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Photo credit: Anna Logue

News der Abteilung Volkswirtschaftslehre

    News aus dem Jahr 2019

  • VWL-Ranking 2019 der Zeitschrift Handelsblatt: Abteilung Volkswirtschaftslehre erneut in der Spitzengruppe

    Im deutschlandweiten Vergleich der forschungsstärksten volkswirtschaftlichen Fakultäten erreicht die Abteilung VWL im Jahr 2019 Platz 2. Damit ist sie die einzige Abteilung, die seit der Erstellung dieser vergleichenden Rankings im Jahr 2006 ununterbrochen in der Gruppe der besten vier Fakultäten Deutschlands vertreten ist. Gleichzeitig hat sie als einzige Abteilung in Deutschland in diesem Zeitraum dreimal den ersten Platz erreicht.

    In der Kategorie „Lebenswerk“ finden sich im Jahr 2019 zehn Mannheimer Professorinnen und Professoren unter den 5 Prozent der forschungsstärksten Ökonominnen und Ökonomen – mehr als bei jeder anderen VWL-Fakultät im deutschsprachigen Raum. Und der Mannheimer Statistik-Experte Prof. Dr. Christoph Rothe ist deutschlandweit als forschungsstärkster junger Ökonom im Alter unter 40 Jahren bewertet.

    „Ich gratuliere meinen Kolleginnen und Kollegen, allen voran natürlich Christoph Rothe, zu dieser hervorragenden Leistung. Das diesjährige Ranking bestätigt einmal mehr das hochrangige Niveau unserer Arbeit. Es zeigt auch, dass unser Erfolg nicht nur auf der Stärke einzelner, sondern vieler Kolleginnen und Kollegen der Abteilung beruht“, sagt Prof. Dr. Hans Peter Grüner, Sprecher der Abteilung Volkswirtschaftslehre. „Für die Fakultät ist das diesjährige Ergebnis nichtsdestotrotz Ansporn. Wenn wir unsere Wettbewerbsposition halten und ausbauen wollen, müssen wir unsere Strategie, gezielt internationale Wissenschaftler für unsere Abteilung zu rekrutieren, konsequent weiterführen.“

    Das Handelsblatt-Ranking wird alle zwei Jahre erstellt. Es gilt im deutschsprachigen Raum als das führende Forschungsranking in der Volkswirtschaftslehre. Seit 2006 analysiert die Zeitschrift regelmäßig die Forschungsleistung der im deutschsprachigen Raum tätigen oder dorther stammenden Volkswirtinnen und Volkswirte. Grundlage ist eine Datenbank, in der inzwischen Veröffentlichungen in über 2.200 der weltweit renommiertesten Fachzeitschriften erfasst sind. Dabei werden nicht alle Veröffentlichungen gleichrangig bewertet, sondern der Wert jeder einzelnen Publikation wird in Abhängigkeit von der Qualität und Reputation des jeweiligen Journals bestimmt.

    Zu den Rankingergebnissen

  • Prof. Dr. Christoph Rothe ist der forschungsstärkste Ökonom Deutschlands unter 40 Jahren

    Die Zeitschrift Handelsblatt hat in ihrem aktuellen VWL-Ranking den Mannheimer Statistik-Experten Prof. Dr. Christoph Rothe als deutschlandweit forschungsstärksten Ökonomen im Alter unter 40 Jahren identifiziert. Rothe ist seit Juli 2017 Professor für Statistik an der Abteilung Volkswirtschaftslehre. Er promovierte 2009 in Mannheim und war danach als Assistant Professor an der Toulouse School of Economics, Frankreich, und der Columbia University, New York, USA, tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Nicht- und Semiparametrische Methoden in der Ökonometrie sowie Kausale Inferenz.
     

    Kontakt:

    Prof. Dr. Christoph Rothe
    Lehrstuhl für Statistik
    Universität Mannheim
    Tel.: +49 621 181-1923
    E-Mail: rothe(at)vwl.uni-mannheim.de

  • Neuer Dekan und Abteilungsvorstand

    Auf Fakultätsebene hat am 1. September Prof. Dr. Hans Peter Grüner das Amt des Dekans der Fakultät für Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre von seinem Vorgänger Prof. Dr. Jochen Streb übernommen. Prof. Dr. Markus Frölich ist neuer Prodekan der Fakultät. Prodekan als Vertreter des Dekans ist auch weiterhin Prof. Dr. Ralf Müller-Terpitz, und Prof. Dr. Jens Bülte bleibt Prodekan und Studiendekan.

