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Lehre – Frühere Veranstaltungen

Frühjahr-/-Sommersemester 2022

  • Vorlesung: Wirtschafts­geschichte des Nationalsozialismus

    Prof. Dr. Jochen Streb
    Wirtschafts­geschichte des Nationalsozialismus


    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik und in anderen Bachelor­studien­gänge der Universität Mannheim
    Turnus des Angebots: unregelmäßig
    ECTS-Punkte: 7
    Lehr­methode: Vorlesung (3 SWS), in Präsenz
    Arbeits­aufwand: 196 Stunden (31,5 Stunden Präsenzzeit Vorlesung, 164,5 Stunden für Selbststudium, Klausurvorbereitung, Klausur)
    Unterrichtssprache: Deutsch
    Teilnahme­voraussetzungen: Empfohlene Voraussetzung ist der Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte
    Benotung: Klausur (135 Minuten)
    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: abhängig von den Wahlentscheidungen im Spezialisierungs­bereich.

    Ziele und Inhalte des Moduls: Diese Veranstaltung gibt den Studierenden die Gelegenheit, sich vertiefende Kenntnisse zur Wirtschafts­politik und zum Unternehmer­verhalten im „Dritten Reich“ anzueignen. Besondere Schwerpunkte werden auf aktuelle Forschungs­kontroversen gelegt.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten erworben, um wirtschafts­historische Entwicklungen zur Zeit des Nationalsozialismus kritisch zu analysieren.

    Weitere Informationen: Einführende Literatur:

    • Spoerer, Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München;
    • Schanetzky, Tim (2015): Wirtschaft und Konsum im Dritten Reich, München.
  • Vorlesung mit Übung: Institutioneller Wandel und langfristiges Wirtschafts­wachstum

    Dr. Alexander Donges
    Institutioneller Wandel und langfristiges Wirtschafts­wachstum

    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre
    Turnus des Angebots: jedes Frühjahrssemester
    ECTS-Punkte: 7
    Lehr­methode: Vorlesung (2 SWS) + Übung (2 SWS)
    Arbeits­aufwand: Insgesamt 196 Stunden (davon Präsenzzeit Vorlesung + Übung: 42 Stunden; Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 154 Stunden).
    Unterrichtssprache: Deutsch
    Teilnahme­voraussetzungen: keine Vor­kenntnisse erforderlich, Grund­kenntnisse in Statistik und ökonometrischen Methoden hilfreich.
    Benotung: Klausur (90 Minuten)
    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: abhängig von den Wahlentscheidungen im Spezialisierungs­bereich (es werden ca. 30–40 erwartet).

    Ziele und Inhalte des Moduls: In dieser Veranstaltung betrachten wir den Zusammenhang zwischen institutionellem Wandel und langfristigem Wirtschafts­wachstum aus wirtschafts­historischer Perspektive. In Anlehnung an die jüngere empirische Forschungs­literatur untersuchen wir die Ursachen langfristiger globaler und regionaler Entwicklungs­unterschiede. Die Rolle institutioneller Faktoren (z.B. die Sicherheit von Eigentumsrechten, politische Partizipations­möglichkeiten sowie die Effizienz des Rechts­systems) soll von anderen Entwicklungs­determinanten wie geographischen oder kulturellen Faktoren abgegrenzt werden. Den Schwerpunkt der Vorlesung bildet die Frage nach dem Zeitpunkt und den Ursachen der „großen Divergenz“ („Great Divergence“), d.h. der Beschleunigung des Wirtschafts­wachstums in den Staaten Westeuropas, die sich in ihrer Entwicklung von anderen Erdteilen, insbesondere China und Indien, spätestens ab dem 19. Jahrhundert abkoppelten. Die Veranstaltung setzt sich aus einer 2-stündigen Vorlesung und einer 2-stündigen Übung zusammen. In der Übung erhalten die Studierenden eine Einführung in die Methoden der quantitativen Wirtschafts­geschichte (Kliometrie). Grund­kenntnisse der Ökonometrie sind hilfreich, aber nicht notwendig. Die Übungen finden zu Beginn des Semesters im Rahmen mehrerer Block­veranstaltungen statt. Aufbauend auf den in den Übungen vermittelten Methoden, diskutieren wir dann in den Vorlesungen die empirische Forschungs­literatur.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten zur Analyse und Interpretation empirischer Zusammenhänge erworben. Dabei haben sie insbesondere gelernt, die Er­kenntnisse aus empirischen Daten mit qualitativen Quellen sinnvoll zu verknüpfen und Theorie zu diskutieren.

    Weitere Informationen: Als einführende Literatur wird empfohlen: Daron Acemoglu und James A. Robinson (2012): Why Nations Fail. The Origins of Power, Prosperity, and Poverty, London. [deutsche Übersetzung des englischen Originals: Daron Acemoglu und James A. Robinson (2013): Warum Nationen scheitern. Die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut, Frankfurt am Main.]

  • Blockseminar: Die Große Divergenz: Warum manche Länder reich wurden und andere Länder arm blieben

    Prof. Dr. Jochen Streb
    Die Große Divergenz: Warum manche Länder reich wurden und andere Länder arm blieben

    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Die Veranstaltung ist für folgende Studien­gänge geplant: Bachelor VWL, Bachelor Kultur und Wirtschaft, Bachelor Geschichte, Master Wirtschafts­pädagogik.
    Turnus des Angebots: jedes Semester
    Dauer des Moduls: 1 Semester
    ECTS-Punkte: 6
    Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS)
    Arbeits­aufwand: 168 Stunden (Einführungs­veranstaltung, Blocktermine, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit und der Präsentation sowie für das Selbststudium)
    Unterrichtssprache: Deutsch
    Teilnahme­voraussetzungen: Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte.
    Benotung: Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit (80%), ein Referat zum gleichen Thema (10%) und die Übernahme eines Koreferats (10%) erbracht.
    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: max. 15 Teilnehmer

    Ziele und Inhalte des Moduls: In dem Seminar diskutieren wir die Ursachen für wirtschaft­liche Entwicklung aus historischer Perspektive.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Seminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen wissenschaft­lichen Bearbeitung einer wirtschafts­historischen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die eigene Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.

  • Blockseminar: Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik

    Dr. Alexander Donges
     

    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik.
    Modul­verantwortliche/r: Dr. Alexander Donges
    Turnus des Angebots: unregelmäßig
    ECTS-Punkte: 6
    Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS), in Präsenz
    Arbeits­aufwand: 168 (Einführungs­veranstaltung, Blocktermine, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit und der Präsentation sowie für das Selbststudium)
    Unterrichtssprache: Deutsch
    Teilnahme­voraussetzungen: keine
    Benotung: Seminararbeit (70%), Präsentation (20%) und Diskussionsbeteiligung (10%)
    Ziele und Inhalte des Moduls: Tiefgreifende Krisen prägten die Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik. Nach dem Ersten Weltkrieg misslang die Umstellung auf die Friedenswirtschaft. Soziale Unruhen und hohe Reparations­forderungen trugen dazu bei, dass sich der Staat mithilfe der Notenpresse finanz­ierte. Die immer schneller steigenden Inflations­raten führten in der Hyperinflation des Jahres 1923 zum Zusammenbruch der Wirtschaft. Mit der Währungs­reform von 1924 konnte diese zwar stabilisiert werden, jedoch setzte aufgrund struktureller Probleme kein nachhaltiger Wirtschafts­aufschwung ein. Die Weltwirtschafts­krise markierte schließlich das Ende der Weimarer Republik. Im Blockseminar diskutieren wir unter anderem die wirtschafts­historische Forschung zu folgenden Themen­bereichen: Reparationen, Hyperinflation, Konjunktur­entwicklung, Kapitalmärkte, Auslands­verschuldung, Weltwirtschafts­krise, Bankenkrise von 1931 und die wirtschaft­lichen Ursachen für den Aufstieg der Nationalsozialisten.
    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Blockseminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen Bearbeitung einer mit dem Lehr­enden abgestimmten wissenschaft­lichen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, die für eine abgegrenzte Problemstellung einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die zu behandelnde Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.
    Weitere Informationen: Themenliste und Literatur­angaben finden Sie auf meiner Homepage (http://donges.vwl.uni-mannheim.de/). Die Anmeldung zum Seminar erfolgt während des zentralen Anmeldezeitraums im Herbstsemester 2021.
    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: maximal 14 Teilnehmer.

  • Statistik für Historiker

    Dozent: Lukas Diebold

    2 SWS
    ECTS-Punkte 4,0

    Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.
    Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. Geschichte und BaKuWi Geschichte) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).

    Literatur
    Fahrmeier, Künstler, Pigeot, Tutz: Statistik. Der Weg zur Datenanalyse, 7. Auflage, Berlin 2010.
    Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002.

  • Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte

    Prof. Dr. Jochen Streb
    Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte/ Research Seminar in Economic History


    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Es können daran außer Studierenden im Bachelor- und Master­studien­gang VWL und Doktoranden der Abteilung VWL auch Absolventen geschichts­wissenschaft­licher Studien­gänge teilnehmen.

    Turnus des Angebots: jedes Semester

    ECTS-Punkte: keine

    Lehr­methode: Seminar (2 SWS)

    Arbeits­aufwand: Präsenzzeit 21 Stunden

    Unterrichtssprache: Deutsch bzw. Englisch je nach Vortrag

    Teilnahme­voraussetzungen: keine

    Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: keine

    Ziele und Inhalte des Moduls: Im Forschungs­seminar präsentieren Wissenschaft­ler aus Mannheim und von auswärts ihre aktuellen Forschungs­ergebnisse.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Teilnehmer setzen sich mit dem aktuellen Forschungs­stand in bestimmten wirtschafts­historischen Themenfeldern auseinander und nutzen diese Er­kenntnisse für ihre eigenen wissenschaft­lichen Abschlussarbeiten.

    Weitere Informationen: Für Studierende, die im aktuellen Semester eine Bachelor- oder Master­arbeit am Lehr­stuhl für Wirtschafts­geschichte anfertigen, wird der Besuch des Forschungs­seminars empfohlen.

    Kontakt: 

    Prof. Dr. Jochen Streb
    E-Mail: jochen.streb uni-mannheim.de

    Das aktuelle Programm entnehmen Sie bitte dem gesonderten Aushang „Research Seminar in Economic History“ unter dem Link: https://www.vwl.uni-mannheim.de/streb/forschung/aktuelle-vortraege/

Herbst-/Wintersemester 2021

  • Vorlesung Wirtschafts­geschichte

    PD Dr. Tobias A. Jopp

    Titel des Moduls: Wirtschafts­geschichte
    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Pflicht- (ab Studien­beginn 2016), Wahlpflicht- und Wahl­veranstaltung im Bachelor­studien­gang Volkswirtschafts­lehre; Pflicht- und ggf. Wahl­veranstaltung in zahlreichen anderen Bachelor­studien­gängen der Universität Mannheim.
    Turnus des Angebots: jedes Herbstsemester
    Dauer: 1 Semester
    ECTS-Punkte: 6 ECTS
    Lehr­methode: Vorlesung (2 SWS) plus Übung (1 SWS)
    Arbeits­aufwand: Präsenzzeit Vorlesung: 21 Stunden, Präsenzzeit Übung: 10,5 Stunden, Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 136,5 Stunden
    Unterrichtssprache: Deutsch
    Teilnahme­voraussetzungen: keine
    Benotung: Klausur (90 Minuten)
    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: Vorlesung ca. 280; Übung ebenfalls 280 verteilt auf 2 Gruppen

    Ziele und Inhalte des Moduls: Wie entstand Wirtschafts­wachstum in vorindustriellen Zeiten, wie erklärt sich die Entwicklung kapitalistischer Gesellschaften und woher kommen Wirtschafts­krisen? Anliegen der Vorlesung ist es, ein Gefühl für die langfristige Entwicklung der Wirtschaft und die Analyse­möglichkeiten dabei auftretender Brüche und Krisen zu geben. Zudem wird ein Überblick über die Disziplingeschichte und eine Einführung in die Dogmengeschichte geboten. Insofern ist sie eine hervorragende Ergänzung des volkswirtschaft­lichen Studien­teils. Die Studierenden sollen anhand von drei einschneidenden Ereignissen der neueren deutschen Wirtschafts­geschichte mit Methoden und Inhalten des Fachs vertraut gemacht werden. Betrachtet werden der Globalisierungs­prozess des 19. Jahrhunderts, die große Inflation von 1923 und die Weltwirtschafts­krise der frühen 1930er Jahre einschließlich der Bankenkrise.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten zur Analyse und Interpretation empirischer Zusammenhänge erworben. Dabei haben sie insbesondere gelernt, die Er­kenntnisse aus empirischen Daten mit qualitativen Quellen sinnvoll zu verknüpfen und Theorie zu diskutieren. In der Übung haben die Studierenden Fertigkeiten zum Anfertigen einer akademischen Hausarbeit erworben, dazu gehören insbesondere die Literatur­recherche sowie die kritische Auswertung von Quellen und deskriptiven Daten.

    Weitere Informationen: Die Veranstaltung ist für folgende Studien­gänge geplant: Bachelor VWL Grundlagen­bereich, BA-Studierende mit Beifach VWL und Lehr­amt Politik­wissenschaft.
    Einführende Literatur:

    • O'Rourke, Kevin H./Williamson, Jeffrey G. (1999): Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy. Cambridge/Mass.
    • Spoerer, Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München.
    • Holtfrerich, Carl-Ludwig (1980): Die deutsche Inflation 1914–1923. Berlin.
    • James, Harold (1988): Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936. Stuttgart.

    Veranstaltungs­ort und -zeit:
    freitags, wöchentlich, 13.45 Uhr bis 15.15 Uhr

    Die Übung „Wirtschafts­geschichte“ gehört zur gleichnamigen Vorlesung und ist nur zusammen mit ihr zu besuchen. Sie findet in vier Gruppen jeweils 14-täglich statt.

  • Übung Wirtschafts­geschichte

    Dozent: Lukas Diebold

    Die Übung „Wirtschafts­geschichte“ gehört zur gleichnamigen Vorlesung und ist nur zusammen mit ihr zu besuchen. Sie findet ab 23.09.2021 in zwei Gruppen jeweils 14-täglich via Zoom statt. Weitere Informationen sind unter der Vorlesung zu finden.

    Eine Anmeldung im Portal2 ist erforderlich.

    Course title: Wirtschafts­geschichte

    Instructor: Lukas Diebold
    Contact: Email l.diebold vwl.uni-mannheim.de
     

    Method (hours per week);  practical exercise (1, i.e. 2 hours every second week)

    Course level: Bachelor

    Course language: German

    Examination: see lecture

    ECTS-Credits: see lecture

    Course description:
    The practical exercise is part of the lecture „Wirtschafts­geschichte“.

    Contact Person: PD. Dr. Tobias A. Jopp, E-Mail: jopp uni-mannheim.de, Sprechstunde: Mi 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Um Termin­vereinbarung wird gebeten.
    Homepage: https://www.vwl.uni-mannheim.de/streb/

  • Vorlesung Proseminar: Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Nicht-Volkswirte

    PD Dr. Tobias A. Jopp
     

    4 SWS (2 VL, 2 Übung)
    Veranstaltungs­zeit und -ort: ab 08.09.2021, mittwochs, 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr, wöchentlich, via Zoom

    Anmeldung zur Übung im Studierenden­portal: s.u.

    Lehr­ender: PD Dr. Tobias A. Jopp; außerdem Übungs­leiterin Frau Katerina Piro

    ECTS-Punkte: 8

    Lehr­methode: Vorlesung

    Unterrichtssprache: Deutsch

    Ziele und Inhalte des Moduls:
    Das Proseminar dient der umfassenden Einführung in die Wirtschafts- und
    Sozialgeschichte und ist daher Voraussetzung für den Besuch eines Hauptseminars und die Ablegung jeglicher Prüfung in dem Fach.
    Bitte beachten Sie: Volkswirte, Studierende auf Lehr­amt und B.A. Studierende mit Beifach Geschichte müssen anstatt des Proseminars die Vorlesung „Wirtschafts­geschichte“ besuchen.
    Das Proseminar besteht aus einem Vorlesungs- und einem Übungs­teil. In der zweistündigen Vorlesung erhalten die Studierenden einen historischen Überblick über die drei Themenkomplexe „Globalisierung im 19. Jahrhundert“, „Große Inflation 1923“ und „Weltwirtschafts- und Bankenkrise“. In der Übung werden die Inhalte der Vorlesung anhand von Quellen und weiterführenden Texten vertieft. Zudem ist es Ziel der Übung, den Studierenden wichtige Grundlagen des wissenschaft­lichen Arbeitens zu vermitteln. Für die Teilnahme an der Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal erforderlich, nicht aber für die Vorlesung.

    Einführende Literatur:

    O'Rourke, Kevin/Williamson, Jeffrey G.: Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy, Cambridge/Mass. 1999.
    Spoerer, Mark/Streb, Jochen: Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2013.
    Holtfrerich, Carl-Ludwig: Die deutsche Inflation 1914–1923, Berlin 1980.
    James, Harold: Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936, Stuttgart 1988.

    Anforderungen für den Leistungs­nachweis:

    Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungs­nachweises sind: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit in Vorlesung und Übung, das Bestehen einer Klausur im Vorlesungs­teil der Veranstaltung sowie die Abgabe kleinerer (schriftlicher) Hausaufgaben.

    Kontakt: PD. Dr. Tobias A. Jopp, E-Mail: jopp uni-mannheim.de, Sprechstunde: Mi 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Um Termin­vereinbarung wird gebeten.
    Homepage: https://www.vwl.uni-mannheim.de/streb/

    Die Übung findet wöchentlich in zwei Übungs­gruppen statt.
    Termine und Veranstaltungs­ort:
    Gruppe 1: donnerstags, wöchentlich, 10.15 Uhr bis 11.45 Uhr, via Zoom
    Gruppe 2: donnerstags, wöchentlich, 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr, via Zoom

    Für die Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal erforderlich.

  • Übung Proseminar: Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Nicht-Volkswirte

    Verantwortlicher: PD Dr. Tobias A. Jopp
    Lehr­ender:
    Katerina Piro
    Kontakt: katerina.piro uni-mannheim.de
    Sprechstunde auf Anfrage

    Turnus des Angebots: nur im HWS

    Semesterwochenstunden: 2 SWS

    Unterrichtssprache: Deutsch

    Teilnahmevorausssetzungen: Die Übung ist Teil des Proseminars „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Nicht-Volkswirte“ und nur zusammen mit der Vorlesung zu besuchen.

    Anmeldung: Für die Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal erforderlich.

    Veranstaltungs­zeit und -ort:
    Die Übung findet wöchentlich ab 09.09.2021 in zwei Übungs­gruppen statt:
    Gruppe 1: donnerstags, wöchentlich, 10.15 Uhr bis 11.45 Uhr, via Zoom
    Gruppe 2: donnerstags, wöchentlich, 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr, via Zoom.

    Weitere Informationen finden Sie im Kommentar zu o.g. Vorlesung.

    Kontakt:
    PD. Dr. Tobias A. Jopp, E-Mail: jopp uni-mannheim.de, Sprechstunde: Mi 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Um Termin­vereinbarung wird gebeten.
    Homepage: https://www.vwl.uni-mannheim.de/streb/

  • Vorlesung: Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik

    Dr. Alexander Donges

    Titel des Moduls: Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik
    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre (ebenso für: Bachelor Geschichte, Bakuwis mit Geschichte sowie Master Wirtschafts­pädagogik)
    Modul­verantwortliche/r: Dr. Alexander Donges
    Turnus des Angebots: jedes Herbstsemester
    Dauer: 1 Semester
    ECTS-Punkte: 7
    Lehr­methode: Vorlesung (3 SWS)
    Arbeits­aufwand: Insgesamt 196 Stunden (davon Präsenzzeit Vorlesung: 31,5 Stunden; Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 164,5 Stunden).
    Unterrichtssprache: Deutsch
    Teilnahme­voraussetzungen: keine Vor­kenntnisse erforderlich.
    Benotung: Klausur (120 Minuten)
    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: abhängig von den Wahlentscheidungen im Spezialisierungs­bereich.

