Foto: Anna Logue

News der Abteilung Volkswirtschaftslehre

    News aus dem Jahr 2017

  • Feier der Absolventinnen und Absolventen am 14. Oktober 2017 / Graduation ceremony on 14th Oktober 2017

    Feier der Absolventinnen und Absolventen am 14. Oktober 2017

    Am Samstag, dem 14.10.2017, findet ab 15:00 Uhr im Hörsaal M 003 (im Mittelbau des Schlosses) die diesjährige Absolvent(inn)enfeier der volkswirtschaftlichen Abteilung statt. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Streb werden Prof. Dr. Orzen und Herr Prof. Dr. Bjelicic, als Vertreter von ABSOLVENTUM, die Festreden halten. Zwei Vertreter der Absolvent(inn)en steuern Grußadressen bei. Den festlichen Höhepunkt wird wie immer die Übergabe der Schmuckurkunden an die Absolvent(inn)en bilden. Im Anschluss sind alle Gäste zu einem Sektempfang in der ehemaligen Lehrbuchsammlung eingeladen. Die Feier wird von Harfenmusik umrahmt.



    Graduation ceremony on 14th October 2017

    The graduation ceremony for our Bachelor and Master graduates will take place on Saturday, 14th October 2017, 3:00 pm in the lecture hall M 003 (in the central block of the castle). The celebration will be introduced by Jochen Streb, followed by speeches from Henrik Orzen, Borislav Bjelicic (representative of ABSOLVENTUM), and representatives of the graduates. After handing over the certificates to the graduates, everyone is invited to a champagne reception. The celebration will be accompanied by harp music.

     

    20-09-2017 09:41

  • Handelsblatt-Ranking: Mannheimer Abteilung Volkswirtschaftslehre ist erneut forschungsstärkste VWL-Fakultät in Deutschland

    Zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich


    Das Handelsblatt hat in seinem aktuellen VWL-Ranking die Mannheimer Abteilung erneut als forschungsstärkste volkswirtschaftliche Fakultät in Deutschland ausgewiesen. Nach 2011 und 2013 nimmt sie damit zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren die führende Position in Deutschland ein. Das hat noch keine andere Fakultät erreicht. Das Handelsblatt-Ranking wird alle zwei Jahre erstellt. Es basiert auf den Publikationsleistungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den letzten 10 Jahren und gilt im deutschsprachigen Raum als das führende Forschungsranking in der Volkswirtschaftslehre.

    „Das aktuelle Handelsblatt-Ranking bestätigt einmal mehr unsere auf Qualität ausgerichtete Strategie“, freut sich Prof. Dr. Jochen Streb, Sprecher der Abteilung Volkswirtschaftslehre. „Ich beglückwünsche meine Kolleginnen und Kollegen zu diesem gemeinschaftlich erreichten Erfolg: hochrangige Forschung beflügelt sich gegenseitig. Sie ist das Fundament für Politikberatung auf höchstem Niveau und Grundlage für die exzellente Ausbildung unserer Studierenden und Doktoranden.“

    „Wir rekrutieren mittlerweile in allen Teilgebieten der Volkswirtschaftslehre herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt. Diese erfolgreich auf die Forschung ausgerichtete Berufungspolitik werden wir weiter fortsetzen. Unser Ziel ist es, uns dauerhaft als eine der in Europa führenden Universitäten in Volkswirtschaftslehre zu etablieren“, ergänzt Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden, Rektor der Universität Mannheim.

    Seit 2006 analysiert das Handelsblatt regelmäßig die Forschungsleistung der im deutschsprachigen Raum tätigen oder dorther stammenden Volkswirtinnen und Volkswirte. Grundlage ist eine Datenbank, in der inzwischen Veröffentlichungen in über 2.200 der weltweit renommiertesten Fachzeitschriften erfasst sind. Dabei werden nicht alle Veröffentlichungen gleichrangig bewertet, sondern der Wert jeder einzelnen Publikation wird in Abhängigkeit von der Qualität und Reputation des jeweiligen Journals bestimmt. Über 3.000 Forscherinnen und Forscher haben sich 2017 an dem Ranking beteiligt.


