Lehre - Frühere Veranstaltungen

  • HWS 2017

    Kursname Credits Details Zeitraum
    Seminar: Politische Ökonomie aus wirtschafts­hist. Perspekt. ...... Kursdetails Herbst-/Wintersemester 2017
    Blockseminar: ...... ...... Kursdetails Herbst-/Wintersemester 2017
    Seminar: ...... ...... Kursdetails Frühjahrssemester
  • FSS 2017

    Seminar: Migration aus wirtschafts­historischer Perspektive

    Prof. Dr. J. Streb

    2 SWS

    Einführung:       
    5. Dezember 2016, 17:15 Uhr
    Ort: L9, 1-2, Raum 002

    Blockseminar:   
    2. – 3. März 2017
    Ort: 2. März 2017 - wird noch angegeben
    Ort: 3. März 2017 - L9, 1. Raum 003

    Anmeldung:       
    20. November (ab 22:00 Uhr) – 25. November 2016 (bis 24:00 Uhr)

    In diesem Seminar diskutieren wir Ursachen und Folgen von Migration aus wirtschafts­historischer Perspektive.

    Die Anmeldung zum Seminar erfolgt ab dem 20. November 2016, 22:00 Uhr per Email an streb@uni-mannheim.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Auswahlthemen in der Reihenfolge Ihrer Präferenz ab. Es gilt: first come, first serve.

    Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Ko-Referats erbracht. Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte.

    Am Montag, den 5. Dezember 2016, findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 19. Februar 2017, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

    Themenvorschläge und Einstiegsliteratur finden Sie hier.


     

    Vorlesung: Amerikanische Wirtschafts­geschichte von der Kolonisierung bis zum Zweiten Weltkrieg

    Prof. Dr. J. Streb

    3 SWS
    Zeit: Montag, 12.00 - 14.15 Uhr
    Ort: L9, 1-2, Hörsaal 004
    Beginn: 13.02.2017

    Die historische Entwicklung der amerikanischen Volkswirtschaft unterscheidet sich in vielen Aspekten vom europäischen Wachstumsprozess. Als wesentliche Ursache dieser Unterschiede gilt die relative Knappheit des Produktions­faktors Arbeit in den USA. Diese Hypothese werden wir insbesondere am Beispiel der Sklaverei und anhand des Verlaufs der amerikanischen Industrialisierung diskutieren. Weitere Schwerpunkte bilden die Transportrevolution, die Erschließung des Westens, die Evolution der Finanzmärkte sowie die Ursachen und Folgen der Weltwirtschafts­krise.

    Anforderung für den Leistungs­nachweis: schriftliche Klausur, 135 Minuten

    Literatur:
    Jeremy Attack / Peter Passell (1994): A New Economic View of American History, 2. Aufl., New York/ London


     

    Übung: Statistik für Historiker

    Alexander Sievers

    2 SWS
    Termin der Übung: Fr. 10.15 – 11.45 Uhr
    Ort: L7, 3-5, Raum S 031
    Beginn: 17.02.2017        

    Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.

    Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. I: „Geschichte: Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft“; B.A. II: „Kultur und Wirtschaft: Geschichte“) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).

    Literatur:

    Fahrmeier, Künstler, Pigeot, Tutz: Statistik. Der Weg zur Datenanalyse, 7. Auflage, Berlin 2010.

    Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002.

  • HWS 2016

    Seminar: The German Banking System in Historical Perspective

    Dr. Alexander Donges

    2 hours per week
    Block seminar
    6 ECTS

    Introduction: 08.09.2016, 17:15 h
    Place: L7, 3-5, S 031
    Block: 11.11.2016, 8:30 – 18:45 h
    12.11.2016, 9:00 – 17:00
    Place:  11.11., in the morning: L7, 3-5, P044, in the afternoon: P043
    12.11.16: P 043

    Registration starting on 08.05.2016, 22:00                                
    by e-mail to donges@uni-mannheim.de

    In this seminar we focus on the emergence of the modern German banking system in the 19th century and its transformation during the 20th century. We discuss a wide range of topics related to banking in Germany. These topics include, for example, the debate to what extend universal banks fostered the expansion of modern enterprises in the late 19th century, the role of savings banks and credit cooperatives, banking crisis and bank failures, interlocking directorates between banks and industry as well as bank mergers.

    A detailed list of seminar topics and introductory literature can be found here.

    Please note that you have to register for this seminar within the common registration week (start: 8 May 2016, 22:00 h). You have to apply for seminar participation by e-mail to Alexander Donges (donges@uni-mannheim.de). Please note that you have to indicate at least three seminar topics in your preferred order, based on the list you can find and download below. Topics are allocated according to the principle „first-come, first-served“.
    The maximum number of participants is 15. 

    Seminar participants have to write a seminar paper (at least 10 pages), in which they analyze a problem related to German banking history. The paper has to be presented in class (20 min. presentation, 20 min. discussion). The seminar paper accounts for 70% of the final grade, the presentation accounts for 30%. You have to attend all seminar sessions to pass the course.

    Contact: Dr. Alexander Donges, phone: 181-3428; e-mail: donges@uni-mannheim.de; office: L7, 3-5, room S10.