    Auf Abteilungsebene ist Prof. Dr. Hans Peter Grüner seit 1. September neuer Sprecher, seine Stellvertreterin ist Prof. Michelle Sovinsky, Ph.D. Der neue Abteilungsvorstand wird komplettiert durch Studiendekanin Prof. Michèle Tertilt, Ph.D. und Studiendekan Prof. Dr. Markus Frölich.

  • Ringvorlesung im Herbstsemester 2019 beginnt am 18. September

    Am Mittwoch, dem 18. September, beginnt die von der Fachschaft VWL organisierte Ringvorlesung des Herbstsemesters 2019. Sie steht in diesem Semester unter dem Motto „Reformen - Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“. Die Vorträge beginnen jeweils um 19.00 Uhr und finden im Hörsaal SN 169 im Schlossgebäude statt. Studierende aller Fakultäten sowie externe Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

  • Abteilung Volkswirtschaftslehre begrüßt drei neue Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren zum Herbst-/Wintersemester 2019

    An der Abteilung Volkswirtschaftslehre sind ab dem Herbstsemester 2019 drei neue Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren tätig:

    Prof. Sarah Auster, Ph.D. übernimmt die Juniorprofessur für Angewandte Mikroökonomische Theorie. Nach ihrer Promotion im Jahr 2014 am European University Institute in Florenz war sie bis zu ihrem Wechsel nach Mannheim als Assistant Professor an der Bocconi University tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Mikroökonomischen Theorie.

    Prof. Lei Li, Ph.D. ist neue Inhaberin der Juniorprofessur für Angewandte Mikroökonomik. Li erwarb im Jahr 2011 Bachelorabschlüsse in Mathematik und in Finance an der Beihang University in Peking und schloss 2016 ihre volkswirtschaftliche Promotion an der Tsinghua University ab. Danach arbeitete sie als Postdoctoral Researcher an der Universität Zürich. Ihre bevorzugten Forschungsgebiete sind Internationaler Handel, Arbeitsmarktökonomik, Entwicklungsökonomie und die Chinesische Volkswirtschaft.

    Prof. Yoshiyasu Rai, Ph.D. leitet künftig die Juniorprofessur für Theoretische Ökonometrie und Statistik. Nach volkswirtschaftlichen Bachelor- und Masterabschlüssen an der Keio University in Tokyo promovierte er 2019 an der University of Wisconsin-Madison. Rai arbeitet bevorzugt auf den Gebieten Ökonometrie und Angewandte Ökonometrie.

  • QS-Ranking: Mannheimer VWL und Ökonometrie ist die Nummer 1 in Deutschland

    Im aktuellen „QS World University Ranking by Subject 2019“ schneidet die Abteilung Volkswirtschaftslehre in ihrem Fachgebiet „Economics & Econometrics“ mit Abstand als beste unter allen deutschen Universitäten ab. Im weltweiten Vergleich wird ein hervorragender 44. Platz belegt.

    Das QS World University Ranking by Subject hat die Universität Mannheim in der Kategorie Social Sciences and Management in sieben Teilbereichen bewertet: Besonders erfolgreich ist sie in den Fachgebieten Accounting & Finance, Business & Management Studies sowie Economics & Econometrics, in denen sie jeweils Rang 1 in Deutschland belegt. In Politics & International Studies und Sociology erreicht die Universität Mannheim Rang 2. Im Fach Psychologie – das im QS-Ranking der Kategorie Life Sciences & Medicine zugeordnet wird – schafft es die Universität Mannheim auf Rang 4 deutschlandweit.