    Kontakt: 
    Prof. Dr. Jochen Streb
    Abteilung Volkswirtschaftslehre
    Tel. 0621 – 181 / 1776
    E-Mail: streb(at)uni-mannheim.de

     

    15-09-2017 10:48

  • Prof. Klaus Adam, Ph.D. in Wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums gewählt

    Prof. Klaus Adam, Ph.D., Inhaber des Lehrstuhls für VWL, Internationale Wirtschaftsbeziehungen, ist zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen gewählt worden. Der Wissenschaftliche Beirat des Bundesfinanzministeriums berät und unterstützt politische Entscheidungsträger durch wissenschaftlich fundierte Gutachten und Analysen in verschiedensten Themengebieten.

    Klaus Adam wurde 1971 geboren und studierte an der Universität Bonn Volkswirtschaftslehre. Im Anschluss promovierte er am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, wo er den Rotary-Preis für die beste VWL-Promotion der Universität der Jahre 1999-2002 erhielt. Er wurde an der Goethe-Universität Frankfurt habilitiert und arbeitete im Anschluss mehrere Jahre bei der Europäischen Zentralbank. Seit 2008 ist er Professor für Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Mannheim. Im Jahr 2011 erhielt er einen der renommierten Starting Grants des European Research Council. Klaus Adam ist zudem Forschungsprofessor bei der Deutschen Bundesbank und Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

    Kontakt:
    Prof. Klaus Adam, Ph.D.
    Universität Mannheim
    Abteilung Volkswirtschaftslehre
    Tel. +49-621-181 1808
    E-Mail (Sekretariat): sekretariatadam(at)uni-mannheim.de

     

    14-09-2017 15:32

  • Abteilung Volkswirtschaftslehre begrüßt drei neue Juniorprofessoren zum Herbst-/Wintersemester 2017

    Die Abteilung Volkswirtschaftslehre wird im Herbst-/Wintersemester 2017 um drei neue Juniorprofessoren verstärkt:

    Prof. Andreas Gulyas, Ph.D. übernimmt die Juniorprofessur für Makroökonomik. Gulyas studierte Volkswirtschaftslehre sowie Statistik in Wien; seinen Doktorgrad erwarb er an der University of California, Los Angeles. Gulyas arbeitet bevorzugt auf den Gebieten Makroökonomie, Arbeitsmarktökonomie, Suchtheorie und Numerische Methoden.

    Prof. Duk Gyoo Kim, Ph.D. ist neuer Inhaber der Juniorprofessur für Theoretische Finanzwissenschaft. Kim erwarb Masterabschlüsse in Volkswirtschaftslehre zunächst an der Yonsei University, Korea sowie im Anschluss an der Cornell University, USA. An letzterer promovierte er auch im Jahr 2015 und war seitdem als Postdoctoral Scholar am California Institute of Technology tätig. Kims bevorzugte Forschungsgebiete sind Finanzwissenschaft, Politische Ökonomie sowie experimentelle Ökonomik. 

    Prof. Dr. Matthias Meier ist künftig auf der neu eingerichteten Juniorprofessur für Geld und Währung tätig. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Köln und promovierte an der Universität Bonn. Meiers Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Makroökonomie, Makroökonometrie und Computational Economics. Meier erhält während der Laufzeit seiner Juniorprofessur ergänzend ein Foscolo Europe Top-Up Fellowship, um das sich die Abteilung erfolgreich unter volkswirtschaftlichen Abteilungen aus 14 europäischen Ländern beworben hatte.

     

    01-09-2017 10:08

  • Ringvorlesung im Herbstsemester 2017 beginnt am 20. September

    Am Mittwoch, dem 20. September, beginnt die von der Fachschaft VWL organisierte Ringvorlesung des Herbstsemesters 2017. Sie steht in diesem Semester unter dem Motto "Entwicklungsökonomik – Herausforderungen. Chancen. Lösungen?". Die Vorträge beginnen jeweils um 19.00 Uhr und finden im Hörsaal M 003 im Mittelbau des Schlossgebäudes statt. Studierende aller Fakultäten sowie externe Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen. Termine und Themen der einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf dieser Seite.