     

    Seminar: Vom Koreaboom zur Erdölkrise - Die internationale Wirtschaft im Zeitalter des Kalten Krieges

    Dr. Stefanie van de Kerkhof

    2 SWS
    Block­veranstaltung
    6 ECTS
    Einführungs­veranstaltung
    Termin: Donnerstag, 02.06.2016, 15:30 Uhr
    Ort: L7, 3-5, Raum P043
    Block: 16.  u. 17.09.2016.  9:00 – 17:00 Uhr
    Ort: L9, 1-2, Raum 002                           

    Anmeldung: ab 08. Mai 2016, 22:00 Uhr
    unter kerkhof@uni-mannheim.de

    Der „Kalte Krieg“ prägte seit den frühen 1950er Jahren nicht nur die amerikanische Wirtschaft, sondern auch die europäischen Volkswirtschaften. Der Beginn des Koreakrieges markierte zugleich auch eine bis in die späten 1960er Jahre anhaltende Boom­phase. Die spezifische „Ökonomie des Kalten Krieges“ wurde aber bislang eher in politik- oder diplomatie-historischen Arbeiten ansatzweise thematisiert. Das Hauptseminar soll daher anhand verschiedener wirtschafts- und unternehmens­historischer Forschungen zur deutschen und internationalen Nachkriegsgeschichte diskutieren, inwieweit die Umstellung von Kriegswirtschaft auf Friedenswirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg gelang oder ob es wie in den USA zu einer „permanent war-economy“ (Berenice A. Carroll) kam, die enorme Auswirkungen auf die beteiligten Volkswirtschaften hatte. Dabei ist nicht nur der Koreaboom und der Ausbau von militärisch-industriellen Strukturen am Beginn des „Kalten Krieges“ zu untersuchen, sondern auch der sog. „Second Cold War“ am Ende des Nachkriegsbooms. In der neueren Forschung werden hier insbesondere die Bedeutung der Erdölkrisen der 1970er Jahre und ihre Auswirkungen diskutiert. Ein fakultativer Themenplan wird in der Veranstaltung ausgegeben, eigene Themen können zusätzlich vorgeschlagen und eingebracht werden.
     
    Literatur­empfehlungen:
    Werner Abelshauser: Deutsche Wirtschafts­geschichte seit 1945, München 2004.
    Barry Eichengreen: The European Economy since 1945. Coordinated Capitalism and Beyond, Princeton/Oxford 2007.
    Bernd Greiner/Christian Th. Müller/Claudia Weber (Hg.): Ökonomie im Kalten Krieg (Studien zum Kalten Krieg 4), Hamburg 2010.
    Christian Kleinschmidt, Technik und Wirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert, München 2007
    Werner Plumpe: 1968 und die deutschen Unternehmen. Zur Markierung eines Forschungs­feldes, in: Zeitschrift für Unternehmens­geschichte 49 (2004), S. 44-65.
    Ruth Rosenberger/Morten Reitmayer (Hg.): Unternehmen am Ende des „goldenen Zeitalters“. Die 1970er Jahre in unternehmens- und wirtschafts­historischer Perspektive (Bochumer Schriften zur Unternehmens- und Industriegeschichte 16), Essen 2008.
    S. van de Kerkhof: Der „Military-Industrial Complex” in den USA, in: JWG 1999/1, S. 103-134.

    Eine genaue Themenliste erhalten Sie nach Anmeldung zum Seminar. Eigene Themenvorschläge können eingebracht werden.

    Die im Seminar zu erbringende Leistung besteht aus einer Hausarbeit (Umfang: min. 15, max. 20 Seiten), in der auf Basis der einschlägigen Literatur eine abgegrenzte Problemstellung analysiert wird, einem Vortrag zum Hausarbeits­thema (Dauer: 20 Min. sowie 20 Min. Diskussion) und einem Feedbackvortrag zu einer der anderen Seminarpräsentationen (5-7 Min.). Die Teilnahme an allen Blockterminen ist Voraussetzung für den Leistungs­nachweis. Auf die Teilnahme an einzelnen Terminen kann nur aus wichtigen Gründen verzichtet werden. Die Hausarbeit geht mit 70% in die Gesamtnote ein, die Vorträge mit 30%.

    Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des Studien­gangs B.Sc. VWL und BAKuWi sowie BA Geschichte und MA Wirtschafts­pädagogik.
    Spezielle Vor­kenntnisse sind nicht erforderlich.

    Der Anmeldezeitraum beginnt am 8. Mai 2016, 22:00 Uhr und endet am 13. Mai 2016.  Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: kerkhof@uni-mannheim.de
    Die Auswahl der Seminarteilnehmer erfolgt nach dem Prinzip „first-come, first-served“. Bitte geben Sie bei der Anmeldung außerdem Ihr aktuelles Fach­semester sowie die Anzahl der bereits erfolgreich absolvierten Seminare an. Die Themenvergabe erfolgt nach der Zulassung zum Seminar.


