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News der Abteilung Volkswirtschaftslehre

CHE-Ranking 2020: Mannheimer Abteilung Volkswirtschaftslehre schneidet bundesweit am besten ab
VWL zählt bekanntermaßen zu den spannendsten Studienfächern. Aber wo ist der beste Ort für ein VWL-Studium in Deutschland? Geht es nach der neuen Print-Ausgabe des ZEIT-Studienführers und den darin wiedergegebenen Ergebnissen des CHE-Rankings 2020 liegt eine Antwort nahe: Mannheim! Denn im ...
Prof. Volker Nocke, Ph.D. zum Fellow der Econometric Society gewählt / Volker Nocke elected Fellow of the Econometric Society
Prof. Volker Nocke, Ph.D., Professor für Mikroökonomie an der Mannheimer Abteilung Volkswirtschaftslehre seit 2009, zählt zu den international renommiertesten Wissenschaftlern auf seinem Fachgebiet. Nun wurde er in Anerkennung seiner wichtigen Beiträge zur Wirtschaftswissenschaft zum Fellow der ...
ECR Starting Grant für Prof. Dr. Sebastian Siegloch
Urbanisierung und Gentrifizierung führen zu rapide steigenden Immobilienpreisen und sich verändernden Bevölkerungsstrukturen in deutschen und europäischen Städten. Während die Ungleichheit innerhalb von Vierteln abnimmt, steigt sie zwischen einzelnen Stadtteilen. Warum kommt es zu solch markanten ...
Forschungsstärkste VWL-Fakultät in Deutschland
Seit Erstellung der Handelsblatt-Rankings im Jahr 2006 ist die Mannheimer Abteilung VWL als einzige ununterbrochen in der Gruppe der besten vier Fakultäten Deutschlands vertreten. Gleichzeitig hat sie als einzige Abteilung in Deutschland in diesem Zeitraum dreimal den ersten Platz erreicht.

    News aus dem Jahr 2021

  • Prof. Volker Nocke, Ph.D. zum Fellow der Econometric Society gewählt / Volker Nocke elected Fellow of the Econometric Society

    Prof. Volker Nocke, Ph.D., Professor für Mikroökonomie an der Mannheimer Abteilung Volkswirtschaftslehre seit 2009, zählt zu den international renommiertesten Wissenschaftlern auf seinem Fachgebiet. Nun wurde er in Anerkennung seiner wichtigen Beiträge zur Wirtschaftswissenschaft zum Fellow der Econometric Society gewählt.

    Die 1930 gegründete Econometric Society ist eine internationale wissenschaftliche Gesellschaft, die Forscherinnen und Forscher vereinigt, um die Wirtschaftstheorie als Teildisziplin der VWL in ihrer Verbindung zur Statistik und Mathematik voranzutreiben. Die Econometric Society gibt die Zeitschrift Econometrica heraus, eine der renommierten “Top 5”-Zeitschriften in den Wirtschaftswissenschaften, sowie zwei weitere hoch angesehene Journale. Die Fellows repräsentieren die höchste Autorität der Society. Derzeit gibt es weltweit mehr als 700 gewählte Fellows, darunter viele Nobelpreisträger. Nur 14 Fellows (7 davon emeritierte Professoren) sind in Deutschland ansässig. Zwei Fellows der Econometric Society forschen derzeit an der Universität Mannheim: Michèle Tertilt und Volker Nocke.

    Vor seinem Wechsel an die Universität Mannheim war Volker Nocke an der University of California, Los Angeles (UCLA), sowie an den Universitäten von Oxford und Pennsylvania tätig. Seine breit gefächerten Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Industrieökonomik und Internationaler Handel. Ein Großteil seiner jüngsten Arbeiten befasst sich mit horizontalen und vertikalen Fusionen, der Oligopoltheorie und der Wettbewerbspolitik. Er hat in führenden akademischen Fachzeitschriften wie Econometrica, American Economic Review, Journal of Political Economy und Review of Economic Studies veröffentlicht. Er hat an der London School of Economics promoviert und an der Universität Bonn einen Abschluss als Diplom-Volkswirt erworben.


    Kontakt:
    Prof. Volker Nocke
    Professur für VWL, Mikroökonomie
    Universität Mannheim
    Tel. +49-621-181-1836
    E-Mail: nocke uni-mannheim.de

     

    Prof. Volker Nocke, Ph.D., Professor of Microeconomics at the Mannheim Department of Economics since 2009, is one of the most internationally renowned scholars in his field. In recognition of his important contributions to economics, he has now been elected a Fellow of the Econometric Society.

    Founded in 1930, the Econometric Society is an International Society for the Advancement of Economic Theory in its Relation to Statistics and Mathematics. The Econometric Society publishes Econometrica, one of the coveted “top 5” journals in economics, as well as two other highly regarded journals. Fellows represent the highest authority of the Society. There are currently more than 700 elected Fellows worldwide, including many Nobel Prize winners. Only 14 Fellows (out of which 7 are emeritus professors) are based in Germany. There are now two Fellows of the Econometric Society engaged in research at the University of Mannheim: Michèle Tertilt and Volker Nocke.

    Prior to joining the University of Mannheim, Volker Nocke has held full-time faculty positions at the University of California, Los Angeles (UCLA), and the Universities of Oxford and Pennsylvania. He has broad research interests within the fields of Industrial Organization and International Trade. Much of his recent work has been concerned with horizontal and vertical mergers, oligopoly theory, and competition policy. He has published in the leading academic journals such as Econometrica, the American Economic Review, the Journal of Political Economy, and the Review of Economic Studies. He holds a Ph.D. from the London School of Economics and an undergraduate degree (Diplom-Volkswirt) from the University of Bonn.