     

    28-08-2017 13:52

  • Von New York City nach Mannheim: Rückkehrförderung für Wirtschaftswissenschaftler Christoph Rothe

    Professor Dr. Christoph Rothe erhält eine Rückkehrförderung in Höhe von knapp 100.000 Euro für seinen Wechsel von der New Yorker Columbia University an die Universität Mannheim
     

    Seit Juli 2017 ist Christoph Rothe neuer Professor für Statistik an der Abteilung Volkswirtschaftslehre. Der Ökonometrie-Experte tauschte Manhattan gegen Mannheim und kam nach fünfjähriger Forschungstätigkeit an der New Yorker Columbia University zurück nach Deutschland. „Mannheim bietet für mich als Ökonom ein sehr attraktives Forschungsumfeld. Ich freue mich über die zusätzliche Förderung, die mir beim Aufbau meiner Forschungsarbeiten in Deutschland hilft“, so Rothe. 

    Knapp 100.000 Euro erhält der Wissenschaftler von der gemeinsamen Initiative der German Scholars Organization und der Carl-Zeiss-Stiftung im Rahmen des Programms „Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland“. Damit kann er unter anderem zusätzliche Mitarbeiterstellen sowie Gast- und Forschungsaufenthalte finanzieren. 

    „Das Wissenschaftler-Rückkehrprogramm ermöglicht den geförderten Universitäten genau das, was ihnen ausländische Spitzenuniversitäten oft voraushaben: die nötige finanzielle Flexibilität, um hochkarätigen Kandidatinnen und Kandidaten wie Christoph Rothe ein attraktives Angebot vorlegen zu können. Wir freuen uns, dass das Programm einschließlich der Universität Mannheim inzwischen 15 Hochschulen unterstützen konnte“, so Dr. Anne Schreiter, Geschäftsführerin der German Scholars Organization.

    Rothes Schwerpunkt ist die Ökonometrie. Dieses Teilgebiet der VWL hat die Aufgabe, wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge zu quantifizieren, Hypothesen und Modelle zu testen und Prognosen abzugeben oder die Auswirkungen der Änderung von Parametern zu simulieren. Eines seiner aktuellen Forschungsinteressen ist die sogenannte Regressions-Diskontinuitäts-Analyse, eine der wenigen neuen Methoden der empirischen VWL, die in den vergangenen 15 Jahren aufkamen. In einem aktuellen Projekt entwickelt er am Beispiel Brasiliens neue Methoden in der Arbeitsmarktforschung, um festzustellen, wie sich der Bezug von Arbeitslosenunterstützung auf die Dauer der Arbeitslosigkeit auswirkt. 

    Ausgewählte Stationen:
    2012 – 2017: Assistant Professor an der Columbia University, New York, USA
    2009 – 2012: Assistant Professor an der Toulouse School of Economics, Frankreich 
    2009: Promotion an der Universität Mannheim
     

    Kontakt: 
    Prof. Dr. Christoph Rothe
    Professur für Statistik
    Universität Mannheim
    Tel. 0621 181-1921
    E-Mail: rothe(at)vwl.uni-mannheim.de

     

    03-08-2017 12:31

  • Abteilung Volkswirtschaftslehre trauert um Prof. em. Dr. Horst Stenger

    Die Mitglieder der Abteilung Volkswirtschaftslehre trauern um Prof. em. Dr. Horst Stenger. Der frühere Inhaber des Lehrstuhls für Statistik verstarb am Montag, dem 29. Mai 2017, im Alter von 82 Jahren.  