     

    Vorlesung und Übung: Wirtschafts­geschichte

    Dr. Alexander Donges

    3 SWS (2 VL, 1 Übung) 
    Termin der Vorlesung: Fr. 13:45 – 15:15 Uhr
    Ort der Vorlesung:   B6, 23-25, Bauteil A - Hörsaal A001
    Beginn: 09.09.2016

    Die Studierenden sollen anhand von drei einschneidenden Ereignissen der neueren deutschen Wirtschafts­geschichte mit Methoden und Inhalten des Fachs vertraut gemacht werden. Betrachtet werden der Globalisierungs­prozess des 19. Jahrhunderts, die große Inflation von 1923 und die Weltwirtschafts­krise der frühen 1930er Jahre einschließlich der Bankenkrise.

    Einführende Literatur:
    O'Rourke, Kevin H./Williamson, Jeffrey G. (1999): Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy. Cambridge/Mass.
    Spoerer, Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München.
    Holtfrerich, Carl-Ludwig (1980): Die deutsche Inflation 1914-1923. Berlin.
    James, Harold (1988): Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924-1936. Stuttgart.

    Die Veranstaltung ist für folgende Studien­gänge geplant: Bachelor VWL Grundlagen­bereich, BA-Studierende mit Beifach VWL und Lehr­amt Politik­wissenschaft.
    Die Vorlesung schließt mit einer 90minütigen Klausur ab.

    Kontakt: : Dr. Alexander Donges; Tel.;: 0621-181-3428; E-mail: donges@uni-mannheim.de; Raum L7, 3-5, S10

    Die Übung, die nur im Zusammenhang mit der Vorlesung besucht werden kann,wird von Herrn Philipp Keßler geleitet und findet vierzehntägig in vier Übungs­gruppen statt:

    Gruppe 1: Mi., 10.15 – 11.45 Uhr,  L15, 1-6, Raum A001, beginnend am 21.09.16

    Gruppe 2: Mi., 12.00 – 13.30 Uhr, L15, 1-6, M003 PWC Hörsaal (ab 5.10.16), beginnend am 21.09.16

    Gruppe 3: Mi., 10.15 – 11.45 Uhr, L15, 1-6, Raum A001, beginnend am 28.09.16

    Gruppe 4: Mi., 12.00 – 13.30 Uhr, L15, 1-6, M003 PWC Hörsaal (ab 12.10.16), beginnend am 28.09.16


     

    Proseminar: Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Nicht-Volkswirte

    Dr. Alexander Donges

    4 SWS (2 VL, 2 Übung)
    Termin der Vorlesung: Di. 8:30 – 10:00 Uhr
    Ort der Vorlesung: L9, 1-2, Hörsaal 004
    Beginn: 06.09.2016

    Anmeldung zur Übung im Studierenden­portal: 29.08.16, 10.00 Uhr bis 4.09.16, 18.00 Uhr

    Das Proseminar dient der umfassenden Einführung in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte und ist daher Voraussetzung für den Besuch eines Hauptseminars und die Ablegung jeglicher Prüfung in dem Fach. Bitte beachten Sie: Volkswirte, Studierende auf Lehr­amt und B.A. Studierende mit Beifach Geschichte müssen anstatt des Proseminars die Vorlesung „Wirtschafts­geschichte“ besuchen.

    Das Proseminar besteht aus einem Vorlesungs- und einem Übungs­teil. In der zweistündigen Vorlesung erhalten die Studierenden einen historischen Überblick über die drei Themenkomplexe „Globalisierung im 19. Jahrhundert“, „Große Inflation 1923“ und „Weltwirtschafts- und Bankenkrise“. In der Übung werden die Inhalte der Vorlesung anhand von Quellen und weiterführenden Texten vertieft. Zudem ist es Ziel der Übung, den Studierenden wichtige Grundlagen des wissenschaft­lichen Arbeitens zu vermitteln.

    Einführende Literatur:
    O'Rourke, Kevin/Williamson, Jeffrey G.: Globalization and History. The Evolution of a
    Nineteenth-Century Atlantic Economy, Cambridge/Mass. 1999.
    Spoerer, Mark/Streb, Jochen: Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2013.
    Holtfrerich, Carl-Ludwig: Die deutsche Inflation 1914-1923, Berlin 1980.
    James, Harold: Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924-1936, Stuttgart 1988.

    Anforderungen für den Leistungs­nachweis:
    Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungs­nachweises sind: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit in Vorlesung und Übung, das Bestehen einer Klausur im Vorlesungs­teil der Veranstaltung sowie die Abgabe kleinerer (schriftlicher) Hausaufgaben.

     

    Die Übung wird von Herrn Alexander Sievers geleitet und findet wöchentlich in drei Übungs­gruppen statt:

    Gruppe 1: Mo, 12.00–3:30 Uhr, ab 12.09.16, Ort: L9, 1-2, Raum 003

    Gruppe 2: Di., 10.15-11.45 Uhr,  ab 13.09.16, Ort: L9, 1-2, Raum 002

    Gruppe 3: Di., 12.00-13.30 Uhr, ab 13.09.16, Ort: L9, 1-2, Raum 002

    Für die Teilnahme an der Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal in der Zeit vom 29.08.16, 10.00 Uhr bis 4.09:16, 18.00 Uhr erforderlich.

