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Exzellenzinitiative

Foto: DFG/Oliver Güth

Exzellenz­initiative

Die Mannheimer Graduiertenschule „Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS)“ wird im Rahmen der Exzellenz­initiative gefördert.

Die Organisation und das Management der Graduiertenschule wird als hervorragend konzipiert bewertet.

Die beruflichen Erfolge der Absolventinnen und Absolventen sind unübersehbar und werfen ein sehr positives Licht auf den Erfolg der Mannheimer Graduiertenschule.

Beispielhafte Stimmen aus den Gutachter­ausschüssen zur Förderung (2006) und Weiter­förderung (2012) der GESS.

Exzellenz­initiative und Exzellenz­strategie

Die „Exzellenz­initiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen“ startete im Jahr  2006. Die Initiative umfasst ein Förder­programm, das parallel zur grundlegenden Umstellung des Hochschul­wesens durch den Bologna-Prozess anlief. Ab Herbst 2017 wird das Förder­programm dauerhaft unter dem Namen Exzellenz­strategie fortgesetzt.

Edelgard Bulmahn, damals Bundes­ministerin für Bildung und Forschung, hatte die Exzellenz­initiative ins Leben gerufen. Die Idee: Unter allen deutschen Universitäten sollte ein bundes­weiter Wettbewerb geschaffen werden.
Aufgeteilt ist die Exzellenz­initiative in die drei Förderlinien:

  • „Zukunftskonzepte“ (Entwicklung der Gesamt­universität)
  • „Exzellenzcluster“ (Förderung der Forschung eines Themenkomplexes)
  • „Graduiertenschule“ (Förderung von Doktoranden in einem breiten Wissenschafts­gebiet).

In die dritte Rubrik fällt die Mannheimer GESS.

Die Entscheidung für Mannheim

Der Bewilligungs­ausschuss Exzellenz­initiative der Deutschen Forschungs­gemeinschaft hat am 13. Oktober 2006 erstmals die Einrichtung und Finanzierung der „Graduate School of Economic and Social Sciences: Empirical and Quantitative Methods“ mit einem Fördervolumen von über sechs Millionen Euro beschlossen.

Aufgrund des großen Erfolgs der Graduate School wurde im Juni 2012 die Förderung bis 2017 mit einem Volumen von über 8,8 Millionen Euro und dann noch einmal bis 2019 verlängert. Bundes­weit ist die GESS die einzige geförderte Graduiertenschule unter Beteiligung der Wirtschafts­wissenschaften.

Das Konzept der GESS

Die Graduiertenschule bildet ihre Doktorandinnen und Doktoranden in empirischen und quantitativen Methoden und deren Anwendungen in den Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften aus. Das Leitbild der GESS vereint eine an internationalen Standards orientierte, strukturierte Doktoranden­ausbildung mit der Förderung hervorragender Forschung.
Ziel ist, dass sich die Schule in den Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften als eines der führenden Ausbildungs­zentren für Doktoranden in empirischen und quantitativen Methoden etabliert. Die Graduiertenschule ist weltweit eine der ersten – in Deutschland ist sie die erste –, die diese Disziplinen in einem Doktoranden­programm zusammenführt.  

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der GESS und des CDSE (Center for Doctoral Studies in Economics), bei dem das Doktoranden­programm der Abteilung für VWL angesiedelt ist.

Auszüge aus der Entscheidungs­begründung durch den internationalen Gutachter­ausschuss und die Prüfungs­gruppe der Deutschen Forschungs­gemeinschaft ...
  • ... im Jahr 2006

    „Die Gruppe der Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­ler ist international und durch exzellente Publikationen in hochplatz­ierten Zeitschriften hervorragend ausgewiesen.“

    „Mit dieser neu geplanten Graduiertenschule wird ein [... ] in Deutschland und Europa hoch innovativer Ansatz verfolgt.“

    „Die Graduiertenschule wird in einem erheblichen Maße und in weltweit innovativer Weise zur wissenschaft­lichen Profilierung der Universität Mannheim beitragen.“

    „Die Gutachtergruppe ist sich darin uneingeschränkt einig, dass der Standort die Spitze der Verbindung zwischen der wirtschafts- und sozial­wissenschaft­lichen Forschung darstellt.“

    „Die Antragstellerinnen und Antragsteller sind international überaus gut vernetzt und renommiert. Durch den weltweit bisher kaum existierenden Ansatz wird die Graduiertenschule ohne jeden Zweifel eine hohe internationale Reputation erlangen und für Deutschland ein winner sein.“

    „Mannheimer Absolventen und Postdocs sind heute schon als erfolgreiche Bewerber an renommierten ausländischen Forschungs­einrichtungen bekannt.“

    „Das Qualifikations­konzept ist in jedem Aspekt überzeugend.“

    „Die Karriere­chancen der Absolventinnen und Absolventen der Graduiertenschule werden systematisch und institutionell gefördert. ... Insgesamt ist die Gutachtergruppe von dieser Konzeption sehr beeindruckt.“

    „Die Organisation und das Management der Graduiertenschule wird als hervorragend konzipiert bewertet.“

  • ... im Jahr 2012

    „Die Universität Mannheim [...] gilt als eine der ersten Adressen für empirische und quantitative wirtschafts- und sozial­wissenschaft­liche Forschung.“

    „Die dynamische, durch zahlreiche Neuberufungen gestärkte Gruppe der Principal Investigators ist durchgängig wissenschaft­lich exzellent ausgewiesen und erreicht mit ihren Forschungs­leistungen größte internationale Sichtbarkeit.“

    „Der wissenschaft­liche Ertrag der ersten Förder­phase ist außerordentlich eindrucksvoll; sowohl die erfahrenen Wissenschaft­ler als auch die Promotions­studenten bzw. Absolventen haben ihre Ergebnisse in den besten Fach­zeitschriften platz­ieren können.“

    „Die beruflichen Erfolge der Absolventinnen und Absolventen sind unübersehbar und werfen ein sehr positives Licht auf den Erfolg der Mannheimer Graduiertenschule.“

    „Insgesamt wird der Mannheimer Graduiertenschule zugetraut, einen neuen Standard in der Doktoranden­ausbildung der beteiligten Disziplinen zu etablieren. Die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet ...“