    Professor Stenger nahm im Jahr 1971 den Ruf auf den Lehrstuhl für Statistik an und hielt der Abteilung in den folgenden 32 Jahren die Treue. Seine Arbeitsschwerpunkte lagen insbesondere in den Gebieten Stichprobentheorie und Spieltheorie. Dazu veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze in führenden internationalen Fachzeitschriften sowie Buchbeiträge und Fachbücher. Er promovierte und habilitierte im Fach Mathematik an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Im Anschluss folgte eine Anstellung an der Georg-August-Universität Göttingen, bevor er an die Universität Mannheim wechselte. Neben seinen vielfältigen Aktivitäten in Forschung und Lehre lag ihm immer auch die Weiterentwicklung der Abteilung am Herzen, die er unter anderem in den akademischen Jahren 1974/75 und 1984/85 als Dekan leitete. Auch nach seiner Emeritierung war er noch über 10 Jahre lang in seinen Forschungsprojekten aktiv tätig.

    Die Mitglieder der Abteilung Volkswirtschaftslehre werden Prof. em. Dr. Horst Stenger ein ehrendes Andenken bewahren.

     

    01-06-2017 17:50

  • CHE-Ranking 2017: Spitzenplatz für die Mannheimer Abteilung Volkswirtschaftslehre – Bewerbungen für das Herbstsemester sind bis zum 15. Juli möglich

    VWL zählt bekanntermaßen zu den spannendsten Studienfächern. Aber wo ist der beste Ort für ein VWL-Studium in Deutschland? Geht es nach der neuen Print-Ausgabe des ZEIT-Studienführers und den darin wiedergegebenen Ergebnissen des CHE-Rankings 2017 liegt eine Antwort nahe: Mannheim!

    In allen vier ausgewiesenen Kategorien – Studiensituation insgesamt, Abschluss in angemessener Zeit, Lehrangebot und wissenschaftliche Veröffentlichungen – liegt die Mannheimer Abteilung Volkswirtschaftslehre in der Spitzengruppe. Das schafft keine andere der untersuchten Fakultäten. Im Studierendenurteil über die „Studiensituation insgesamt“ erzielt sie den bundesweit besten Wert. Aber auch die Professoren sind sich einig: Auf die Frage „Welche fünf Universitäten in Deutschland – bitte ohne Nennung der eigenen Hochschule – sind Ihrer Einschätzung nach in Ihrem Fach … führend in der Forschung?“ geben 82,2 Prozent der Hochschullehrer die Antwort Mannheim und setzen die Schlosshochschule damit auf den ersten Platz. 

    „Die Ergebnisse des Rankings bestätigen unsere Anstrengungen in Forschung und Lehre und sind uns ein Ansporn für die Zukunft“, kommentiert Universitäts-Rektor Professor Dr. Ernst-Ludwig von Thadden, der selbst Volkswirt ist. Online unter http://ranking.zeit.de können zahlreiche weitere Kategorien verglichen werden, wobei die Mannheimer Abteilung VWL insgesamt 18mal in der Spitzengruppe platziert ist. 

    Das CHE-Ranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu untersucht. 2017 sind dies die Fächer BWL, Jura, Soziale Arbeit, VWL, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftswissenschaften. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden zu den Studienbedingungen an ihrer Hochschule sowie Urteile von Professoren über die Forschungsreputation der Fakultäten. Die Ergebnisse sind im Internet unter http://ranking.zeit.de verfügbar sowie nachzulesen in der Print-Ausgabe des ZEIT-Studienführers.

     

    24-05-2017 10:03

  • Prof. Michèle Tertilt, Ph.D. erhält Yrjö Jahnsson Award 2017

    Höchste Auszeichnung in den Wirtschaftswissenschaften in Europa

    Prof. Michèle Tertilt, Ph.D. erhält den Yrjö Jahnsson Award 2017 für ihre Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Makroökonomie, insbesondere für ihre Analysen zum Einfluss familiärer Beziehungen auf die Wirtschaft. Das Auswahlkomitee würdigte auch ihre Untersuchungen zur Wechselwirkung zwischen wirtschaftlichem Wachstum und der Stärkung der Frauenrechte. Tertilt habe zudem einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Konsumentenkrediten und -insolvenzen geleistet, so die Jury. 