  • FSS 2016

    Hauptseminar: Energiewenden aus wirtschafts­historischer Perspektive

    Prof.  Dr. J. Streb

    2 SWS

    Termine:

    Einführung: 7. Dezember 2015, 17:15 Uhr; Ort: L7, 3-5, P044

    Blockseminar: 3.–4. März 2016

    Anmeldung: 22. November 2015 (ab 22:00 Uhr)–27. November 2015 (bis 24:00 Uhr)

    Seit der Industrialisierung haben die entwickelten Volkswirtschaften mehrere einschneidende Energiewenden durchlaufen. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Ursachen und Konsequenzen dieser historischen Energiewenden.

    Die Anmeldung zum Seminar erfolgt ab dem 22. November 2015, 22:00 Uhr per Email an streb@uni-mannheim.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Auswahlthemen in der Reihenfolge Ihrer Präferenz ab. Es gilt: first come, first serve.

    Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Ko-Referats erbracht. Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte.

    Am Montag, den 7. Dezember 2015, findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 21. Februar 2016, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

    Themenvorschläge und Einstiegsliteratur finden Sie hier.


     

    Vorlesung: Wirtschafts­geschichte des Nationalsozialismus

    Prof. Dr. J. Streb

    3 SWS

    Termin der Vorlesung: Fr. 12.00 – 14.30 Uhr

    Ort der Vorlesung: L9, 1-2, Raum 004

    Beginn: 19.02.2016       

    In dieser Vorlesung untersuchen wir die Ausgestaltung der nationalsozialistischen Wirtschafts­politik zwischen Weltwirtschafts­krise und Kriegswirtschaft und das Verhalten der Unternehmen im Dritten Reich. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die aktuellen Forschungs­debatten gelegt.

    Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung  ist der vorherige Besuch der Vorlesung „Wirtschafts­geschichte“ oder eines anderen einführenden Kurses in Wirtschafts­geschichte. Der Leistungs­nachweis wird durch eine Klausur (135 Minuten) am Ende der Vorlesung erbracht. .

    Literatur:

    Spoerer Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts. München.

    Tooze, Adam (2006): The Wages of Destruction. The Making and Breaking of the Nazi Economy. London.


     

    Übung: Statistik für Historiker

    Philipp Keßler

    2 SWS

    Termin der Übung: Fr. 10.15 – 11.45 Uhr

    Ort der Vorlesung: L 15,16, Raum A 001

    Beginn: 19.02.2015

    Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.

    Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. Geschichte; B.A. Kultur und Wirtschaft: Geschichte) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).

    Literatur:

    Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002


     

    Vorlesung: Wettbewerbspolitik aus historischer Perspektive

    Zeit/Ort:

    • Vorlesung: Montag 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr wöchentlich 15.02.2016 - 30.05.2016, Raum: L7, 3-5 P 044.
    • Übung: Mittwoch 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr wöchentlich 17.02.2016 - 01.06.2016, Raum: L7, 3-5 P 044.

    Umfang / Leistungs­nachweis:

    • Umfang: 7 ECTS; 4 Semsterwochenstunden (SWS) (2 SWS Vorlesung + 2 SWS Übung).
    • Klausur (90 Minuten) (70%) und Präsentation einer Fallstudie (30%).
    • Optional für BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft sowie MSc Wirtschafts­pädagogik: 90minütige Klausur (100%), Umfang: 4 ECTS (nur Vorlesung, ohne Übung). 

    Kurssprache: Deutsch.

    Kursbeschreibung:

    In der Veranstaltung betrachten wir die Entwicklung der Wettbewerbspolitik seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Im Vordergrund steht dabei die Veränderung der wettbewerbspolitischen Rahmenbedingungen über die Zeit. Schwerpunktmäßig richtet sich der Blick auf Deutschland, vergleichend gehen wir auch auf die Entwicklung in den USA und in Europa ein.

    Ergänzend zur Vorlesung untersuchen wir in der Übung verschiedene Fall­studien, im Rahmen derer ausgewählte Unternehmen im institutionellen Kontext betrachtet werden. Jeder Teilnehmer muss in der Übung eine kurze Fallstudie zu einem klar abgegrenzten Thema präsentieren. Die Präsentation geht mit 30 Prozent in die Gesamtnote ein. Die Themen werden in der ersten Vorlesungs­woche bekannt gegeben und vergeben; die Präsentationen beginnen in der vierten Vorlesungs­woche.

    Ziel der Veranstaltung ist es, wettbewerbspolitische Zusammenhänge zu verstehen und Unternehmens­strategien vor dem institutionellen Hintergrund zu analysieren.

    Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im 4. Fach­semester BSc VWL. Darüber hinaus steht die Veranstaltung auch Studierenden der Studien­gänge BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft sowie MSc Wirtschafts­pädagogik offen.