  • Ringvorlesung im Frühjahrssemester 2019 beginnt am 20. Februar

    Am Mittwoch, dem 20. Februar, beginnt die von der Fachschaft VWL organisierte Ringvorlesung des Frühjahrssemesters 2019. Sie steht in diesem Semester unter dem Motto “Umweltökonomik”. Die Vorträge beginnen jeweils um 19.00 Uhr und finden zunächst im Hörsaal SN 169, der letzte Vortrag im Hörsaal M 003, im Schlossgebäude statt. Studierende aller Fakultäten sowie externe Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen. Termine und Themen der einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf dieser Seite.

  • Leibniz-Preis 2019 geht an Prof. Michèle Tertilt, Ph.D.

    Michèle Tertilt, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim, erhält den renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis für ihre herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Makro- und Entwicklungsökonomie sowie der Familienökonomie und Finanzwissenschaft. „Ich fühle mich sehr geehrt, in die Runde der Leibniz-Preisträger aufgenommen worden zu sein. Der Preis ist nicht nur eine große Auszeichnung, das damit verbundene Preisgeld eröffnet mir auch ganz neue Möglichkeiten für meine Forschung“, sagt Michèle Tertilt.

    „Michèle Tertilt ist eine der produktivsten Wirtschaftswissenschaftlerinnen Europas und eine der besten ihrer Generation. Dass sie nun als Anerkennung ihrer hervorragenden Arbeit den angesehensten Preis in der deutschen Wissenschaftslandschaft erhält, freut mich sehr. Ich bin stolz, dass Michèle Tertilt an der Universität Mannheim lehrt und forscht und gratuliere ihr herzlich“, sagt Prof. Dr. Thomas Puhl, Rektor der Universität Mannheim.

    Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. Ziel des Leibniz-Programms ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu erleichtern. Der Preis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert.

    Prof. Michèle Tertilt, Ph.D. hat 13 Jahre in den USA geforscht. Nach dem Studium in Bielefeld promovierte sie an der University of Minnesota. Es folgte eine Assistenz-Professur an der Stanford University, bevor sie den Ruf nach Mannheim annahm. Seit 2010 ist sie VWL-Professorin an der Universität Mannheim. 2013 wurde Tertilt – als erster in Deutschland lehrender Wissenschaftler überhaupt – in das Herausgebergremium des Review of Economic Studies berufen, eine der fünf führenden Zeitschriften der gesamten Wirtschaftswissenschaften weltweit. Im gleichen Jahr bekam sie als erste Frau den angesehenen Gossen-Preis des Vereins für Socialpolitik. Für ihr Projekt Gender Differences: A Macroeconomic Perspective erhielt sie 2012 einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrates ERC. 2017 erhielt Tertilt als zweite deutsche Wissenschaftlerin den Yrjö Jahnsson Award, eine Ehrung der besten europäischen Ökonominnen und Ökonomen.

    In ihrer Forschung beschäftigt sich Michèle Tertilt mit Makro- und Entwicklungsökonomie sowie Familienökonomie und Finanzwissenschaft. In bisherigen Forschungsprojekten hat sie beispielsweise die Rolle von Familie und sozialen Strukturen in Entwicklungsprozessen, die Auswirkungen eines großzügigen Verbraucherinsolvenzrechts sowie die Folgen von Polygynie auf das Bruttoinlandsprodukt und den Wohlstand eines Landes untersucht.

     

    Kontakt:
    Prof. Michèle Tertilt, Ph.D.
    Professur für Volkswirtschaftslehre
    L7, 3-5
    Universität Mannheim
    Tel. +49-621-181-1902
    E-Mail: tertilt(at)uni-mannheim.de

    News aus dem Jahr 2018

  • Dr. Florian Exler mit dem Ludwig-Erhard-Preis 2018 ausgezeichnet

    CDSE-Absolvent erhält Preisgeld von 5.000 Euro für seine Dissertation über Haushaltsverschuldung und Privatinsolvenz

     

    Dr. Florian Exler, Absolvent des Doktorandenprogramms des Center for Doctoral Studies in Economics (CDSE) ist für seine Dissertation „Consumer Debt and Default – Haushaltsverschuldung und Privatinsolvenz“ mit dem Fürther Ludwig-Erhard-Preis 2018 ausgezeichnet worden. Der Jury lagen insgesamt 17 Bewerbungen vor. Das Preisgeld von 5.000 Euro setzt sich aus dem Preis der Jury von 4.000 Euro sowie einem Publikumspreis von 1.000 Euro zusammen.