    Ziele und Inhalte des Moduls: In dieser Vorlesung betrachten wir die Wirtschafts­geschichte Deutschlands in der Zeit der Weimarer Republik (1919–33), die von tiefgreifenden Krisen geprägt war. Der erste Teil der Vorlesung konzentriert sich auf die Inflations­jahre (1919–24), die durch politische und wirtschaft­liche Instabilität gekennzeichnet waren. Im Fokus stehen hier die wirtschaft­lichen Folgen des Versailler Vertrags, die Ursachen, der Verlauf und die Aus­wirkungen der Hyperinflation sowie die Währungs­reform des Jahres 1924. Darauf aufbauend betrachten wir den Zeitraum zwischen 1924 und 1929, die vermeintlich „goldenen Zwanziger“, in denen die deutsche Wirtschaft eine kurze Scheinblüte erlebte. Hierbei stehen die Entwicklung der Investitionen, des Kapital­markts, die Wiedereingliederung in die Weltwirtschaft sowie Kartelle und Unternehmens­konzentration im Vordergrund. Schließlich konzentrieren wir uns im letzten Drittel auf die Zeit der Weltwirtschafts­krise (1929–33). Im Fokus stehen Ursachen, Verlauf und Aus­wirkungen der Weltwirtschafts­krise sowie die Bankenkrise von 1931. Am Ende der Vorlesung diskutieren wir die Ursachen der politischen Radikalisierung und die Frage, ob der Untergang der Weimarer Republik unter anderen wirtschaft­lichen Rahmenbedingungen und alternativen wirtschafts­politischen Maßnahmen hätte verhindert werden können.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten zur Analyse und Interpretation empirischer Zusammenhänge erworben. Dabei haben sie insbesondere gelernt, die Er­kenntnisse aus empirischen Daten mit qualitativen Quellen sinnvoll zu verknüpfen und ökonomische Theorie anhand historischer Beispiele zu diskutieren.

    Weitere Informationen: Eine detaillierte Gliederung mit Literatur­angaben finden Sie vor Semesterbeginn auf meiner Website (https://www.vwl.uni-mannheim.de/donges/). Einführende Literatur:

    • Balderston, Theo (2002): Economics and politics in the Weimar Republic, Cambridge: Cambridge University Press.
    • Knortz, Heike (2010): Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik. Eine Einführung in Ökonomie und Gesellschaft der ersten Deutschen Republik, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

    Veranstaltungs­ort und -zeit: ab 07.09.2021, via Zoom
    dienstags, wöchentlich, 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr und
    donnerstags, 14-täglich, 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr.
     

    Kontakt: Dr. Alexander Donges; Telefon: 0621–181-3428; E-mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum 403.

  • Lecture and Exercise: Topics in Economic History

    Dr. Alexander Donges

    Module number and title: Topics in Economic History
    Form and usability of the module: Elective course for M.Sc. Economics
    Responsible teacher of the module: Dr. Alexander Donges
    Cycle of offer: Each fall semester
    ECTS credits: 9
    Teaching method (hours per week): Lecture (2) + Exercise (2)
    Workload: 270 hours in total, containing 42 hours class time and 228 hours for independent studies, exercises and exam preparation.
    Course language: English
    Prerequisites: E601-E603 (or equivalent)
    Grading: Written exam (100 min, 70%), presentation (20%), discussion participation (10%).

    Goals and contents of the module: Economic history is important to understand long-run economic development, in particular to study the question why some countries are rich and others remain poor. In this course, we focus on selected topics of quantitative economic history that applied economists and economic historians explored in recent years. Topics include trade, the importance of institutions for economic development, religion, human capital, innovation, market integration, financial development, inequality, migration, and epidemics. The weekly lecture (2 hours) gives you an overview on recent empirical research on each topic. In the weekly exercise sessions (2 hours), we then discuss important research papers in more depth. It is required that every course participant presents a critical discussion of one research paper. The presentation accounts for 20% of the final grade, and the participation in the course discussions accounts for 10% of the final grade.  
          
    Expected competences acquired after completion of the module: Students will acquire thorough knowledge of empirical methods used in modern applied economics and quantitative economic history. They will be able to apply their knowledge of econometrics in analyzing research questions in economic history and discuss potential policy implications, for example with respect to development policies. The course also aims at enabling students to critically evaluate empirical research designs that may enco­unter in their future career.

    Further information: A detailed syllabus (including literature) is available on my website (https://www.vwl.uni-mannheim.de/en/donges/).

    Expected number of students in class: 20–30

    Contact: Dr. Alexander Donges; phone: 0621–181-3428; e-mail: donges uni-mannheim.de; office: L7, 3–5, room 403.

  • Blockseminar: Industrielle Revolutionen im Vergleich

    Dr. Alexander Donges

    Titel des Moduls: Industrielle Revolutionen im Vergleich
    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik.
    Modul­verantwortliche/r: Dr. Alexander Donges
    Turnus des Angebots: unregelmäßig
    Dauer: 1 Semester
    ECTS-Punkte: 6
    Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS)
    Arbeits­aufwand: 168 (Einführungs­veranstaltung, Blocktermine, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit und der Präsentation sowie für das Selbststudium)
    Unterrichtssprache: Deutsch
    Teilnahme­voraussetzungen: keine
    Benotung: Seminararbeit (70%), Präsentation, (20%), Diskussionsbeteiligung (10%)
    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: maximal 14 Teilnehmer.

    Ziele und Inhalte des Moduls: In diesem Seminar untersuchen wir die Ursachen und Ausprägungen „industrieller Revolutionen“. Schwerpunktmäßig betrachten wir vergleichend die Industrialisierungs­prozesse in Großbritannien und in den Staaten Kontinentaleuropas sowie ergänzend Fälle nachholender industrieller Entwicklung (z.B. Japan oder Südkorea). Hierbei diskutieren wir unter anderem die folgenden Fragen: Warum setzte die Industrialisierung zuerst in England ein, während andere Länder sich erst später industrialisierten? Welche Rolle spielte der Staat, der die institutionellen Rahmenbedingungen setzte? Inwieweit war der Zugang zu natürlichen Rohstoffvorkommen wie Steinkohle von Bedeutung? Welche Rolle spielten Humankapital und technische Innovationen?

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Blockseminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen Bearbeitung einer mit dem Lehr­enden abgestimmten wissenschaft­lichen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, die für eine abgegrenzte Problemstellung einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die zu behandelnde Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.

    Weitere Informationen: Themenliste und Literatur­angaben finden Sie hier.

     

    Einführungs­veranstaltung:     Mittwoch, 8. September 2021, 15:30–17:00 Uhr via ZOOM
    Blocktermin 1:                       Donnerstag, 11. November 2021, 10:15 Uhr bis 17:15 Uhr via ZOOM
    Blocktermin 2:                       Freitag, 12. November 2021, 08:30 Uhr bis 17:00 Uhr via ZOOM

    Informationen zur Anmeldung: Die Anmeldung zum Seminar erfolgt während des zentralen Anmeldezeitraums (07.06.2021 – 13.06.2021). Weitere für die Anmeldung relevante Informationen werden über den Newsletter der Abteilung VWL mitgeteilt: https://www.vwl.uni-mannheim.de/service/fuer-studierende/mailingliste-vwlstudium/.

    Kontakt: Dr. Alexander Donges; Telefon: 181–3428; E-Mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum 403.

  • Blockseminar: Demographie und Sozialstaat – Historische Perspektiven

    PD Dr. Tobias A. Jopp

    Titel des Moduls:Demographie und Sozialstaat – Historische Perspektiven

    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik
    Modul­verantwortliche/r: PD Dr. Tobias A. Jopp
    Turnus des Angebots: Jedes Semester ein angebotenes Seminar mit wechselnden Themen
    Dauer des Moduls: 1 Semester
    ECTS-Punkte: 6
    Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS)
    Arbeits­aufwand: Präsenzzeit Seminar: 21 Stunden, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit, für die Vorbereitung der Referate sowie für das Selbststudium: 147 Stunden
    Benotung: Seminararbeit (70%), Präsentation und Diskussionsbeteiligung (20%) und Koreferat (10%)
    Unterrichtssprache: Deutsch
    Teilnahme­voraussetzungen: „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder ähnlicher Kurs empfohlen.
    Zahl der Teilnehmer/innen: max. 15

    Ziele und Inhalte des Moduls: Moderne Industrie­gesellschaften zeichnen sich u.a. durch den Wohlfahrts- bzw. Sozialstaat als zentrales Element aus. Das Herzstück des modernen deutschen Wohlfahrtsstaates bspw. bildet die universale Sozial­versicherung, ruhend auf den fünf Säulen der Sozialen Sicherung, nämlich der Gesetzlichen Kranken-, Unfall-, Renten-, Arbeits­losen- und Pflege­versicherung. Gemeinhin wird der historische Ursprung der Sozial­versicherung in der Bismarckschen Sozialgesetzgebung gesehen, welche das Einkommensrisiko auf Grund von Krankheit (1883), auf Grund von Unfällen im Rahmen der Berufs­tätigkeit (1884) sowie auf Grund von (altersbedingter) dauerhafter Erwerbsun­fähigkeit (1889) adressierte. Der gebotene Zwangs­versicherungs­schutz beschränkte sich zunächst auf Teile der abhängig beschäftigten Arbeiter. Allerdings wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten bzw. der Beitragenden schrittweise erhöht. Die soziale Absicherung des Hinterbliebenenrisikos (1911) sowie des Risikos, arbeits­los zu werden (1927), wurden mit einiger zeitlicher Verzögerung eingeführt, die Pflege­versicherung gar erst 1995. So viele Vorteile bzw. Annehmlichkeiten der deutsche Wohlfahrtsstaat zu jeder Zeit geboten haben mag, so vielen Problemen bzw. Herausforderungen sah er sich stets gegenüber. Ziel dieses Seminars ist es, die Entwicklung des deutschen Wohlfahrtsstaates, dessen Kern die Sozial­versicherung bildet, von seinen Ursprüngen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart hinein und international vergleichend zu ergründen. Einerseits sollen die historischen, sozialen und wirtschaft­lichen Grundlagen zum Verständnis der Bismarckschen Sozialgesetzgebung und des politischen Diskurses darum diskutiert werden. Andererseits soll die Anpassung der Gestaltungs­prinzipien in einem reifenden, wirtschaft­lichen wie politischen Krisen ausgesetzten Sozial­systems herausgearbeitet werden.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Hauptseminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen Bearbeitung einer mit dem Lehr­enden abgestimmten wissenschaft­lichen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, die für eine abgegrenzte Problemstellung einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die zu behandelnde Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.

    Themenliste und Literatur­angaben finden Sie hier.

    Einführungs­veranstaltung: 23.08.2021, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr, via Zoom
    Blockseminar: 22.11.21/23.11.21, Uhrzeit tba, via Zoom

    Kontakt: PD. Dr. Tobias A. Jopp, E-Mail: jopp uni-mannheim.de, Sprechstunde: Mi 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Um Termin­vereinbarung wird gebeten.
    Weitere Informationen:

    Die Anmeldung zum Seminar erfolgt während des zentralen Anmeldezeitraums (07.06.2021 – 13.06.2021). Weitere für die Anmeldung relevante Informationen werden über den Newsletter der Abteilung VWL mitgeteilt: www.vwl.uni-mannheim.de/service/fuer-studierende/mailingliste-vwlstudium/.

  • Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte

    PD Dr. Tobias A. Jopp
    Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte/ Research Seminar in Economic History


    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Es können daran außer Studierenden im Bachelor- und Master­studien­gang VWL und Doktoranden der Abteilung VWL auch Absolventen geschichts­wissenschaft­licher Studien­gänge teilnehmen.

    Verfügbarkeit im HWS 2021: Online-/Präsenz­veranstaltung (detaillierte Informationen zu den Einzel­veranstaltungen folgen)

    Turnus des Angebots: jedes Semester

    ECTS-Punkte: keine

    Lehr­methode: Seminar (2 SWS)

    Arbeits­aufwand: Präsenzzeit 21 Stunden

    Unterrichtssprache: Deutsch bzw. Englisch je nach Vortrag

    Teilnahme­voraussetzungen: keine

    Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: keine

    Ziele und Inhalte des Moduls: Im Forschungs­seminar präsentieren Wissenschaft­ler aus Mannheim und von auswärts ihre aktuellen Forschungs­ergebnisse.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Teilnehmer setzen sich mit dem aktuellen Forschungs­stand in bestimmten wirtschafts­historischen Themenfeldern auseinander und nutzen diese Er­kenntnisse für ihre eigenen wissenschaft­lichen Abschlussarbeiten.

    Weitere Informationen: Für Studierende, die im aktuellen Semester eine Bachelor- oder Master­arbeit am Lehr­stuhl für Wirtschafts­geschichte anfertigen, wird der Besuch des Forschungs­seminars empfohlen.

    Kontakt:  PD Dr. Tobias A. Jopp, E-Mail: jopp uni-mannheim.de; Sprechstunde: Mi 15:00–16:00 Uhr. Um Termin­vereinbarung per E–Mail wird gebeten.

    Das aktuelle Programm entnehmen Sie bitte dem gesonderten Aushang „Research Seminar in Economic History“ unter dem Link: https://www.vwl.uni-mannheim.de/streb/forschung/aktuelle-vortraege/

    Course title: Research seminar in economic history
    Course description: in this seminar both researchers from other universities and doctoral students from Mannheim will present their current research projects.

Frühjahr-/Sommersemester 2021

  • Vorlesung: Wirtschafts­geschichte der USA

    PD Dr. Tobias A. Jopp
    Wirtschafts­geschichte der USA

    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor­studien­gang Volkswirtschafts­lehre, ggf. Wahl­veranstaltungen in zahlreichen anderen Bachelor­studien­gängen der Universität Mannheim.
    Modul­verantwortlicher: PD Dr. Tobias A. Jopp
    Turnus des Angebots: unregelmäßig
    ECTS-Punkte: 7
    Dauer: 1 Semester
    Lehr­methode: Vorlesung (3 SWS)
    Arbeits­aufwand: Präsenzzeit Vorlesung: 31,5 Stunden, Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 164,5 Stunden.
    Unterrichtssprache: Deutsch
    Teilnahme­voraussetzungen: Besuch der Veranstaltung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder einer anderen Einführungs­veranstaltung in die Wirtschafts­geschichte wird empfohlen, ist jedoch keine notwendige Voraussetzung für die Teilnahme.
    Benotung: Klausur (135 Minuten)
    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: abhängig von den Wahlentscheidungen im Spezialisierungs­bereich.

    Ziele und Inhalte des Moduls: Die historische Entwicklung der amerikanischen Volkswirtschaft unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht vom europäischen Wachstumsprozess. Als wesentliche Ursache für diese Unterschiede gilt die relative Knappheit des Produktions­faktors Arbeit in den USA. Diese Hypothese werden wir insbesondere am Beispiel der Sklaverei und anhand des Verlaufs der amerikanischen Industrialisierung diskutieren. Weitere Schwerpunkte bilden die Transportrevolution, die Erschließung des amerikanischen Westens, die Evolution der Finanz­märkte und die Ursachen und Folgen der Weltwirtschafts­krise.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten erworben, um wirtschafts­historische bzw. empirische Entwicklungen mit Hilfe moderner wirtschafts­wissenschaft­licher Methoden zu analysieren.

    Weitere Informationen: Literatur: Jeremy Attack / Peter Passell (1994): A New Economic View of American History, 2. Aufl., New York/London

     

    **für Studierende des 2. Fach­semesters geeignet.
    ****für Studierende des 4. Fach­semesters geeignet.

     

  • Blockseminar: Institutions and Economic Development in Historical Perspective

    Dr. Alexander Donges

    Module title: Institutions and Economic Development in Historical Perspective
    Form and usability of the module: elective course for B.Sc. Economics.
    Responsible teacher of the module: Dr. Alexander Donges
    Cycle of offer: irregular
    ECTS credits: 6
    Teaching method (hours per week): blockseminar (2)
    The class takes place digitally and synchronized only, e.g. via Zoom sessions.
    Workload: 168 (working hours for organizational meeting, block seminar, preparation of the seminar paper and presentation)
    Course language: English (the seminar paper can be also written in German)
    Prerequisites: for some seminar topics, basic knowledge in econometrics (at the level of „Grundlagen der Ökonometrie“) is useful.
    Grading: Seminar paper (70%), presentation (20%), and classroom discussion (10%)
    Expected number of students in class: The maximum number of participants is 14.

    Goals and contents of the module: In this seminar, we discuss the long-run effect of institutional change on economic development. We focus on different countries and periods of time, e.g. the effect of economic liberalization in nineteenth-century Europe, or institutional differences between Europe and former colonies, which include a variety of factors, e.g. property rights, political participation, and the effectiveness of the legal system. The critical discussion of recent empirical research is part of the seminar. Therefore, basic knowledge in econometrics (at the level of „Grundlagen der Ökonometrie“) is useful.

    Expected competences acquired after completion of the module: The participants have learned to work independently on a given research question. In particular, they have learned how to search, identify, and critically discuss the relevant literature in a specific field, how to write a research paper, and how to present and defend a paper in front of a scientific audience.

  • Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte

    Dr. Tobias A. Jopp
    Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte/ Research Seminar in Economic History


    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Es können daran außer Studierenden im Bachelor- und Master­studien­gang VWL und Doktoranden der Abteilung VWL auch Absolventen geschichts­wissenschaft­licher Studien­gänge teilnehmen.

    Turnus des Angebots: jedes Semester

    ECTS-Punkte: keine

    Lehr­methode: Seminar (2 SWS)

    Arbeits­aufwand: Präsenzzeit 21 Stunden

    Unterrichtssprache: Deutsch bzw. Englisch je nach Vortrag

    Teilnahme­voraussetzungen: keine

    Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: keine

    Ziele und Inhalte des Moduls: Im Forschungs­seminar präsentieren Wissenschaft­ler aus Mannheim und von auswärts ihre aktuellen Forschungs­ergebnisse.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Teilnehmer setzen sich mit dem aktuellen Forschungs­stand in bestimmten wirtschafts­historischen Themenfeldern auseinander und nutzen diese Er­kenntnisse für ihre eigenen wissenschaft­lichen Abschlussarbeiten.

    Weitere Informationen: Für Studierende, die im aktuellen Semester eine Bachelor- oder Master­arbeit am Lehr­stuhl für Wirtschafts­geschichte anfertigen, wird der Besuch des Forschungs­seminars empfohlen.


    Das aktuelle Programm entnehmen Sie bitte dem gesonderten Aushang „Research Seminar in Economic History“ unter dem Link: https://www.vwl.uni-mannheim.de/streb/forschung/aktuelle-vortraege/

    Course title: Research seminar in economic history
    Course description: in this seminar both researchers from other universities and doctoral students from Mannheim will present their current research projects.