     

  • Mannheimer Juniorprofessor Nicolas Bonneton für die erste REStud-Nordamerika-Tour ausgewählt / Mannheim Assistant Professor Nicolas Bonneton Selected for Inaugural REStud North American Tour

    Seit mehr als 30 Jahren lädt die Review of Economic Studies (REStud), eine der renommierten “Top 5”-Zeitschriften auf dem Gebiet der Volkswirtschaftslehre, die besten US-amerikanischen Kandidaten auf dem akademischen Nachwuchsmarkt ein, ihre Forschungsergebnisse an einigen ausgewählten europäischen Wirtschaftsfakultäten vorzustellen. Zum ersten Mal veranstaltet die Zeitschrift in diesem Jahr auch eine reziproke Tournee durch nordamerikanische Einrichtungen, mit dem Ziel, herausragende Kandidaten von europäischen Einrichtungen zu präsentieren. Nicolas Bonneton, der seit August als Juniorprofessor für Mikroökonomik die Mannheimer Abteilung Volkswirtschaftslehre verstärkt, nachdem er seinen Doktorgrad an der Toulouse School of Economics erworben hatte, wurde als einer von vier jungen Wissenschaftlern für diese erste REStud North American Tour (https://www.restud.com/restudtour/) ausgewählt.

     

    For more than 30 years, the Review of Economic Studies (REStud) – one of the prestigious “top 5” economics journals – has invited the best US-based candidates in the junior academic job market to present their research at a few selected European economics departments. For the first time this year, the journal is also hosting a tour of North American institutions, with the aim of showcasing excellent job market candidates from European institutions. Nicolas Bonneton – who recently joined Mannheim as an assistant professor with a PhD from the Toulouse School of Economics – has been selected as one of four young scholars for this inaugural REStud North American Tour (https://www.restud.com/restudtour/).

      

  • Ringvorlesung im Herbstsemester beginnt am 6. Oktober

    Am Mittwoch, dem 6. Oktober, beginnt die von der Fachschaft VWL organisierte Ringvorlesung des Herbstsemesters 2021. Sie steht in diesem Semester unter dem Motto „Economics of Crime“. Die Vorträge finden live im Hörsaal oder über Zoom statt. Studierende aller Fakultäten sowie externe Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

  • Gutachten zur Zukunft der Rente unter Mitwirkung von Prof. Dr. Eckhard Janeba vorgelegt

    Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in einem Gutachten einen Umbau der gesetzlichen Rentenversicherung vorgeschlagen. Prof. Dr. Eckhard Janeba war als Mitglied dieses Beirats an der Erstellung des Gutachtens beteiligt.

    Am 7. Juni legte der Wissenschaftliche Beirat dem Bundeswirtschaftsminister sein Gutachten unter dem Titel „Vorschläge für eine Reform der gesetzlichen Rentenversicherung“ vor. Darin heißt es, die Rentenversicherung steuere auf einen „Finanzierungsschock“ zu. Die Pandemie habe dazu geführt, dass der Schock früher einsetzen und stärker ausgeprägt sein werde.

    Das Gutachten wurde von einer fünfköpfigen Arbeitsgruppe des Beirats erarbeitet, der auch Prof. Dr. Eckhard Janeba angehört. Der international renommierte Wirtschaftswissenschaftler war verstärkt eingebunden in die Fragestellung, ob die derzeitige Rentenpolitik ohne Abschaffung der Haltelinien der Regierung durch steigende Bundeszuschüsse aufrecht erhalten werden könne. Die sogenannten Haltelinien legen fest, dass das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinkt und die Beiträge nicht über 22 Prozent steigen.

    „2019 flossen knapp 26 Prozent des Bundeshaushalts in die Rentenversicherung. Wenn der Beitragssatz unter 22 Prozent und das Sicherungsniveau über 48 Prozent gehalten werden sollen, müsste dieser Anteil auf über 44% und bis 2060 sogar auf über 55% ansteigen“, erklärt Janeba. „Das ist selbst mit massiven Steuererhöhungen wohl nicht zu finanzieren und müsste daher zu Lasten anderer Ausgaben gehen.“

    Im Auftrag des Bundesministeriums behandelte Janeba zudem Potentiale der Einkommensbesteuerung für die Sicherung der Finanzierung des Rentensystems und war darüber hinaus eingebunden beim Themenkomplex politische Ökonomie von Rentenreformen.

     

    Zur Person

    Prof. Dr. Eckhard Janeba ist seit 2004 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Seine bevorzugten Forschungsgebiete sind Finanzwissenschaft und Außenhandel. Insbesondere interessiert er sich für die Auswirkungen der Globalisierung auf staatliches Handeln. Er hat grundlegende Arbeiten zur Theorie des Steuerwettbewerbs geschrieben und beschäftigt sich aktuell mit Fiskalregeln wie beispielsweise der Schuldenbremse und dem europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt.

     

    Zum Wissenschaftlichen Beirat

    Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) berät den zuständigen Bundesminister unabhängig in allen Fragen der Wirtschaftspolitik. Die 39 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tagen fünf Mal im Jahr, beraten sich zu selbstgewählten Themen und veröffentlichen ihre Ergebnisse anschließend in Form von Gutachten.