    Exler bearbeitet in seiner Dissertation einen zentralen Zielkonflikt bei der Kreditvergabe: Großzügige Insolvenzregeln ermöglichen es überschuldeten Haushalten relativ problemlos ihre Schulden abzuschreiben. Allerdings erwarten Banken dadurch höhere Kreditausfallraten und erhöhen ihre Zinsen, was wiederum kurzfristige Finanzierungen für Haushalte erschwert. Strikte Regeln hingegen machen die Entschuldung mühsam, sorgen aber im Gleichgewicht für niedrigere Zinsen. Exler gelangt zu dem Ergebnis, dass die strengen aktuellen Einkommenspfändungsregeln im Privatinsolvenzrecht kritisch sind, weil sie den Schuldnern keinen Anreiz bieten, gut bezahlte Arbeitsstellen anzunehmen. Würden die Pfändungsregeln gelockert werden, könne sich das Arbeitseinkommen der Schuldner und dadurch sogar die Kreditrückzahlung an die Banken erhöhen.

    Der Fürther Ludwig-Erhard-Preis wird vom Ludwig-Erhard-Initiativkreis Fürth e.V. verliehen. Ausgezeichnet werden hervorragende praxisrelevante Arbeiten, die einen gesamtwirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Bezug erkennen lassen. Dabei geht es insbesondere um die Weiterführung der Grundgedanken der Sozialen Marktwirtschaft im Sinne von Ludwig Erhard.

     

    23.11.2018

  • THE Ranking by Subject: Mannheim deutschlandweit auf Platz 1 in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

    Deutschlandweit Platz 1 und weltweit Platz 33 in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Sozialwissenschaften

    Nach dem sehr guten Ergebnis im kürzlich erschienenen Times Higher Education World University Ranking schneidet die Universität Mannheim nun auch in den fachbezogenen Einzelrankings hervorragend ab und lässt die anderen deutschen Universitäten hinter sich. In den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Sozialwissenschaften erreicht die Universität Mannheim im weltweiten Vergleich jeweils als beste deutsche Universität Platz 33, europaweit platziert sie sich jeweils auf Rang 8. Im weltweiten Vergleich konkurriert die Universität Mannheim mit Universitäten wie dem Massachusetts Institute of Technology, Stanford und Harvard.

    Der Rektor der Universität Mannheim, Prof. Dr. Thomas Puhl, sagt: „Es freut mich sehr, dass wir unsere Spitzenposition unter den deutschen Universitäten verteidigen konnten und die Universität Mannheim auch in Europa weiterhin zu den ersten Adressen für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gehört. Auf diesem Erfolg dürfen wir uns jedoch nicht ausruhen, denn die Konkurrenz wird stärker. Wir müssen sehen, wie wir auch mit privaten Mitteln unsere Forschung weiter stärken können und noch sichtbarer machen, welche gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz unsere Themen auch für den Standort Deutschland haben.“

    Zu den Rankings

     

    19.10.2018

  • Feier der Absolventinnen und Absolventen am 22. September 2018 / Graduation ceremony on 22nd September 2018

    Feier der Absolventinnen und Absolventen am 22. September 2018

    Am Samstag, dem 22.9.2018, fand ab 15:00 Uhr im Hörsaal M 003 (im Mittelbau des Schlosses) die diesjährige Absolvent(inn)enfeier der volkswirtschaftlichen Abteilung statt. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Streb hielten Prof. Dr. Orzen und Herr Florian Fischer, B.Sc. VWL, als Vertreter von ABSOLVENTUM, die Festreden. Vertreter/innen der Absolvent(inn)en steuerten Grußadressen bei. Den festlichen Höhepunkt bildete wie immer die Übergabe der Schmuckurkunden an die Absolvent(inn)en. Im Anschluss waren alle Gäste zu einem Sektempfang in der ehemaligen Lehrbuchsammlung eingeladen. Die Feier wurde von Harfenmusik umrahmt.

