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    Frühjahr-/Sommersemester 2020

  • Vorlesung: „Wirtschafts­geschichte des Nationalsozialismus“

    Prof. Dr. Jochen Streb
    Wirtschafts­geschichte des Nationalsozialismus

    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik und in anderen Bachelor­studien­gänge der Universität Mannheim

    Modul­verantwortliche/r: Prof. Dr. Jochen Streb

    Turnus des Angebots: unregelmäßig

    ECTS-Punkte: 7

    Lehr­methode: Vorlesung (3 SWS)

    Arbeits­aufwand: 196 Stunden (31,5 Stunden Präsenzzeit Vorlesung, 164,5 Stunden für Selbststudium, Klausurvorbereitung, Klausur)

    Unterrichtssprache: Deutsch

    Teilnahme­voraussetzungen: Empfohlene Voraussetzung ist der Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte

    Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: Klausur (135 Minuten)

    Ziele und Inhalte des Moduls: Diese Veranstaltung gibt den Studierenden die Gelegenheit, sich vertiefende Kenntnisse zur Wirtschafts­politik und zum Unternehmerverhalten im „Dritten Reich“ anzueignen. Besondere Schwerpunkte werden auf aktuelle Forschungs­kontroversen gelegt.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten erworben, um wirtschafts­historische Entwicklungen zur Zeit des Nationalsozialismus kritisch zu analysieren.

    Weitere Informationen: Einführende Literatur: Spoerer, Mark/Streb, Jochen (2013): Neue deutsche Wirtschafts­geschichte des 20. Jahrhunderts, München; Schanetzky, Tim (2015): Wirtschaft und Konsum im Dritten Reich, München.

    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: maximal 85 Teilnehmer, 20 Gasthörer

    Kontakt: Prof.Dr. Jochen Streb; Telefon: 0621-181-1932; E-Mail: streb(at)uni-mannheim.de; Büro: L7, 3-5, Raum P19/20

    Veranstaltungs­ort und -zeit: montags ab 10.02.2020 bis 25.05.2020, wöchentlich, von 12:00 Uhr bis 14:15 Uhr, in L9, 1-2, Hörsaal 004.

  • Vorlesung mit Übung: „Institutioneller Wandel und langfristiges Wirtschafts­wachstum“

    Dr. Alexander Donges
    Institutioneller Wandel und langfristiges Wirtschafts­wachstum


    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre

    Turnus des Angebots: jedes Frühjahrssemester

    ECTS-Punkte: 7

    Lehr­methode: Vorlesung (2 SWS) + Übung (2 SWS)

    Arbeits­aufwand: Insgesamt 196 Stunden (davon Präsenzzeit Vorlesung + Übung:42 Stunden; Zeit für Selbststudium, Klausurvorbereitung und Klausur: 154 Stunden).

    Unterrichtssprache: Deutsch

    Teilnahme­voraussetzungen: keine Vor­kenntnisse erforderlich, Grund­kenntnisse in Statistik und ökonometrischen Methoden hilfreich.


    Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: Klausur (90 Minuten)

    Ziele und Inhalte des Moduls: In dieser Veranstaltung betrachten wir den Zusammenhang zwischen institutionellem Wandel und langfristigem Wirtschafts­wachstum aus wirtschafts­historischer Perspektive. In Anlehnung an die jüngere empirische Forschungs­literatur untersuchen wir die Ursachen langfristiger globaler und regionaler Entwicklungs­unterschiede. Die Rolle institutioneller Faktoren (z.B. die Sicherheit der Eigentumsrechte, politische Partizipations­möglichkeiten sowie die Effizienz des Rechts­systems) soll von anderen Entwicklungs­determinanten wie geographischen oder kulturellen Faktoren abgegrenzt werden. Den Schwerpunkt der Vorlesung bildet die Frage nach dem Zeitpunkt und den Ursachen der „großen Divergenz“ („Great Divergence“), d.h. der Beschleunigung des Wirtschafts­wachstums in den Staaten Westeuropas, die sich in ihrer Entwicklung von anderen Erdteilen, insbesondere China und Indien, spätestens ab dem 19. Jahrhundert abkoppelten. Die Veranstaltung setzt sich aus einer 2-stündigen Vorlesung und einer 2-stündigen Übung zusammen. Die Übung besteht wiederum aus zwei Teilen: im ersten Teil (erste Semesterhälfte) erhalten die Studierenden eine kurze Einführung in die Methoden der Kliometrie. Grund­kenntnisse der Ökonometrie sind hier hilfreich, aber nicht notwendig. Die hier vermittelten Inhalte werden dann im zweiten Teil der Übung (zweite Semesterhälfte) angewandt, in dem ausgewählte empirische Aufsätze kritisch diskutiert werden.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Studierenden haben die fach­lichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten zur Analyse und Interpretation empirischer Zusammenhänge erworben. Dabei haben sie insbesondere gelernt, die Er­kenntnisse aus empirischen Daten mit qualitativen Quellen sinnvoll zu verknüpfen und Theorie zu diskutieren.