     

    Zur Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

  • QS-Ranking: Mannheimer VWL und Ökonometrie zum dritten Mal in Folge die Nummer 1 in Deutschland

    Im aktuellen „QS World University Ranking by Subject 2021“ schneidet die Abteilung Volkswirtschaftslehre in ihrem Fachgebiet „Economics & Econometrics“ nach 2019 und 2020 zum dritten Mal in Folge mit Abstand als beste unter allen deutschen Universitäten ab. Im weltweiten Vergleich wird nunmehr ein hervorragender 40. Platz belegt – eine Verbesserung um fünf Rangplätze gegenüber dem Vorjahr.

    Das QS World University Ranking by Subject bewertet die Universität Mannheim in der Kategorie Social Sciences and Management in fünf Teilbereichen: Unter allen deutschen Universitäten belegt sie erneut Platz 1 in den Bereichen „Accounting and Finance“, „Business and Management“ sowie „Economics and Econometrics“. Sie ist damit die am besten bewertete deutsche Universität in den Wirtschaftswissenschaften. In Politikwissenschaft erreichte sie zudem ein weiteres Mal Rang 2, in Soziologie Rang 3. Im Fach Psychologie – das im QS-Ranking der Kategorie „Life Sciences and Medicine“ zugeordnet wird – belegt die Universität Mannheim erneut Rang 4 deutschlandweit.

    Das „QS World University Ranking by Subject“ wird jährlich veröffentlicht und untersucht über 4.275 Hochschulen weltweit in Bezug auf ihre Forschungs­reputation, die Anzahl und Qualität ihrer Publikationen sowie das Ansehen der Absolventinnen und Absolventen bei Arbeitgebern.

  • Ringvorlesung im Frühjahrssemester beginnt am 10. März

    Am Mittwoch, dem 10. März, beginnt die von der Fachschaft VWL organisierte Ringvorlesung des Frühjahrssemesters 2021. Sie steht in diesem Semester unter dem Motto „Economics, Love, and Sexuality“. Die Vorträge finden über Zoom statt. Studierende aller Fakultäten sowie externe Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

    News aus dem Jahr 2020

  • THE Ranking by Subject: Mannheim wiederholt deutschlandweit auf Platz 1 in den Wirtschaftswissenschaften

    Wie in den vergangenen Jahren führt die Universität Mannheim auch im 2021 Times Higher Education World University Rankings by subject: business and economics das Feld der in Deutschland beheimateten Universitäten an. Unter allen europäischen Universitäten platziert sie sich erneut auf Position 11, weltweit nun auf Rang 39, um zwei Plätze verbessert gegenüber dem Vorjahr.

    Das THE World University Ranking ist das weltweit einzige Ranking, das forschungsintensive Universitäten in ihren Kernaufgaben Lehre, Forschung, Forschungseinfluss, Wissenstransfer und Internationalisierung insgesamt bewertet. Für die aktuelle Ausgabe des Rankings wurden 1.400 Universitäten weltweit untersucht, davon 48 aus Deutschland. Die Ergebnisse beruhen auf Befragungen von Wissenschaftlern sowie Zitationen aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen und statistischen Erhebungen, die von den Hochschulen zur Verfügung gestellt werden. Es gehört seit Jahren zu den international anerkanntesten Rankings im Hochschulbereich.

    zu den Rankingergebnissen

  • ERC Starting Grant für Prof. Dr. Sebastian Siegloch

    Urbanisierung und Gentrifizierung führen zu rapide steigenden Immobilienpreisen und sich verändernden Bevölkerungsstrukturen in deutschen und europäischen Städten. Während die Ungleichheit innerhalb von Vierteln abnimmt, steigt sie zwischen einzelnen Stadtteilen. Warum kommt es zu solch markanten Verschiebungen und welche politischen Maßnahmen können diese Ungleichheiten abfedern? Zur Erforschung dieser Fragen erhält Sebastian Siegloch, Professor an der Abteilung Volkswirtschaftslehre und Forschungsbereichsleiter „Soziale Sicherung und Verteilung“ am ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, einen prestigereichen Starting Grant vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) in Höhe von 1,5 Millionen Euro über fünf Jahre. Die Gelder fließen aus dem Programm Horizon 2020 der Europäischen Union.

    „Der Preisdruck auf dem Immobilienmarkt ist ein hochrelevantes Thema für viele Menschen. Er beeinflusst die Wahl ihres Lebensmittelpunkts. Wir müssen besser verstehen, wie Immobilienmärkte funktionieren und welche Wirkungen staatliche Eingriffe wie Immobiliensteuern auf Preise und Bevölkerungsstruktur haben“, erklärt Siegloch.

    Mit seiner Bewerbung um den ERC Starting Grant konnte sich der 37-jährige Ökonom gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzen. Der Rektor der Universität Mannheim, Prof. Dr. Thomas Puhl, gratulierte Prof. Dr. Sebastian Siegloch zu seinem Erfolg: „ERC Starting Grants zählen zu den höchstdotierten und prestigereichsten wissenschaftlichen Förderungen in Europa. Wir sind stolz darauf, dass ein weiterer Wissenschaftler unserer Universität mit der renommierten Förderung ausgezeichnet wurde. In den vergangenen neun Jahren hat die Mannheimer VWL insgesamt sieben ERC-Grants erhalten. Dies bestätigt unsere Position als Spitzenuniversität in den Wirtschaftswissenschaften.“

    Im Rahmen des Forschungsprojekts geht Siegloch der Frage nach, wie sich unterschiedliche Maßnahmen der Wohnungspolitik auf lokale Wohnungsmärkte auswirken und die regionale Ungleichheit beeinflussen. Die Analyse der Auswirkungen verschiedener Instrumente bietet einen umfassenden Überblick über verfügbare politische Optionen. Dabei werden modernste theoretische Modelle mit sauberen empirischen Analysen kombiniert, um Effizienzkosten und Verteilungseffekte unterschiedlicher Politikmaßnahmen abzuleiten. Die Ergebnisse bieten politischen Entscheidungsträgern eine Orientierungshilfe bei der Bewältigung der Herausforderungen, die durch die aktuellen Trends auf dem Immobilienmarkt hervorgerufen werden. „Auch die Metropolregion Rhein-Neckar wird von den Veränderungen auf dem Immobilienmarkt betroffen sein – umso mehr freue ich mich, hier am Standort Mannheim eine neue internationale Forschungsgruppe aufzubauen und diesen wichtigen Fragen auf den Grund zu gehen“, ergänzt Siegloch.