     

    Graduation ceremony on 22nd September 2018

    The graduation ceremony for our Bachelor and Master graduates took place on Saturday, 22nd September 2018, 3:00 pm in the lecture hall M 003 (in the central block of the castle). The celebration was introduced by Jochen Streb, followed by speeches from Henrik Orzen, Florian Fischer (representative of ABSOLVENTUM), and representatives of the graduates. After handing over the certificates to the graduates, everyone was invited to a champagne reception. The celebration was accompanied by harp music.

  • Ringvorlesung im Herbstsemester 2018 beginnt am 26. September

    Am Mittwoch, dem 26. September, beginnt die von der Fachschaft VWL organisierte Ringvorlesung des Herbst-/Wintersemesters 2018. Sie steht in diesem Semester unter dem Motto “Aktuelle Themen der Gesundheitsökonomik”. Die Vorträge beginnen jeweils um 19.00 Uhr und finden im Hörsaal SN 169 im Schlossgebäude statt. Studierende aller Fakultäten sowie externe Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen. Termine und Themen der einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf dieser Seite.

     

    29-08-2018  14:09

  • Abteilung Volkswirtschaftslehre begrüßt fünf neue Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren zum Herbst-/Wintersemester 2018

    An der Abteilung Volkswirtschaftslehre sind ab dem Herbstsemester 2018 fünf neue Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren tätig:

    Prof. Laura Grigolon, Ph.D. ist neue Inhaberin der Juniorprofessur für Mikroökonomische Theorie. Grigolon erwarb Masterabschlüsse in Volkswirtschaftslehre an den Universitäten in Padua und Leicester. 2012 promovierte sie an der Universität Lueven, Belgien. Seit 2013 war sie als Assistant Professor an der McMaster University in Kanada tätig, bevor sie nach Mannheim wechselte. Ihre bevorzugten Forschungsgebiete sind die Empirische Industrieökonomik, Angewandte Mikroökonomie, Wettbewerbspolitik sowie Umweltökonomik.

    Prof. Anne Hannusch, Ph.D. leitet künftig die Juniorprofessur für Angewandte Makroökonomik. Nach zwei Masterabschlüssen an der Copenhagen Business School sowie der University of North Carolina at Charlotte promovierte Hannusch 2018 an der Emory University in Atlanta, USA. Sie arbeitet bevorzugt auf den Gebieten Makroökonomie, Arbeitsmarktökonomik und Familienökonomik.

    Prof. Dr. Wladislaw Mill übernimmt die Juniorprofessur für Verhaltensökonomik. Nach seinem Bachelorabschluss in Wirtschaftsmathematik erwarb Mill zwei Masterabschlüsse in Philosophie und Wirtschaftsmathematik. 2018 schloss sich seine Promotion an der Universität Jena an. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Verhaltensökonomie und experimentelle Ökonomie, Angewandte Ökonometrie, Auktionstheorie sowie Angewandte Mikroökonomie.

    Prof. Arthur Seibold, Ph.D. ist neuer Inhaber der Juniorprofessur für Finanzwissenschaft. Auf Seibolds Bachelorstudium der Volkswirtschaftslehre in München folgten zwei Masterabschlüsse an der London School of Economics. Dort promovierte er auch im Jahr 2018. Bevorzugt forscht er auf den Gebieten Finanzwissenschaft, Arbeitsmarktökonomik und Verhaltensökonomie.

    Prof. Han Ye, Ph.D. ist künftig auf der Juniorprofessur für Angewandte Finanzwissenschaft tätig. Ye studierte zunächst Volkswirtschaftslehre in Peking und wechselte dann für ihren Masterabschluss an die Boston University, an der sie auch im Jahr 2018 promovierte. Ihre bevorzugten Forschungsgebiete sind die Arbeitsmarktökonomik, Finanzwissenschaft und Angewandte Mikroökonomie.

  • DFG-Ranking: Universität Mannheim auf Platz eins in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

    In den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hat die Universität Mannheim 2014-2016 zusammengenommen mehr Drittmittel von der DFG erhalten als jede andere deutsche Universität. Mannheim führt Feld der Wirtschaftswissenschaften (BWL und VWL) an.