  • Blockseminar: Segen und Fluch zugleich? Die (Über-)Nutzung natürlicher Ressourcen in wirtschafts­historischer Perspektive

    PD Dr. Tobias A. Jopp
    Blockseminar: Segen und Fluch zugleich? Die (Über-)Nutzung natürlicher Ressourcen in wirtschafts­historischer Perspektive


    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor­studien­gang Volkswirtschafts­lehre; Pflicht- und ggf. Wahl­veranstaltung in anderen Studien­gängen der Universität Mannheim
    Modul­verantwortliche/r: PD Dr. Tobias A. Jopp
    Turnus des Angebots: unregelmäßig
    Dauer des Moduls: 1 Semester
    ECTS-Punkte: 6
    Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS)
    Arbeits­aufwand: Präsenzzeit Seminar: 21 Stunden, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit, für die Vorbereitung der Referate sowie für das Selbststudium: 147 Stunden
    Unterrichtssprache: Deutsch
    Teilnahme­voraussetzungen: „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder ähnlicher Kurs empfohlen.
    Benotung: Seminararbeit (70%), Präsentation und Diskussionsbeteiligung (20%) und Koreferat (10%)
    Zahl der Teilnehmer/innen: max. 15

    Ziele und Inhalte des Moduls: Leitend ist die Frage, inwieweit die Vorstellung von einem „Fluch der (natürlichen) Ressourcen“, dem Länder mit einer reichlichen Ausstattung an natürlichen Ressourcen mutmaßlich ausgesetzt sind, historisch trägt. Zu klären wird sein, welcher Zusammenhang historisch zwischen der Ausstattung eines Landes mit natürlichen Ressourcen und seinem Wirtschafts­wachstum bestand und welche Rolle die Übernutzung von Ressourcen für Wirtschafts­wachstum, Wirtschafts­entwicklung und politische Stabilität spielt.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Hauptseminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen Bearbeitung einer mit dem Lehr­enden abgestimmten wissenschaft­lichen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, die für eine abgegrenzte Problemstellung einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die zu behandelnde Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.

  • Master­vorlesung: Crisis after Crisis: Germany in the Interwar Period

    PD Dr. Tobias A. Jopp
    Crisis after Crisis: Germany in the Interwar Period

    Form and usability of the module: Elective course for M.Sc. Economics

    Responsible teacher of the module: PD Dr. Tobias A. Jopp

    Cycle of offer: Irregular

    ECTS credits: 7,0

    Teaching method (hours per week): Lecture (2) + exercise (1)

    Workload: 210 working hours, including 31.5 hours of class time and 178.5 hours of independent studies and exam preparation.

    Course language: English

    Prerequisites: E601–603 (or equivalent). Please add additional prerequisites if necessary.

    Grading and ECTS credits: Final exam (120 min, 100%) + duration, participation in class

    Goals and contents of the module: This lecture provides an overview of the economic and social history of the Weimar Republic and the Third Reich until the outbreak of WWII. Taking into account the current state of research, the lecture discusses topics such as the Great Inflation, the reparation problem, the Great Depression, the National Socialists’ rise to power, and the preparations for war.

    Expected competences acquired after completion of the module: After completion of the course, participants are able to integrate knowledge from different fields (Economics, History, sociology); to acquire independently new knowledge and abilities regarding literature screening, review, and utilization, and regarding research methods; to communicate in the English specialist language of the particular field.

    Participants know about the basic aspects of the historical period under observation and are able to identify and communicate important events/processes and the pressing problems at the time. Participants are able to understand the specialist literature, to structure and compare research approaches, and to critically assess the validity of research methodologies and the related outcomes. Participants are able to identify open research questions and to design own research projects based on the methods of empirical research discussed in the course.

    Further information: Introductory literature:

    Balderston, Theo, Economics and Politics in the Weimar Republic, Cambridge 2002.

    Broadberry, Stephen/O’Rourke, Kevin H., The Cambridge Economic History of Modern Europe. Volume 2: 1870 to the Present, Cambridge 2010

    Knortz, Heike, Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik, Göttingen 2010.

    Ogilvie, Sheilagh/Overy, Richard (eds), Germany: A New Social and Economic History Since 1800: v. 3: Since 1800, London 2003.

    Ritschl, Albrecht, Deutschlands Krise und Konjunktur 1924–1934. Binnen­konjunktur, Auslands­verschuldung und Reparations­problem zwischen Dawes-Plan und Transfersperre, Berlin 2002.

    Spoerer, Mark/Streb, Jochen, Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2013.

    Tooze, Adam, The Wages of Destruction : The Making and Breaking of the Nazi Economy, London 2006.

  • Statistik für Historiker

    Lukas Diebold

    2 SWS
    ECTS-Punkte 4,0
    Veranstaltungs­ort: Online-Veranstaltung
    Veranstaltungs­zeit: ab 02.03.2021, dienstags 10:15 Uhr bis 11.45 Uhr

    Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.
    Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. Geschichte und BaKuWi Geschichte) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).



    Literatur
    Fahrmeier, Künstler, Pigeot, Tutz: Statistik. Der Weg zur Datenanalyse, 7. Auflage, Berlin 2010.
    Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002.

Herbst-/Wintersemester 2020

  • Vorlesung und Übung „Wirtschafts­geschichte“

    Prof. Dr. Jochen Streb

    Lehr­methode: Vorlesung (2 SWS) plus Übung (1 SWS)
    Termin der Vorlesung: ab 02.10.2020, wöchentlich (siehe Portal2)
    Verfügbarkeit im HWS 2020: Online-Veranstaltung

    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Pflicht- (ab Studien­beginn 2016), Wahlpflicht- und Wahl­veranstaltung im Bachelor­studien­gang Volkswirtschafts­lehre; Pflicht- und ggf. Wahl­veranstaltung in zahlreichen anderen Bachelor­studien­gängen der Universität Mannheim.

    Lehr­ender: Prof. Dr. Jochen Streb; außerdem Übungs­leiter Hr. Lukas Diebold

    Turnus des Angebots: jedes Herbstsemester

    ECTS-Punkte: 6 ECTS

    Arbeits­aufwand: Präsenzzeit Vorlesung: 21 Stunden, Präsenzzeit Übung: 10,5 Stunden, Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 136,5 Stunden

    Unterrichtssprache: Deutsch

    Teilnahme­voraussetzungen: keine

    Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: Klausur (90 Minuten)

    Ziele und Inhalte des Moduls: Wie entstand Wirtschafts­wachstum in vorindustriellen Zeiten, wie erklärt sich die Entwicklung kapitalistischer Gesellschaften und woher kommen Wirtschafts­krisen? Anliegen der Vorlesung ist es, ein Gefühl für die langfristige Entwicklung der Wirtschaft und die Analyse­möglichkeiten dabei auftretender Brüche und Krisen zu geben.
    Zudem wird ein Überblick über die Disziplingeschichte und eine Einführung in die Dogmengeschichte geboten. Insofern ist sie eine hervorragende Ergänzung des volkswirtschaft­lichen Studien­teils.
    Die Studierenden sollen anhand von drei einschneidenden Ereignissen der neueren deutschen Wirtschafts­geschichte mit Methoden und Inhalten des Fachs vertraut gemacht werden. Betrachtet werden der Globalisierungs­prozess des 19. Jahrhunderts, die große Inflation von 1923 und die Weltwirtschafts­krise der frühen 1930er Jahre einschließlich der Bankenkrise.

    Die Veranstaltung ist für folgende Studien­gänge geplant: Bachelor VWL Grundlagen­bereich, BA-Studierende mit Beifach VWL und Lehr­amt Politik­wissenschaft.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten zur Analyse und Interpretation empirischer Zusammenhänge erworben. Dabei haben sie insbesondere gelernt, die Er­kenntnisse aus empirischen Daten mit qualitativen Quellen sinnvoll zu verknüpfen und Theorie zu diskutieren. In der Übung haben die Studierenden Fertigkeiten zum Anfertigen einer akademischen Hausarbeit erworben, dazu gehören insbesondere die Literatur­recherche sowie die kritische Auswertung von Quellen und deskriptiven Daten.

    Weitere Informationen: Einführende Literatur:
    O'Rourke, Kevin H./Williamson, Jeffrey G. (1999): Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy. Cambridge/Mass.
    Spoerer, Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München.
    Holtfrerich, Carl-Ludwig (1980): Die deutsche Inflation 1914–1923. Berlin.
    James, Harold (1988): Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936. Stuttgart.

    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: Vorlesung ca. 280, Übung ebenfalls 280

    Kontakt: Prof. Dr. Jochen Streb, Tel.: (0621)-181–1932; E-Mail: streb uni-mannheim.de; L7, 3–5, Raum P19/20; Sprechstunde: Di 15:45–16:45 Uhr. Um Termin­vereinbarung per E–Mail wird gebeten.

    Die Übung, die nur zusammen mit der Vorlesung besucht werden kann,  findet vierzehntägig in vier Übungs­gruppen statt. Sie wird von Herrn Lukas Diebold geleitet.
    Termine und Veranstaltungs­ort: im HWS 2020 Online-Veranstaltung, ab 08.10.2020 bzw. 15.10.2020 (je nach Paralle­gruppe, siehe Portal2)

  • Übung „Wirtschafts­geschichte“

    Lukas Diebold
     

    Die Übung „Wirtschafts­geschichte“ gehört zur gleichnamigen Vorlesung und ist nur zusammen mit ihr zu besuchen. Sie findet in vier Gruppen jeweils 14-täglich statt. Weitere Informationen sind unter der Vorlesung zu finden.

    Eine Anmeldung im Portal2 ist erforderlich.

    Course title: Wirtschafts­geschichte

    Instructor: N.N.

    Method (hours per week);  practical exercise (1, i.e. 2 hours every second week)

    Course level: Bachelor

    Course language: German

    Examination: see lecture

    ECTS-Credits: see lecture

    Course description:
    The practical exercise is part of the lecture „Wirtschafts­geschichte“.

    Contact Person: Dr. Alexander Donges; Telefon: 181–3428; E-Mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum S10.

    Termine und Veranstaltungs­ort: tba

  • Vorlesung und Übung: Proseminar „Einführug in die Wirtschafts­geschichte für Nichtvolkswirte“

    Prof. Dr. Jochen Streb
     

    4 SWS (2 VL, 2 Übung)
    Termin der Vorlesung: ab 29.09.2020, wöchentlich (siehe Portal2)
    Verfügbarkeit im HWS 2020: Online-Veranstaltung
     

    Anmeldung zur Übung im Studierenden­portal: s.u.

    Lehr­ender: Prof. Dr. Jochen Streb; außerdem Übungs­leiter Alexander Sievers und Katerina Piro

    ECTS-Punkte: 8

    Lehr­methode: Vorlesung

    Unterrichtssprache: Deutsch

    Ziele und Inhalte des Moduls:
    Das Proseminar dient der umfassenden Einführung in die Wirtschafts- und
    Sozialgeschichte und ist daher Voraussetzung für den Besuch eines Hauptseminars und die Ablegung jeglicher Prüfung in dem Fach.
    Bitte beachten Sie: Volkswirte, Studierende auf Lehr­amt und B.A. Studierende mit Beifach Geschichte müssen anstatt des Proseminars die Vorlesung „Wirtschafts­geschichte“ besuchen.
    Das Proseminar besteht aus einem Vorlesungs- und einem Übungs­teil. In der zweistündigen Vorlesung erhalten die Studierenden einen historischen Überblick über die drei Themenkomplexe „Globalisierung im 19. Jahrhundert“, „Große Inflation 1923“ und „Weltwirtschafts- und Bankenkrise“. In der Übung werden die Inhalte der Vorlesung anhand von Quellen und weiterführenden Texten vertieft. Zudem ist es Ziel der Übung, den Studierenden wichtige Grundlagen des wissenschaft­lichen Arbeitens zu vermitteln. Für die Teilnahme an der Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal erforderlich, nicht aber für die Vorlesung.

    Einführende Literatur:

    O'Rourke, Kevin/Williamson, Jeffrey G.: Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy, Cambridge/Mass. 1999.
    Spoerer, Mark/Streb, Jochen: Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2013.
    Holtfrerich, Carl-Ludwig: Die deutsche Inflation 1914–1923, Berlin 1980.
    James, Harold: Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936, Stuttgart 1988.

    Anforderungen für den Leistungs­nachweis:

    Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungs­nachweises sind: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit in Vorlesung und Übung, das Bestehen einer Klausur im Vorlesungs­teil der Veranstaltung sowie die Abgabe kleinerer (schriftlicher) Hausaufgaben.

    Kontakt: Prof. Dr. Jochen Streb, Tel.: (0621)-181–1932; E-Mail: streb uni-mannheim.de; L7, 3–5, Raum P19/20; Sprechstunde: Di 15:45–16:45 Uhr. Um Termin­vereinbarung per E–Mail wird gebeten.

    Die Übung findet wöchentlich in drei Übungs­gruppen statt.
    Termine und Veranstaltungs­ort: im HWS 2020 Online-Veranstaltung ab 29.09.2020 bzw. 30.09.2020 (siehe Portal2)

    Für die Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal erforderlich. Detaillierte Informationen zu den Anmelde­formalitäten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

  • Übung Proseminar: „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Nicht-Volkswirte“

    Verantwortlicher: Dr. Alexander Donges
    Lehr­ender:
    N.N.

    Turnus des Angebots: nur im HWS

    Semesterwochenstunden: 2 SWS

    Unterrichtssprache: Deutsch

    Teilnahmevorausssetzungen: Die Übung ist Teil des Proseminars „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Nicht-Volkswirte“ und nur zusammen mit der Vorlesung zu besuchen.

    Anmeldung: Für die Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal erforderlich.Detaillierte Informationen zu den Anmelde­formalitäten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

    Veranstaltungs­zeit und -ort: tba

    Weitere Informationen finden Sie im Kommentar zu o.g. Vorlesung.

    Kontakt:
    Dr. Alexander Donges; Telefon: 0621–181-3428; E-Mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum S10.

  • Vorlesung: „Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik“

    Dr. Alexander Donges

    Termine und Ort der Veranstaltung:
    im HWS 2020 Online-Veranstaltung
    ab 29.09.2020 dienstags wöchentlich und donnerstags 14-täglich (siehe Portal2)

    Titel des Moduls: Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik
    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor­studien­gang Volkswirtschafts­lehre; ggf. Wahl­veranstaltung in anderen Bachelor­studien­gängen der Universität Mannheim
    Modul­verantwortliche/r: Dr. Alexander Donges
    Turnus des Angebots: jedes Herbstsemester
    Dauer: 1 Semester
    ECTS-Punkte: 7
    Lehr­methode: Vorlesung (3 SWS)
    Arbeits­aufwand: Insgesamt 196 Stunden (davon Präsenzzeit Vorlesung: 73,5 Stunden; Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 122,5 Stunden)
    Unterrichtssprache: Deutsch
    Teilnahme­voraussetzungen: keine Vor­kenntnisse erforderlich.
    Benotung: Klausur (120 Minuten)
    Ziele und Inhalte des Moduls: In dieser Vorlesung betrachten wir die Wirtschafts­geschichte Deutschlands während der Weimarer Republik (1919–33), die von tiefgreifenden Krisen geprägt war. Der erste Teil der Vorlesung konzentriert sich auf die Inflations­jahre (1919–24), die durch politische und wirtschaft­liche Instabilität gekennzeichnet waren. Im Fokus stehen hier die wirtschaft­lichen Folgen des Versailler Vertrags, die Ursachen, der Verlauf und die Aus­wirkungen der Hyperinflation sowie die Währungs­reform des Jahres 1924. Darauf aufbauend betrachten wir den Zeitraum zwischen 1924 und 1929, die vermeintlich „goldenen“ Zwanziger, in denen die deutsche Wirtschaft eine kurze Scheinblüte erlebte. Hierbei stehen die Entwicklung der Investitionen, des Kapital­markts, die Wiedereingliederung in die Weltwirtschaft sowie Kartelle und Unternehmens­konzentration im Vordergrund. Schließlich konzentrieren wir uns im letzten Drittel auf die Zeit der Weltwirtschafts­krise (1929–33). Im Fokus stehen Ursachen, Verlauf und Aus­wirkungen der Weltwirtschafts­krise sowie die Bankenkrise von 1931. Am Ende der Vorlesung diskutieren wir die Ursachen der politischen Radikalisierung und die Frage, ob der Untergang der Weimarer Republik unter anderen wirtschaft­lichen Rahmenbedingungen und alternativen wirtschafts­politischen Massnahmen hätte verhindert werden können.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten zur Analyse und Interpretation empirischer Zusammenhänge erworben. Dabei haben sie insbesondere gelernt, die Er­kenntnisse aus empirischen Daten mit qualitativen Quellen sinnvoll zu verknüpfen und ökonomische Theorie anhand historischer Beispiele zu diskutieren.

    Einführende Literatur:
    – Balderston, Theo (2002): Economics and politics in the Weimar Republic, Cambridge: Cambridge University Press
    – Knortz, Heike (2010): Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik. Eine Einführung in Ökonomie und Gesellschaft der ersten Deutschen Republik, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht;

      Kontakt: Dr. Alexander Donges; Telefon: 0621–181-3428; E-mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum S10.

    • Lecture and Exercise: Topics in Economic History (E5100)

      Dr. Alexander Donges

      Form and usability of the module: Elective course for M.Sc. Economics
      Responsible teacher of the module: Dr. Alexander Donges
      Cycle of offer: Each fall semester
      ECTS credits: 9
      Teaching method (hours per week): Lecture (2) + Exercise (2)
      Workload: 270 hours in total, containing 42 hours class time and 228 hours for independent studies, exercises and exam preparation.
      Course language: English
      Prerequisites: E601-E603 (or equivalent)
      Grading: Written exam (100 min, 70%), presentation (20%), discussion participation (10%).
      and contents of the module: Economic history is important to understand long-run economic development, in particular to study the question why some countries are rich and others remain poor. In this course, we focus on selected topics of quantitative economic history that applied economists and economic historians explored in recent years. Topics include trade and the growth of cities, the importance of institutions for economic development, religion, human capital, innovation, market integration, financial development, inequality, and health and epidemics. The lecture (2 hours) gives you an overview on recent empirical research on each topic. In the exercise sessions, we then discuss important research papers in more depth. It is required that every course participant presents a critical discussion of a research paper in the exercise session. The presentation accounts for 20% of the final grade, and the participation in the related discussions accounts for 10% of the final grade.
      Expected competences acquired after completion of the module: Students will acquire thorough knowledge of empirical methods used in modern applied economics and of the main topics of research in economic history. They will be able to apply their knowledge of econometrics in analyzing research questions in economic history and to discuss potential policy implications, for example with respect to development policy. The course also aims at enabling students to critically evaluate research designs they may enco­unter in their future career.
      Further information: I will upload a detailed syllabus (including a list of references) on my website (https://www.vwl.uni-mannheim.de/en/donges/) in July.

      Expected number of students in class: 20

      Contact: Dr. Alexander Donges; phone: 0621–181-3428; e-mail: donges uni-mannheim.de; office: L7, 3–5, Raum S10.

    • Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte

      Prof. Dr. Jochen Streb
      Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte/ Research Seminar in Economic History


      Art und Verwendbarkeit des Moduls: Es können daran außer Studierenden im Bachelor- und Master­studien­gang VWL und Doktoranden der Abteilung VWL auch Absolventen geschichts­wissenschaft­licher Studien­gänge teilnehmen.

      Verfügbarkeit im HWS 2020: Online-/Präsenz­veranstaltung (detaillierte Informationen zu den Einzel­veranstaltungen folgen)

      Turnus des Angebots: jedes Semester

      ECTS-Punkte: keine

      Lehr­methode: Seminar (2 SWS)

      Arbeits­aufwand: Präsenzzeit 21 Stunden

      Unterrichtssprache: Deutsch bzw. Englisch je nach Vortrag

      Teilnahme­voraussetzungen: keine

      Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: keine

      Ziele und Inhalte des Moduls: Im Forschungs­seminar präsentieren Wissenschaft­ler aus Mannheim und von auswärts ihre aktuellen Forschungs­ergebnisse.