    Mehr zu Sebastian Sieglochs Forschung und seinem bisherigen Werdegang
    unter https://www.vwl.uni-mannheim.de/siegloch
    sowie https://www.zew.de/team/ssi

    Der Europäische Forschungsrat ist eine von der Europäischen Kommission eingerichtete Institution zur Finanzierung von grundlagenorientierter Forschung. Die ERC Starting Grants sind Teil des Forschungs- und Innovationsprogramms der EU, Horizont 2020 und fördern vielversprechende Nachwuchswissenschaftler/innen bei ihren Forschungsvorhaben und dem Aufbau von Forschungsgruppen. Mit den Starting Grants bietet der ERC exzellenten Nachwuchswissenschaftlern in Europa die Möglichkeit, Grundlagenforschung zu betreiben und ein eigenes Forschungsteam auszubauen. Dabei fördert der ERC bahnbrechende und visionäre Forschung, bei der die Grenzen zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung, zwischen klassischen Disziplinen und zwischen Forschung und Technologie aufgehoben werden.
     

    Kontakt:
    Prof. Dr. Sebastian Siegloch
    Universität Mannheim
    68131 Mannheim
    Tel. +49 621 1235–140
    E-Mail: siegloch uni-mannheim.de

  • Neuer Abteilungsvorstand im Amt

    Am 1. August hat Prof. Volker Nocke, Ph.D. das Amt des Abteilungssprechers übernommen. Stellvertretender Abteilungssprecher bleibt weiterhin Prof. Dr. Markus Frölich, der zugleich Studiendekan für den Bachelorstudiengang sowie den Masterstudiengang in den Studienrichtungen Economics und Competition and Regulation Economics ist. Der Abteilungsvorstand wird komplettiert durch Prof. Antonio Ciccone, Ph.D., der zugleich Studiendekan für den Masterstudiengang in der Studienrichtung Economic Research sowie für den Promotionsstudiengang ist.

    Auf Fakultätsebene ist seit 1. August Prof. Volker Nocke, Ph.D. neuer Prodekan als Stellvertreter des Dekans und Prof. Dr. Markus Frölich neuer Prodekan und Studiendekan.

  • CHE-Ranking 2020: Mannheimer Abteilung Volkswirtschaftslehre schneidet bundesweit am besten ab

    VWL zählt bekanntermaßen zu den spannendsten Studienfächern. Aber wo ist der beste Ort für ein VWL-Studium in Deutschland? Geht es nach der neuen Print-Ausgabe des ZEIT-Studienführers und den darin wiedergegebenen Ergebnissen des CHE-Rankings 2020 liegt eine Antwort nahe: Mannheim!

    Denn im aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist die Abteilung Volkswirtschaftslehre nach 2017 erneut überaus erfolgreich: In den 19 Kategorien des Rankings erzielt sie häufiger den Spitzenplatz als jede andere Fakultät in Deutschland. Dabei sticht sie in Forschung und Lehre gleichermaßen heraus, unter anderem in den Kategorien „Forschungsreputation“, „Forschungsgelder pro Wissenschaftler“, „allgemeine Studiensituation“, „Lehrangebot“, „Unterstützung am Studienanfang“ und „Angebote zur Berufsorientierung“.

    In den vom CHE begleitend durchgeführten anonymen Studierendenbefragungen haben nach Angaben des CHE 91,7 % der Studierenden die Möglichkeiten der individuellen Schwerpunktsetzung im Studium mit gut oder sehr gut bewertet, 93,3 % die internationale Ausrichtung des Lehrangebots, 95,4 % die Informationen über Auslandsaufenthalte sowie die Verfügbarkeit benötigter Literatur in der Uni-Bibliothek, 95,9 % die Qualität der Studienorganisation und 97,5 % der Studierenden haben den Zugang zu den Lehrveranstaltungen (keine Wartezeiten auf Plätze) mit gut oder sehr gut bewertet.

    Das CHE-Ranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu untersucht. 2020 sind dies die Fächer BWL, Jura, Soziale Arbeit, VWL, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftswissenschaften. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden zu den Studienbedingungen an ihrer Hochschule sowie Urteile von Professoren über die Forschungsreputation der Fakultäten. Die Ergebnisse sind im Internet unter https://ranking.zeit.de verfügbar sowie nachzulesen in der aktuellen Print-Ausgabe des ZEIT-Studienführers.

  • QS-Ranking: Mannheimer VWL und Ökonometrie ist erneut die Nummer 1 in Deutschland

    Im aktuellen „QS World University Ranking by Subject 2020“ schneidet die Abteilung Volkswirtschaftslehre in ihrem Fachgebiet „Economics & Econometrics“ nach 2019 erneut mit Abstand als beste unter allen deutschen Universitäten ab. Im weltweiten Vergleich wird ein hervorragender 45. Platz belegt.