    Michèle Tertilt ist die erste Wissenschaftlerin der Universität Mannheim und die zweite Frau überhaupt, die mit dem Yrjö Jahnsson Award ausgezeichnet wird. Der Preis wird seit 1993 alle zwei Jahre von der finnischen Yrjö Jahnsson-Stiftung gemeinsam mit der European Economic Association (EEA) verliehen und ist mit 20.000 Euro dotiert. Er geht an europäische Ökonomen unter 45 Jahren, die einen besonderen Beitrag zur theoretischen und angewandten Forschung für die Wirtschaft in Europa geleistet haben. Michèle Tertilt teilt die Auszeichnung in diesem Jahr mit Prof. Ran Spiegler (Universität Tel Aviv und University College London). Der Preis wird beim jährlichen Kongress der EEA im August 2017 in Lissabon offiziell übergeben werden.

    Der Rektor der Universität Mannheim, Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden, beglückwünschte Michèle Tertilt zu ihrem Erfolg: „Der Yrjö Jahnsson Award ist der angesehenste Preis für Wirtschaftswissenschaftler im europäischen Raum. Ich bin stolz darauf, dass Michèle Tertilt an der volkswirtschaftlichen Abteilung der Universität Mannheim lehrt und forscht und gratuliere ihr herzlich.“

    Michèle Tertilt hat 13 Jahre in den USA geforscht. Nach dem Studium in Bielefeld promovierte sie an der University of Minnesota. Es folgte eine Stelle als Assistant Professor an der Stanford University, bevor sie den Ruf an die Universität Mannheim annahm, wo sie seit 2010 tätig ist. 2013 wurde sie – als erster in Deutschland lehrender Wissenschaftler überhaupt – in das Herausgebergremium des Review of Economic Studies berufen, eine der fünf führenden Zeitschriften in den Wirtschaftswissenschaften weltweit. Im gleichen Jahr bekam sie als erste Frau den angesehenen Gossen-Preis des Vereins für Socialpolitik. Für ihr Projekt „Gender Differences: A Macroeconomic Perspective“ erhielt sie 2012 einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrates ERC.

      
    Kontakt:

    Prof. Michèle Tertilt, Ph.D.
    Abteilung Volkswirtschaftslehre
    Universität Mannheim
    Tel. +49-621-181-1902
    E-Mail: tertilt(at)uni-mannheim.de

     

    18-04-2017 14:08

  • Master program: New specialization in Competition and Regulation Economics – Application now open until April 30

    Starting in fall 2017, the Department of Economics will introduce the new 2-year Master’s program "Competition and Regulation Economics" combining academic excellence with real-world relevance.

    This high-quality program offers specialized compulsory courses in Markets and Strategies, Empirical Industrial Organization, Competition Law, and the Interdisciplinary Competition and Regulation Seminar, complemented by a large number of electives and a tailor-made lecture series with talks by leading competition and regulation practitioners. Students benefit from various possibilities for internships, excursions, and other interactions with our partners Bundesnetzagentur, German Monopolies Commission, Competition Commission of Singapore, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, CompassLexecon, CRA, etc. Courses are taught by one of the world-leading faculties in the areas of competition and regulation economics, which are all members of the Mannheim Centre for Competition and Innovation (MaCCI). Career opportunities for graduates are excellent, e.g. in competition and regulatory authorities, companies in regulated sectors such as energy and telecommunications or consultancies.

    Contact:
    Sebastian Herdtweck, M.Sc.
    Tel.: +49 621 181 1763
    Fax: +49 621 181 2042
    E-mail: econgrad(at)uni-mannheim.de

     

    06-04-2017 12:35

  • Herausragende Qualität der Studiengänge: Bachelor- und Masterstudiengang ohne Auflagen und ohne Empfehlungen reakkreditiert

    Nach der erfolgreichen Erstakkreditierung ihrer Studiengänge im Jahr 2011 hat die Abteilung Volkswirtschaftslehre im Frühjahrssemester 2016 das Reakkreditierungsverfahren für den Bachelor- und Masterstudiengang durchlaufen. Die Akkreditierungskommission von evalag (Evaluationsagentur Baden-Württemberg) hat beide Studiengänge im Februar 2017 reakkreditiert.