    Der Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 2018 belegt: Keine andere deutsche Universität hat von 2014 bis 2016 in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mehr DFG-Gelder eingeworben als die Universität Mannheim. Im übergeordneten Fachgebiet der Sozial- und Verhaltenswissenschaften hat die Universität Mannheim mit einer Fördersumme von 26,5 Millionen Euro ihr Ergebnis aus der vorherigen Förderperiode noch einmal um 2,9 Millionen Euro verbessert.

    9,8 Millionen Euro der Gesamtfördersumme hat die Universität Mannheim allein in den Wirtschaftswissenschaften eingeworben und steht damit bundesweit weiterhin an der Spitze der DFG-Förderung.

    Im Forschungsfeld Sozialwissenschaften, das sich aus den drei Fächern Soziologie, Publizistik und Kommunikationswissenschaften sowie Politikwissenschaft zusammensetzt, belegt Mannheim mit 13,8 Millionen Euro Fördersumme Rang zwei, hinter der FU Berlin.

    „Die Gewinnung von DFG-Fördergeldern ist neben Rankingergebnissen ein wichtiges Messinstrument für Forschungsstärke“, sagt Rektor Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden zur Veröffentlichung des DFG-Förderatlas 2018. „Auf das Ergebnis können wir stolz sein, denn hier zeigt sich, dass Mannheim mit seinen Schwerpunkten national an der Spitze steht. Die eingeworbenen DFG-Gelder geben dabei einen weiteren Schub.“

    Der DFG-Förderatlas erscheint alle drei Jahre und ist die umfassendste Zahlen- und Datensammlung zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. In der aktuellen Ausgabe wurde der Zeitraum 2014 bis 2016 erfasst. Der Förderatlas 2018 sowie das Förderprofil der Universität Mannheim kann auf der Website der DFG abgerufen werden: www.dfg.de/foerderatlas.

     

     

    09.07.2018   10:31

  • Schmölders-Preis 2018 für Prof. Dr. Jochen Streb

    Der Mannheimer Wirtschaftshistoriker Jochen Streb erhielt gemeinsam mit Sibylle Lehmann-Hasemeyer von der Universität Hohenheim den Schmölders-Preis 2018 für ihre Forschung über die Finanzierung von Innovationen im deutschen Kaiserreich.

    In dem gemeinsam verfassten Paper „The Berlin Stock Exchange in Imperial Germany – A Market for New Technology?“ gehen die Wissenschaftler der Frage nach, wie innovative deutsche Unternehmen des späten 19. Jahrhunderts an der Berliner Börse ihre neuartigen Geschäftsideen finanzieren konnten.* Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird jährlich von der Schmölders-Stiftung für Verhaltensforschung im Wirtschaftsleben gestiftet. Die beiden Wirtschaftshistoriker erhielten den Preis auf der Jahrestagung des wirtschaftshistorischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik.

    Ihre gemeinsame Studie zeigt, dass die Finanzierung von Innovationen durch den Verkauf von Beteiligungen keineswegs eine neuartige Entwicklung des späten 20. Jahrhunderts ist. Ganz im Gegenteil: Wer im Kaiserreich mit einer neuen Idee an die Börse ging, hatte gute Chancen, dort über Aktien das nötige Kapital zu sammeln. Für Gründer war die Berliner Börse somit eine wichtige Finanzierungsquelle, so das Ergebnis der Studie. Bislang galt vielmehr das deutsche Bankensystem als die treibende Kraft hinter dem Wachstum der deutschen Industrie.

    Dabei gelang es den Start-Ups der Kaiserzeit, die Geldgeber von ihrer Innovationsfähigkeit durch Patente zu überzeugen: Von insgesamt 474 Unternehmen, die zwischen 1892 und 1913 an die Berliner Börse gingen, besaßen fast vierzig Prozent entweder bereits vor dem Börsengang Patente oder erwarben diese innerhalb von fünf Jahren danach. Das Erlangen von Patenten wird als Zeichen der Innovationsfähigkeit gewertet.

