogenen Auslands­aufenthaltes für Studierende der Volkswirtschafts­lehre informieren, kann jedoch in dieser Breite nicht alle Fragen erschöpfend beantworten. Hierfür stehen Ihnen eine Reihe weiterer Anlaufstellen und Informations­quellen zur Verfügung.
     

    Das Akademische Auslands­amt und das Dekanat VWL

    Die erste Anlaufstelle für Studierende, die einen studien­bezogenen Auslands­aufenthalt planen, ist das Akademische Auslands­amt der Universität Mannheim:

    Akademisches Auslandsamt

    Akademisches Auslands­amt

    Sekretariat - Elke Berg
    Universität Mannheim
    Dezernat II - Studien­angelegenheiten

    L 1, 1 (1. OG)
    68161 Mannheim
    Tel.: +49 621 181-1151
    Fax: +49 621 181-1161
    E-Mail:
    Sprechstunde:
    Mo 9–12 Uhr, Mi 14–17 Uhr (jeweils offene Sprechstunde)

    Hier können Sie sich umfassend informieren und beraten lassen. Das Akademische Auslands­amt hält eine große Zahl der in den folgenden Abschnitten genannten Publikationen zur Einsicht oder sogar zur Mitnahme bereit. Sehr zu empfehlen ist, frühzeitig an einer der regelmäßig stattfindenden Einführungs­veranstaltungen zum Auslands­studium teilzunehmen (Termine AAA).

    Für einen Teil der Gruppen­programme (siehe die Hinweise bei den o. g. Alternativen) führt die Abteilung Volkswirtschafts­lehre eigene Auswahl­verfahren durch. Bei Fragen speziell zu diesen Programmen wenden Sie sich bitte an die Auslands­studien­beratung des Dekanats:

    Dr. Christiane Cischinsky

    Dr. Christiane Cischinsky

    Mitarbeiterin des Prüfungs­ausschusses Bachelor­studien­gang VWL und Auslands­studien­beratung Bachelor VWL
    Universität Mannheim
    Abteilung Volkswirtschafts­lehre
    L7, 3-5 – Raum 4.23
    68161 Mannheim
    Tel.: +49 621 181-1761
    Fax: +49 621 181-1774
    E-Mail:
    Sprechstunde:
    Di 9:30–12:30 Uhr (ohne Anmeldung) oder nach Vereinbarung.

    Frau Dr. Cischinsky steht Ihnen auch für grundsätzliche Fragen im Zusammenhang mit studien­bezogenen Auslands­aufenthalten zur Verfügung (Eignung einer ausländischen Hochschule im Hinblick auf die spätere Anerkennung Ihrer Prüfungs­leistungen, empfohlener Umfang der workload usw.). Außerdem bietet die Abteilung VWL in jedem Wintersemester eine Informations­veranstaltung über die Möglichkeiten eines Auslands­studiums für Volkswirte an.

      

    Frequently Asked Questions

    Erfahrungs­gemäß gibt es typische Fragen im Zusammenhang mit einem studien­bezogenen Auslands­aufenthalt, die immer wieder gestellt werden. Und es gibt andererseits Aspekte, die immer wieder vergessen werden. In unseren online-Informationen zum Auslands­aufenthalt sind die meisten dieser Punkte angesprochen. Zusätzlich möchten wir Sie auf zwei umfangreiche Listen mit Frequently Asked Questions hinweisen:

     

    Erfahrungs­berichte

    Eine weitere, sehr nützliche Informations­quelle bieten Erfahrungs­berichte von Studierenden, die bereits im Ausland waren, u. U. sogar an der von Ihnen favorisierten Hochschule. Falls Sie mit Ihrer Entscheidung noch zögern, finden Sie hier ganz bestimmt die notwendige Motivation. Erfahrungs­berichte von Mannheimer Studierenden für zahlreiche Länder/Hochschulen finden Sie auf den Internet-Seiten des Akademischen Auslands­amtes. (Über den angegebenen Link erreichen Sie die Suchmaske des AAA.) Zahlreiche weitere Berichte können im Auslands­amt eingesehen werden.

     

    Informationen über Studien­möglichkeiten

    Eine zentrale Adresse für Informationen zu studien­bezogenen Auslands­aufenthalten und zugleich größter bundes­deutscher Stipendiengeber ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Bonn. Besonders zu erwähnen sind folgende Publikationen des DAAD:

    • Für zahlreiche europäische und außereuropäische Länder hat der DAAD spezielle Länder­informationen erstellt, die neben Informationen zum jeweiligen Studien­system wertvolle Hinweise über Fächerangebot, Adressen der Hochschulen, Kosten usw. beinhalten.
    • Bei der Finanzierung eines Auslands­aufenthaltes helfen die Informationen des DAAD zu „Stipendien und Finanzen“. Sie beinhaltet sämtliche DAAD-Programme und informiert darüber hinaus auch über Förderungs­möglichkeiten anderer Organisationen und Stiftungen.

    Das Online-Informations­angebot des DAAD wird ständig erweitert. Der DAAD bietet einen Wegweiser durch das Angebot (Suchmaschine zu den 25 gefragtesten Ländern mit umfangreichen Länder­informationen, Stipendiendatenbank, Informationen zu Auslands­praktika, Sprachkurse, Links etc.).

    Für Informationen über Studien­aufenthalte, Praktika und Sprachkurse können Sie sich auch an die Botschaft des gewünschten Landes wenden. Einige Botschaften haben Abteilungen, die sich mit Studien­beratung beschäftigen. Hier eine Liste aller diplomatischen Vertretungen in der Bundes­republik Deutschland.

    Auch die Kulturinstitute verschiedener Länder, z.B. die Amerikahäuser, der British Council oder die Instituts Français, unterstützen Sie bei der Recherche nach Studien­möglichkeiten und Vorlesungs­verzeichnissen sowie bei den Bewerbungs­formalitäten.

     

    Links

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