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Teilnehmer setzen sich mit dem aktuellen Forschungs­stand in bestimmten wirtschafts­historischen Themenfeldern auseinander und nutzen diese Er­kenntnisse für ihre eigenen wissenschaft­lichen Abschlussarbeiten.

      Weitere Informationen: Für Studierende, die im aktuellen Semester eine Bachelor- oder Master­arbeit am Lehr­stuhl für Wirtschafts­geschichte anfertigen, wird der Besuch des Forschungs­seminars empfohlen.

      Kontakt:  Prof. Dr. Jochen Streb, Tel. (0621) 181 -1932, E-Mail: streb uni-mannheim.de; L7, 3–5, Zimmer P19/20; Sprechzeiten: Di 15:45–16:45 Uhr, um Termin­vereinbarung per E–Mail wird gebeten.
      Das aktuelle Programm entnehmen Sie bitte dem gesonderten Aushang „Research Seminar in Economic History“ unter dem Link: https://www.vwl.uni-mannheim.de/streb/forschung/aktuelle-vortraege/

      Course title: Research seminar in economic history
      Course description: in this seminar both researchers from other universities and doctoral students from Mannheim will present their current research projects.

    • Blockseminar: „Epidemien aus wirtschafts­historischer Perspektive“

      Prof. Dr. Jochen Streb

      Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik
      Modul­verantwortliche/r: Prof. Dr. Jochen Streb
      Termine: Einführungs­veranstaltung am 07.09.2020 (Online), Blockseminar von 12.11.2020 bis 13.11.2020 (Ort der Veranstaltung siehe Portal2)

      Turnus des Angebots: unregelmäßig
      Dauer: 1 Semester
      ECTS-Punkte: 6
      Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS)
      Arbeits­aufwand: 168 Stunden (Einführungs­veranstaltung, Blocktermine, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit und der Präsentation sowie für das Selbststudium)
      Unterrichtssprache: Deutsch
      Teilnahme­voraussetzungen: Empfohlene Voraussetzung ist der Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte
      Benotung: Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit (80%), ein Referat zum gleichen Thema (10%) und die Übernahme eines Koreferats (10%) erbracht.
      Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: maximal 15 Teilnehmer

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Seminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen wissenschaft­lichen Bearbeitung einer wirtschafts­historischen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die eigene Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.

      Themenliste und Literatur­angaben finden Sie ab Mai 2020 hier. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt während des zentralen Anmeldezeitraums von 26.05.2020 bis 08.03.2020.

      Kontakt: Prof. Dr. Jochen Streb; Telefon: 0621–181-1932; E-Mail: streb uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum P19/20. Sprechstunde: Di 15:45–16:45 Uhr. Um Termin­vereinbarung per E–Mail wird gebeten.

       

       

    Frühjahr-/Sommersemester 2020

    • Vorlesung: „Wirtschafts­geschichte des Nationalsozialismus“

      Prof. Dr. Jochen Streb
      Wirtschafts­geschichte des Nationalsozialismus

      Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik und in anderen Bachelor­studien­gänge der Universität Mannheim

      Modul­verantwortliche/r: Prof. Dr. Jochen Streb

      Turnus des Angebots: unregelmäßig

      ECTS-Punkte: 7

      Lehr­methode: Vorlesung (3 SWS)

      Arbeits­aufwand: 196 Stunden (31,5 Stunden Präsenzzeit Vorlesung, 164,5 Stunden für Selbststudium, Klausurvorbereitung, Klausur)

      Unterrichtssprache: Deutsch

      Teilnahme­voraussetzungen: Empfohlene Voraussetzung ist der Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte

      Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: Klausur (135 Minuten)

      Ziele und Inhalte des Moduls: Diese Veranstaltung gibt den Studierenden die Gelegenheit, sich vertiefende Kenntnisse zur Wirtschafts­politik und zum Unternehmer­verhalten im „Dritten Reich“ anzueignen. Besondere Schwerpunkte werden auf aktuelle Forschungs­kontroversen gelegt.

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten erworben, um wirtschafts­historische Entwicklungen zur Zeit des Nationalsozialismus kritisch zu analysieren.

      Weitere Informationen: Einführende Literatur: Spoerer, Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München; Schanetzky, Tim (2015): Wirtschaft und Konsum im Dritten Reich, München.

      Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: maximal 85 Teilnehmer, 20 Gasthörer

      Kontakt: Prof.Dr. Jochen Streb; Telefon: 0621–181-1932; E-Mail: streb uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum P19/20

      Veranstaltungs­ort und -zeit: montags ab 10.02.2020 bis 25.05.2020, wöchentlich, von 12:00 Uhr bis 14:15 Uhr, in L9, 1–2, Hörsaal 004.

    • Vorlesung mit Übung: „Institutioneller Wandel und langfristiges Wirtschafts­wachstum“

      Dr. Alexander Donges
      Institutioneller Wandel und langfristiges Wirtschafts­wachstum


      Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre

      Turnus des Angebots: jedes Frühjahrssemester

      ECTS-Punkte: 7

      Lehr­methode: Vorlesung (2 SWS) + Übung (2 SWS)

      Arbeits­aufwand: Insgesamt 196 Stunden (davon Präsenzzeit Vorlesung + Übung:42 Stunden; Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 154 Stunden).

      Unterrichtssprache: Deutsch

      Teilnahme­voraussetzungen: keine Vor­kenntnisse erforderlich, Grund­kenntnisse in Statistik und ökonometrischen Methoden hilfreich.


      Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: Klausur (90 Minuten)

      Ziele und Inhalte des Moduls: In dieser Veranstaltung betrachten wir den Zusammenhang zwischen institutionellem Wandel und langfristigem Wirtschafts­wachstum aus wirtschafts­historischer Perspektive. In Anlehnung an die jüngere empirische Forschungs­literatur untersuchen wir die Ursachen langfristiger globaler und regionaler Entwicklungs­unterschiede. Die Rolle institutioneller Faktoren (z.B. die Sicherheit der Eigentumsrechte, politische Partizipations­möglichkeiten sowie die Effizienz des Rechts­systems) soll von anderen Entwicklungs­determinanten wie geographischen oder kulturellen Faktoren abgegrenzt werden. Den Schwerpunkt der Vorlesung bildet die Frage nach dem Zeitpunkt und den Ursachen der „großen Divergenz“ („Great Divergence“), d.h. der Beschleunigung des Wirtschafts­wachstums in den Staaten Westeuropas, die sich in ihrer Entwicklung von anderen Erdteilen, insbesondere China und Indien, spätestens ab dem 19. Jahrhundert abkoppelten. Die Veranstaltung setzt sich aus einer 2-stündigen Vorlesung und einer 2-stündigen Übung zusammen. Die Übung besteht wiederum aus zwei Teilen: im ersten Teil (erste Semesterhälfte) erhalten die Studierenden eine kurze Einführung in die Methoden der Kliometrie. Grund­kenntnisse der Ökonometrie sind hier hilfreich, aber nicht notwendig. Die hier vermittelten Inhalte werden dann im zweiten Teil der Übung (zweite Semesterhälfte) angewandt, in dem ausgewählte empirische Aufsätze kritisch diskutiert werden.

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten zur Analyse und Interpretation empirischer Zusammenhänge erworben. Dabei haben sie insbesondere gelernt, die Er­kenntnisse aus empirischen Daten mit qualitativen Quellen sinnvoll zu verknüpfen und Theorie zu diskutieren.

      Weitere Informationen: Als einführende Literatur wird empfohlen: Daron Acemoglu und James A. Robinson (2012): Why Nations Fail. The Origins of Power, Prosperity, and Poverty, London. [deutsche Übersetzung des englischen Originals: Daron Acemoglu und James A. Robinson (2013): Warum Nationen scheitern. Die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut, Frankfurt am Main.]

      Veranstaltungs­ort und -zeit: ab 10.02.2020 bis 28.05.2020, montags und donnerstags, wöchentlich von 17:15 Uhr bis 18:45 Uhr, in L7, 3–5, Hörsaal 001.

      Kontakt: Dr. Alexander Donges; Telefon: 0621–181-3428; E-mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum S10.

    • Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte

      Prof. Dr. Jochen Streb
      Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte/ Research Seminar in Economic History


      Art und Verwendbarkeit des Moduls: Es können daran außer Studierenden im Bachelor- und Master­studien­gang VWL und Doktoranden der Abteilung VWL auch Absolventen geschichts­wissenschaft­licher Studien­gänge teilnehmen.

      Turnus des Angebots: jedes Semester

      ECTS-Punkte: keine

      Lehr­methode: Seminar (2 SWS)

      Arbeits­aufwand: Präsenzzeit 21 Stunden

      Unterrichtssprache: Deutsch bzw. Englisch je nach Vortrag

      Teilnahme­voraussetzungen: keine

      Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: keine

      Ziele und Inhalte des Moduls: Im Forschungs­seminar präsentieren Wissenschaft­ler aus Mannheim und von auswärts ihre aktuellen Forschungs­ergebnisse.

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Teilnehmer setzen sich mit dem aktuellen Forschungs­stand in bestimmten wirtschafts­historischen Themenfeldern auseinander und nutzen diese Er­kenntnisse für ihre eigenen wissenschaft­lichen Abschlussarbeiten.

      Weitere Informationen: Für Studierende, die im aktuellen Semester eine Bachelor- oder Master­arbeit am Lehr­stuhl für Wirtschafts­geschichte anfertigen, wird der Besuch des Forschungs­seminars empfohlen.

      Kontakt:  Prof. Dr. Jochen Streb, Tel. (0621) 181 -1932, E-Mail: streb uni-mannheim.de; L7, 3–5, Zimmer P19/20; Sprechzeiten: Di 15:45–16:45 Uhr, um Termin­vereinbarung per E–Mail wird gebeten.
      Das aktuelle Programm entnehmen Sie bitte dem gesonderten Aushang „Research Seminar in Economic History“ unter dem Link: https://www.vwl.uni-mannheim.de/streb/forschung/aktuelle-vortraege/

      Veranstaltungs­ort- und zeit

      Course title: Research seminar in economic history
      Course description: in this seminar both researchers from other universities and doctoral students from Mannheim will present their current research projects.

       

    • Blockseminar: „Migration aus wirtschafts­historischer Perspektive“

      Prof. Dr. Jochen Streb
      Migration aus wirtschafts­historischer Perspektive


      Einführung: 10.02.2020, 17:15 Uhr, in L7, 3–5, Raum P044
      Blockseminar: Die Präsenz­veranstaltungen finden nicht statt. Nähere Informationen hierzu erhalten die angemeldeten Teilnehmer via E-Mail.

      Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik

      Turnus des Angebots: unregelmäßig

      ECTS-Punkte: 6

      Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS)

      Arbeits­aufwand: 168 Stunden (Einführungs­veranstaltung, Blocktermine, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit und der Präsentation sowie für das Selbststudium)

      Unterrichtssprache: Deutsch

      Teilnahme­voraussetzungen: Empfohlene Voraussetzung ist der Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte

      Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Koreferats erbracht.

      Ziele und Inhalte des Moduls: In diesem Seminar diskutieren wir die Ursachen und Folgen von Migration aus wirtschafts­historischer Perspektive.

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Seminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen wissenschaft­lichen Bearbeitung einer wirtschafts­historischen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die eigene Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.

      Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: maximal 15 Teilnehmer

      Kontakt: Prof.Dr. Jochen Streb; Telefon: 0621–181-1932; E-Mail: streb uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum P19/20

      Am Montag, den 10. Februar 2020, findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 1. Juni 2020, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

      Hier finden Sie Themen, Literatur und weitere Informationen zum Seminar.

    • Blockseminar: „Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik“

      Dr. Alexander Donges
      „Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik“

      Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik.

      Turnus des Angebots: unregelmäßig

      ECTS-Punkte: 6

      Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS)

      Arbeits­aufwand: 168 (Einführungs­veranstaltung, Blocktermine, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit und der Präsentation sowie für das Selbststudium)

      Unterrichtssprache: Deutsch

      Teilnahme­voraussetzungen: keine

      Benotung: Seminararbeit (70%), Präsentation (20%) und Diskussionsbeteiligung (10%)

      Ziele und Inhalte des Moduls: Tiefgreifende Krisen prägten die Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik. Nach dem Ersten Weltkrieg misslang die Umstellung auf die Friedenswirtschaft. Soziale Unruhen und hohe Reparations­forderungen trugen dazu bei, dass sich der Staat mithilfe der Notenpresse finanz­ierte. Die immer schneller steigenden Inflations­raten führten in der Hyperinflation des Jahres 1923 zum Zusammenbruch der Wirtschaft. Mit der Währungs­reform von 1924 konnte diese zwar stabilisiert werden, jedoch setzte aufgrund struktureller Probleme kein nachhaltiger Wirtschafts­aufschwung ein. Die Weltwirtschafts­krise markierte schließlich das Ende der Weimarer Republik. Im Blockseminar diskutieren wir die wirtschafts­historische Forschung zu folgenden Themen­bereichen: Reparationen, Hyperinflation, Konjunktur­entwicklung, Kapitalmärkte, Auslands­verschuldung, Weltwirtschafts­krise, Bankenkrise von 1931.

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Blockseminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen Bearbeitung einer mit dem Lehr­enden abgestimmten wissenschaft­lichen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, die für eine abgegrenzte Problemstellung einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die zu behandelnde Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.

      Weitere Informationen: Themenliste und Literatur­angaben finden Sie hier. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt während des zentralen Anmeldezeitraums im Herbstsemester 2019. Weitere für die Anmeldung relevante Informationen werden über das Portal2 bzw. dem Newsletter der Abteilung VWL mitgeteilt:
      https://www.vwl.uni-mannheim.de/service/fuer-studierende/mailingliste-vwlstudium/.

      Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: maximal 14 Teilnehmer.
       

      Termine und Veranstaltungs­ort:
      Einführungs­veranstaltung: Donnerstag, 13.03.2020, 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr,
      in B6, 30–32, Bauteil E-F, Seminarraum 406

      Block­veranstaltungen: Freitag, 27.03.2020, 08:30 bis 17:00 Uhr und Freitag, 03.04.2020, 08:30 Uhr bis 17:00 Uhr,
      jeweils in L7, 3–5, Raum P043.

      Kontakt: Dr. Alexander Donges; Telefon: 0621–181-3428; E-Mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum S10.

       

       

    • Statistik für Historiker

      Alexander Sievers

      2 SWS
      ECTS-Punkte 4,0
      Termin: dienstags, wöchentlich, jeweils von 10.15 Uhr bis 11.45 Uhr
      Ort: L9, 1–2, Hörsaal 004
      Beginn: 11.02.2020

      Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.
      Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. Geschichte und BaKuWi Geschichte) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).

      Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Übung ist nicht notwendig.

      Literatur
      Fahrmeier, Künstler, Pigeot, Tutz: Statistik. Der Weg zur Datenanalyse, 7. Auflage, Berlin 2010.
      Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002.

    HWS 2019

    • Vorlesung und Übung: „Wirtschafts­geschichte“

      Dr. Alexander Donges

      Lehr­methode: Vorlesung (2 SWS) plus Übung (1 SWS)
      Termin der Vorlesung: Fr., 13:45 Uhr – 15:45 Uhr
      Ort der Vorlesung: B6, 23–25, Bauteil A, A001 Großer Hörsaal
      Beginn: 06.09.2019

      Art und Verwendbarkeit des Moduls: Pflicht- (ab Studien­beginn 2016), Wahlpflicht- und Wahl­veranstaltung im Bachelor­studien­gang Volkswirtschafts­lehre; Pflicht- und ggf. Wahl­veranstaltung in zahlreichen anderen Bachelor­studien­gängen der Universität Mannheim.

      Lehr­ender: Dr. Alexander Donges; außerdem Übungs­leiter Hr. Lukas Diebold

      Turnus des Angebots: jedes Herbstsemester

      ECTS-Punkte: 6 ECTS

      Arbeits­aufwand: Präsenzzeit Vorlesung: 21 Stunden, Präsenzzeit Übung: 10,5 Stunden, Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 136,5 Stunden

      Unterrichtssprache: Deutsch

      Teilnahme­voraussetzungen: keine

      Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: Klausur (90 Minuten)

      Ziele und Inhalte des Moduls: Wie entstand Wirtschafts­wachstum in vorindustriellen Zeiten, wie erklärt sich die Entwicklung kapitalistischer Gesellschaften und woher kommen Wirtschafts­krisen? Anliegen der Vorlesung ist es, ein Gefühl für die langfristige Entwicklung der Wirtschaft und die Analyse­möglichkeiten dabei auftretender Brüche und Krisen zu geben.
      Zudem wird ein Überblick über die Disziplingeschichte und eine Einführung in die Dogmengeschichte geboten. Insofern ist sie eine hervorragende Ergänzung des volkswirtschaft­lichen Studien­teils.
      Die Studierenden sollen anhand von drei einschneidenden Ereignissen der neueren deutschen Wirtschafts­geschichte mit Methoden und Inhalten des Fachs vertraut gemacht werden. Betrachtet werden der Globalisierungs­prozess des 19. Jahrhunderts, die große Inflation von 1923 und die Weltwirtschafts­krise der frühen 1930er Jahre einschließlich der Bankenkrise.

      Die Veranstaltung ist für folgende Studien­gänge geplant: Bachelor VWL Grundlagen­bereich, BA-Studierende mit Beifach VWL und Lehr­amt Politik­wissenschaft.

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten zur Analyse und Interpretation empirischer Zusammenhänge erworben. Dabei haben sie insbesondere gelernt, die Er­kenntnisse aus empirischen Daten mit qualitativen Quellen sinnvoll zu verknüpfen und Theorie zu diskutieren. In der Übung haben die Studierenden Fertigkeiten zum Anfertigen einer akademischen Hausarbeit erworben, dazu gehören insbesondere die Literatur­recherche sowie die kritische Auswertung von Quellen und deskriptiven Daten.

      Weitere Informationen: Einführende Literatur:
      O'Rourke, Kevin H./Williamson, Jeffrey G. (1999): Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy. Cambridge/Mass.
      Spoerer, Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München.
      Holtfrerich, Carl-Ludwig (1980): Die deutsche Inflation 1914–1923. Berlin.
      James, Harold (1988): Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936. Stuttgart.

      Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: Vorlesung ca. 280, Übung ebenfalls 280

      Kontakt: Dr. Alexander Donges, Tel.: (0621)-181–1932; E-Mail: donges uni-mannheim.de; L7, 3–5, Raum S10; Sprechzeiten: in der Vorlesungs­zeit: mittwochs, 15:30–17:00 Uhr oder nach Vereinbarung.

      Die Übung, die nur zusammen mit der Vorlesung besucht werden kann,  findet vierzehntägig in vier Übungs­gruppen statt. Sie wird von Herrn Lukas Diebold geleitet.

      Gruppe 1: Di., 12:00 – 13:30 Uhr, in L7, 3–5, Seminarraum S 031, beginnend am 10.09.2019

      Gruppe 2: Di., 13:45 – 15:15 Uhr, in L9, 1–2, Hörsaal 004, beginnend am 10.09.2019

      Gruppe 3: Di., 12:00 – 13:30 Uhr, in L7, 3–5, Seminarraum S 031, beginnend am 17.09.2019

      Gruppe 4: Di., 13:45 – 15:15 Uhr, in L9, 1–2, Hörsaal 004, beginnend am 17.09.2019

    • Vorlesung und Übung: Proseminar „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Nicht-Volkswirte“

      Dr. Alexander Donges
       

      4 SWS (2 VL, 2 Übung)
      Termin der Vorlesung: Di., 8:30 – 10:00 Uhr
      Ort der Vorlesung: L9, 1–2, Hörsaal 004
      Beginn: 03.09.2019          

      Anmeldung zur Übung im Studierenden­portal: s.u.