    Das QS World University Ranking by Subject hat die Universität Mannheim in der Kategorie Social Sciences and Management in sieben Teilbereichen bewertet: Besonders erfolgreich ist sie in den Fachgebieten Accounting & Finance, Business & Management Studies sowie Economics & Econometrics, in denen sie jeweils Rang 1 in Deutschland belegt. In Politics & International Studies erreichte die Universität Mannheim außerdem Rang 2, in Sociology Rang 3. Im Fach Psychologie – das im QS-Ranking der Kategorie Life Sciences & Medicine zugeordnet wird – schaffte es die Universität Mannheim erneut auf Rang 4 deutschlandweit.

    Das „QS World University Rankings by Subject“ wird jährlich veröffentlicht und untersucht über 1.300 Hochschulen weltweit in Bezug auf ihre Forschungsreputation, die Anzahl und Qualität ihrer Publikationen sowie das Ansehen der Absolventinnen und Absolventen bei Arbeitgebern.

  • Mannheimer VWL-Absolventin Isabel Schnabel in das Direktorium der EZB berufen

    Die Bonner Professorin Isabel Schnabel ist als Nachfolgerin von Sabine Lautenschläger in das Direktorium der Europäischen Zentralbank berufen worden. Schnabel hat an der Universität Mannheim Volkswirtschaftslehre studiert und bei Martin Hellwig mit einer Arbeit über Makroökonomische Risiken und Finanzkrisen promoviert. Nach Stationen an der Harvard University und der Universität Mainz ist sie seit 2015 Professorin für Finanzmarktökonomie an der Universität Bonn.

    Der Sprecher der Mannheimer Abteilung Volkswirtschaftslehre, Prof. Dr. Hans Peter Grüner, gratuliert: „Wir freuen uns sehr, dass mit Isabel Schnabel eine Mannheimer Absolventin, Diplom und Promotion, für diese wichtige Aufgabe nominiert wurde – herzlichen Glückwunsch! Isabel Schnabel verbindet größte Sachkenntnis mit einem sicheren Urteilsvermögen. Ihre Aufgabe wird nicht leicht, wir wünschen ihr alles Gute.“

    Die 48-jährige Expertin für Banken und Finanzmärkte und Mutter von drei Kindern ist seit 2014 eine der Wirtschaftsweisen (Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung) der Bundesregierung. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Bankenregulierung und Finanzkrisen.

  • ERC Consolidator Grant für Prof. Ulrich J. Wagner, Ph.D.

    Prof. Ulrich J. Wagner, Ph.D., Inhaber des Lehrstuhls für VWL, Quantitative Ökonomik, ist vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council – ERC) mit einem Consolidator Grant ausgezeichnet worden. Zur Intensivierung seiner Forschung über die ökonomischen Auswirkungen der Luftverschmutzung wird Wagner über die nächsten fünf Jahre insgesamt 1,4 Millionen Euro erhalten. Dabei geht er unter anderem der Frage nach, welche ökonomischen Schäden Luftschadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub als Folge des europäischen CO2-Zertifikatehandels verursachen.

    Der Handel mit CO2-Zertifikaten wurde 2005 eingeführt und zielt darauf ab, CO2-Emissionen kosteneffizient zu reduzieren: Die Last der Vermeidungsanstrengungen von Unternehmen soll dabei so aufgeteilt werden, dass die Gesamtkosten der Vermeidung insgesamt minimiert werden. Die Umverteilung der CO2-Emissionen innerhalb Europas ist damit eine durchaus beabsichtigte Folge des Zertifikathandels. Noch nicht ausreichend erforscht ist jedoch, inwiefern neben dem Treibhausgas CO2 auch Luftschadstoffe wie Stickoxide oder Schwefeldioxid innerhalb Europas umverteilt werden.

    „Ich möchte herausfinden, ob durch die Einführung des Zertifikatehandels mehr oder weniger Menschen in Europa schädlicher Luftverschmutzung ausgesetzt sind, und welchen ökonomischen Schaden oder Nutzen dies verursacht hat“, erläutert Wagner. Zu diesem Zweck berechnet er mit Hilfe statistischer Methoden, wie hoch der Einfluss des CO2-Handels auf den Ausstoß von Luftschadstoffen ist, und analysiert deren räumliche Verbreitung mit Methoden aus der Atmosphärenchemie. „Mein interdisziplinär angelegtes Projekt soll glaubwürdige Evidenz zum möglichen Nutzen der Klimapolitik beitragen – damit die Klimapolitik der EU nicht im Blindflug, sondern clever ausgestaltet wird“, so der 43-jährige Umweltökonom.

    In der Vergangenheit war der Mannheimer Wirtschaftsexperte bereits für verschiedene politische Institutionen beratend tätig, darunter für den von der Bundesregierung gegründeten „Arbeitskreis Emissionshandel“, sowie auch für internationale Organisationen wie die OECD und die Weltbank. Bevor er 2015 nach Mannheim kam, lehrte Wagner an der Universität Carlos III in Madrid. Seine Doktorarbeit verfasste er an der US-amerikanischen Eliteuniversität Yale. Mehr zu Ulrich Wagners Forschung und seinem bisherigem Werdegang unter https://www.vwl.uni-mannheim.de/wagner/

     

    Die Förderung grundlagenorientierter Pionierforschung ist eines der Kernanliegen der Europäischen Union. Dafür wurde im Jahr 2007 der Europäische Forschungsrat geschaffen. ERC Consolidator Grants sollen exzellente Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in einem noch relativ frühen Stadium ihrer Karriere darin unterstützen, ihre Position als eigenständige Forschende zu festigen. Grundlage für die Entscheidung des ERC bei der Vergabe der Grants ist die wissenschaftliche Exzellenz der Antragsteller sowie des beantragten Projekts. Im Bereich Wirtschaft wurden 2019 europaweit lediglich sieben Consolidator Grants vergeben.