    Zitat aus dem Resümee der Gutachtergruppe:

    "... Die Gutachtergruppe würdigt den Einsatz der Hochschulleitung, der Programmverantwortlichen und der Lehrenden bei der Ausgestaltung, der laufenden Organisation und der Weiterentwicklung der Studiengänge. Die im Rahmen der Begehung vorgefundenen Studienbedingungen und die Infrastruktur sind ausgezeichnet und personell ist die Abteilung hervorragend aufgestellt.

    ... Stets war zu erkennen, dass die Abteilung sich intensiv mit den Empfehlungen der Akkreditierungskommission, die im Rahmen der Erstakkreditierung ausgesprochen worden sind, auseinandergesetzt hat und ihre Studiengänge seitdem erfolgreich weiterentwickelt hat. 

    Das breite interdisziplinäre Angebot der anspruchsvollen Studiengänge, das erkennbare Engagement der Lehrenden, der Hochschulleitung und der Studierenden an der Universität sowie der nationale und internationale Vernetzungsgrad der Hochschule überzeugten die Gutachtergruppe von der Fundiertheit und Attraktivität der Studiengangskonzepte. ..."

    Es handelt sich um das erste Akkreditierungsverfahren in der Geschichte der evalag und an der Universität Mannheim, in dem weder eine Auflage noch eine Empfehlung für weitere Verbesserungen ausgesprochen wurden. 
      

    Akkreditierungsurkunde Bachelorstudiengang

    Akkreditierungsurkunde Masterstudiengang

     

    25-02-2017 15:38

  • Prof. Dr. Jochen Streb ist neuer Sprecher der Abteilung Volkswirtschaftslehre

    Am 1. Februar 2017 hat Prof. Dr. Jochen Streb, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeschichte, das Amt des Sprechers der Abteilung Volkswirtschaftslehre von seinem Vorgänger, Prof. Dr. Carsten Trenkler, übernommen. Stellvertretender Abteilungssprecher ist weiterhin Prof. Harald Fadinger, Ph.D. Der Abteilungsvorstand wird komplettiert durch die beiden Studiendekane Prof. Tom Krebs, Ph. D. und Prof. Dr. Henrik Orzen, die ihre Ämter ebenfalls fortführen.

     

    01-02-2017 12:13

  • Prof. Michelle Sovinsky, Ph.D. erhält ERC Consolidator Grant in Höhe von 1,2 Millionen Euro / Prof. Michelle Sovinsky, Ph.D. receives ERC Consolidator Grant worth 1.2 million Euros

    Prof. Michelle Sovinsky, Ph.D., Inhaberin des Lehrstuhls für VWL, Wirtschaftstheorie und Behavioral Economics hat einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) für ihr Projekt FORENSICS erhalten. Darin untersucht sie das ökonomische Verhalten von Unternehmen und Konsumenten in Bezug auf Märkte, zu denen bzw. über die es nur begrenzt Zugang und Informationen gibt – wie Drogen oder Produktfälschungen. Mit dem Consolidator Grant ist eine Förderung von über 1,2 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren verbunden.

    Vergangene Woche hat die deutsche Regierung Cannabis als Arznei auf Kassenrezept zugelassen. Damit wird Schwerkranken künftig eine Behandlung mit der Droge ermöglicht. Über die vollständige Legalisierung von Cannabis – für medizinische Zwecke und für den persönlichen Gebrauch – denken neben Deutschland auch etwa zwanzig andere Länder nach. Doch diese Pläne werfen einige Fragen auf: Wenn Cannabis legalisiert wird, wie ändert sich das Konsumverhalten von Teenagern in Bezug auf Alkohol und Zigaretten? Und welche Auswirkungen wird diese Entwicklung auf die Gesundheit der Bevölkerung und die Steuereinnahmen eines Staates haben? Die Ersetzbarkeit von legalen und illegalen Produkten ist eine der Fragen, denen Prof. Michelle Sovinsky in ihrem EU-geförderten Projekt nachgeht. „Politiker wollen wissen, ob eine Erhöhung der Steuersätze auf Cannabis einen Einfluss auf den Konsum anderer Produkte haben würde“, erklärt Sovinsky.