      Lehr­ender: Dr. Alexander Donges; außerdem Übungs­leiter Hr. Alexander Sievers

      ECTS-Punkte: 8

      Lehr­methode: Vorlesung

      Unterrichtssprache: Deutsch

      Ziele und Inhalte des Moduls:
      Das Proseminar dient der umfassenden Einführung in die Wirtschafts- und
      Sozialgeschichte und ist daher Voraussetzung für den Besuch eines Hauptseminars und die Ablegung jeglicher Prüfung in dem Fach. Bitte beachten Sie: Volkswirte, Studierende auf Lehr­amt und B.A. Studierende mit Beifach Geschichte müssen anstatt des Proseminars die Vorlesung „Wirtschafts­geschichte“ besuchen.
      Das Proseminar besteht aus einem Vorlesungs- und einem Übungs­teil. In der zweistündigen Vorlesung erhalten die Studierenden einen historischen Überblick über die drei Themenkomplexe „Globalisierung im 19. Jahrhundert“, „Große Inflation 1923“ und „Weltwirtschafts- und Bankenkrise“. In der Übung werden die Inhalte der Vorlesung anhand von Quellen und weiterführenden Texten vertieft. Zudem ist es Ziel der Übung, den Studierenden wichtige Grundlagen des wissenschaft­lichen Arbeitens zu vermitteln. Für die Teilnahme an der Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal erforderlich, nicht aber für die Vorlesung.

      Einführende Literatur:

      O'Rourke, Kevin/Williamson, Jeffrey G.: Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy, Cambridge/Mass. 1999.
      Spoerer, Mark/Streb, Jochen: Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2013.
      Holtfrerich, Carl-Ludwig: Die deutsche Inflation 1914–1923, Berlin 1980.
      James, Harold: Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936, Stuttgart 1988.

      Anforderungen für den Leistungs­nachweis:

      Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungs­nachweises sind: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit in Vorlesung und Übung, das Bestehen einer Klausur im Vorlesungs­teil der Veranstaltung sowie die Abgabe kleinerer (schriftlicher) Hausaufgaben.

      Kontakt: Dr. Alexander Donges, Tel.: (0621)-181–1932; E-Mail: donges uni-mannheim.de; L7, 3–5, Raum S10; Sprechzeiten: in der Vorlesungs­zeit: mittwochs, 15:30–17:00 Uhr oder nach Vereinbarung.

      Die Übung wird von Herrn Alexander Sievers geleitet und findet wöchentlich in drei Übungs­gruppen statt:

      Gruppe 1: Di., 13:45 – 15:15 Uhr, in EW 154, ab 10.09.2019

      Gruppe 2: Mi., 10.15 –11.45 Uhr, in B6, 23–25, Bauteil A, Raum A 301, ab 11.09.2019

      Gruppe 3: Mi., 12.00 – 13.30 Uhr, B6, 23–25, Bauteil A, Raum A 101, ab 11.09.2019

      Für die Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal erforderlich. Detaillierte Informationen zu den Anmelde­formalitäten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

    • Vorlesung: „Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik“

      Dr. Alexander Donges

      Termin der Vorlesung:
      Di., 12:00 Uhr – 13:30 Uhr, wöchentlich ab 03.09.2019, L9, 1–2, Raum 004
      Di., 17:15 Uhr – 18:45 Uhr, 14-täglich ab 10.09.2019, L9, 1–2, Raum 004

      Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, Bachelor Geschichte, Bakuwis mit Geschichte sowie Master Wirtschafts­pädagogik

      Turnus des Angebots: jedes Herbstsemester

      ECTS-Punkte: 7

      Lehr­methode: Vorlesung (3 SWS)

      Arbeits­aufwand: Insgesamt 196 Stunden (davon Präsenzzeit Vorlesung: 73,5 Stunden; Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 122,5 Stunden).

      Unterrichtssprache: Deutsch

      Teilnahme­voraussetzungen: keine Vor­kenntnisse erforderlich.

      Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: Klausur (120 Minuten)

      Ziele und Inhalte des Moduls: In dieser Vorlesung betrachten wir die Wirtschafts­geschichte Deutschlands während der Weimarer Republik (1919–33), die von tiefgreifenden Krisen geprägt war. Die Vorlesung gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil konzentriert sich auf die Inflations­jahre (1919–24), die durch politische und wirtschaft­liche Instabilität gekennzeichnet waren. Im Fokus stehen hier die wirtschaft­lichen Folgen des Versailler Vertrags, die Ursachen, der Verlauf und die Aus­wirkungen der Hyperinflation sowie die Währungs­reform des Jahres 1924. Im zweiten Teil der Vorlesung betrachten wir den Zeitraum zwischen 1924 und 1929, in dem die deutsche Wirtschaft eine kurze Scheinblüte erlebte. Hierbei betrachten wir die Entwicklung der Investitionen, den deutschen Kapital­markt, die Wiedereingliederung in die Weltwirtschaft sowie die Kartellpolitik und die Unternehmens­konzentration. Der dritte Teil der Vorlesung konzentriert sich schließlich auf die Zeit der Weltwirtschafts­krise (1929–33). Im Fokus stehen Ursachen, Verlauf und Aus­wirkungen der Weltwirtschafts­krise sowie die Bankenkrise von 1931. Hierbei betrachten wir die Entwicklung auch in internationaler Perspektive. Am Ende der Vorlesung stehen die politische Radikalisierung und deren Ursachen im Vordergrund. Hierbei untersuchen wir insbesondere die Fragen, welche Faktoren den Aufstieg der Nationalsozialisten begünstigten und ob der Untergang der Weimarer Republik unter anderen wirtschaft­lichen Rahmenbedingungen und einer alternativen Wirtschafts­politik hätte verhindert werden können.

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten zur Analyse und Interpretation empirischer Zusammenhänge erworben. Dabei haben sie insbesondere gelernt, die Er­kenntnisse aus empirischen Daten mit qualitativen Quellen sinnvoll zu verknüpfen und Theorie zu diskutieren.
      Weitere Informationen: Einführende Literatur: Balderston, Theo (2002): Economics and politics in the Weimar Republic, Cambridge: Cambridge University Press; Knortz, Heike (2010): Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik. Eine Einführung in Ökonomie und Gesellschaft der ersten Deutschen Republik, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht; Spoerer, Mark und Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München: Oldenbourg.

      Kontakt: Dr. Alexander Donges; Telefon: 0621–181-3428; E-mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum S10. Sprechzeiten nach Vereinbarung.

    • Blockseminar: „Währungs­systeme und Währungs­krisen“

      Dr. Alexander Donges
      „Währungs­systeme und Währungs­krisen“

      Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik.

      Turnus des Angebots: unregelmäßig

      ECTS-Punkte: 6

      Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS)

      Arbeits­aufwand: 168 (Einführungs­veranstaltung, Blocktermine, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit und der Präsentation sowie für das Selbststudium)

      Unterrichtssprache: Deutsch

      Teilnahme­voraussetzungen: keine

      Benotung: Seminararbeit (70%), Präsentation und Mitarbeit (20%), Koreferat (10%)

      Ziele und Inhalte des Moduls: In diesem Seminar betrachten wir die langfristige Entwicklung von Währungs­system sowie die Ursachen und Folgen historischer Währungs­krisen. Der Themenrahmen erstreckt sich über einen Zeitraum von über 1.000 Jahren, ausgehend von den Edelmetallwährungen des Mittelalters bis zur Gründung des Europäischen Währungs­systems am Ende des 20. Jahrhunderts. Besondere Berücksichtigung finden insbesondere die Zeit des internationalen Goldstandards vor dem Ersten Weltkrieg, der Gold-Devisen-Standard der Zwischenkriegszeit sowie das Bretton-Woods-System.

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Blockseminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen Bearbeitung einer mit dem Lehr­enden abgestimmten wissenschaft­lichen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, die für eine abgegrenzte Problemstellung einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die zu behandelnde Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.

      Weitere Informationen: Themenliste und Literatur­angaben finden Sie ab Mai auf meiner Homepage (http://donges.vwl.uni-mannheim.de/) oder auf der Website der Professur für Wirtschafts­geschichte unter der Rubrik Aktuelles. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt während des zentralen Anmeldezeitraums. Weitere für die Anmeldung relevante Informationen werden über das Portal2 bzw. dem Newsletter der Abteilung VWL mitgeteilt:
      https://www.vwl.uni-mannheim.de/service/fuer-studierende/mailingliste-vwlstudium/.

      Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: maximal 14 Teilnehmer.

      Kontakt: Dr. Alexander Donges; Telefon: 0621–181-3428; E-Mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum S10.

      Termine und Veranstaltungs­ort:

      Einführungs­veranstaltung: Montag, den 2. September 2019, 17:15–18:45 Uhr in L9, 1–2, Seminarraum 003

      Blocktermin 1a: Donnerstag, den 7. November 2019, 08:30–12:00 Uhr in L9, 1–2, Seminarraum 002
      Blocktermin 1b: Donnerstag, den 7. November 2019, 13:45–18:45 Uhr in SO Seminarraum 133 (Schloss Schneckenhof Ost)
                                                    

      Blocktermin 2a: Freitag, den 8. November 2019, 08:30–12:00 Uhr in SO Seminarraum 133, (Schloss Schneckenhof Ost)
      Blocktermin 2b: Freitag, den 8. November 2019, 15:30–18:45 Uhr in L7, 3–5, Raum P 043

    • Blockseminar: „Industrielle Revolutionen im Vergleich“

      Dr. Alexander Donges
       

      Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik.

      Turnus des Angebots: unregelmäßig

      ECTS-Punkte: 6

      Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS)

      Arbeits­aufwand: 168 (Einführungs­veranstaltung, Blocktermine, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit und der Präsentation sowie für das Selbststudium)

      Unterrichtssprache: Deutsch

      Teilnahme­voraussetzungen: keine

      Benotung: Seminararbeit (70%), Präsentation und Mitarbeit (20%), Koreferat (10%)

      Ziele und Inhalte des Moduls: In diesem Seminar untersuchen wir die Ursachen und Ausprägungen „industrieller Revolutionen“. Im Vordergrund steht die Industrialisierung in Europa und in den Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert, die aus vergleichender Perspektive betrachtet wird. Ergänzend untersuchen wir Fälle nachholender industrieller Entwicklung im 20. Jahrhundert. Unter anderem diskutieren wir die folgenden Fragen: Warum setzte die Industrialisierung zuerst in England ein, während andere Länder sich erst später industrialisierten? Welche Rolle spielte der Staat? Welche Rolle spielte der Zugang zu Rohstoffvorkommen? Wie wirkte sich die Industrialisierung auf den Lebens­standard aus?

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Blockseminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen Bearbeitung einer mit dem Lehr­enden abgestimmten wissenschaft­lichen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, die für eine abgegrenzte Problemstellung einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die zu behandelnde Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.

      Weitere Informationen: Themenliste und Literatur­angaben finden Sie ab Mai auf meiner Homepage (http://donges.vwl.uni-mannheim.de/) oder auf der Website der Professur für Wirtschafts­geschichte unter der Rubrik Aktuelles. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt während des zentralen Anmeldezeitraums. Weitere für die Anmeldung relevante Informationen werden über das Portal2 bzw. dem Newsletter der Abteilung VWL mitgeteilt:
      https://www.vwl.uni-mannheim.de/service/fuer-studierende/mailingliste-vwlstudium/.

      Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: maximal 14 Teilnehmer.

      Kontakt: Dr. Alexander Donges; Telefon: 181–3428; E-Mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum S10.

      Termine und Veranstaltungs­ort:

      Einführungs­veranstaltung: Dienstag, 03.09.2019, 17:15 Uhr bis 18:45 Uhr in L9, 1–2, Seminarraum 002

      Blocktermin 1a: Donnerstag, 14.11.2019, 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr in L9, 1–2, Hörsaal 001
      Blocktermin 1b: Donnerstag, 14.11.2019, 13:45 Uhr bis 18.45 Uhr in L9, 1–2, Hörsaal 001

      Blocktermin 2a: Freitag, 15.11.2019, 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr in L7, 3–5, Raum P 043
      Blocktermin 2b: Freitag, 15.11.2019, 15.30 Uhr bis 18:45 Uhr in L7, 3–5, Raum P 043

    Frühere Semester

    • FSS 2019

      Hauptseminar „Das Wirtschafts­wunder in der BRD“
      Prof. Dr. Jochen Streb

      2 SWS
      Termine:
      Einführung: 11. Februar 2019, 17:15 Uhr in L9, 1–2, Raum 002
      Blockseminar: 07.03.2019, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr in B6, 30–32, Bauteil E-F
      08.03.2019, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr in L9, 1–2, Raum 002

       

      In diesem Seminar untersuchen wir Ursachen und Folgen des Wirtschafts­wunders in der BRD.

      Achtung: Die Anmeldung erfolgt in der Zeit von 06.12.2018 bis 12.12.2018, 23:59 Uhr. Informationen zur Anmeldung finden Sie im aktuellen Vorlesungs­verzeichnis der Abteilung VWL unter dem Link
      https://www.vwl.uni-mannheim.de/studium/bachelorstudium/vorlesungsverzeichnis/.

      Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Ko-Referats erbracht. Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte.

      Am Montag, den 11. Februar 2019 findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 24. Februar 2019, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

      Hier finden Sie Themen und Literatur zum Seminar.

       


       

      Vorlesung: „Amerikanische Wirtschafts­geschichte von der Kolonialisierung bis zum Zweiten Weltkrieg“
      Prof. Dr. Jochen Streb

      3 SWS
      Termin der Vorlesung: Montag, 12.00 Uhr – 14.15 Uhr
      Beginn: 11.02.2019
      Ort: L9, 1–2, Raum 004

      Arbeits­aufwand: Präsenzzeit Vorlesung: 31,5 Stunden/ Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 164,5 Stunden.
      Unterrichtssprache: Deutsch
      Teilnahme­voraussetzungen: Besuch der Veranstaltung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder einer anderen Einführungs­veranstaltung in die Wirtschafts­geschichte wird empfohlen, ist jedoch keine notwendige Voraussetzung für die Teilnahme.
      Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: Klausur (135 Minuten)
      ECTS-Punkte: 7
      Semesterwochenstunden: 3

      Ziele und Inhalte des Moduls: Die historische Entwicklung der amerikanischen Volkswirtschaft unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht vom europäischen Wachstumsprozess. Als wesentliche Ursache für diese Unterschiede gilt die relative Knappheit des Produktions­faktors Arbeit in den USA. Diese Hypothese werden wir insbesondere am Beispiel der Sklaverei und anhand des Verlaufs der amerikanischen Industrialisierung diskutieren. Weitere Schwerpunkte bilden die Transportrevolution, die Erschließung des amerikanischen Westens, die Evolution der Finanz­märkte und die Ursachen und Folgen der Weltwirtschafts­krise.

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten erworben, um wirtschafts­historische bzw. empirische Entwicklungen mit Hilfe moderner wirtschafts­wissenschaft­licher Methoden zu analysieren.

      Literatur: Jeremy Attack / Peter Passell (1994): A New Economic View of American History, 2. Aufl., New York/London

      Die Veranstaltung ist für folgende Studien­gänge geplant:
      Wahl­veranstaltung im Bachelor­studien­gang Volkswirtschafts­lehre, ggf. Wahl­veranstaltungen in zahlreichen anderen Bachelor­studien­gängen der Universität Mannheim.

      Kontakt: Prof. Dr. Jochen Streb; Tel.: (0621) 181–1932; E-Mail: strebuni-mannheim.de; L7, 3–5, Raum P19/20; Sprechzeiten: Di 15:45–16:45 Uhr, um Termin­vereinbarung per E-Mail wird gebeten.

       


       

      Übung: „Statistik für Historiker“
      Alexander Sievers

      2 SWS
      ECTS-Punkte 4,0
      Termin: Freitag, 10.15 Uhr bis 11.45 Uhr
      Ort: L7, 3–5, Hörsaal 001
      Beginn: 15.02.2019

      Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.
      Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. Geschichte und BaKuWi Geschichte) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).

      Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Übung ist nicht notwendig.

      Literatur
      Fahrmeier, Künstler, Pigeot, Tutz: Statistik. Der Weg zur Datenanalyse, 7. Auflage, Berlin 2010.
      Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002.
       


       

      Vorlesung und Übung: „Institutioneller Wandel und langfristiges Wirtschafts­wachstum
      Dr. Alexander Donges


      Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre
      Turnus des Angebots: jedes Frühjahrssemester
      Lehr­methode: Vorlesung (2 SWS) + Übung (2 SWS)
      ECTS-Punkte: 7
      Termin: Montag, 17.15 Uhr bis 18.45 Uhr, wöchentlich von 11.02.2019 bis 27.05.2019 und
      Mittwoch, 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr, wöchentlich von 13.02.2019 bis 29.05.2019
      Ort: L9, 1–2, Hörsaal 004


      Arbeits­aufwand: Insgesamt 196 Stunden (davon Präsenzzeit Vorlesung + Übung: 42 Stunden; Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 154 Stunden).
      Unterrichtssprache: Deutsch
      Teilnahme­voraussetzungen: keine Vor­kenntnisse erforderlich, Grund­kenntnisse in Statistik und ökonometrischen Methoden hilfreich.
      Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: Klausur (90 Minuten)

      Ziele und Inhalte des Moduls: In dieser Veranstaltung betrachten wir den Zusammenhang zwischen institutionellem Wandel und langfristigem Wirtschafts­wachstum aus wirtschafts­historischer Perspektive. In Anlehnung an die jüngere empirische Forschungs­literatur untersuchen wir die Ursachen langfristiger globaler und regionaler Entwicklungs­unterschiede. Die Rolle institutioneller Faktoren (z.B. die Sicherheit der Eigentumsrechte, politische Partizipations­möglichkeiten sowie die Effizienz des Rechts­systems) soll von anderen Entwicklungs­determinanten wie geographischen oder kulturellen Faktoren abgegrenzt werden. Den Schwerpunkt der Vorlesung bildet die Frage nach dem Zeitpunkt und den Ursachen der „großen Divergenz“ („Great Divergence“), d.h. der Beschleunigung des Wirtschafts­wachstums in den Staaten Westeuropas, die sich in ihrer Entwicklung von anderen Erdteilen, insbesondere China und Indien, spätestens ab dem 19. Jahrhundert abkoppelten. Die Veranstaltung setzt sich aus einer 2-stündigen Vorlesung und einer 2-stündigen Übung zusammen. Die Übung besteht wiederum aus zwei Teilen: im ersten Teil (erste Semesterhälfte) erhalten die Studierenden eine kurze Einführung in die Methoden der Kliometrie. Grund­kenntnisse der Ökonometrie sind hier hilfreich, aber nicht notwendig. Die hier vermittelten Inhalte werden dann im zweiten Teil der Übung (zweite Semesterhälfte) angewandt, in dem ausgewählte empirische Aufsätze kritisch diskutiert werden.

      Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten zur Analyse und Interpretation empirischer Zusammenhänge erworben. Dabei haben sie insbesondere gelernt, die Er­kenntnisse aus empirischen Daten mit qualitativen Quellen sinnvoll zu verknüpfen und Theorie zu diskutieren.