    Weitere Informationen: Als einführende Literatur wird empfohlen: Daron Acemoglu und James A. Robinson (2012): Why Nations Fail. The Origins of Power, Prosperity, and Poverty, London. [deutsche Übersetzung des englischen Originals: Daron Acemoglu und James A. Robinson (2013): Warum Nationen scheitern. Die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut, Frankfurt am Main.]

    Veranstaltungs­ort und -zeit: ab 10.02.2020 bis 28.05.2020, montags und donnerstags, wöchentlich von 17:15 Uhr bis 18:45 Uhr, in L7, 3-5, Hörsaal 001.

    Kontakt: Dr. Alexander Donges; Telefon: 0621-181-3428; E-mail: donges(at)uni-mannheim.de; Büro: L7, 3-5, Raum S10.

  • Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte

    Prof. Dr. Jochen Streb
    Forschungs­seminar in Wirtschafts­geschichte/ Research Seminar in Economic History


    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Es können daran außer Studierenden im Bachelor- und Master­studien­gang VWL und Doktoranden der Abteilung VWL auch Absolventen geschichts­wissenschaft­licher Studien­gänge teilnehmen.

    Turnus des Angebots: jedes Semester

    ECTS-Punkte: keine

    Lehr­methode: Seminar (2 SWS)

    Arbeits­aufwand: Präsenzzeit 21 Stunden

    Unterrichtssprache: Deutsch bzw. Englisch je nach Vortrag

    Teilnahme­voraussetzungen: keine

    Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: keine

    Ziele und Inhalte des Moduls: Im Forschungs­seminar präsentieren Wissenschaft­ler aus Mannheim und von auswärts ihre aktuellen Forschungs­ergebnisse.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Die Teilnehmer setzen sich mit dem aktuellen Forschungs­stand in bestimmten wirtschafts­historischen Themenfeldern auseinander und nutzen diese Er­kenntnisse für ihre eigenen wissenschaft­lichen Abschlussarbeiten.

    Weitere Informationen: Für Studierende, die im aktuellen Semester eine Bachelor- oder Master­arbeit am Lehr­stuhl für Wirtschafts­geschichte anfertigen, wird der Besuch des Forschungs­seminars empfohlen.

    Kontakt:  Prof. Dr. Jochen Streb, Tel. (0621) 181 -1932, E-Mail: streb(at)uni-mannheim.de; L7, 3-5, Zimmer P19/20; Sprechzeiten: Di 15:45–16:45 Uhr, um Termin­vereinbarung per E–Mail wird gebeten.
    Das aktuelle Programm entnehmen Sie bitte dem gesonderten Aushang „Research Seminar in Economic History“ unter dem Link: https://www.vwl.uni-mannheim.de/streb/forschung/aktuelle-vortraege/

    Veranstaltungs­ort- und zeit

    Course title: Research seminar in economic history
    Course description: in this seminar both researchers from other universities and doctoral students from Mannheim will present their current research projects.

     

  • Blockseminar: „Migration aus wirtschafts­historischer Perspektive“

    Prof. Dr. Jochen Streb
    Migration aus wirtschafts­historischer Perspektive


    Einführung: 10.02.2020, 17:15 Uhr, in L7, 3-5, Raum P044
    Blockseminar: 07.05.2020, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, in B6, 30-32, Bauteil E-F, Seminarraum 211
    und 08.05.2020, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, in L9, 1-2, Seminarraum 002

    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik

    Turnus des Angebots: unregelmäßig

    ECTS-Punkte: 6

    Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS)

    Arbeits­aufwand: 168 Stunden (Einführungs­veranstaltung, Blocktermine, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit und der Präsentation sowie für das Selbststudium)

    Unterrichtssprache: Deutsch

    Teilnahme­voraussetzungen: Empfohlene Voraussetzung ist der Besuch der Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts­geschichte“ oder des Proseminars in Wirtschafts­geschichte

    Benotung und Vergabe von ECTS-Punkten: Der Leistungs­nachweis wird durch das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit, ein Referat zum gleichen Thema und die Übernahme eines Koreferats erbracht.

    Ziele und Inhalte des Moduls: In diesem Seminar diskutieren wir die Ursachen und Folgen von Migration aus wirtschafts­historischer Perspektive.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Seminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen wissenschaft­lichen Bearbeitung einer wirtschafts­historischen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die eigene Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.

    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: maximal 15 Teilnehmer

    Kontakt: Prof.Dr. Jochen Streb; Telefon: 0621-181-1932; E-Mail: streb(at)uni-mannheim.de; Büro: L7, 3-5, Raum P19/20

    Am Montag, den 10. Februar 2020, findet um 17:15 Uhr eine Einführungs­veranstaltung statt. Die Hausarbeiten sind bis zum 27. April 2020, 24:00 Uhr, in elektronischer Form per Email an Herrn Streb abzugeben.

    Hier finden Sie Themen, Literatur und weitere Informationen zum Seminar.

  • Blockseminar: „Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik“

    Dr. Alexander Donges
    „Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik“

    Art und Verwendbarkeit des Moduls: Wahl­veranstaltung im Bachelor-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre, BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft, MSc Wirtschafts­pädagogik.