    Illegale Produkte wie Rauschgift sind dabei nur ein Aspekt des Forschungsvorhabens der amerikanischen Wissenschaftlerin. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit nicht identifizierten Wettbewerbern und dem Markt für Produktfälschungen. Sie illustriert dessen Mechanismen am Beispiel von Luxushandtaschen. „Der Einfluss von Produktfälschern auf die strategischen Entscheidungen eines Unternehmens ist noch kaum erforscht“, sagt Sovinsky. Dabei liegt der Umsatz, der weltweit mit kopierter Ware erzielt wird, laut der Internationalen Handelskammer bei 600 Milliarden US-Dollar im Jahr. Manche Hersteller wie Louis Vuitton veröffentlichen auf ihren Webseiten Hinweise, wie man eine Original-Handtasche von einer Fälschung unterscheidet. Andere freuen sich über kostenfreie Werbung – fundiertes wissenschaftliches Wissen über das ökonomische Verhalten der Markenhersteller gibt es jedoch nicht.

    Ein weiterer Teilaspekt des ERC-Projekts sind illegale Wettbewerbspraktiken: Was passiert beispielsweise, wenn ein großer Computerchip-Hersteller einen kleineren Wettbewerber aus dem Markt drängt – auch wenn das mit Hilfe legaler Mittel geschieht? Dazu untersucht Sovinsky das Vorgehen des Marktriesen Intel gegenüber dem kleineren Wettbewerber Advanced Micro Devices (AMD). 2005 klagte AMD gegen den Branchenführer, weil dieser zahlreiche Unternehmen davon abgehalten haben soll, Geschäfte mit AMD zu machen.

    „Mein Ziel ist es, Entscheidungsträgern in der Politik konkrete Parameter an die Hand zu geben, um die Mechanismen der unbeobachteten Märkte besser einzuschätzen“, sagt die Volkswirtin. Dazu entwickelt sie, gestützt auf empirische Daten, neue Modelle zur Erklärung ökonomischen Verhaltens von Unternehmen und Konsumenten. „Mein Projekt hat das Potenzial, gesellschaftliche Debatten anzuregen“, ist Sovinsky überzeugt. Im vergangenen Jahr fanden ihre Forschungsergebnisse zur Legalisierung von Cannabis etwa viel Beachtung in der italienischen Presse und trugen zur politischen Diskussion im ganzen Land bei. Anhand eines von ihr entwickelten ökonomischen Modells zeigte sie, dass der Cannabis-Konsum bei Minderjährigen steigen würde, wenn die Droge legal erhältlich wäre, aber dass man ihren Verbrauch mithilfe von Steuern regulieren kann.

    Der Rektor der Universität Mannheim, Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden, gratulierte Prof. Michelle Sovinsky zu ihrem Erfolg: „Wir sind stolz darauf, dass eine weitere Wissenschaftlerin unserer Universität mit dem renommierten ERC-Grant ausgezeichnet wurde. In den vergangenen sechs Jahren hat die Mannheimer VWL insgesamt vier ERC-Grants erhalten. Die Preise bestätigen den hervorragenden Ruf, den die Universität Mannheim auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften international genießt“.

    Zur Person
    Michelle Sovinsky ist seit 2015 Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Zuvor absolvierte sie Forschungsaufenthalte unter anderem in Australien, den Niederlanden und Italien. Zwischen 2009 und 2015 war sie als Associate Professor in der Schweiz tätig. Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge in renommierten internationalen Fachzeitschriften, darunter American Economic Review, International Economic Review und Econometrica.

    Über den ERC Consolidator Grant
    Jedes Jahr wählt der European Research Council (ERC) der Europäischen Union die vielversprechendsten Forschungsprojekte aus, um sie mit einem Consolidator Grant zu fördern. Die Preise richten sich an exzellente Wissenschaftler/innen, deren Promotion zwischen sieben und zwölf Jahre zurückliegt. Die individuelle Förderung kann bis zu zwei Millionen Euro betragen.