      Weitere Informationen: Als einführende Literatur wird empfohlen:
      Daron Acemoglu und James A. Robinson (2012): Why Nations Fail. The Origins of Power, Prosperity, and Poverty, London.
      [Deutsche Übersetzung des englischen Originals: Daron Acemoglu und James A. Robinson (2013): Warum Nationen scheitern. Die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut, Frankfurt am Main.]

      Kontakt: Dr. Alexander Donges; Telefon: 0621–181-3428; E-Mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum S10.

       


       

      Vorlesung und Übung: „The Evolution of Financial Markets“
      Dr. Alexander Donges

      Form and usability of the module: Elective course for B.Sc. Economics
      Cycle of offer: Each spring semester
      ECTS credits: 6
      Date: Weekly from 12.02.2019 to 28.05.2019 Tuesday, from 13h45 to 15h15, and
      every 14 days from 12.02.2019 to 21.05.2019 Tuesday, from 15h30 to 17h00
      Place: L9, 1–2, room 003


      Teaching method (hours per week): Lecture (2) + exercise (1)
      Workload: 168 (thereof lecture 21 hours and exercise class 10.5 hours; independent study time and preparation for the exam: 136.5).
      Course language: English
      Prerequisites: Basic knowledge of econometric methods (e.g. at the level of „Grundlagen der Ökonometrie“) is required for the discussion of empirical research papers.
      Grading and ECTS credits: written exam (90 minutes) (70%), presentation (30%).

      Goals and contents of the module: This course focuses on the evolution of financial markets since the late medieval period. We analyze the emergence of modern financial markets and the creation of financial innovations. Starting with foreign bills of exchange in the Habsburg Netherlands of the 16th century, we consider the emergence of bond markets, debt crises, stock market booms and bubbles, as well as the emergence of futures markets (see my website for a more detailed outline: donges.vwl.uni-mannheim.de). The course includes a lecture (2 hours a week) and a practical exercise session (2 hours each second week). In the exercise session, we discuss selected empirical research papers that focus on the history of financial markets, financial crises, and the relation between financial development and economic growth. In addition to the final exam, every participant has to present an empirical research paper as part of the exercise session. The presentation accounts for 30% of the final grade. I am going to announce the papers for the presentation in the first lecture.

      Expected competences acquired after completion of the module: The students have acquired the technical knowledge and methodological skills to analyze and interpret empirical research papers. In doing so, they have learned to combine the findings from empirical data with qualitative sources and to discuss theory. Further information: The course is based on quantitative and qualitative research papers, published in leading academic journals of economics, finance, and economic history (e.g. American Economic Review, Journal of Finance, Journal of Economic History). I provide detailed references on the lecture slides.

      Further information: For a general introduction to financial history, I recommend the following popular books:

      • Ferguson, Niall (2008): The ascent of money. A financial history of the world, London;
      • Reinhart, Carmen M./Rogoff, Kenneth S. (2009): This time is different. Eight Centuries of Financial Folly, Princeton.

      Expected number of students in class: depends on students’ choice.
      Contact Information: Dr. Alexander Donges; Phone: 0621–181-3428; E-mail donges uni-mannheim.de; Office: L7, 3–5, room S10.

       


      Blockseminar: „Institutions and Economic Development in Historical Perspective“
      Dr. Alexander Donges

      Form and usability of the module: Elective course for B.Sc. Economics
      Cycle of offer: Irregular
      ECTS credits: 6
      Date and place: 11.02.2019, 15h30 to 17h00, L7, 3–5, room 410
      14.03.2019, 15h30 to 18h45, L9, 1–2, room 002
      15.03.2019, 8h30 to 17h00, L9,7, room 509


      Teaching method (hours per week): Blockseminar (2)
      Workload: 21 working hours for organizational meeting, block seminar and 147 hours for preparation of the seminar paper and presentation.
      Course language: English
      Prerequisites: Basic knowledge in econometrics (at the level of „Grundlagen der Ökonometrie“) is required for the understanding of empirical research papers.
      Grading and ECTS credits: Seminar paper (70%), presentation (20%), and active class participation (10%)

      Goals and contents of the module: In this seminar, we discuss the long-run effect of institutional change on economic development. We focus on different countries and periods of time, e.g. the effect of economic liberalization in nineteenth-century Europe, or institutional differences between Europe and former colonies, which include a variety of factors, e.g. property rights, political participation, and the effectiveness of the legal system. The critical discussion of recent empirical research is part of the seminar. Therefore, basic knowledge in econometrics (at the level of „Grundlagen der Ökonometrie“) is necessary.

      Expected competences acquired after completion of the module: The participants have learned to work independently on a given research question. In particular, they have learned how to search, identify, and critically discuss the relevant literature in a specific field, how to write a research paper, and how to present and defend a paper in front of a scientific audience. 

      Further information: In early November, a list with seminar topics and introductory literature will be available on: donges.vwl.uni-mannheim.de.


      Expected number of students in class: The maximum number of participants is 14.
      Contact Information: Dr. Alexander Donges; Phone: 181–3428; E-mail: donges uni-mannheim.de; Office: L7, 3–5, room S10.

       

    • HWS 2018

      Blockseminar: „Demographie aus wirtschafts­historischer Perspektive“
      Prof. Dr. Jochen Streb

      2 SWS

      Termine:
      Einführung:     4. Juni 2018, 17:15 Uhr in L9, 1–2, 003

      Blockseminar: 15. November 2018, 9 Uhr in SW 277 und 16. November 2018, 9 Uhr in L9, 1–2, Raum 002

      Anmeldung:  Zuteilung Seminarplatz: 6. Mai – 11. Mai 2018

      Themenvergabe: 17. Mai 2018 (ab 9:00 Uhr)

      In diesem Seminar diskutieren wir den Zusammenhang zwischen demographischem Verhalten und ökonomischen Rahmenbedingungen aus wirtschafts­historischer Perspektive.

      Achtung: Die Bewerbung um einen Seminarplatz erfolgt in diesem Semester erstmalig zentral über das Portal2. In der Anmeldewoche vom 6. bis 10. Mai 2018 geben Studierende im Portal2 an, an welchen Seminaren sie gerne teilnehmen möchten. Jedem Studierenden wird daraufhin genau ein Seminarplatz zugewiesen.

      Die Vergabe der Seminarthemen an die ausgewählten Studierenden erfolgt ab dem 17. Mai 2018, 9:00 Uhr per Email an streb uni-mannheim.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Auswahlthemen in der Reihenfolge Ihrer Präferenz ab. Es gilt hier: first come, first serve.

      Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Ko-Referats erbracht. Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte.

      Am Montag, den 4. Juni 2018 findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 5. November 2018, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

      Hier finden Sie Themen und Literatur zum Seminar.


      Vorlesung und Übung: „Wirtschafts­geschichte“
      Dr. Alexander Donges

      3 SWS (2 VL, 1 Übung)
      Termin der Vorlesung: Fr., 13:45 – 15:15 Uhr
      Ort der Vorlesung: A 001 Großer Hörsaal (B 6, 23–25 Bauteil A)
      Beginn: 07.09.2018

      Die Studierenden sollen anhand von drei einschneidenden Ereignissen der neueren deutschen Wirtschafts­geschichte mit Methoden und Inhalten des Fachs vertraut gemacht werden. Betrachtet werden der Globalisierungs­prozess des 19. Jahrhunderts, die große Inflation von 1923 und die Weltwirtschafts­krise der frühen 1930er Jahre einschließlich der Bankenkrise.

      Einführende Literatur:
      O'Rourke, Kevin H./Williamson, Jeffrey G. (1999): Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy. Cambridge/Mass.
      Spoerer, Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München.
      Holtfrerich, Carl-Ludwig (1980): Die deutsche Inflation 1914–1923. Berlin.
      James, Harold (1988): Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936. Stuttgart.

      Die Veranstaltung ist für folgende Studien­gänge geplant: Bachelor VWL Grundlagen­bereich, BA-Studierende mit Beifach VWL und Lehr­amt Politik­wissenschaft.
      Die Vorlesung schließt mit einer 90minütigen Klausur ab.
      Kontakt: : Dr. Alexander Donges; Tel.;: 0621–181-3428; E-mail: donges uni-mannheim.de; Raum L7, 3–5, S10

      Die Übung, die nur zusammen mit der Vorlesung besucht werden kann,  findet vierzehntägig in vier Übungs­gruppen statt. Sie wird von Herrn Philipp Keßler geleitet.

      Gruppe 1: Di., 12:00 – 13:30 Uhr, in L9, 1–2, Raum 004, beginnend am 11.09.18

      Gruppe 2: Di., 13:45 – 15:15 Uhr, in L9, 1–2, Raum 004, beginnend am11.09.18

      Gruppe 3: Di., 12:00 – 13:30 Uhr, in L9, 1–2, Raum 004, beginnend am 18.09.18

      Gruppe 4: Di., 13:45 – 15:15 Uhr, in L9, 1–2, Raum 004, beginnend am 18.09.18


      Dr. Alexander Donges

      Proseminar
      Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Nicht-VWL                              

      4 SWS (2 VL, 2 Übung)
      Termin der Vorlesung: Di., 8:30 – 10:00 Uhr
      Ort der Vorlesung: L9, 1–2, Raum 004
      Beginn: 04.09.2018           

      Anmeldung zur Übung im Studierenden­portal: s.u.
       

      Das Proseminar dient der umfassenden Einführung in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte und ist daher Voraussetzung für den Besuch eines Hauptseminars und die Ablegung jeglicher Prüfung in dem Fach. Bitte beachten Sie: Volkswirte, Studierende auf Lehr­amt und B.A. Studierende mit Beifach Geschichte müssen anstatt des Proseminars die Vorlesung „Wirtschafts­geschichte“ besuchen.

      Das Proseminar besteht aus einem Vorlesungs- und einem Übungs­teil. In der zweistündigen Vorlesung erhalten die Studierenden einen historischen Überblick über die drei Themenkomplexe „Globalisierung im 19. Jahrhundert“, „Große Inflation 1923“ und „Weltwirtschafts- und Bankenkrise“. In der Übung werden die Inhalte der Vorlesung anhand von Quellen und weiterführenden Texten vertieft. Zudem ist es Ziel der Übung, den Studierenden wichtige Grundlagen des wissenschaft­lichen Arbeitens zu vermitteln.

      Einführende Literatur:
      O'Rourke, Kevin/Williamson, Jeffrey G.: Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy, Cambridge/Mass. 1999.
      Spoerer, Mark/Streb, Jochen: Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2013.
      Holtfrerich, Carl-Ludwig: Die deutsche Inflation 1914–1923, Berlin 1980.
      James, Harold: Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936, Stuttgart 1988.

      Anforderungen für den Leistungs­nachweis:
      Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungs­nachweises sind: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit in Vorlesung und Übung, das Bestehen einer Klausur im Vorlesungs­teil der Veranstaltung sowie die Abgabe kleinerer (schriftlicher) Hausaufgaben.

      Die Übungwird von Herrn Alexander Sievers geleitet und findet wöchentlich in drei Übungs­gruppen statt:

      Gruppe 1: Di., 13:45 – 15:15 Uhr, in EO 242, ab 11.09.18

      Gruppe 2: Mi., 10.15 –11.45 Uhr, in B6, 30–32, Bauteil E-F, Raum 008.2, ab 12.09.18

      Gruppe 3: Mi., 12.00 – 13.30 Uhr, in B6, 30–32, Bauteil E-F, Raum 008.2, ab 12.09.18

      Für die Teilnahme an der Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal in der Zeit vom 27.08.2018, 10.00 Uhr bis 30.09.2018, 20.00 Uhr erforderlich.

    • FSS 2018

      Vorlesung: Wirtschafts­geschichte des Nationalsozialismus/ Economic History of the „Third Reich“

      Prof. Dr. J. Streb
      Wirtschafts­geschichte des Nationalsozialismus / Economic History of the „Third Reich“

      Titel der Veranstaltung

      Wirtschafts­geschichte des Nationalsozialismus / Economic History of the 'Third Reich'

      Art der Veranstaltung

      Vorlesung/Lecture

      Dozent

      Prof. Dr. J. Streb

      Semester

      Frühjahrssemester

      Beginn

      12.02.2018

      Zeit

      Montag, 12 – 14:15 Uhr

      Umfang

      3 SWS

      Ort

      L9, 1–2, Hörsaal 004

      Level

      Bachelor

      Kurssprache

      Deutsch

      Voraussetzungen

      The lecture „Wirtschafts­geschichte“ or another introductory course in economic history is recommended but not an indispensable condition for the attendance.

      Prüfung

      written, 135 minutes

       

      ECTS

      7

      Kursbeschreibung

      In dieser Vorlesung untersuchen wir die Ausgestaltung der nationalsozialistischen Wirtschafts­politik zwischen Weltwirtschafts­krise und Kriegswirtschaft und das Verhalten der Unternehmen im Dritten Reich. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die aktuellen Forschungs­debatten gelegt. /


      We analyze the National Socialist government's instruments of economic policy between Great Depression and Second World War and the private firms' reactions to this policy. We concentrate on actual controversies among scholars.
       

      Literatur

      Spoerer Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts. München.
       Tooze, Adam (2006): The Wages of Destruction. The Making and Breaking of the Nazi Economy. London.

       

       


      Blockseminar: Humankapital und Innovationen aus wirtschafts­historischer Perspektive

      Prof. Dr. Jochen Streb
      Humankapital und Innovationen aus wirtschafts­historischer Perspektive

      Art der Veranstaltung

      Blockseminar

      Titel der Veranstaltung

      Seminar: Humankapital und Innovationen aus wirtschafts­historischer Perspektive

      Dozent

      Prof. Dr. J. Streb

      Semester

      Frühjahrssemester

      Beginn

      11.12.2017 (Einführung)

      Zeit

      1.- 2. März 2018

      Umfang

      2 SWS

      Ort

      01.03.2018: B6, 30–32, Bauteil E-F; 02.03.2018: L7, 3–5, P044

      Level

      Bachelor

      Kurssprache

      Deutsch

      Voraussetzungen

      -

      Prüfung

      Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Ko-Referats erbracht. Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte. Die Hausarbeiten sind bis zum 19. Februar 2018, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

      ECTS

       

      Anmeldung

      Anmeldung: 19. November 2017 (ab 22 Uhr) – 24. November 2017 (24 Uhr). Die Anmeldung zum Seminar erfolgt ab dem 19. November 2017, 22 Uhr per E-Mail an streb uni-mannheim.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Auswahlthemen in der Reihenfolge Ihrer Präferenz ab. Es gilt: first come, first served.

                        

      Kursbeschreibung

      In diesem Seminar diskutieren wir den Zusammenhang zwischen Humankapital und Innovationen aus wirtschafts­historischer Perspektive.

      Literatur

      Themenvorschläge und Einstiegsliteratur

       


      Blockseminar: Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik

      Dr. Alexander Donges
      Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik

      Art der Veranstaltung

      Blockseminar

      Titel der Veranstaltung

      Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik

      Dozent

      Dr. A. Donges

      Semester

      Frühjahrssemester

      Beginn

      14.02.2018

      Zeit

      Einführung: Mittwoch, 14. Februar 2017, 15:30 – 17:00 Uhr, Raum: L7, 3–5, P044

      Blocktermine I: Freitag, 23. März 2018, 9.00 – 17.00 Uhr, Raum: L7, 3–5, P044

      Blocktermin II: Samstag, 24. März 2018, 9:00 – 17:00 Uhr, Raum: L7, 3–5, P044

      Umfang

      Blockseminar, s.o.

      Ort

      Wird noch angegeben

      Level

      Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des Studien­gangs BSc VWL. Darüber hinaus steht die Veranstaltung auch Studierenden der Studien­gänge BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft sowie MSc Wirtschafts­pädagogik offen.

      Kurssprache

      Deutsch

      Voraussetzungen

      -

      Anmeldung

      Die Anmeldung zum Seminar erfolgt zwischen Sonntag, dem 19. November (22 Uhr) und Freitag, dem 24. November 2017 (24 Uhr) per E-Mail (an: donges uni-mannheim.de). Die Auswahl der Seminarteilnehmer erfolgt nach dem Prinzip „first-come, first-served“. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Themen in Ihrer präferierten Reihenfolge an. Maximale Teilnehmerzahl: 14.

      Prüfung

      Die im Seminar zu erbringende Leistung besteht aus einer Hausarbeit (Umfang: mindestens 10 Seiten), in der auf Basis der einschlägigen Literatur eine abgegrenzte Problemstellung analysiert wird, und einem Vortrag (Dauer: 20 Minuten sowie 20 Minuten Diskussion), in dem die Ergebnisse der Hausarbeit präsentiert werden. Die Teilnahme an allen Blockterminen ist Voraussetzung für den Leistungs­nachweis. Die Gesamtnote setzt sich wie folgt zusammen: Seminararbeit: 70%, Präsentation: 20%, aktive Teilnahme während des Blockseminars:10 %.

      ECTS

      7

      Kursbeschreibung

      Tiefgreifende Krisen prägen die Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik. Nach dem Ersten Weltkrieg misslang der Reichsregierung die Umstellung auf die Friedenswirtschaft. Soziale Unruhen und die hohen Reparations­forderungen der Siegermächte trugen dazu bei, dass sich der Staat mithilfe der Notenpresse finanz­ierte. Die immer schneller steigenden Inflations­raten führten in der Hyperinflation des Jahres 1923 zum Zusammenbruch der Wirtschaft. Mit der Währungs­reform von 1924 konnte die Wirtschaft zwar stabilisiert werden, jedoch setzte aufgrund vielschichtiger struktureller Probleme kein nachhaltiger Wirtschafts­aufschwung ein. Die Weltwirtschafts­krise markierte schließlich das Ende der Weimarer Republik. Im Blockseminar diskutieren wir die wirtschafts­historische Forschung zu den folgenden Themen­bereichen: Reparationen, Hyperinflation, Konjunktur­entwicklung, Kapitalmärkte, Auslands­verschuldung, Weltwirtschafts­krise, Bankenkrise von 1931.

      Literatur

      Sie finden hier die Themenliste und Literatur­angaben sowie auch ab Anfang November auf meiner Homepage http://donges.vwl.uni-mannheim.de/.


      Übung: Statistik für Historiker

      Alexander Sievers
      Statistik für Historiker

       

      Termin: Freitag, 10:15 – 11:45 Uhr
      Ort: L7, 3–5, Hörsaal 001
      Beginn: 16.02.2018
      2 SWS

      Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.
      Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. I: „Geschichte: Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft“; B.A. II: „Kultur und Wirtschaft: Geschichte“) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).

      Literatur:
      Fahrmeier, Künstler, Pigeot, Tutz: Statistik. Der Weg zur Datenanalyse, 7. Auflage, Berlin 2010.
      Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002.

    • HWS 2017

      KursnameCreditsDetailsZeitraum
      Seminar: Politische Ökonomie aus wirtschafts­hist. Perspekt.......KursdetailsHerbst-/Wintersemester 2017
      Blockseminar: ............KursdetailsHerbst-/Wintersemester 2017
      Seminar: ............KursdetailsFrühjahrssemester
    • FSS 2017

      Seminar: Migration aus wirtschafts­historischer Perspektive

      Prof. Dr. J. Streb

      2 SWS

      Einführung:       
      5. Dezember 2016, 17:15 Uhr
      Ort: L9, 1–2, Raum 002

      Blockseminar:   
      2. – 3. März 2017
      Ort: 2. März 2017 – wird noch angegeben
      Ort: 3. März 2017 – L9, 1. Raum 003

      Anmeldung:       
      20. November (ab 22:00 Uhr) – 25. November 2016 (bis 24:00 Uhr)

      In diesem Seminar diskutieren wir Ursachen und Folgen von Migration aus wirtschafts­historischer Perspektive.