     

    Kontakt:
    Prof. Ulrich J. Wagner, Ph.D.
    Professur für VWL, Quantitative Ökonomik
    Universität Mannheim
    Tel. +49 621 181–1796
    E-Mail: ulrich.wagner uni-mannheim.de

    News aus dem Jahr 2019

  • Trauer um Honorarprofessor Dr. Leonhard Gleske

    Die Universität Mannheim und die Abteilung Volkswirtschaftslehre trauern um Honorarprofessor Dr. Leonhard Gleske, der am 25. November 2019 im Alter von 98 Jahren verstorben ist.

    Leonhard Gleske wurde am 18. September 1921 in Bromberg in Westpreußen geboren. Nach einer Banklehre studierte er ab 1947 Volkswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Hannover und der Universität Heidelberg und wurde 1952 zum Dr. rer. pol. promoviert. Von 1951 bis 1955 war Gleske wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Bank deutscher Länder. Nach einer dreijährigen Tätigkeit im privaten Banksektor war er von 1958 bis 1964 als Direktor für Währungsfragen bei der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in Brüssel tätig.

    1964 wurde Gleske zum Präsidenten der Landeszentralbank Bremen ernannt, ab 1976 war er Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank. Im Anschluss arbeitete er als Senior Advisor der drei deutschen Niederlassungen der Bank of Tokyo und als Berater des Internationalen Währungsfonds. Zweimal – 1986 und 1989 – wurde Gleske mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

    Durch seine zahlreichen Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Internationalen Geld- und Währungspolitik machte sich Gleske auch in der Wissenschaft einen Namen. 1986 wurde der Finanzfachmann zum Honorarprofessor an der damaligen Fakultät für Volkswirtschaftslehre und Statistik der Universität Mannheim ernannt, wo er auf dem Gebiet der Internationalen Wirtschaftsbeziehungen lehrte.

    Nicht nur bei seinen Kolleginnen und Kollegen, auch bei den Studierenden war Professor Gleske beliebt und hochgeschätzt. Er verfügte über exzellente Fachkompetenz und die herausragende Fähigkeit, Theorie und Praxis auf stets anschauliche Weise in seinen Vorlesungen zu verbinden.

    Wir werden ihm in Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren.

  • THE Ranking by Subject: Mannheim erneut deutschlandweit auf Platz 1 in den Wirtschaftswissenschaften

    Wie im vergangenen Jahr führt die Universität Mannheim auch im 2020 Times Higher Education World University Ranking for business and economics das Feld der in Deutschland beheimateten Universitäten an. Unter allen europäischen Universitäten platziert sie sich auf Position 11, weltweit auf Rang 41.

    Das THE World University Ranking ist das weltweit einzige Ranking, das forschungsintensive Universitäten in ihren Kernaufgaben Lehre, Forschung, Forschungseinfluss, Wissenstransfer und Internationalisierung insgesamt bewertet. Für die aktuelle Ausgabe des Rankings wurden 1.400 Universitäten weltweit untersucht, davon 48 aus Deutschland. Die Ergebnisse beruhen auf Befragungen von Wissenschaftlern sowie Zitationen aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen und statistischen Erhebungen, die von den Hochschulen zur Verfügung gestellt werden. Es gehört seit Jahren zu den international anerkanntesten Rankings im Hochschulbereich.

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  • Trauer um Professor Dr. Klaus Winckler

    Die Universität Mannheim und die Abteilung Volkswirtschaftslehre trauern um Professor Dr. Klaus Winckler, der im November 2019 im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

    Klaus Winckler studierte von 1954 bis 1958 Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach seiner Diplomprüfung 1958 setzte er seine Ausbildung zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München fort, bevor er 1960 auf eine wissenschaftliche Assistenzstelle an das Institut für Statistik der damaligen Wirtschaftshochschule Mannheim wechselte. Nach seiner Promotion, die er 1966 mit „Summa cum laude“ abschloss, war Winckler als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Mannheim tätig und habilitierte sich ungewöhnlich rasch nach seiner Promotion – bereits 1968 – mit einer Arbeit über die „Verteilungsfreie und bei kleinen Stichproben anwendbare Methoden zur Intervallschätzung und Hypothesenprüfung für lineare wirtschaftliche Shock-Modelle“. Danach arbeitete Winckler als Universitätsdozent an der Universität Mannheim, bis er 1970 an der Universität Göttingen zum Professor für Statistik und Ökonometrie ernannt wurde. 1973 erfolgte der Ruf zurück an die Universität Mannheim auf den Lehrstuhl Statistik II. In der universitären Selbstverwaltung engagierte sich Winckler von 1976 bis 1977 und von 1987 bis 1988 als Dekan der damaligen Fakultät für Volkswirtschaftslehre und Statistik. Der Universität Mannheim blieb er bis zu seiner Emeritierung 2003 treu.

    Professor Winckler gehörte zu den führenden Forschern auf dem Gebiet der statistischen Methoden. Während er seine Forschungsarbeiten stets auf anspruchsvollstem Niveau verfasste, besaß er zugleich die Gabe, seine Vorlesungen selbst für Anfängerinnen und Anfänger so zu gestalten, dass sie ohne Schwierigkeiten verständlich waren. Professor Winckler wird uns als hervorragender Wissenschaftler und Pädagoge in Erinnerung bleiben.