    Gliederung:

    1. Einführung
        1.1 Ziele der Wettbewerbspolitik
        1.2 Kartellbildung
        1.3 Unternehmens­konzentration
    2. Die US-amerikanische Antitrust-Gesetzgebung im 19. und frühen 20. Jahrhundert
        2.1 Ökonomische Ausgangsbedingungen
        2.2 Die Entstehung des modernen Wettbewerbsrechts
        2.3 „Mergers Waves“ in der US-amerikanischen Wirtschafts­geschichte
    3. Legale Kartelle und Unternehmens­konzentration in Deutschland, 1871-1945
        3.1 Kartellbildung und Unternehmens­konzentration zwischen 1871 und 1918
        3.2 Die staatliche Kartellpolitik in der Weimarer Republik
        3.3 Die Konzentrations­bewegung zwischen 1919 und 1932
        3.4 Kartellpolitik im „Dritten Reich“
    4. Internationale Kartelle in der Zwischenkriegszeit
        4.1 Die weltwirtschaft­liche Bedeutung internationaler Kartelle
        4.2 Fallbeispiel 1: Das internationale Stickstoffkartell
        4.3 Fallbeispiel 2: Die Internationale Rohstahlgemeinschaft
    5. Wettbewerbspolitik in der Bundes­republik
        5.1 Dekartellierung und Dekonzentration
        5.2 Die Entstehung des modernen Wettbewerbsrechts
        5.3 Die Konzentrations­bewegung zwischen 1949 und heute
    6. Von der Montanunion zur Europäischen Wettbewerbspolitik
        6.1 Die Gründung der Montanunion und ihre wettbewerbspolitische Bedeutung
        6.2 Die Harmonisierung des Wettbewerbsrechts in Europa
        6.3 Die Wettbewerbspolitik der Europäischen Union

    Literatur:

    Literatur­angaben erfolgen im Rahmen der Vorlesung.

    Eine allgemeine Einführung in die Wettbewerbspolitik geben:

    • LeClair, Mark S.: Cartelization, Antitrust and Globalization in the US and Europe, New York, 2011.
    • Motta, Massimo: Competition Policy. Theory and Practice, Cambridge, 2004.
    • Neumann, Manfred: Wettbewerbspolitik. Geschichte, Theorie und Praxis, Wiesbaden, 2000.

    Ansprech­partner:

    Dr. Alexander Donges, Tel: +49 621 181-3428, E-Mail: donges@uni-mannheim.de; Büro: L7, 3-5, Raum S10.

  • HWS 2015

    Hauptseminar: Ungleichheit aus wirtschafts­historischer Perspektive

    Prof. Dr. J. Streb

    2 SWS

    Termine:

    Einführung: 8. September 2015, 17:15 Uhr; Ort: L7, 3-5, Raum P044

    Blockseminar: 5. – 6. November 2015 (Ort wird noch angegeben)

    Anmeldung: 10. Mai 2015 (ab 22:00 Uhr) – 15. Mai 2015 (bis 24:00 Uhr)

    Seit dem großen kommerziellen Erfolg von Thomas Pikettys Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ wird über Umfang und Ursachen von ökonomischer Ungleichheit wieder heftig diskutiert. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Gerechtigkeits­vorstellungen von Ökonomen und mit der historischen Ungleichheitsforschung.

    Die Anmeldung zum Seminar erfolgt ab dem 10. Mai 2015, 22:00 Uhr per Email an streb@uni-mannheim.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Auswahlthemen in der Reihenfolge Ihrer Präferenz ab. Es gilt: first come, first serve.

    Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Ko-Referats erbracht. Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte.

    Am Dienstag, den 8. September 2015, findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 25. Oktober 2015, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

    Die Seminarthemen sowie die Einstiegsliteratur finden Sie hier.


     

    Vorlesung und Übung: Wirtschafts­geschichte für Volkswirte

    Prof. Dr. Jochen Streb

     3 SWS (2 VL, 1 Übung)

    Termin der Vorlesung: Fr. 12.00 – 13.30 Uhr

     Ort der Vorlesung:   SN 163 (Schloss Schneckenhof Nord)       

     Beginn: 11.09.2015

    Die Studierenden sollen anhand von drei einschneidenden Ereignissen der neueren deutschen Wirtschafts­geschichte mit Methoden und Inhalten des Fachs vertraut gemacht werden.
    Betrachtet werden der Globalisierungs­prozess des 19. Jahrhunderts, die große Inflation von 1923 und die Weltwirtschafts­krise der frühen 1930er Jahre einschließlich der Bankenkrise.

    Einführende Literatur:
    O'Rourke, Kevin H./Williamson, Jeffrey G. (1999): Globalization and History. The Evolution of a Nineteenth-Century Atlantic Economy. Cambridge/Mass.
    Spoerer, Mark/Streb, J. (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München.
    Holtfrerich, Carl-Ludwig(1980): Die deutsche Inflation 1914-1923. Berlin.
    James, Harold (1988): Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924-1936. Stuttgart.

    Die Veranstaltung ist für folgende Studien­gänge geplant: Bachelor VWL Grundlagen­bereich, BA-Studierende mit Beifach VWL und Lehr­amt Politik­wissenschaft.

    Am Ende der Vorlesung ist eine 90minütige Klausur zu schreiben. 6 ECTS-Punkte werden für die Veranstaltung gerechnet.