      Die Anmeldung zum Seminar erfolgt ab dem 20. November 2016, 22:00 Uhr per Email an streb uni-mannheim.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Auswahlthemen in der Reihenfolge Ihrer Präferenz ab. Es gilt: first come, first serve.

      Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Ko-Referats erbracht. Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte.

      Am Montag, den 5. Dezember 2016, findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 19. Februar 2017, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

      Themenvorschläge und Einstiegsliteratur finden Sie hier.


       

      Vorlesung: Amerikanische Wirtschafts­geschichte von der Kolonisierung bis zum Zweiten Weltkrieg

      Prof. Dr. J. Streb

      3 SWS
      Zeit: Montag, 12.00 – 14.15 Uhr
      Ort: L9, 1–2, Hörsaal 004
      Beginn: 13.02.2017

      Die historische Entwicklung der amerikanischen Volkswirtschaft unterscheidet sich in vielen Aspekten vom europäischen Wachstumsprozess. Als wesentliche Ursache dieser Unterschiede gilt die relative Knappheit des Produktions­faktors Arbeit in den USA. Diese Hypothese werden wir insbesondere am Beispiel der Sklaverei und anhand des Verlaufs der amerikanischen Industrialisierung diskutieren. Weitere Schwerpunkte bilden die Transportrevolution, die Erschließung des Westens, die Evolution der Finanz­märkte sowie die Ursachen und Folgen der Weltwirtschafts­krise.

      Anforderung für den Leistungs­nachweis: schriftliche Klausur, 135 Minuten

      Literatur:
      Jeremy Attack / Peter Passell (1994): A New Economic View of American History, 2. Aufl., New York/ London


       

      Übung: Statistik für Historiker

      Alexander Sievers

      2 SWS
      Termin der Übung: Fr. 10.15 – 11.45 Uhr
      Ort: L7, 3–5, Raum S 031
      Beginn: 17.02.2017        

      Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.

      Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. I: „Geschichte: Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft“; B.A. II: „Kultur und Wirtschaft: Geschichte“) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).

      Literatur:

      Fahrmeier, Künstler, Pigeot, Tutz: Statistik. Der Weg zur Datenanalyse, 7. Auflage, Berlin 2010.

      Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002.

    • HWS 2016

      Seminar: The German Banking System in Historical Perspective

      Dr. Alexander Donges

      2 hours per week
      Block seminar
      6 ECTS

      Introduction: 08.09.2016, 17:15 h
      Place: L7, 3–5, S 031
      Block: 11.11.2016, 8:30 – 18:45 h
      12.11.2016, 9:00 – 17:00
      Place:  11.11., in the morning: L7, 3–5, P044, in the afternoon: P043
      12.11.16: P 043

      Registration starting on 08.05.2016, 22:00                                
      by e-mail to donges uni-mannheim.de

      In this seminar we focus on the emergence of the modern German banking system in the 19th century and its transformation during the 20th century. We discuss a wide range of topics related to banking in Germany. These topics include, for example, the debate to what extend universal banks fostered the expansion of modern enterprises in the late 19th century, the role of savings banks and credit cooperatives, banking crisis and bank failures, interlocking directorates between banks and industry as well as bank mergers.

      A detailed list of seminar topics and introductory literature can be found here.

      Please note that you have to register for this seminar within the common registration week (start: 8 May 2016, 22:00 h). You have to apply for seminar participation by e-mail to Alexander Donges (donges uni-mannheim.de). Please note that you have to indicate at least three seminar topics in your preferred order, based on the list you can find and download below. Topics are allocated according to the principle „first-come, first-served“.
      The maximum number of participants is 15. 

      Seminar participants have to write a seminar paper (at least 10 pages), in which they analyze a problem related to German banking history. The paper has to be presented in class (20 min. presentation, 20 min. discussion). The seminar paper accounts for 70% of the final grade, the presentation accounts for 30%. You have to attend all seminar sessions to pass the course.

      Contact: Dr. Alexander Donges, phone: 181–3428; e-mail: donges uni-mannheim.de; office: L7, 3–5, room S10.


       

      Seminar: Vom Koreaboom zur Erdölkrise – Die internationale Wirtschaft im Zeitalter des Kalten Krieges

      Dr. Stefanie van de Kerkhof

      2 SWS
      Block­veranstaltung
      6 ECTS
      Einführungs­veranstaltung
      Termin: Donnerstag, 02.06.2016, 15:30 Uhr
      Ort: L7, 3–5, Raum P043
      Block: 16.  u. 17.09.2016.  9:00 – 17:00 Uhr
      Ort: L9, 1–2, Raum 002                           

      Anmeldung: ab 08. Mai 2016, 22:00 Uhr
      unter kerkhof uni-mannheim.de

      Der „Kalte Krieg“ prägte seit den frühen 1950er Jahren nicht nur die amerikanische Wirtschaft, sondern auch die europäischen Volkswirtschaften. Der Beginn des Koreakrieges markierte zugleich auch eine bis in die späten 1960er Jahre anhaltende Boom­phase. Die spezifische „Ökonomie des Kalten Krieges“ wurde aber bislang eher in politik- oder diplomatie-historischen Arbeiten ansatzweise thematisiert. Das Hauptseminar soll daher anhand verschiedener wirtschafts- und unternehmens­historischer Forschungen zur deutschen und internationalen Nachkriegsgeschichte diskutieren, inwieweit die Umstellung von Kriegswirtschaft auf Friedenswirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg gelang oder ob es wie in den USA zu einer „permanent war-economy“ (Berenice A. Carroll) kam, die enorme Aus­wirkungen auf die beteiligten Volkswirtschaften hatte. Dabei ist nicht nur der Koreaboom und der Ausbau von militärisch-industriellen Strukturen am Beginn des „Kalten Krieges“ zu untersuchen, sondern auch der sog. „Second Cold War“ am Ende des Nachkriegsbooms. In der neueren Forschung werden hier insbesondere die Bedeutung der Erdölkrisen der 1970er Jahre und ihre Aus­wirkungen diskutiert. Ein fakultativer Themenplan wird in der Veranstaltung ausgegeben, eigene Themen können zusätzlich vorgeschlagen und eingebracht werden.
       
      Literatur­empfehlungen:
      Werner Abelshauser: Deutsche Wirtschafts­geschichte seit 1945, München 2004.
      Barry Eichengreen: The European Economy since 1945. Coordinated Capitalism and Beyond, Princeton/Oxford 2007.
      Bernd Greiner/Christian Th. Müller/Claudia Weber (Hg.): Ökonomie im Kalten Krieg (Studien zum Kalten Krieg 4), Hamburg 2010.
      Christian Kleinschmidt, Technik und Wirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert, München 2007
      Werner Plumpe: 1968 und die deutschen Unternehmen. Zur Markierung eines Forschungs­feldes, in: Zeitschrift für Unternehmens­geschichte 49 (2004), S. 44–65.
      Ruth Rosenberger/Morten Reitmayer (Hg.): Unternehmen am Ende des „goldenen Zeitalters“. Die 1970er Jahre in unternehmens- und wirtschafts­historischer Perspektive (Bochumer Schriften zur Unternehmens- und Industriegeschichte 16), Essen 2008.
      S. van de Kerkhof: Der „Military-Industrial Complex” in den USA, in: JWG 1999/1, S. 103–134.

      Eine genaue Themenliste erhalten Sie nach Anmeldung zum Seminar. Eigene Themenvorschläge können eingebracht werden.

      Die im Seminar zu erbringende Leistung besteht aus einer Hausarbeit (Umfang: min. 15, max. 20 Seiten), in der auf Basis der einschlägigen Literatur eine abgegrenzte Problemstellung analysiert wird, einem Vortrag zum Hausarbeits­thema (Dauer: 20 Min. sowie 20 Min. Diskussion) und einem Feedbackvortrag zu einer der anderen Seminarpräsentationen (5–7 Min.). Die Teilnahme an allen Blockterminen ist Voraussetzung für den Leistungs­nachweis. Auf die Teilnahme an einzelnen Terminen kann nur aus wichtigen Gründen verzichtet werden. Die Hausarbeit geht mit 70% in die Gesamtnote ein, die Vorträge mit 30%.

      Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des Studien­gangs B.Sc. VWL und BAKuWi sowie BA Geschichte und MA Wirtschafts­pädagogik.
      Spezielle Vor­kenntnisse sind nicht erforderlich.

      Der Anmeldezeitraum beginnt am 8. Mai 2016, 22:00 Uhr und endet am 13. Mai 2016.  Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: kerkhof uni-mannheim.de
      Die Auswahl der Seminarteilnehmer erfolgt nach dem Prinzip „first-come, first-served“. Bitte geben Sie bei der Anmeldung außerdem Ihr aktuelles Fach­semester sowie die Anzahl der bereits erfolgreich absolvierten Seminare an. Die Themenvergabe erfolgt nach der Zulassung zum Seminar.


       

      Vorlesung und Übung: Wirtschafts­geschichte

      Dr. Alexander Donges

      3 SWS (2 VL, 1 Übung) 
      Termin der Vorlesung: Fr. 13:45 – 15:15 Uhr
      Ort der Vorlesung:   B6, 23–25, Bauteil A – Hörsaal A001
      Beginn: 09.09.2016

      Die Studierenden sollen anhand von drei einschneidenden Ereignissen der neueren deutschen Wirtschafts­geschichte mit Methoden und Inhalten des Fachs vertraut gemacht werden. Betrachtet werden der Globalisierungs­prozess des 19. Jahrhunderts, die große Inflation von 1923 und die Weltwirtschafts­krise der frühen 1930er Jahre einschließlich der Bankenkrise.

      Einführende Literatur:
      O'Rourke, Kevin H./Williamson, Jeffrey G. (1999): Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy. Cambridge/Mass.
      Spoerer, Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München.
      Holtfrerich, Carl-Ludwig (1980): Die deutsche Inflation 1914–1923. Berlin.
      James, Harold (1988): Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936. Stuttgart.

      Die Veranstaltung ist für folgende Studien­gänge geplant: Bachelor VWL Grundlagen­bereich, BA-Studierende mit Beifach VWL und Lehr­amt Politik­wissenschaft.
      Die Vorlesung schließt mit einer 90minütigen Klausur ab.

      Kontakt: : Dr. Alexander Donges; Tel.;: 0621–181-3428; E-mail: donges uni-mannheim.de; Raum L7, 3–5, S10

      Die Übung, die nur im Zusammenhang mit der Vorlesung besucht werden kann,wird von Herrn Philipp Keßler geleitet und findet vierzehntägig in vier Übungs­gruppen statt:

      Gruppe 1: Mi., 10.15 – 11.45 Uhr,  L15, 1–6, Raum A001, beginnend am 21.09.16

      Gruppe 2: Mi., 12.00 – 13.30 Uhr, L15, 1–6, M003 PWC Hörsaal (ab 5.10.16), beginnend am 21.09.16

      Gruppe 3: Mi., 10.15 – 11.45 Uhr, L15, 1–6, Raum A001, beginnend am 28.09.16

      Gruppe 4: Mi., 12.00 – 13.30 Uhr, L15, 1–6, M003 PWC Hörsaal (ab 12.10.16), beginnend am 28.09.16


       

      Proseminar: Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Nicht-Volkswirte

      Dr. Alexander Donges

      4 SWS (2 VL, 2 Übung)
      Termin der Vorlesung: Di. 8:30 – 10:00 Uhr
      Ort der Vorlesung: L9, 1–2, Hörsaal 004
      Beginn: 06.09.2016

      Anmeldung zur Übung im Studierenden­portal: 29.08.16, 10.00 Uhr bis 4.09.16, 18.00 Uhr

      Das Proseminar dient der umfassenden Einführung in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte und ist daher Voraussetzung für den Besuch eines Hauptseminars und die Ablegung jeglicher Prüfung in dem Fach. Bitte beachten Sie: Volkswirte, Studierende auf Lehr­amt und B.A. Studierende mit Beifach Geschichte müssen anstatt des Proseminars die Vorlesung „Wirtschafts­geschichte“ besuchen.

      Das Proseminar besteht aus einem Vorlesungs- und einem Übungs­teil. In der zweistündigen Vorlesung erhalten die Studierenden einen historischen Überblick über die drei Themenkomplexe „Globalisierung im 19. Jahrhundert“, „Große Inflation 1923“ und „Weltwirtschafts- und Bankenkrise“. In der Übung werden die Inhalte der Vorlesung anhand von Quellen und weiterführenden Texten vertieft. Zudem ist es Ziel der Übung, den Studierenden wichtige Grundlagen des wissenschaft­lichen Arbeitens zu vermitteln.

      Einführende Literatur:
      O'Rourke, Kevin/Williamson, Jeffrey G.: Globalization and History. The Evolution of a
      Nineteenth-Century Atlantic Economy, Cambridge/Mass. 1999.
      Spoerer, Mark/Streb, Jochen: Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2013.
      Holtfrerich, Carl-Ludwig: Die deutsche Inflation 1914–1923, Berlin 1980.
      James, Harold: Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936, Stuttgart 1988.

      Anforderungen für den Leistungs­nachweis:
      Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungs­nachweises sind: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit in Vorlesung und Übung, das Bestehen einer Klausur im Vorlesungs­teil der Veranstaltung sowie die Abgabe kleinerer (schriftlicher) Hausaufgaben.

       

      Die Übung wird von Herrn Alexander Sievers geleitet und findet wöchentlich in drei Übungs­gruppen statt:

      Gruppe 1: Mo, 12.00–3:30 Uhr, ab 12.09.16, Ort: L9, 1–2, Raum 003

      Gruppe 2: Di., 10.15–11.45 Uhr,  ab 13.09.16, Ort: L9, 1–2, Raum 002

      Gruppe 3: Di., 12.00–13.30 Uhr, ab 13.09.16, Ort: L9, 1–2, Raum 002

      Für die Teilnahme an der Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal in der Zeit vom 29.08.16, 10.00 Uhr bis 4.09:16, 18.00 Uhr erforderlich.

    • FSS 2016

      Hauptseminar: Energiewenden aus wirtschafts­historischer Perspektive

      Prof.  Dr. J. Streb

      2 SWS

      Termine:

      Einführung: 7. Dezember 2015, 17:15 Uhr; Ort: L7, 3–5, P044

      Blockseminar: 3.–4. März 2016

      Anmeldung: 22. November 2015 (ab 22:00 Uhr)–27. November 2015 (bis 24:00 Uhr)

      Seit der Industrialisierung haben die entwickelten Volkswirtschaften mehrere einschneidende Energiewenden durchlaufen. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Ursachen und Konsequenzen dieser historischen Energiewenden.

      Die Anmeldung zum Seminar erfolgt ab dem 22. November 2015, 22:00 Uhr per Email an streb uni-mannheim.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Auswahlthemen in der Reihenfolge Ihrer Präferenz ab. Es gilt: first come, first serve.

      Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Ko-Referats erbracht. Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte.

      Am Montag, den 7. Dezember 2015, findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 21. Februar 2016, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

      Themenvorschläge und Einstiegsliteratur finden Sie hier.


       

      Vorlesung: Wirtschafts­geschichte des Nationalsozialismus

      Prof. Dr. J. Streb

      3 SWS

      Termin der Vorlesung: Fr. 12.00 – 14.30 Uhr

      Ort der Vorlesung: L9, 1–2, Raum 004

      Beginn: 19.02.2016       

      In dieser Vorlesung untersuchen wir die Ausgestaltung der nationalsozialistischen Wirtschafts­politik zwischen Weltwirtschafts­krise und Kriegswirtschaft und das Verhalten der Unternehmen im Dritten Reich. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die aktuellen Forschungs­debatten gelegt.

      Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung  ist der vorherige Besuch der Vorlesung „Wirtschafts­geschichte“ oder eines anderen einführenden Kurses in Wirtschafts­geschichte. Der Leistungs­nachweis wird durch eine Klausur (135 Minuten) am Ende der Vorlesung erbracht. .

      Literatur:

      Spoerer Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts. München.

      Tooze, Adam (2006): The Wages of Destruction. The Making and Breaking of the Nazi Economy. London.


       

      Übung: Statistik für Historiker

      Philipp Keßler

      2 SWS

      Termin der Übung: Fr. 10.15 – 11.45 Uhr

      Ort der Vorlesung: L 15,16, Raum A 001

      Beginn: 19.02.2015

      Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.

      Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. Geschichte; B.A. Kultur und Wirtschaft: Geschichte) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).

      Literatur:

      Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002


       

      Vorlesung: Wettbewerbspolitik aus historischer Perspektive

      Zeit/Ort:

      • Vorlesung: Montag 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr wöchentlich 15.02.2016 – 30.05.2016, Raum: L7, 3–5 P 044.
      • Übung: Mittwoch 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr wöchentlich 17.02.2016 – 01.06.2016, Raum: L7, 3–5 P 044.

      Umfang / Leistungs­nachweis:

      • Umfang: 7 ECTS; 4 Semsterwochenstunden (SWS) (2 SWS Vorlesung + 2 SWS Übung).
      • Klausur (90 Minuten) (70%) und Präsentation einer Fallstudie (30%).
      • Optional für BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft sowie MSc Wirtschafts­pädagogik: 90minütige Klausur (100%), Umfang: 4 ECTS (nur Vorlesung, ohne Übung). 

      Kurssprache: Deutsch.

      Kursbeschreibung:

      In der Veranstaltung betrachten wir die Entwicklung der Wettbewerbspolitik seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Im Vordergrund steht dabei die Veränderung der wettbewerbspolitischen Rahmenbedingungen über die Zeit. Schwerpunktmäßig richtet sich der Blick auf Deutschland, vergleichend gehen wir auch auf die Entwicklung in den USA und in Europa ein.

      Ergänzend zur Vorlesung untersuchen wir in der Übung verschiedene Fall­studien, im Rahmen derer ausgewählte Unternehmen im institutionellen Kontext betrachtet werden. Jeder Teilnehmer muss in der Übung eine kurze Fallstudie zu einem klar abgegrenzten Thema präsentieren. Die Präsentation geht mit 30 Prozent in die Gesamtnote ein. Die Themen werden in der ersten Vorlesungs­woche bekannt gegeben und vergeben; die Präsentationen beginnen in der vierten Vorlesungs­woche.

      Ziel der Veranstaltung ist es, wettbewerbspolitische Zusammenhänge zu verstehen und Unternehmens­strategien vor dem institutionellen Hintergrund zu analysieren.

      Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im 4. Fach­semester BSc VWL. Darüber hinaus steht die Veranstaltung auch Studierenden der Studien­gänge BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft sowie MSc Wirtschafts­pädagogik offen.

      Gliederung:

      1. Einführung
          1.1 Ziele der Wettbewerbspolitik
          1.2 Kartellbildung
          1.3 Unternehmens­konzentration
      2. Die US-amerikanische Antitrust-Gesetzgebung im 19. und frühen 20. Jahrhundert
          2.1 Ökonomische Ausgangsbedingungen
          2.2 Die Entstehung des modernen Wettbewerbsrechts
          2.3 „Mergers Waves“ in der US-amerikanischen Wirtschafts­geschichte
      3. Legale Kartelle und Unternehmens­konzentration in Deutschland, 1871–1945
          3.1 Kartellbildung und Unternehmens­konzentration zwischen 1871 und 1918
          3.2 Die staatliche Kartellpolitik in der Weimarer Republik
          3.3 Die Konzentrations­bewegung zwischen 1919 und 1932
          3.4 Kartellpolitik im „Dritten Reich“
      4. Internationale Kartelle in der Zwischenkriegszeit
          4.1 Die weltwirtschaft­liche Bedeutung internationaler Kartelle
          4.2 Fallbeispiel 1: Das internationale Stickstoffkartell
          4.3 Fallbeispiel 2: Die Internationale Rohstahlgemeinschaft
      5. Wettbewerbspolitik in der Bundes­republik
          5.1 Dekartellierung und Dekonzentration
          5.2 Die Entstehung des modernen Wettbewerbsrechts
          5.3 Die Konzentrations­bewegung zwischen 1949 und heute
      6. Von der Montanunion zur Europäischen Wettbewerbspolitik
          6.1 Die Gründung der Montanunion und ihre wettbewerbspolitische Bedeutung
          6.2 Die Harmonisierung des Wettbewerbsrechts in Europa
          6.3 Die Wettbewerbspolitik der Europäischen Union

      Literatur:

      Literatur­angaben erfolgen im Rahmen der Vorlesung.