    Wir werden ihm in Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren.

  • Feier der Absolventinnen und Absolventen am 18. Oktober 2019 / Graduation ceremony on 18th October 2019

    Am Samstag, dem 18.10.2019, fand im Hörsaal M 003 die diesjährige Absolvent(inn)enfeier der volkswirtschaftlichen Abteilung statt. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Grüner beglückwünschten Prof. Dr. Frölich und Frau Anna Haberkorn (Vertreterin von ABSOLVENTUM) die Absolvent(inn)en in ihren Festreden zum erfolgreichen Studienabschluss. Drei Vertreter der Absolvent(inn)en ließen in ihren Grußadressen die Gäste an Erinnerungen aus ihrer Studienzeit an der Universität Mannheim teilhaben. Den festlichen Höhepunkt bildete wie immer die Übergabe der Schmuckurkunden an die Absolvent(inn)en. Im Anschluss waren alle Gäste zu einem Sektempfang eingeladen. Die Feier wurde von Harfenmusik umrahmt.


     
    The graduation ceremony for the Bachelor and Master graduates of the Department of Economics took place on Saturday, 18 October 2019 in lecture hall M 003. The celebration was introduced by Hans-Peter Grüner, followed by speeches from Markus Frölich, Anna Haberkorn (representative of ABSOLVENTUM), and representatives of the graduates. After handing over the certificates to the graduates, everyone was invited to a champagne reception. The celebration was accompanied by harp music.

  • VWL-Ranking 2019 der Zeitung Handelsblatt: Abteilung Volkswirtschaftslehre erneut in der Spitzengruppe

    Im deutschlandweiten Vergleich der forschungsstärksten volkswirtschaftlichen Fakultäten erreicht die Abteilung VWL im Jahr 2019 Platz 2. Damit ist sie die einzige Abteilung, die seit der Erstellung dieser vergleichenden Rankings im Jahr 2006 ununterbrochen in der Gruppe der besten vier Fakultäten Deutschlands vertreten ist. Gleichzeitig hat sie als einzige Abteilung in Deutschland in diesem Zeitraum dreimal den ersten Platz erreicht.

    In der Kategorie „Lebenswerk“ finden sich im Jahr 2019 zehn Mannheimer Professorinnen und Professoren unter den 5 Prozent der forschungsstärksten Ökonominnen und Ökonomen – mehr als bei jeder anderen VWL-Fakultät im deutschsprachigen Raum. Und der Mannheimer Statistik-Experte Prof. Dr. Christoph Rothe ist deutschlandweit als forschungsstärkster junger Ökonom im Alter unter 40 Jahren bewertet.

    „Ich gratuliere meinen Kolleginnen und Kollegen, allen voran natürlich Christoph Rothe, zu dieser hervorragenden Leistung. Das diesjährige Ranking bestätigt einmal mehr das hochrangige Niveau unserer Arbeit. Es zeigt auch, dass unser Erfolg nicht nur auf der Stärke einzelner, sondern vieler Kolleginnen und Kollegen der Abteilung beruht“, sagt Prof. Dr. Hans Peter Grüner, Sprecher der Abteilung Volkswirtschaftslehre. „Für die Fakultät ist das diesjährige Ergebnis nichtsdestotrotz Ansporn. Wenn wir unsere Wettbewerbsposition halten und ausbauen wollen, müssen wir unsere Strategie, gezielt internationale Wissenschaftler für unsere Abteilung zu rekrutieren, konsequent weiterführen.“

    Das Handelsblatt-Ranking wird alle zwei Jahre erstellt. Es gilt im deutschsprachigen Raum als das führende Forschungsranking in der Volkswirtschaftslehre. Seit 2006 analysiert die Zeitung regelmäßig die Forschungsleistung der im deutschsprachigen Raum tätigen oder dorther stammenden Volkswirtinnen und Volkswirte. Grundlage ist eine Datenbank, in der inzwischen Veröffentlichungen in über 2.200 der weltweit renommiertesten Fachzeitschriften erfasst sind. Dabei werden nicht alle Veröffentlichungen gleichrangig bewertet, sondern der Wert jeder einzelnen Publikation wird in Abhängigkeit von der Qualität und Reputation des jeweiligen Journals bestimmt.

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  • Prof. Dr. Christoph Rothe ist der forschungsstärkste Ökonom Deutschlands unter 40 Jahren

    Die Zeitschrift Handelsblatt hat in ihrem aktuellen VWL-Ranking den Mannheimer Statistik-Experten Prof. Dr. Christoph Rothe als deutschlandweit forschungsstärksten Ökonomen im Alter unter 40 Jahren identifiziert. Rothe ist seit Juli 2017 Professor für Statistik an der Abteilung Volkswirtschaftslehre. Er promovierte 2009 in Mannheim und war danach als Assistant Professor an der Toulouse School of Economics, Frankreich, und der Columbia University, New York, USA, tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Nicht- und Semiparametrische Methoden in der Ökonometrie sowie Kausale Inferenz.