    Der Verein für Socialpolitik ist die größte Vereinigung von Wirtschaftswissenschaftler/-innen im deutschsprachigen Raum. Zielsetzung des Vereins ist sowohl die Förderung der Wissenschaft im Bereich der wirtschafts- und sozialpolitischen Problemlösung als auch die internationale Kooperation der Fachwissenschaft. Die Fachjury des Schmölders-Preises prämiert Arbeiten, deren Veröffentlichung nicht länger als drei Jahre zurückliegt und die sich durch Originalität sowie hohes wissenschaftliches Niveau auszeichnen.

     

    *Sibylle Lehmann-Hasemeyer and Jochen Streb: The Berlin Stock Exchange in Imperial Germany – A Market for New Technology? , American Economic Review 2016, Vol. 106(11), 3558-3576.

     

    Kontakt:
    Prof. Dr. Jochen Streb
    Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte
    Abteilung Volkswirtschaftslehre
    Universität Mannheim
    Tel: +49 621-181-1932
    E-Mail: streb(at)uni-mannheim.de

     

    21.03.2018   7:49

  • Ringvorlesung im Frühjahrssemester 2018 beginnt am 28. Februar

    Am Mittwoch, dem 28. Februar, beginnt die von der Fachschaft VWL organisierte Ringvorlesung des Frühjahrssemesters 2018. Sie steht in diesem Semester unter dem Motto “The New Normal? – Aktuelle Themen der Makroökonomie”. Die Vorträge beginnen jeweils um 19.00 Uhr und finden im Hörsaal SN 169 im Schlossgebäude statt. Studierende aller Fakultäten sowie externe Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen. Termine und Themen der einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf dieser Seite.

     

    07-02-2018  11:08

  • THE Subject Ranking: Mannheim in europäischer Spitze in den Wirtschaftswissenschaften

    Im Times Higher Education Ranking by Subject erreicht die Universität Mannheim im Bereich Wirtschaftswissenschaften europaweit Platz 4 und weltweit Platz 20.

    Nach ihrem sehr guten Ergebnis im Times Higher Education World University Ranking schneidet die Universität Mannheim auch in den fachbezogenen Einzelrankings hervorragend ab: Im Bereich Wirtschaftswissenschaften erreicht sie weltweit Platz 20, verbessert sich damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Ränge und ist nach den britischen Elite-Universitäten Oxford, London Business School und Cambridge die viertbeste Universität in ganz Europa in diesem Feld.

    Der Rektor der Universität Mannheim, Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden, kommentiert: „Dass wir in diesem Jahr das hervorragende Ergebnis aus dem vergangenen Jahr noch verbessern konnten, freut mich sehr. Die Universität hat sich in den vergangenen Jahren mit ihren begrenzten Ressourcen konsequent auf ihre Stärken fokussiert, hat ohne Wenn und Aber auf Qualität gesetzt und sich in ihren Zielen und Strukturen kompromisslos an internationalen Standards gemessen. Mittlerweile sind wir nicht nur deutschlandweit die erste Adresse in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, sondern liegen auch in Europa ganz vorne.“

    Das THE World University Ranking ist das weltweit einzige Ranking, das forschungsintensive Universitäten in ihren Kernaufgaben Lehre, Forschung, Forschungseinfluss, Wissenstransfer und Internationalisierung insgesamt bewertet. Für die aktuelle Ausgabe des Rankings wurden 980 Universitäten aus 79 Ländern untersucht, davon 41 aus Deutschland. Die Ergebnisse beruhen auf Befragungen von Wissenschaftlern sowie Zitationen aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen und statistischen Erhebungen, die von den Hochschulen zur Verfügung gestellt werden. Es gehört seit Jahren zu den international anerkanntesten Rankings im Hochschulbereich.

     

    31-01-2018  12:21

  • ERC Consolidator Grant für Prof. Dr. Christoph Rothe

    Professor Dr. Christoph Rothe, Inhaber des Lehrstuhls für Statistik, hat einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) in Höhe von 880.000 Euro erhalten. In seinem Projekt entwickelt er ein optimiertes Modell der so genannten Regressions-Diskontinuitäts-Analyse, einer neuen Methode der empirischen Wirtschaftswissenschaften.