    Kontakt:
    Prof. Michelle Sovinsky, Ph.D.
    Abteilung Volkswirtschaftslehre
    Universität Mannheim
    D-68131 Mannheim
    Tel. +49 621 / 181-1832
    E-Mail: msovinsky@econ.uni-mannheim.de
    http://sovinsky.vwl.uni-mannheim.de



    Prof. Michelle Sovinsky, Ph.D. has been awarded a Consolidator Grant from the European Research Council (ERC) for her project entitled FORENSICS. The project addresses three markets in which unobserved behavior plays a crucial role: illicit drugs, counterfeit products and illegal competition. The grant amounts to 1.2 million Euros and is awarded for a period of five years.

    Last week, the German government voted to legalize marijuana, or cannabis, for medicinal purposes. Severely ill patients are now able to obtain the drug legally with a prescription. Germany joins more than 20 other countries that are currently exploring the possible benefits of legalization of cannabis – both for medicinal purposes and for personal use. Yet their plans raise a number of questions: If marijuana is legalized, how will teenagers for example change their use of other products, such as alcohol and cigarettes? And what implications will that have on health and tax revenues? Substitution between illicit and licit products is one of the topics addressed by Michelle Sovinsky in her ERC awarded project. “For policy makers it is extremely valuable to know whether an increase in marijuana taxes today will impact use across a portfolio of products in the future,” says Sovinsky.

    Illicit products such as drugs are just one part of Sovinsky’s ERC awarded project. The second research focus concerns product counterfeits and markets with unknown competitors. She illustrates its mechanisms on the example of luxury handbags. “We do not know a lot about how firms react to their rivals selling counterfeit products,” says Sovinsky. At the same time, the global turnover of fake products amounts to 600 billion US-dollars, according to the International Chamber of Commerce. Some of the luxury product makers such as Louis Vuitton give hints on their websites how to distinguish fake handbags from real ones. Others are happy about free advertising. Yet solid scientific findings about their economic behavior are still lacking.

    A third aspect of Michelle Sovinsky's research concentrates on illegal competition: when firms use legal means in an illegal way. What happens for example, when a large computer chip producer attempts to force a small rival out of the market – even if it happens by means of legal practices? Here, Sovinsky’s research is based on the real case of competition between market leader Intel and its smaller rival Advanced Micro Devices (AMD). Back in 2005, AMD sued Intel citing questionable business tactics Intel had been using against AMD.

    “My goal is to give policy makers tangible tools that accurately reflect the unobserved nature of this type of markets,” says the US-American researcher. To achieve this she collects empirical data and develops models to draw conclusions about the economic behavior of companies and consumers: “My project has the potential to make a sizeable impact on politics and society”, says Sovinsky. Last year for example, her research results were part of an ongoing debate in Italy about whether or not to legalize marijuana. Her publication was widely cited and commented on in leading Italian newspapers. The paper showed that marijuana consumption amongst teenagers would grow if the drug was legally available, but that their use could be controlled by tax rates.

    Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden, President of the University of Mannheim, congratulated Michelle Sovinsky on her award: “We are very proud that yet another scientist from our university has received this prestigious ERC grant. Over the past six years the Department of Economics in Mannheim has received four ERC grants. The awards confirm the excellent reputation in the field of economics that the University of Mannheim enjoys internationally.”

    About the award winner
    Michelle Sovinsky was appointed professor at the University of Mannheim in 2015, following research stays in Australia, the Netherlands and Italy. Between 2009 and 2015 she worked as associate professor in Switzerland. She is the author of a number of publications in renowned science journals such as American Economic Review, International Economic Review and Econometrica.

    About the ERC Consolidator Grants 
    The ERC Consolidator Grants are awarded to outstanding researchers of any nationality and age, with at least seven and up to 12 years of experience after their PhD, and a scientific track record showing great promise. Maximum individual funding is two million Euros per grant awarded for up to five years.


    Contact:
    Prof. Michelle Sovinsky, Ph.D.
    Department of Economics
    University of Mannheim
    D-68131 Mannheim
    Phone: +49 621 181-1832
    E-Mail: msovinsky@econ.uni-mannheim.de
    http://sovinsky.vwl.uni-mannheim.de

     

    31-01-2017 10:34