    Die Übung wird von Herrn Philipp Keßler geleitet und findet vierzehntägig in vier Übungs­gruppen statt:

    Gruppe 1: Mi., 10.15 – 11.45 Uhr, in L7, 3-5, S 031, beginnend am 16.09.15

    Gruppe 2: Mi., 12.00 – 13.30 Uhr, in  L7, 3-5, Hörsaal 001, beginnend am 16.09.15

    Gruppe 3: Mi., 10.15 – 11.45 Uhr, in L7, 3-5, S 031, beginnend am 23.09.15

    Gruppe 4: Mi., 12.00 – 13.30 Uhr, in L7, 3-5, Hörsaal 001,  beginnend am 23.09.15


     

    Proseminar: Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Nicht-Volkswirte

    Prof. Dr. Jochen Streb                                                                                        

    4 SWS (2 VL, 2 Übung)

    Termin der Vorlesung: Di. 8:30 – 10:00 Uhr

    Ort der Vorlesung: L9, 1-2, Raum 004

    Beginn: 08.09.2015

    Anmeldung zur Übung im Studierenden­portal: 31.08.2015, 10.00 Uhr bis 06.09.2015, 18.00 Uhr

    Das Proseminar dient der umfassenden Einführung in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Es ist daher, außer für Volkswirte, Studierende auf Lehr­amt Politik­wissenschaft und B.A. Studierende mit Beifach VWL, Voraussetzung für den Besuch eines Hauptseminars und die Ablegung jeglicher Prüfung in dem Fach. (Volkswirte, Studierende auf Lehr­amt und B.A. Studierende mit Beifach VWL müssen statt des Proseminars die Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ besuchen.)

    Das Proseminar besteht aus einem Vorlesungs- und einem Übungs­teil. In der zweistündigen Vorlesung erhalten die Studierenden einen historischen Überblick über die drei Themenkomplexe „Globalisierung im 19. Jahrhundert“, „Große Inflation 1923“ und „Weltwirtschafts- und Bankenkrise“. In der Übung werden die Inhalte der Vorlesung anhand von Quellen und weiterführenden Texten vertieft. Zudem ist es Ziel der Übung, den Studierenden wichtige Grundlagen des wissenschaft­lichen Arbeitens zu vermitteln.

    Einführende Literatur:
    O'Rourke, Kevin/Williamson, Jeffrey G.: Globalization and History. The Evolution of a
    Nineteenth-Century Atlantic Economy, Cambridge/Mass. 1999.
    Spoerer, Mark/Streb, Jochen: Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2013.
    Holtfrerich, Carl-Ludwig: Die deutsche Inflation 1914-1923, Berlin 1980.
    James, Harold: Deutschland in der Weltwirtschafts­krise 1924-1936, Stuttgart 1988.

    Anforderungen für den Leistungs­nachweis:
    Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungs­nachweises sind: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit in Vorlesung und Übung , das Bestehen einer Klausur im Vorlesungs­teil der Veranstaltung sowie die Abgabe kleinerer (schriftlicher) Hausaufgaben.

    Die Übung wird von Herrn Alexander Sievers geleitet und findet wöchentlich in drei Übungs­gruppen statt:

    Gruppe 1: Mo,  8.30-10.00 Uhr, Ort: L 9,1-2, 003; ab 14.09.15

    Gruppe 2: Di., 10.15-11.45 Uhr, Ort: L9, 1-2, 002; ab 15.09.15

    Gruppe 3: Di., 12.00-13.30 Uhr, Ort: L9, 1-2, 003; ab 15.09.15

    Zur Teilnahme an der Übung ist eine Anmeldung im Studierenden­portal zwischen dem 31. August, 10.00 Uhr und dem 6. September 2015, 18.00 Uhr erforderlich.


     

    E5000 Research Design Course: New research on old data

    Prof. Dr. J. Streb

    Introduction: 07/09/15, 5:15 pm, in L9, 1-2, 002

    Block: presumably 19/11/15, 9:00 am – 6:00 pm, place: tba

    The online-database HISTAT encloses more than 300,000 historical time series which have been hardly used for economic research. These time series cover many fields such as labour, demographics, health, elections, income etc. Each student will choose one field, evaluate the historical data and develop a concept about how to use these data in economic research.

    Form and Applicability of the module: Elective course for “Master in Economics”, “Master in Economic Research” and for PhD courses.
    Duration of the module: 1 semester
    ECTS-Credits: 5
    Teaching method: Seminar (2 SWS / block)
    Workload: 150 working hours, containing 20 hours class time and 130 independent study time for preparing the seminar paper and the presentation
    Cycle of offer: Each fall semester
    Course language: English
    Prerequisites: E702-703, E802-803, E805-806

    Requirements for the assignment of ECTS-Credits and Grades: Seminar paper (weighting 2/3); Presentation (weighting 1/3)

    Responsible teacher: Prof. Dr. J. Streb, Tel. +49 621 181-1932, E-Mail: streb@uni-mannheim.de, office: L7, 3-5, room P 19/20

  • FSS 2015

    Hauptseminar: Warum manche Länder reich wurden und andere Länder arm blieben

    Prof. Dr. J. Streb

    2 SWS

    Termine: 10. Februar 2015  Einführungs­veranstaltung

    Uhrzeit: 17:15 Uhr    Ort: L9, 1-2, Raum 002

    Block­veranstaltung: 5. – 6. März 2015 - Ort: wird noch angegeben

    Anmeldung: 17. – 21. November 2014

    Über die Ursachen globaler Ungleichheit wird heftig gestritten. In diesem Seminar diskutieren wir die Faktoren für nachhaltige wirtschaft­liche Entwicklung aus historischer Perspektive.