    Viele staatliche Gesetze und Regulierungen sind so konzipiert, dass an einer bestimmten Schwelle eine Änderung greift: Wer beispielsweise mehr als 450 Euro verdient, ist voll versicherungs- und steuerpflichtig. Die Arbeitslosenunterstützung steht Menschen zu, die eine bestimmte Zahl von Arbeitsstunden in der Woche nicht überschreiten. Und ein festgelegter numerus clausus entscheidet, ob jemand einen Studienplatz bekommt oder nicht. Die so genannte Regressions-Diskontinuitäts-Analyse setzt genau an solchen Schwellen an und ermöglicht es, Bewerber und Kandidaten zu vergleichen, die knapp über oder unter dieser Grenze liegen. Über solche Vergleiche lassen sich kausale Aussagen erstellen, etwa darüber, wie sich der Bezug von Arbeitslosenunterstützung auf die Dauer der Arbeitslosigkeit auswirkt.

    Diese neue Methode der empirischen Wirtschaftswissenschaften wurde erst in den vergangenen 15 Jahren systematisch entwickelt. Inzwischen ist sie eines der am häufigsten verwendeten Instrumente der empirischen Wirtschaftsforschung – vor allem, wenn man kausale Zusammenhänge erforschen will, aber nicht experimentieren kann. Für die Weiterentwicklung und Optimierung dieser Methode hat Prof. Dr. Christoph Rothe einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) in Höhe von 880.000 Euro erhalten. Mit Hilfe der ERC-Förderung will er in den kommenden vier Jahren die Regressions-Diskontinuitäts-Analyse verbessern, erweitern und ihre Anwendungsmöglichkeiten stärker ausweiten. Immer häufiger haben Forscher in den Sozialwissenschaften beispielsweise mit massiven Datensätzen zu tun, die mehrere Tausend Variablen umfassen. Ein weiteres Problem sind nicht exakte Daten, die von Antragsstellern häufig so hingebogen werden, dass sie den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. „Mein Ziel ist es, die theoretische Forschung so voranzutreiben, dass Empiriker die Technik sinnvoll nutzen können, insbesondere bei komplexen Themengebieten“, sagt der 36-jährige Statistik-Experte der Abteilung Volkswirtschaftslehre.

    Der Rektor der Universität Mannheim, Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden, gratulierte Professor Rothe zu seinem Erfolg: „Wir freuen uns über die ERC-Förderung für einen weiteren Wissenschaftler unserer Universität. In den vergangenen sechs Jahren hat die Mannheimer VWL-Fakultät insgesamt fünf ERC-Grants erhalten. Die Preise machen deutlich, dass die Universität Mannheim in den Wirtschaftswissenschaften zu den besten Forschungseinrichtungen in Europa gehört.“

    Christoph Rothe ist seit Juli 2017 Professor für Statistik an der Abteilung Volkswirtschaftslehre der Universität Mannheim. Nach seiner Promotion 2009 in Mannheim und anschließenden Professuren in Toulouse und an der New Yorker Columbia University kehrte er an die Schlosshochschule zurück. Rothes Schwerpunkt ist die Ökonometrie – ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, das die ökonomische Theorie sowie mathematische Methoden und statistische Daten zusammenführt.

    Jedes Jahr wählt der European Research Council (ERC) der Europäischen Union die vielversprechendsten Forschungsprojekte aus, um sie mit einem Consolidator Grant zu fördern. Die Preise richten sich an exzellente Wissenschaftler/innen, deren Promotion zwischen sieben und zwölf Jahre zurückliegt. Die individuelle Förderung kann bis zu zwei Millionen Euro betragen. Insgesamt hat der ERC in dieser Runde 630 Millionen Euro an 329 Preisträger ausgeschüttet.
    Weitere Informationen:
    https://erc.europa.eu/news/erc-2017-consolidator-grants-results

     

    Kontakt:
    Prof. Dr. Christoph Rothe
    Abteilung Volkswirtschaftslehre
    Universität Mannheim
    Tel. 0621 181-1921
    E-Mail: rothe(at)vwl.uni-mannheim.de

     

    02-01-2018  10:27