      Eine allgemeine Einführung in die Wettbewerbspolitik geben:

      • LeClair, Mark S.: Cartelization, Antitrust and Globalization in the US and Europe, New York, 2011.
      • Motta, Massimo: Competition Policy. Theory and Practice, Cambridge, 2004.
      • Neumann, Manfred: Wettbewerbspolitik. Geschichte, Theorie und Praxis, Wiesbaden, 2000.

      Ansprech­partner:

      Dr. Alexander Donges, Tel: +49 621 181–3428, E-Mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum S10.

    • HWS 2015

      Hauptseminar: Ungleichheit aus wirtschafts­historischer Perspektive

      Prof. Dr. J. Streb

      2 SWS

      Termine:

      Einführung: 8. September 2015, 17:15 Uhr; Ort: L7, 3–5, Raum P044

      Blockseminar: 5. – 6. November 2015 (Ort wird noch angegeben)

      Anmeldung: 10. Mai 2015 (ab 22:00 Uhr) – 15. Mai 2015 (bis 24:00 Uhr)

      Seit dem großen kommerziellen Erfolg von Thomas Pikettys Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ wird über Umfang und Ursachen von ökonomischer Ungleichheit wieder heftig diskutiert. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Gerechtigkeits­vorstellungen von Ökonomen und mit der historischen Ungleichheitsforschung.

      Die Anmeldung zum Seminar erfolgt ab dem 10. Mai 2015, 22:00 Uhr per Email an streb uni-mannheim.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Auswahlthemen in der Reihenfolge Ihrer Präferenz ab. Es gilt: first come, first serve.

      Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Ko-Referats erbracht. Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte.

      Am Dienstag, den 8. September 2015, findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 25. Oktober 2015, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

      Die Seminarthemen sowie die Einstiegsliteratur finden Sie hier.


       

      Vorlesung und Übung: Wirtschafts­geschichte für Volkswirte

      Prof. Dr. Jochen Streb

       3 SWS (2 VL, 1 Übung)

      Termin der Vorlesung: Fr. 12.00 – 13.30 Uhr

       Ort der Vorlesung:   SN 163 (Schloss Schneckenhof Nord)       

       Beginn: 11.09.2015

      Die Studierenden sollen anhand von drei einschneidenden Ereignissen der neueren deutschen Wirtschafts­geschichte mit Methoden und Inhalten des Fachs vertraut gemacht werden.
      Betrachtet werden der Globalisierungs­prozess des 19. Jahrhunderts, die große Inflation von 1923 und die Weltwirtschafts­krise der frühen 1930er Jahre einschließlich der Bankenkrise.

      Einführende Literatur:
      O'Rourke, Kevin H./Williamson, Jeffrey G. (1999): Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy. Cambridge/Mass.
      Spoerer, Mark/Streb, J. (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München.
      Holtfrerich, Carl-Ludwig(1980): Die deutsche Inflation 1914–1923. Berlin.
      James, Harold (1988): Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936. Stuttgart.

      Die Veranstaltung ist für folgende Studien­gänge geplant: Bachelor VWL Grundlagen­bereich, BA-Studierende mit Beifach VWL und Lehr­amt Politik­wissenschaft.

      Am Ende der Vorlesung ist eine 90minütige Klausur zu schreiben. 6 ECTS-Punkte werden für die Veranstaltung gerechnet.

      Die Übung wird von Herrn Philipp Keßler geleitet und findet vierzehntägig in vier Übungs­gruppen statt:

      Gruppe 1: Mi., 10.15 – 11.45 Uhr, in L7, 3–5, S 031, beginnend am 16.09.15

      Gruppe 2: Mi., 12.00 – 13.30 Uhr, in  L7, 3–5, Hörsaal 001, beginnend am 16.09.15

      Gruppe 3: Mi., 10.15 – 11.45 Uhr, in L7, 3–5, S 031, beginnend am 23.09.15

      Gruppe 4: Mi., 12.00 – 13.30 Uhr, in L7, 3–5, Hörsaal 001,  beginnend am 23.09.15


       

      Proseminar: Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Nicht-Volkswirte

      Prof. Dr. Jochen Streb                                                                                        

      4 SWS (2 VL, 2 Übung)

      Termin der Vorlesung: Di. 8:30 – 10:00 Uhr

      Ort der Vorlesung: L9, 1–2, Raum 004

      Beginn: 08.09.2015

      Anmeldung zur Übung im Studierenden­portal: 31.08.2015, 10.00 Uhr bis 06.09.2015, 18.00 Uhr

      Das Proseminar dient der umfassenden Einführung in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Es ist daher, außer für Volkswirte, Studierende auf Lehr­amt Politik­wissenschaft und B.A. Studierende mit Beifach VWL, Voraussetzung für den Besuch eines Hauptseminars und die Ablegung jeglicher Prüfung in dem Fach. (Volkswirte, Studierende auf Lehr­amt und B.A. Studierende mit Beifach VWL müssen statt des Proseminars die Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ besuchen.)

      Das Proseminar besteht aus einem Vorlesungs- und einem Übungs­teil. In der zweistündigen Vorlesung erhalten die Studierenden einen historischen Überblick über die drei Themenkomplexe „Globalisierung im 19. Jahrhundert“, „Große Inflation 1923“ und „Weltwirtschafts- und Bankenkrise“. In der Übung werden die Inhalte der Vorlesung anhand von Quellen und weiterführenden Texten vertieft. Zudem ist es Ziel der Übung, den Studierenden wichtige Grundlagen des wissenschaft­lichen Arbeitens zu vermitteln.

      Einführende Literatur:
      O'Rourke, Kevin/Williamson, Jeffrey G.: Globalization and History. The Evolution of a
      Nineteenth-Century Atlantic Economy, Cambridge/Mass. 1999.
      Spoerer, Mark/Streb, Jochen: Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2013.
      Holtfrerich, Carl-Ludwig: Die deutsche Inflation 1914–1923, Berlin 1980.
      James, Harold: Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924–1936, Stuttgart 1988.

      Anforderungen für den Leistungs­nachweis:
      Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungs­nachweises sind: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit in Vorlesung und Übung , das Bestehen einer Klausur im Vorlesungs­teil der Veranstaltung sowie die Abgabe kleinerer (schriftlicher) Hausaufgaben.

      Die Übung wird von Herrn Alexander Sievers geleitet und findet wöchentlich in drei Übungs­gruppen statt:

      Gruppe 1: Mo,  8.30–10.00 Uhr, Ort: L 9,1–2, 003; ab 14.09.15

      Gruppe 2: Di., 10.15–11.45 Uhr, Ort: L9, 1–2, 002; ab 15.09.15

      Gruppe 3: Di., 12.00–13.30 Uhr, Ort: L9, 1–2, 003; ab 15.09.15

      Zur Teilnahme an der Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal zwischen dem 31. August, 10.00 Uhr und dem 6. September 2015, 18.00 Uhr erforderlich.


       

      E5000 Research Design Course: New research on old data

      Prof. Dr. J. Streb

      Introduction: 07/09/15, 5:15 pm, in L9, 1–2, 002

      Block: presumably 19/11/15, 9:00 am – 6:00 pm, place: tba

      The online-database HISTAT encloses more than 300,000 historical time series which have been hardly used for economic research. These time series cover many fields such as labour, demographics, health, elections, income etc. Each student will choose one field, evaluate the historical data and develop a concept about how to use these data in economic research.

      Form and Applicability of the module: Elective course for “Master in Economics”, “Master in Economic Research” and for PhD courses.
      Duration of the module: 1 semester
      ECTS-Credits: 5
      Teaching method: Seminar (2 SWS / block)
      Workload: 150 working hours, containing 20 hours class time and 130 independent study time for preparing the seminar paper and the presentation
      Cycle of offer: Each fall semester
      Course language: English
      Prerequisites: E702–703, E802–803, E805–806

      Requirements for the assignment of ECTS-Credits and Grades: Seminar paper (weighting 2/3); Presentation (weighting 1/3)

      Responsible teacher: Prof. Dr. J. Streb, Tel. +49 621 181–1932, E-Mail: streb uni-mannheim.de, office: L7, 3–5, room P 19/20

    • FSS 2015

      Hauptseminar: Warum manche Länder reich wurden und andere Länder arm blieben

      Prof. Dr. J. Streb

      2 SWS

      Termine: 10. Februar 2015  Einführungs­veranstaltung

      Uhrzeit: 17:15 Uhr    Ort: L9, 1–2, Raum 002

      Block­veranstaltung: 5. – 6. März 2015 – Ort: wird noch angegeben

      Anmeldung: 17. – 21. November 2014

      Über die Ursachen globaler Ungleichheit wird heftig gestritten. In diesem Seminar diskutieren wir die Faktoren für nachhaltige wirtschaft­liche Entwicklung aus historischer Perspektive.

      Die Anmeldung zum Seminar erfolgt ab dem 17. November 2014, 0:00 Uhr per Email an streb uni-mannheim.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Auswahlthemen in der Reihenfolge Ihrer Präferenz ab. Es gilt: first come, first serve.

      Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Ko-Referats erbracht. Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte.

      Am Dienstag, den 10. Februar 2015 findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 23. Februar 2015, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

      Themenvorschläge (Einstiegsliteratur in Klammern):

      1. The Great Divergence: Der empirische Befund  
        (Gregory Clark (2007): A Farewell to Alms: A Brief History of the World, Princeton, insb. S. 319–327; Angus Maddison (2001): The World Economy: A Millennial Perspective, Paris.)
      2. Geografie und politischer Wettbewerb
        (Jared Diamond (1999): Arm und Reich: Die Schicksale menschlicher Gesellschaften, Frankfurt/Main.)
      3. Natürliche Ressourcen: Die Kohle
        (Kenneth Pomeranz (2000): The Great Divergence: China, Europe, and the Making of the Modern World Economy, Princeton.)
      4. Der Ressourcenfluch
        (Richard M. Auty (1993): Sustainable Development in Mineral Economies: The Resource Curse Thesis, London.)
      5. Technologische Kreativität
        (Joel Mokyr (1990): The Lever of Riches: Technological Creativity and Economic Progress, Oxford.)
      6. Wirtschaft­liche Institutionen
        (Douglass C. North (1992): Institutionen, Institutioneller Wandel und Wirtschafts­leistung, Tübingen.)
      7. Politische Institutionen
        (Daron Acemoglu und James A. Robinson (2013): Warum Nationen scheitern. Frankfurt/Main.)
      8. Unified Growth Theory
        (Oded Galor (2011): Unified Growth Theory, Princeton.)
      9. Das Kapitalisten-Gen?
        (Gregory Clark (2007): A Farewell to Alms: A Brief History of the World, Princeton.
      10. Die kulturelle Komponente
        (David Landes (1999): Wohlstand und Armut der Nationen: Warum die einen reich und die anderen arm sind, Berlin.)
      11. Religion: Protestantismus und Arbeits­ethik
        (Max Weber (1920): Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, S. 1–206), Tübingen.
      12. Religion: Protestantismus und Humankapital
        (Sascha O. Becker und Ludger Wößmann (2009): Was Weber Wrong? A Human Capital Theory of Protestant Economic History, Quarterly Journal of Economics 124, S. 531–596.)
      13. Religion: Konfuzianismus
        (Kunting Chen (2012): Analysis of the Great Divergence under a United Endogenous Growth Model, Annals of Economics and Finance 13, S. 317–353.)
      14. Religion: Islam
        (Timur Kuran (2010): The Long Divergence: How Islamic Law held back the Middle East, Princeton.)
      15. Kapitalistische Tugenden
        (Deidre McCloskey (2006): The Bourgeois Virtues: Ethics for an Age of Commerce, Chicago.)
      16. Vertrauen
        (FrancisFukuyama (1995): Trust: The Social Virtues and the Creation of Prosperity, New York.)

       

      Vorlesung: Amerikanische Wirtschafts­geschichte von der Kolonisierung bis zum Zweiten Weltkrieg

      Prof. Dr. J. Streb

      3 SWS

      Zeit: Freitag, 12.00 – 14.30 Uhr

      Ort: L9, 1–2, Hörsaal 004

      Beginn: 13.02.2015                                  

      Die historische Entwicklung der amerikanischen Volkswirtschaft unterscheidet sich in vielen Aspekten vom europäischen Wachstumsprozess. Als wesentliche Ursache dieser Unterschiede gilt die relative Knappheit des Produktions­faktors Arbeit in den USA. Diese Hypothese werden wir insbesondere am Beispiel der Sklaverei und anhand des Verlaufs der amerikanischen Industrialisierung diskutieren. Weitere Schwerpunkte bilden die Transportrevolution, die Erschließung des Westens, die Evolution der Finanz­märkte sowie die Ursachen und Folgen der Weltwirtschafts­krise.

      Anforderung an den Leistungs­nachweis: Klausur, 135 Minuten

      Voraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder am Proseminar des Lehr­stuhls.

      Literatur: Jeremy Attack / Peter Passell (1994): A New Economic View of American History, 2. Aufl., New York/ London.


       

      Wirtschafts­geschichtliches Forschungs­seminar

      Prof. Dr. J. Streb

      2 SWS

      Termin: Mi., 17.15 – 18:45 Uhr

      Ort: L7, 3–5, P043

      Im Forschungs­seminar präsentieren Mannheimer und auswärtige Wissenschaft­ler und Doktoranden ihre aktuellen Forschungs­projekte.

      Es können daran außer Studierenden im Bachelor- und Master­studien­gang VWL und Doktoranden der Abt. VWL auch Absolventen geschichts­wissenschaft­licher Studien­gänge teilnehmen.

      Die Vorträge im Forschungs­seminar im FSS 2015 finden Sie hier.


       

      Übung: Statistik für Historiker

      Philipp Keßler

      2 SWS

      Zeit: Mo., 10:15–11.45 Uhr

      Ort: L7, 3–5, Raum S031

      Beginn: 09.02.2015

      Anmeldung (über das Studierenden­portal): 30.01. – 06.02.2015

      Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.

      Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. I: „Geschichte: Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft“; B.A. II: „Kultur und Wirtschaft: Geschichte“) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).

      DieAnmeldungfür die Veranstaltung findet vom 30.01.2015 bis zum 06.02.2015 ohne Beschränkung über das Studierendeportal statt.

      Literatur:

      Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002.


       

      Vorlesung: Wettbewerbspolitik aus historischer Perspektive

      Zeit/Ort:

      • Vorlesung: Montag 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr wöchentlich 09.02.2015 – 18.05.2015, Raum: L7, 3–5 P 044.
      • Übung: Mittwoch 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr wöchentlich 11.02.2015 – 27.05.2015, Raum: L7, 3–5 P 044.

      Umfang / Leistungs­nachweis:

      • 4 Semsterwochenstunden (SWS) (2 SWS Vorlesung + 2 SWS Übung).
      • Für BSc VWL: 90minütige Klausur (70%) und Präsentation einer Fallstudie (30%), Umfang: 7 ECTS. 
      • Optional für BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft sowie MSc Wirtschafts­pädagogik:  90minütige Klausur (100%), Umfang: 4 ECTS (nur Vorlesung, ohne Übung). 

      Kurssprache:

      • Deutsch

      Kursbeschreibung:

      In der Veranstaltung betrachten wir die Entwicklung der Wettbewerbspolitik seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Im Vordergrund steht dabei die Veränderung der wettbewerbspolitischen Rahmenbedingungen über die Zeit. Schwerpunktmäßig richtet sich der Blick auf Deutschland, vergleichend gehen wir auch auf die Entwicklung in den USA und in Europa ein.

      Ergänzend zur Vorlesung untersuchen wir in der Übung verschiedene Fall­studien, im Rahmen derer ausgewählte Unternehmen im institutionellen Kontext betrachtet werden. Jeder Teilnehmer muss in der Übung eine kurze Fallstudie zu einem klar abgegrenzten Thema präsentieren. Die Präsentation geht mit 30 Prozent in die Gesamtnote ein. Die Themen werden in der ersten Vorlesungs­woche bekannt gegeben und vergeben; die Präsentationen beginnen in der vierten Vorlesungs­woche.

      Ziel der Veranstaltung ist es, wettbewerbspolitische Zusammenhänge zu verstehen und Unternehmens­strategien vor dem institutionellen Hintergrund zu analysieren.

      Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im 4. Fach­semester BSc VWL. Darüber hinaus steht die Veranstaltung auch Studierenden der Studien­gänge BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft sowie MSc Wirtschafts­pädagogik offen.

      Gliederung:

      1. Einführung
          1.1 Ziele der Wettbewerbspolitik
          1.2 Kartellbildung
          1.3 Unternehmens­konzentration
      2. Die US-amerikanische Antitrust-Gesetzgebung im 19. und frühen 20. Jahrhundert
          2.1 Ökonomische Ausgangsbedingungen
          2.2 Die Entstehung des modernen Wettbewerbsrechts
          2.3 „Mergers Waves“ in der US-amerikanischen Wirtschafts­geschichte
      3. Legale Kartelle und Unternehmens­konzentration in Deutschland, 1871–1945
          3.1 Kartellbildung und Unternehmens­konzentration zwischen 1871 und 1918
          3.2 Die staatliche Kartellpolitik in der Weimarer Republik
          3.3 Die Konzentrations­bewegung zwischen 1919 und 1932
          3.4 Kartellpolitik im „Dritten Reich“
      4. Internationale Kartelle in der Zwischenkriegszeit
          4.1 Die weltwirtschaft­liche Bedeutung internationaler Kartelle
          4.2 Fallbeispiel 1: Das internationale Stickstoffkartell
          4.3 Fallbeispiel 2: Die Internationale Rohstahlgemeinschaft
      5. Wettbewerbspolitik in der Bundes­republik
          5.1 Dekartellierung und Dekonzentration
          5.2 Die Entstehung des modernen Wettbewerbsrechts
          5.3 Die Konzentrations­bewegung zwischen 1949 und heute
      6. Von der Montanunion zur Europäischen Wettbewerbspolitik
          6.1 Die Gründung der Montanunion und ihre wettbewerbspolitische Bedeutung
          6.2 Die Harmonisierung des Wettbewerbsrechts in Europa
          6.3 Die Wettbewerbspolitik der Europäischen Union

      Literatur:

      Literatur­angaben erfolgen im Rahmen der Vorlesung.

      Eine allgemeine Einführung in die Wettbewerbspolitik geben:

      • LeClair, Mark S.: Cartelization, Antitrust and Globalization in the US and Europe, New York, 2011.
      • Motta, Massimo: Competition Policy. Theory and Practice, Cambridge, 2004.
      • Neumann, Manfred: Wettbewerbspolitik. Geschichte, Theorie und Praxis, Wiesbaden, 2000.

      Ansprech­partner:

      Dr. Alexander Donges, Tel: +49 621 181–3428, E-Mail: donges uni-mannheim.de; Büro: L7, 3–5, Raum S 10.