    Die Anmeldung zum Seminar erfolgt ab dem 17. November 2014, 0:00 Uhr per Email an streb@uni-mannheim.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Auswahlthemen in der Reihenfolge Ihrer Präferenz ab. Es gilt: first come, first serve.

    Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Ko-Referats erbracht. Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte.

    Am Dienstag, den 10. Februar 2015 findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 23. Februar 2015, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

    Themenvorschläge (Einstiegsliteratur in Klammern):

    1. The Great Divergence: Der empirische Befund  
      (Gregory Clark (2007): A Farewell to Alms: A Brief History of the World, Princeton, insb. S. 319-327; Angus Maddison (2001): The World Economy: A Millennial Perspective, Paris.)
    2. Geografie und politischer Wettbewerb
      (Jared Diamond (1999): Arm und Reich: Die Schicksale menschlicher Gesellschaften, Frankfurt/Main.)
    3. Natürliche Ressourcen: Die Kohle
      (Kenneth Pomeranz (2000): The Great Divergence: China, Europe, and the Making of the Modern World Economy, Princeton.)
    4. Der Ressourcenfluch
      (Richard M. Auty (1993): Sustainable Development in Mineral Economies: The Resource Curse Thesis, London.)
    5. Technologische Kreativität
      (Joel Mokyr (1990): The Lever of Riches: Technological Creativity and Economic Progress, Oxford.)
    6. Wirtschaft­liche Institutionen
      (Douglass C. North (1992): Institutionen, Institutioneller Wandel und Wirtschafts­leistung, Tübingen.)
    7. Politische Institutionen
      (Daron Acemoglu und James A. Robinson (2013): Warum Nationen scheitern. Frankfurt/Main.)
    8. Unified Growth Theory
      (Oded Galor (2011): Unified Growth Theory, Princeton.)
    9. Das Kapitalisten-Gen?
      (Gregory Clark (2007): A Farewell to Alms: A Brief History of the World, Princeton.
    10. Die kulturelle Komponente
      (David Landes (1999): Wohlstand und Armut der Nationen: Warum die einen reich und die anderen arm sind, Berlin.)
    11. Religion: Protestantismus und Arbeits­ethik
      (Max Weber (1920): Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, S. 1-206), Tübingen.
    12. Religion: Protestantismus und Humankapital
      (Sascha O. Becker und Ludger Wößmann (2009): Was Weber Wrong? A Human Capital Theory of Protestant Economic History, Quarterly Journal of Economics 124, S. 531-596.)
    13. Religion: Konfuzianismus
      (Kunting Chen (2012): Analysis of the Great Divergence under a United Endogenous Growth Model, Annals of Economics and Finance 13, S. 317-353.)
    14. Religion: Islam
      (Timur Kuran (2010): The Long Divergence: How Islamic Law held back the Middle East, Princeton.)
    15. Kapitalistische Tugenden
      (Deidre McCloskey (2006): The Bourgeois Virtues: Ethics for an Age of Commerce, Chicago.)
    16. Vertrauen
      (FrancisFukuyama (1995): Trust: The Social Virtues and the Creation of Prosperity, New York.)

     

    Vorlesung: Amerikanische Wirtschafts­geschichte von der Kolonisierung bis zum Zweiten Weltkrieg

    Prof. Dr. J. Streb

    3 SWS

    Zeit: Freitag, 12.00 - 14.30 Uhr

    Ort: L9, 1-2, Hörsaal 004

    Beginn: 13.02.2015                                  

    Die historische Entwicklung der amerikanischen Volkswirtschaft unterscheidet sich in vielen Aspekten vom europäischen Wachstumsprozess. Als wesentliche Ursache dieser Unterschiede gilt die relative Knappheit des Produktions­faktors Arbeit in den USA. Diese Hypothese werden wir insbesondere am Beispiel der Sklaverei und anhand des Verlaufs der amerikanischen Industrialisierung diskutieren. Weitere Schwerpunkte bilden die Transportrevolution, die Erschließung des Westens, die Evolution der Finanzmärkte sowie die Ursachen und Folgen der Weltwirtschafts­krise.

    Anforderung an den Leistungs­nachweis: Klausur, 135 Minuten

    Voraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte für Volkswirte“ oder am Proseminar des Lehr­stuhls.

    Literatur: Jeremy Attack / Peter Passell (1994): A New Economic View of American History, 2. Aufl., New York/ London.


     

    Wirtschafts­geschichtliches Forschungs­seminar

    Prof. Dr. J. Streb

    2 SWS

    Termin: Mi., 17.15 – 18:45 Uhr

    Ort: L7, 3-5, P043

    Im Forschungs­seminar präsentieren Mannheimer und auswärtige Wissenschaft­ler und Doktoranden ihre aktuellen Forschungs­projekte.

    Es können daran außer Studierenden im Bachelor- und Master­studien­gang VWL und Doktoranden der Abt. VWL auch Absolventen geschichts­wissenschaft­licher Studien­gänge teilnehmen.

    Die Vorträge im Forschungs­seminar im FSS 2015 finden Sie hier.


     

    Übung: Statistik für Historiker

    Philipp Keßler

    2 SWS

    Zeit: Mo., 10:15-11.45 Uhr

    Ort: L7, 3-5, Raum S031

    Beginn: 09.02.2015

    Anmeldung (über das Studierenden­portal): 30.01. - 06.02.2015

    Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.

    Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. I: „Geschichte: Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft“; B.A. II: „Kultur und Wirtschaft: Geschichte“) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).

    DieAnmeldungfür die Veranstaltung findet vom 30.01.2015 bis zum 06.02.2015 ohne Beschränkung über das Studierendeportal statt.

    Literatur:

    Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002.


     

    Vorlesung: Wettbewerbspolitik aus historischer Perspektive

    Zeit/Ort:

    • Vorlesung: Montag 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr wöchentlich 09.02.2015 - 18.05.2015, Raum: L7, 3-5 P 044.
    • Übung: Mittwoch 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr wöchentlich 11.02.2015 - 27.05.2015, Raum: L7, 3-5 P 044.

    Umfang / Leistungs­nachweis:

    • 4 Semsterwochenstunden (SWS) (2 SWS Vorlesung + 2 SWS Übung).
    • Für BSc VWL: 90minütige Klausur (70%) und Präsentation einer Fallstudie (30%), Umfang: 7 ECTS. 
    • Optional für BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft sowie MSc Wirtschafts­pädagogik:  90minütige Klausur (100%), Umfang: 4 ECTS (nur Vorlesung, ohne Übung). 

    Kurssprache:

    • Deutsch

    Kursbeschreibung:

    In der Veranstaltung betrachten wir die Entwicklung der Wettbewerbspolitik seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Im Vordergrund steht dabei die Veränderung der wettbewerbspolitischen Rahmenbedingungen über die Zeit. Schwerpunktmäßig richtet sich der Blick auf Deutschland, vergleichend gehen wir auch auf die Entwicklung in den USA und in Europa ein.

    Ergänzend zur Vorlesung untersuchen wir in der Übung verschiedene Fall­studien, im Rahmen derer ausgewählte Unternehmen im institutionellen Kontext betrachtet werden. Jeder Teilnehmer muss in der Übung eine kurze Fallstudie zu einem klar abgegrenzten Thema präsentieren. Die Präsentation geht mit 30 Prozent in die Gesamtnote ein. Die Themen werden in der ersten Vorlesungs­woche bekannt gegeben und vergeben; die Präsentationen beginnen in der vierten Vorlesungs­woche.

    Ziel der Veranstaltung ist es, wettbewerbspolitische Zusammenhänge zu verstehen und Unternehmens­strategien vor dem institutionellen Hintergrund zu analysieren.

    Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im 4. Fach­semester BSc VWL. Darüber hinaus steht die Veranstaltung auch Studierenden der Studien­gänge BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft sowie MSc Wirtschafts­pädagogik offen.

    Gliederung:

    1. Einführung
        1.1 Ziele der Wettbewerbspolitik
        1.2 Kartellbildung
        1.3 Unternehmens­konzentration
    2. Die US-amerikanische Antitrust-Gesetzgebung im 19. und frühen 20. Jahrhundert
        2.1 Ökonomische Ausgangsbedingungen
        2.2 Die Entstehung des modernen Wettbewerbsrechts
        2.3 „Mergers Waves“ in der US-amerikanischen Wirtschafts­geschichte
    3. Legale Kartelle und Unternehmens­konzentration in Deutschland, 1871-1945
        3.1 Kartellbildung und Unternehmens­konzentration zwischen 1871 und 1918
        3.2 Die staatliche Kartellpolitik in der Weimarer Republik
        3.3 Die Konzentrations­bewegung zwischen 1919 und 1932
        3.4 Kartellpolitik im „Dritten Reich“
    4. Internationale Kartelle in der Zwischenkriegszeit
        4.1 Die weltwirtschaft­liche Bedeutung internationaler Kartelle
        4.2 Fallbeispiel 1: Das internationale Stickstoffkartell
        4.3 Fallbeispiel 2: Die Internationale Rohstahlgemeinschaft
    5. Wettbewerbspolitik in der Bundes­republik
        5.1 Dekartellierung und Dekonzentration
        5.2 Die Entstehung des modernen Wettbewerbsrechts
        5.3 Die Konzentrations­bewegung zwischen 1949 und heute
    6. Von der Montanunion zur Europäischen Wettbewerbspolitik
        6.1 Die Gründung der Montanunion und ihre wettbewerbspolitische Bedeutung
        6.2 Die Harmonisierung des Wettbewerbsrechts in Europa
        6.3 Die Wettbewerbspolitik der Europäischen Union

    Literatur:

    Literatur­angaben erfolgen im Rahmen der Vorlesung.

    Eine allgemeine Einführung in die Wettbewerbspolitik geben:

    • LeClair, Mark S.: Cartelization, Antitrust and Globalization in the US and Europe, New York, 2011.
    • Motta, Massimo: Competition Policy. Theory and Practice, Cambridge, 2004.
    • Neumann, Manfred: Wettbewerbspolitik. Geschichte, Theorie und Praxis, Wiesbaden, 2000.

    Ansprech­partner:

    Dr. Alexander Donges, Tel: +49 621 181-3428, E-Mail: donges@uni-mannheim.de; Büro: L7, 3-5, Raum S 10.