    Porträt der Rhein-Neckar-Zeitung
     

    Kontakt:

    Prof. Dr. Christoph Rothe
    Lehrstuhl für Statistik
    Universität Mannheim
    Tel.: +49 621 181–1923
    E-Mail: rothe vwl.uni-mannheim.de

  • Abteilung Volkswirtschaftslehre begrüßt drei neue Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren zum Herbst-/Wintersemester 2019

    An der Abteilung Volkswirtschaftslehre sind ab dem Herbstsemester 2019 drei neue Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren tätig:

    Prof. Sarah Auster, Ph.D. übernimmt die Juniorprofessur für Angewandte Mikroökonomische Theorie. Nach ihrer Promotion im Jahr 2014 am European University Institute in Florenz war sie bis zu ihrem Wechsel nach Mannheim als Assistant Professor an der Bocconi University tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Mikroökonomischen Theorie.

    Prof. Lei Li, Ph.D. ist neue Inhaberin der Juniorprofessur für Angewandte Mikroökonomik. Li erwarb im Jahr 2011 Bachelorabschlüsse in Mathematik und in Finance an der Beihang University in Peking und schloss 2016 ihre volkswirtschaftliche Promotion an der Tsinghua University ab. Danach arbeitete sie als Postdoctoral Researcher an der Universität Zürich. Ihre bevorzugten Forschungsgebiete sind Internationaler Handel, Arbeitsmarktökonomik, Entwicklungsökonomie und die Chinesische Volkswirtschaft.

    Prof. Yoshiyasu Rai, Ph.D. leitet künftig die Juniorprofessur für Theoretische Ökonometrie und Statistik. Nach volkswirtschaftlichen Bachelor- und Masterabschlüssen an der Keio University in Tokyo promovierte er 2019 an der University of Wisconsin-Madison. Rai arbeitet bevorzugt auf den Gebieten Ökonometrie und Angewandte Ökonometrie.

  • QS-Ranking: Mannheimer VWL und Ökonometrie ist die Nummer 1 in Deutschland

    Im aktuellen „QS World University Ranking by Subject 2019“ schneidet die Abteilung Volkswirtschaftslehre in ihrem Fachgebiet „Economics & Econometrics“ mit Abstand als beste unter allen deutschen Universitäten ab. Im weltweiten Vergleich wird ein hervorragender 44. Platz belegt.

    Das QS World University Ranking by Subject hat die Universität Mannheim in der Kategorie Social Sciences and Management in sieben Teilbereichen bewertet: Besonders erfolgreich ist sie in den Fachgebieten Accounting & Finance, Business & Management Studies sowie Economics & Econometrics, in denen sie jeweils Rang 1 in Deutschland belegt. In Politics & International Studies und Sociology erreicht die Universität Mannheim Rang 2. Im Fach Psychologie – das im QS-Ranking der Kategorie Life Sciences & Medicine zugeordnet wird – schafft es die Universität Mannheim auf Rang 4 deutschlandweit.

  • Leibniz-Preis 2019 geht an Prof. Michèle Tertilt, Ph.D.

    Michèle Tertilt, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim, erhält den renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis für ihre herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Makro- und Entwicklungsökonomie sowie der Familienökonomie und Finanzwissenschaft. „Ich fühle mich sehr geehrt, in die Runde der Leibniz-Preisträger aufgenommen worden zu sein. Der Preis ist nicht nur eine große Auszeichnung, das damit verbundene Preisgeld eröffnet mir auch ganz neue Möglichkeiten für meine Forschung“, sagt Michèle Tertilt.

    „Michèle Tertilt ist eine der produktivsten Wirtschaftswissenschaftlerinnen Europas und eine der besten ihrer Generation. Dass sie nun als Anerkennung ihrer hervorragenden Arbeit den angesehensten Preis in der deutschen Wissenschaftslandschaft erhält, freut mich sehr. Ich bin stolz, dass Michèle Tertilt an der Universität Mannheim lehrt und forscht und gratuliere ihr herzlich“, sagt Prof. Dr. Thomas Puhl, Rektor der Universität Mannheim.

    Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. Ziel des Leibniz-Programms ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu erleichtern. Der Preis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert.

    Prof. Michèle Tertilt, Ph.D. hat 13 Jahre in den USA geforscht. Nach dem Studium in Bielefeld promovierte sie an der University of Minnesota. Es folgte eine Assistenz-Professur an der Stanford University, bevor sie den Ruf nach Mannheim annahm. Seit 2010 ist sie VWL-Professorin an der Universität Mannheim. 2013 wurde Tertilt – als erster in Deutschland lehrender Wissenschaftler überhaupt – in das Herausgebergremium des Review of Economic Studies berufen, eine der fünf führenden Zeitschriften der gesamten Wirtschaftswissenschaften weltweit. Im gleichen Jahr bekam sie als erste Frau den angesehenen Gossen-Preis des Vereins für Socialpolitik. Für ihr Projekt Gender Differences: A Macroeconomic Perspective erhielt sie 2012 einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrates ERC. 2017 erhielt Tertilt als zweite deutsche Wissenschaftlerin den Yrjö Jahnsson Award, eine Ehrung der besten europäischen Ökonominnen und Ökonomen.

    In ihrer Forschung beschäftigt sich Michèle Tertilt mit Makro- und Entwicklungsökonomie sowie Familienökonomie und Finanzwissenschaft. In bisherigen Forschungsprojekten hat sie beispielsweise die Rolle von Familie und sozialen Strukturen in Entwicklungsprozessen, die Auswirkungen eines großzügigen Verbraucherinsolvenzrechts sowie die Folgen von Polygynie auf das Bruttoinlandsprodukt und den Wohlstand eines Landes untersucht.

     

    Kontakt:
    Prof. Michèle Tertilt, Ph.D.
    Professur für Volkswirtschaftslehre
    L7, 3–5
    Universität Mannheim
    Tel. +49-621-181-1902
    E-Mail: tertilt uni-mannheim.de

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