    Turnus des Angebots: unregelmäßig

    ECTS-Punkte: 6

    Lehr­methode: Blockseminar (2 SWS)

    Arbeits­aufwand: 168 (Einführungs­veranstaltung, Blocktermine, Zeit für die Anfertigung der Seminararbeit und der Präsentation sowie für das Selbststudium)

    Unterrichtssprache: Deutsch

    Teilnahme­voraussetzungen: keine

    Benotung: Seminararbeit (70%), Präsentation (20%) und Diskussionsbeteiligung (10%)

    Ziele und Inhalte des Moduls: Tiefgreifende Krisen prägten die Wirtschafts­geschichte der Weimarer Republik. Nach dem Ersten Weltkrieg misslang die Umstellung auf die Friedenswirtschaft. Soziale Unruhen und hohe Reparations­forderungen trugen dazu bei, dass sich der Staat mithilfe der Notenpresse finanzierte. Die immer schneller steigenden Inflations­raten führten in der Hyperinflation des Jahres 1923 zum Zusammenbruch der Wirtschaft. Mit der Währungs­reform von 1924 konnte diese zwar stabilisiert werden, jedoch setzte aufgrund struktureller Probleme kein nachhaltiger Wirtschafts­aufschwung ein. Die Weltwirtschafts­krise markierte schließlich das Ende der Weimarer Republik. Im Blockseminar diskutieren wir die wirtschafts­historische Forschung zu folgenden Themen­bereichen: Reparationen, Hyperinflation, Konjunktur­entwicklung, Kapitalmärkte, Auslands­verschuldung, Weltwirtschafts­krise, Bankenkrise von 1931.

    Erwartete Kompetenzen nach Abschluss des Moduls: Zentrales Anliegen des Blockseminars ist es, die Teilnehmer zur eigenständigen Bearbeitung einer mit dem Lehr­enden abgestimmten wissenschaft­lichen Problemstellung zu be­fähigen. Die Studierenden sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, die für eine abgegrenzte Problemstellung einschlägige Literatur systematisch zu identifizieren, deren Inhalte zu durchdringen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, die zu behandelnde Fragestellung im jeweiligen Forschungs­zusammenhang zu positionieren und mit Hilfe historischer und ökonomischer Methoden zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie damit vertraut, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und in einer fach­lichen Diskussion zu vertreten.

    Weitere Informationen: Themenliste und Literatur­angaben finden Sie hier. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt während des zentralen Anmeldezeitraums im Herbstsemester 2019. Weitere für die Anmeldung relevante Informationen werden über das Portal2 bzw. dem Newsletter der Abteilung VWL mitgeteilt:
    https://www.vwl.uni-mannheim.de/service/fuer-studierende/mailingliste-vwlstudium/.

    Erwartete Zahl der Teilnehmer/innen: maximal 14 Teilnehmer.
     

    Termine und Veranstaltungs­ort:
    Einführungs­veranstaltung: Donnerstag, 13.03.2020, 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr,
    in B6, 30-32, Bauteil E-F, Seminarraum 406

    Block­veranstaltungen: Freitag, 27.03.2020, 08:30 bis 17:00 Uhr und Freitag, 03.04.2020, 08:30 Uhr bis 17:00 Uhr,
    jeweils in L7, 3-5, Raum P043.

    Kontakt: Dr. Alexander Donges; Telefon: 0621-181-3428; E-Mail: donges(at)uni-mannheim.de; Büro: L7, 3-5, Raum S10.

     

     

  • Statistik für Historiker

    Alexander Sievers

    2 SWS
    ECTS-Punkte 4,0
    Termin: dienstags, wöchentlich, jeweils von 10.15 Uhr bis 11.45 Uhr
    Ort: L9, 1-2, Hörsaal 004
    Beginn: 11.02.2020

    Diese Veranstaltung vermittelt die für Historiker relevanten Grundlagen der Statistik in kompakter Form. Sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil vermittelt die Theorie: Behandelt werden die grundlegenden Maße der deskriptiven Statistik, die lineare Regressionsanalyse sowie einfache statistische Hypothesentests. Anschließend werden in einem kleineren praktischen Teil einige konkrete Beispiele historischer Forschungs­literatur besprochen, welche die im theoretischen Teil erlernten quantitativen Methoden verwendet.
    Die Übung „Statistik für Historiker“ richtet sich an Bachelor-Studenten der Universität Mannheim im Fach Geschichte (B.A. Geschichte und BaKuWi Geschichte) und gehört zu den Basismodulen „Methodische Grundlagen“. Der Leistungs­nachweis erfolgt über eine 60-minütige Klausur am Ende der Vorlesungs­zeit (4 ECTS-Punkte).

    Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Übung ist nicht notwendig.

    Literatur
    Fahrmeier, Künstler, Pigeot, Tutz: Statistik. Der Weg zur Datenanalyse, 7. Auflage, Berlin 2010.
    Feinstein, Charles H./Thomas, Mark: Making History Count: A Primer in Quantitative Methods for Historians, Cambridge 2002.